Premier League Saison
29.07.2019 - 09:53 Uhr
23.03.2026 - 20:00 Uhr
Zitat von SirDeano
Dazu noch ein Nachtrag:
Ist noch nicht durch, aber wenn man den momentanen Zwischenstand nimmt, ist das plötzlich eine verdammt gute Saison.
Dass eine solche Saison möglich ist, hätte ich vor der Saison nur geglaubt unter den Bedingung, dass denn auch der Großteil der Sommertransfers richtig gut funktioniert.
Richtig eingeschlagen ist aber eigentlich nur Dewsbury-Hall. Er hebt Everton auf ein anderes Level und hätte sich in meinen Augen einen Anruf von Tuchel verdient gehabt.
Dicht dahinter Michael Keane, dessen jüngste Amtszeit bei Everton ein großer Erfolg ist. Seine beste Saison, vergleichbar mit der Zeit unter Ancelotti.
Dann noch Grealish mit kleineren, Barry mit klareren Abstrichen.
Grealish schon sehr gut, weil er dem Team klare Struktur und Ruhe gegeben hat und auch einige spielentscheidende Scorer sammeln konnte. Nur leider praktisch ein Drittel der Saison verletzt und auch ohne ihn läuft es, ja läuft es vielleicht sogar besser, weil Ndiaye wieder links spielen kann. Im Sommer bitte den rechten Flügel priorisieren, denn Ili ist links einfach doch noch die Spur besser. Barry seit ca. November deutlich verbessert und mit viel Potenzail für die Zukunft. Auch wenn Beto gerade die Nase vorn hat und wieder spielt wie in der Rückrunde 24/25, sehe ich Barry jetzt schon, aber erst recht langfristig als den stärkeren Spieler, der vielseitiger zum Erfolg des Teams beiträgt. Insgesamt aber kein Transfer, der den Club im Alleingang auf ein anderes Level gehoben hat wie bei Dewsbury-Hall.
Und dann noch relativ deutliche und auch leider teure Transferflops bisher in Alcaraz, Röhl, Aznou und Dibling, die allesamt praktisch gar keinen nennenswerten Einfluss aufs Team bisher haben. Bei Alcaraz und Merlin liegt das auch an Verletzungen und der Position. Dibling die große Enttäuschung bisher, Aznou bekommt einfach keine Chance. Das Gute bei allen drei Spielern ist, dass sie jung sind und sich verbessern können.
All das ist aber eigentlich nur die Vorbereitung des eigentlichen Punktes meines Beitrags.
Den allergrößten Verdienst am Erfolg hat einmal mehr David Moyes. In den letzten drei Monaten ist ihm doch wieder das Gleiche gelungen wie in der Vorsaison. Er holt nahezu das Maximum aus einem Kader heraus, der unter einer anderen sportlichen Führung auch deutlich weiter unten stehen könnte, ohne dass es einen zu sehr verwundern würde.
Was Moyes hier bei Everton leistet ist einfach bravourös. Er ist scheinbar der einzige Trainer, der die richtige Mischung aus pragmatischem (hard to beat, effektiv gegen spielstarke Teams) und ambitioniertem (mit Ball inspirierter und deutlich mutiger als andere Trainer wie Dyche, dadurch Everton gegen defensiv orientierte Teams besser in der Lage, Spiele zu gestalten) Fußball für diesen Club findet.
Er ist DER Coach für Everton, so altmodisch es klingen mag. Die Friedkins sind gut beraten, die sportliche Leitung nicht mit zu vielen Zwischenmännern und -frauen und modern klingenden Posten aufzublähen, sondern David weitgehend das Zepter in die Hand zu geben und einfach machen zu lassen.
Dazu noch ein Nachtrag:
Ist noch nicht durch, aber wenn man den momentanen Zwischenstand nimmt, ist das plötzlich eine verdammt gute Saison.
Dass eine solche Saison möglich ist, hätte ich vor der Saison nur geglaubt unter den Bedingung, dass denn auch der Großteil der Sommertransfers richtig gut funktioniert.
Richtig eingeschlagen ist aber eigentlich nur Dewsbury-Hall. Er hebt Everton auf ein anderes Level und hätte sich in meinen Augen einen Anruf von Tuchel verdient gehabt.
Dicht dahinter Michael Keane, dessen jüngste Amtszeit bei Everton ein großer Erfolg ist. Seine beste Saison, vergleichbar mit der Zeit unter Ancelotti.
Dann noch Grealish mit kleineren, Barry mit klareren Abstrichen.
Grealish schon sehr gut, weil er dem Team klare Struktur und Ruhe gegeben hat und auch einige spielentscheidende Scorer sammeln konnte. Nur leider praktisch ein Drittel der Saison verletzt und auch ohne ihn läuft es, ja läuft es vielleicht sogar besser, weil Ndiaye wieder links spielen kann. Im Sommer bitte den rechten Flügel priorisieren, denn Ili ist links einfach doch noch die Spur besser. Barry seit ca. November deutlich verbessert und mit viel Potenzail für die Zukunft. Auch wenn Beto gerade die Nase vorn hat und wieder spielt wie in der Rückrunde 24/25, sehe ich Barry jetzt schon, aber erst recht langfristig als den stärkeren Spieler, der vielseitiger zum Erfolg des Teams beiträgt. Insgesamt aber kein Transfer, der den Club im Alleingang auf ein anderes Level gehoben hat wie bei Dewsbury-Hall.
Und dann noch relativ deutliche und auch leider teure Transferflops bisher in Alcaraz, Röhl, Aznou und Dibling, die allesamt praktisch gar keinen nennenswerten Einfluss aufs Team bisher haben. Bei Alcaraz und Merlin liegt das auch an Verletzungen und der Position. Dibling die große Enttäuschung bisher, Aznou bekommt einfach keine Chance. Das Gute bei allen drei Spielern ist, dass sie jung sind und sich verbessern können.
All das ist aber eigentlich nur die Vorbereitung des eigentlichen Punktes meines Beitrags.
Den allergrößten Verdienst am Erfolg hat einmal mehr David Moyes. In den letzten drei Monaten ist ihm doch wieder das Gleiche gelungen wie in der Vorsaison. Er holt nahezu das Maximum aus einem Kader heraus, der unter einer anderen sportlichen Führung auch deutlich weiter unten stehen könnte, ohne dass es einen zu sehr verwundern würde.
Was Moyes hier bei Everton leistet ist einfach bravourös. Er ist scheinbar der einzige Trainer, der die richtige Mischung aus pragmatischem (hard to beat, effektiv gegen spielstarke Teams) und ambitioniertem (mit Ball inspirierter und deutlich mutiger als andere Trainer wie Dyche, dadurch Everton gegen defensiv orientierte Teams besser in der Lage, Spiele zu gestalten) Fußball für diesen Club findet.
Er ist DER Coach für Everton, so altmodisch es klingen mag. Die Friedkins sind gut beraten, die sportliche Leitung nicht mit zu vielen Zwischenmännern und -frauen und modern klingenden Posten aufzublähen, sondern David weitgehend das Zepter in die Hand zu geben und einfach machen zu lassen.
Ich bin auch sehr froh, dass wir Moyes wieder haben. Und er hat ohne jede Frage auch einen großen Anteil an dieser Saison ohne jegliche Abstiegssorgen und mit der Option auf einen europäischen Platz (auch wenn es sehr schwer wird). Aber dass er das Maximum rausholt, hat nicht für die gesamte Saison seine Richtigkeit. Er hat allerdings immer wieder Antworten gefunden auf Rückschläge. Und trotz seiner eigenwilligen Rotationen hat er die Mannschaft offensichtlich stets hinter sich. Dazu hat sich ein Garner unter ihm zum Nationalspieler entwickelt, Keane erlebt unverhofft seinen zweiten Frühling und selbst oft kritisierte Spieler wie Tarkowski, McNeil, Mykolenko und Gueye verlieren nie die Fassung und kommen immer wieder mit guten Auftritten zurück.
Aber zurück zum Aber: Sein Umgang mit Aznou, Dibling und Patterson ist objektiv absolut nicht richtig. Aznou hat in der Vorbereitung und in seinem einzigen Einsatz im Pokal jeweils überzeugt. Aber er bekommt überhaupt keine weiteren Chancen. Das ist schon sehr frustrierend. Dibling hat Ende Dezember wegen personellen Engpässen zwei Spiele über die volle Zeit bekommen und dabei sehr gute Ansätze gezeigt. Leider ist er dann im dritten Spiel von Beginn an gegen Brentford wie das gesamte Team schwach gewesen. Und Moyes tauscht ihn wie ein Bauernopfer zur Pause aus und lässt ihn dann zwei Spiele 90 Minuten auf der Bank. Das macht etwas mit einem 19 jährigen, dem die schwere Last der hohen Ablöse ohnehin schon zu schaffen macht. In der Folge wirkt er seitdem nach seinen Einwechslungen sehr verunsichert. Er probierte einiges, aber nichts wollte wirklich gelingen. Das hat Moyes mit zu verantworten. Und bei Patterson verstehe ich einfach nicht, warum er nach seinen Einsätzen im Januar dann in der Folge überhaupt keine Chance mehr bekommen hat. Er hat keine Bäume rausgerissen, aber es war durchaus okay was er gezeigt hat. Auch bei Röhl und Alcaraz hat Moyes Aktien, wobei wie du schon sagtest eher die eigene Gesundheit ihnen im Weg steht.
Und dann sind darauf aufbauend seine Wechsel in den Spielen oftmals zu spät und zu zögerlich. Viele Spieler hätten andernfalls mehr Pausen und dafür andere mehr Chancen. Das macht Moyes einfach oft nicht gut. Und bei all dem Lob, den Moyes zurecht bekommt, will ich das alles nicht unerwähnt lassen. Moyes macht es richtig gut und muss auch nächste Saison sein Vertrauen bekommen von unserem Besitzer. Aber theoretisch wäre eine nachhaltigere Entwicklung schon möglich.
11.04.2026 - 18:10 Uhr
2-2 bei Brentford - für mich ein Unentschieden der besseren Sorte, da zum einen auswärts und dann nach doppeltem Rückstand errungen. Schließlich bleibt man danit auf Augenhöhe mit den Bees.
Konnte es nicht sehen und müssen ein paar Unkonzentriertheiten dabei gewesen sein, aber mit dem Ergebnis kann ich gut leben.
Konnte es nicht sehen und müssen ein paar Unkonzentriertheiten dabei gewesen sein, aber mit dem Ergebnis kann ich gut leben.
13.04.2026 - 09:30 Uhr
Kurzer Nachtrag:
Positiv erwähnen nach etwas Recherche zum Spiel möchte ich Tyrique George. Nach seiner Einwechslung hatte er wohl einen richtig guten Auftritt. Seine Highlights sehen beeindruckend aus und zeigen mehr als starke Anlagen. Bisher hat er sich kaum zeigen können bei Everton. Aber sowohl gegen Fulham als auch gegen Brentford hat er mir diesen nötigen Funken in seinen Aktionen gezeigt, um mit einer Bewegung wirklich am Gegner vorbei kommen zu können. Er kann nach innen ziehen und gefährlich abschließen, aber auch vernünftige Bälle mit dem schwächeren Linken servieren. Das haben wir bis auf Ndiaye und wohl Dibling ewig nicht im Kader gehabt. Und für junge 20 ist er schon verdammt weit, noch nicht fertig, aber in meinen Augen bereit für regelmäßige Einsatzzeit in der Premier League.
Mein gefühl sagt mir, der Junge wird eine richtig gute Karriere hinlegen. Sehe starke Parallelen zu Hudson-Odoi. Wenn George schon früh in seiner Karriere noch glücklichere Entscheidungen trifft als Hudson-Odoi und frühzeitig Stammspieler in der Premier League wird, kann er es zum gestandenen Nationalspieler schaffen.
Ausgerechnet links außen spielt mit Ndiaye aber Evertons bester Spieler, weshalb eine feste Verpflichtung von George unrealistisch erscheint aktuell, da Chelsea George sicher nicht unter 30 Millionen Pfund ziehen lässt und das eine Stange Geld für eine Position wäre, die nicht alllerhöchste Priorität hat. Aber wenn ich zwischen Grealish und George wählen dürfte, würde ich mich für George entscheiden. Noch attraktiver und realistischer wäre das Geschäft, wenn man Ndiaye für eine Monsterablöse ziehen lässt im Sommer. Das wäre aber auch ein Risiko, denn dafür ist Tyrique wiederum noch nicht weit genug. Das realistischste Szenario für mich wäre dann, erneute Grealish Leihe (wenn das überhaupt möglich ist, habe seinen Vertrag nicht im Kopf) + George Verpflichtung, wenn man wie in der Vergangenheit unter Moyes eine gewisse Kontinuität will.
Positiv erwähnen nach etwas Recherche zum Spiel möchte ich Tyrique George. Nach seiner Einwechslung hatte er wohl einen richtig guten Auftritt. Seine Highlights sehen beeindruckend aus und zeigen mehr als starke Anlagen. Bisher hat er sich kaum zeigen können bei Everton. Aber sowohl gegen Fulham als auch gegen Brentford hat er mir diesen nötigen Funken in seinen Aktionen gezeigt, um mit einer Bewegung wirklich am Gegner vorbei kommen zu können. Er kann nach innen ziehen und gefährlich abschließen, aber auch vernünftige Bälle mit dem schwächeren Linken servieren. Das haben wir bis auf Ndiaye und wohl Dibling ewig nicht im Kader gehabt. Und für junge 20 ist er schon verdammt weit, noch nicht fertig, aber in meinen Augen bereit für regelmäßige Einsatzzeit in der Premier League.
Mein gefühl sagt mir, der Junge wird eine richtig gute Karriere hinlegen. Sehe starke Parallelen zu Hudson-Odoi. Wenn George schon früh in seiner Karriere noch glücklichere Entscheidungen trifft als Hudson-Odoi und frühzeitig Stammspieler in der Premier League wird, kann er es zum gestandenen Nationalspieler schaffen.
Ausgerechnet links außen spielt mit Ndiaye aber Evertons bester Spieler, weshalb eine feste Verpflichtung von George unrealistisch erscheint aktuell, da Chelsea George sicher nicht unter 30 Millionen Pfund ziehen lässt und das eine Stange Geld für eine Position wäre, die nicht alllerhöchste Priorität hat. Aber wenn ich zwischen Grealish und George wählen dürfte, würde ich mich für George entscheiden. Noch attraktiver und realistischer wäre das Geschäft, wenn man Ndiaye für eine Monsterablöse ziehen lässt im Sommer. Das wäre aber auch ein Risiko, denn dafür ist Tyrique wiederum noch nicht weit genug. Das realistischste Szenario für mich wäre dann, erneute Grealish Leihe (wenn das überhaupt möglich ist, habe seinen Vertrag nicht im Kopf) + George Verpflichtung, wenn man wie in der Vergangenheit unter Moyes eine gewisse Kontinuität will.
13.04.2026 - 20:10 Uhr
Zitat von SirDeano
Kurzer Nachtrag:
Positiv erwähnen nach etwas Recherche zum Spiel möchte ich Tyrique George. Nach seiner Einwechslung hatte er wohl einen richtig guten Auftritt. Seine Highlights sehen beeindruckend aus und zeigen mehr als starke Anlagen. Bisher hat er sich kaum zeigen können bei Everton. Aber sowohl gegen Fulham als auch gegen Brentford hat er mir diesen nötigen Funken in seinen Aktionen gezeigt, um mit einer Bewegung wirklich am Gegner vorbei kommen zu können. Er kann nach innen ziehen und gefährlich abschließen, aber auch vernünftige Bälle mit dem schwächeren Linken servieren. Das haben wir bis auf Ndiaye und wohl Dibling ewig nicht im Kader gehabt. Und für junge 20 ist er schon verdammt weit, noch nicht fertig, aber in meinen Augen bereit für regelmäßige Einsatzzeit in der Premier League.
Mein gefühl sagt mir, der Junge wird eine richtig gute Karriere hinlegen. Sehe starke Parallelen zu Hudson-Odoi. Wenn George schon früh in seiner Karriere noch glücklichere Entscheidungen trifft als Hudson-Odoi und frühzeitig Stammspieler in der Premier League wird, kann er es zum gestandenen Nationalspieler schaffen.
Ausgerechnet links außen spielt mit Ndiaye aber Evertons bester Spieler, weshalb eine feste Verpflichtung von George unrealistisch erscheint aktuell, da Chelsea George sicher nicht unter 30 Millionen Pfund ziehen lässt und das eine Stange Geld für eine Position wäre, die nicht alllerhöchste Priorität hat. Aber wenn ich zwischen Grealish und George wählen dürfte, würde ich mich für George entscheiden. Noch attraktiver und realistischer wäre das Geschäft, wenn man Ndiaye für eine Monsterablöse ziehen lässt im Sommer. Das wäre aber auch ein Risiko, denn dafür ist Tyrique wiederum noch nicht weit genug. Das realistischste Szenario für mich wäre dann, erneute Grealish Leihe (wenn das überhaupt möglich ist, habe seinen Vertrag nicht im Kopf) + George Verpflichtung, wenn man wie in der Vergangenheit unter Moyes eine gewisse Kontinuität will.
Kurzer Nachtrag:
Positiv erwähnen nach etwas Recherche zum Spiel möchte ich Tyrique George. Nach seiner Einwechslung hatte er wohl einen richtig guten Auftritt. Seine Highlights sehen beeindruckend aus und zeigen mehr als starke Anlagen. Bisher hat er sich kaum zeigen können bei Everton. Aber sowohl gegen Fulham als auch gegen Brentford hat er mir diesen nötigen Funken in seinen Aktionen gezeigt, um mit einer Bewegung wirklich am Gegner vorbei kommen zu können. Er kann nach innen ziehen und gefährlich abschließen, aber auch vernünftige Bälle mit dem schwächeren Linken servieren. Das haben wir bis auf Ndiaye und wohl Dibling ewig nicht im Kader gehabt. Und für junge 20 ist er schon verdammt weit, noch nicht fertig, aber in meinen Augen bereit für regelmäßige Einsatzzeit in der Premier League.
Mein gefühl sagt mir, der Junge wird eine richtig gute Karriere hinlegen. Sehe starke Parallelen zu Hudson-Odoi. Wenn George schon früh in seiner Karriere noch glücklichere Entscheidungen trifft als Hudson-Odoi und frühzeitig Stammspieler in der Premier League wird, kann er es zum gestandenen Nationalspieler schaffen.
Ausgerechnet links außen spielt mit Ndiaye aber Evertons bester Spieler, weshalb eine feste Verpflichtung von George unrealistisch erscheint aktuell, da Chelsea George sicher nicht unter 30 Millionen Pfund ziehen lässt und das eine Stange Geld für eine Position wäre, die nicht alllerhöchste Priorität hat. Aber wenn ich zwischen Grealish und George wählen dürfte, würde ich mich für George entscheiden. Noch attraktiver und realistischer wäre das Geschäft, wenn man Ndiaye für eine Monsterablöse ziehen lässt im Sommer. Das wäre aber auch ein Risiko, denn dafür ist Tyrique wiederum noch nicht weit genug. Das realistischste Szenario für mich wäre dann, erneute Grealish Leihe (wenn das überhaupt möglich ist, habe seinen Vertrag nicht im Kopf) + George Verpflichtung, wenn man wie in der Vergangenheit unter Moyes eine gewisse Kontinuität will.
Es besteht eine Kaufoption in nicht bekannter Höhe. Sein Potenzial hat er direkt zu Beginn nach dem Transfer schon angedeutet. Aber Moyes hat ihm zu wenige wirkliche Chancen gegeben. Im Gegensatz zu Dibling schafft es George aber wenigstens in kurzen Einsätzen auf sich aufmerksam zu machen. Und jetzt so offensichtlich, dass sogar Moyes nicht um mehr Minuten für ihn herum kommt (er hat es in der Presse ja selbst angedeutet). Eigentlich muss er starten im nächsten Spiel. Denn McNeil hat zuletzt wieder wenig angeboten. Aber das wird nicht passieren.
Wenn er nicht wie Dibling 40-45 Millionen kostet, würde ich die Option ziehen. Eben jenen Dibling dann im Sommer mal austesten und ggfs verleihen (und hoffen, dass er so oder so wieder in die Spur findet) und sich dann einfach mal anhören, was andere Teams für Ndiaye zu zahlen bereit sind. Ich hätte im Gegensatz zu Garner, Branthwaite, Pickford und Dewsbury-Hall bei ihm eine Schmerzgrenze. Mit dem Geld könnte man einen erfahrenen (möglichst kombinationsstarken) Ersatz holen und 1-2 andere wichtige Baustellen schließen. Und George hätte mit seinen Fähigkeiten gute Chancen auf einen Durchbruch dahinter.
Aber mal schauen, welchen Weg wir im Sommer einschlagen. Da gibt es einige richtungsweisende Entscheidungen.
19.04.2026 - 15:55 Uhr
Erste Halbzeit im Derby.
Lange ausgeglichen mit leichten Feldvorteilen für die Tofffees.
Dann der vermeintliche Führungstreffer, doch nach Abseits zurück genommen - Liverpool im Derby mit seinem gewohnten Voodoo und natürlich fällt eine Minute später im Gegenzug der Treffer für die Roten. Schon zuvor hätte Everton in einem anderen Spiel einen Elfmeter hätte bekommen können, nach strittigem Einsatz von Jones an Dewsbury-Hall, was Elfmeter und Rot bedeutet hätte. Solche 'Geschenke' bekommt Everton aber nie und auch heute nicht. Nicht glasklar, aber wenn er den gibt, kann man anders herum auch nicht sagen glasklare Fehlentscheidung.
Seit dem Gegentor Everton zunächst gut und positiv, aber das Spiel flachte schnell merklich ab, Liverpool macht es seither geschickt. Everton ist von der Rolle, viel zu passiv und bekommt keine Intensität mehr ins Spiel.
McNeil mit dem entscheidenden Fehler vor dem Tor und auch offensiv blass. Für mich ein Kandidat für einen frühen Wechsel. Beto versucht es vorne, heute in seinen Aktionen aber leider unbeholfen und unglücklich. Aus aussichtsreicher Position landet sein Abschluss im Seitenaus um Minute 20.
Auch hinten nicht fehlerfrei. Gerade Gakpo ist links ein gefährlicher Faktor, auch hier weil die Spieler in der Mitte (McNeil und Gana) nicht helfen, um ihn nach außen zu zwingen. So konnte er schon drei, vier Mal genau das machen, was er will und was eigentlich jeder weiß - nach innen ziehen und gefährlich abschließen.
Ich weiß nicht. Everton ist in dieser Saison eigentlich nicht viel schlechter als dieses Liverpoolteam und bis zum Tor sah es auch so aus. Aber seitdem fühlt es sich wie der Normallfall 'Derby' auf die letzten 15 Jahre gesehen an. Wenn sich nicht dramatisch etwas am Spielverlauf ändert, endet das Spiel zugunsten der Reds.
Ich wünsche mir sehr, es kommt anders, aber ich tippe Everton trifft noch einmal das Aluminium, Beto schlägt noch einmal aussichtsreich über den Ball und dann fängt man sich 5 Minuten später den Konter zum 0-2.
Lange ausgeglichen mit leichten Feldvorteilen für die Tofffees.
Dann der vermeintliche Führungstreffer, doch nach Abseits zurück genommen - Liverpool im Derby mit seinem gewohnten Voodoo und natürlich fällt eine Minute später im Gegenzug der Treffer für die Roten. Schon zuvor hätte Everton in einem anderen Spiel einen Elfmeter hätte bekommen können, nach strittigem Einsatz von Jones an Dewsbury-Hall, was Elfmeter und Rot bedeutet hätte. Solche 'Geschenke' bekommt Everton aber nie und auch heute nicht. Nicht glasklar, aber wenn er den gibt, kann man anders herum auch nicht sagen glasklare Fehlentscheidung.
Seit dem Gegentor Everton zunächst gut und positiv, aber das Spiel flachte schnell merklich ab, Liverpool macht es seither geschickt. Everton ist von der Rolle, viel zu passiv und bekommt keine Intensität mehr ins Spiel.
McNeil mit dem entscheidenden Fehler vor dem Tor und auch offensiv blass. Für mich ein Kandidat für einen frühen Wechsel. Beto versucht es vorne, heute in seinen Aktionen aber leider unbeholfen und unglücklich. Aus aussichtsreicher Position landet sein Abschluss im Seitenaus um Minute 20.
Auch hinten nicht fehlerfrei. Gerade Gakpo ist links ein gefährlicher Faktor, auch hier weil die Spieler in der Mitte (McNeil und Gana) nicht helfen, um ihn nach außen zu zwingen. So konnte er schon drei, vier Mal genau das machen, was er will und was eigentlich jeder weiß - nach innen ziehen und gefährlich abschließen.
Ich weiß nicht. Everton ist in dieser Saison eigentlich nicht viel schlechter als dieses Liverpoolteam und bis zum Tor sah es auch so aus. Aber seitdem fühlt es sich wie der Normallfall 'Derby' auf die letzten 15 Jahre gesehen an. Wenn sich nicht dramatisch etwas am Spielverlauf ändert, endet das Spiel zugunsten der Reds.
Ich wünsche mir sehr, es kommt anders, aber ich tippe Everton trifft noch einmal das Aluminium, Beto schlägt noch einmal aussichtsreich über den Ball und dann fängt man sich 5 Minuten später den Konter zum 0-2.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SirDeano am 19.04.2026 um 16:01 Uhr bearbeitet
19.04.2026 - 16:10 Uhr
Moyes muss bitte umgehend wechseln!
Total verschlafen und passiv aus der Pause. Das Team braucht dringend Energie
Total verschlafen und passiv aus der Pause. Das Team braucht dringend Energie
19.04.2026 - 16:14 Uhr
Oder so!!!!!!
Tor zum 1-1 Beto nach toller Vorarbeit von Dewsbury-Hall und gutem Ball von Mykolenko
Tor zum 1-1 Beto nach toller Vorarbeit von Dewsbury-Hall und gutem Ball von Mykolenko
19.04.2026 - 17:01 Uhr
Unfassbar - bin sprachlos
Seitdem Beto runtermusste geht gar nichts mehr, aber die Niederlage muss nicht sein.
Derbyniederlage in der 100. Minute. Kopfball im 5er sieht Pickford auch nicht ideal aus. Braucht man nicht lange diskutieren: So darf dieses Tor schlicht nicht fallen. Man darf nicht nach einer Ecke Zuhause dieses Spiel verlieren. Da muss Tarkowski oder muss Pickford sich einfach durchsetzen. Viel, viel, viel zu soft.
Zwei Leistungsträger verletzt, zu wenig Mut und ein Gegentor in der Nachspielzeit - am Ende ist es dann doch eines der uns bestens bekannten Skripts des Merseyside-Derbys. Jahr für Jahr für Jahr. Dieses Jahr von der besonders bitteren Sorte, weil der Qualitätsunterschied zwischen den Teams so gering wie lange nicht ist. Everton hat sich verbessert und Liverpool spielt für eine Verhältnisse eine Saison zum Vergessen.
Trotzdem beide Derbys verloren, weil am Ende die letzte Entschlossenheit gefehlt hat in beiden Spielen.
Letztlich war das heute abermals kein richtig guter Auftritt, nicht schlecht, aber auch lange nicht so gut wie noch vor vier, fünf Wochen. Es scheint leider, dass dem Team zum Schlussspurt die Puste ausgeht oder es in ein Leistungstief gerät.
Gelaufener Nachmittag und sehr die Jungs eine gute Saison spielen; für ein Derby war das unterm Strich enttäuschend.
Seitdem Beto runtermusste geht gar nichts mehr, aber die Niederlage muss nicht sein.
Derbyniederlage in der 100. Minute. Kopfball im 5er sieht Pickford auch nicht ideal aus. Braucht man nicht lange diskutieren: So darf dieses Tor schlicht nicht fallen. Man darf nicht nach einer Ecke Zuhause dieses Spiel verlieren. Da muss Tarkowski oder muss Pickford sich einfach durchsetzen. Viel, viel, viel zu soft.
Zwei Leistungsträger verletzt, zu wenig Mut und ein Gegentor in der Nachspielzeit - am Ende ist es dann doch eines der uns bestens bekannten Skripts des Merseyside-Derbys. Jahr für Jahr für Jahr. Dieses Jahr von der besonders bitteren Sorte, weil der Qualitätsunterschied zwischen den Teams so gering wie lange nicht ist. Everton hat sich verbessert und Liverpool spielt für eine Verhältnisse eine Saison zum Vergessen.
Trotzdem beide Derbys verloren, weil am Ende die letzte Entschlossenheit gefehlt hat in beiden Spielen.
Letztlich war das heute abermals kein richtig guter Auftritt, nicht schlecht, aber auch lange nicht so gut wie noch vor vier, fünf Wochen. Es scheint leider, dass dem Team zum Schlussspurt die Puste ausgeht oder es in ein Leistungstief gerät.
Gelaufener Nachmittag und sehr die Jungs eine gute Saison spielen; für ein Derby war das unterm Strich enttäuschend.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SirDeano am 19.04.2026 um 17:20 Uhr bearbeitet
19.04.2026 - 18:27 Uhr
Richtig bitter auch, dass es bei Branthwaite etwas ernsteres sein könnte...
25.04.2026 - 18:03 Uhr
Saison vorbei, 1-2 bei West Ham.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
