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Max Eberl []

24.09.2015 - 14:54 Uhr
Max Eberl [] |#871
28.01.2016 - 12:21 Uhr
Zitat von Apfelstrudel

Zitat von filigran60


Aber das ist doch wirklich nichts neues.
Nach bzw. während jeder Transferperiode das Gleiche, teilweise sogar die gleichen Protagonisten.
Das geht wieder bis zu de Jong und Frontzeck, dann gibt es kurze Zeit Ruhe und 2 Wochen bzw. Seiten später geht es wieder von vorne los.
Lediglich die Ausgangsdiskussion wird von anderen Namen befeuert.
Einst waren es Spieler wie Arango, Xhaka, Reus (wie will der Eberl mit einem 2.Liga-Durchschnittsspieler einen deutschen Nationalspieler wie Marin ersetzen, finde ich heute noch urkomisch) die man frühzeitig als große Fehleinkäufe abstempelte (neben den anderen, die nicht so große , aber trotzdem Fehleinkäufe waren).
Jetzt sind es Hofmann und Hinteregger, der schon überteuert ist, obwohl er eigentlich erst einmal geliehen wurde und das auch noch mit KO, was bisher für viele ein Grund war bei der Kramer-Leihe gegen Eberl zu argumentieren.
Jetzt ist auch dies noch falsch.
Mir ist es nach wie vor völlig schleierhaft, wie wir es in den letzten Jahren, nach dieser Reihe von Fehleinkäufen und mit einem völlig überteuertem Haufen Talentbefreiter geschafft haben uns im oberen Drittel der Liga zu etablieren.
Da hätte ich denn gerne mal von einem der Kritiker einen Erklärungsansatz.
Und jetzt bitte nicht mit Favre kommen, der war sicherlich ein guter Trainer, aber auch ein Schubert hat es mit dieser Masse an Fehleinkäufen geschafft sehr gut zu punkten, aber der wird ja in seinem thread bereits angezählt, mit einem Punkteschnitt von 2,23 in der BL (Vergleich Favre 1,62).
Beweist einfach mal ein bisschen mehr Fantasie.
Ansonsten freue ich mich über die bald einsetzende Frühjahrsdiskussion mit der Wiederbelebung der Insider.


Diese Masse an völliger Überziehung hast du doch garnicht nötig.
Sind wir hier in der Waldorf-Schule?
Wenn mein Sohn irgendwas an die Wand krakelt und ich ihn dafür tadele, wird einem hier direkt das Jugendamt auf den Hals gehetzt, da ich es wagte, den Lümmel in eine Depression zu stürzen, da ich nicht wenigstens zwecks Relativierung die unnachahmliche Schönheit des Geschmieres erwähnte.
Wie lang sollen denn Beiträge werden, wenn man für jeden Kritikpunkt den Handelnden soviel Honig um's Maul schmieren muss, daß man nicht als Blasphemiker an die Wand gestellt wird?

In dem Zusammenhang ist auch durchaus auffällig, daß es immer wieder Aufforderungen zu Stellungnahmen der Kritiker gibt, aber weder auf diese noch vorige Aussagen selbiger substantiiert eingegangen wird. Wer selbst nicht bereit/ fähig/ willens ist, von einer Klippe zu springen, sollte das auch nicht von anderen einfordern.

Die Sachen aus dem Kontext zu reißen brauchst du ebenfalls nicht. Wer sagte, Hinteregger sei zu teuer? Ich schrieb lediglich davon, was Voraussetzungen für die angesagte wirtschaftliche Vernunft und Sorgfalt (gewesen) wären.
Den Hofmann-Kauf in der Listung hast du auch von mir? Solange wir für RA Hahn, Herrmann, Traoré, wegen der Zentralsituation Hazard, da anders nicht verwendbar Hrgota und Drmic haben, bei Bedarf noch Raffael und Stindl, ist der Kauf unnötig. Weitsicht kann man diesem Transfer erst dann attestieren, wenn wir wissen (oder intern bereits klar war) daß aus dieser Reihe der ein oder andere wegfallen wird (ob nun leistungsbedingt oder durch Abgang). Bei der Ablösesumme erwarte jedenfalls ich nicht, daß es ein Spieler für die zweite Reihe ist, der den alten Verein wegen ähnlicher Probleme verließ und regelmäßig keinen Gefallen an Wiederholung finden dürfte.

"Reihe von Fehleinkäufen": Es gab nicht wenige. Das hat Optimierungspotential. Nicht mehr, nicht weniger. Nochmal: selbst Kritik an 8 von 10 Punkten heißt nicht, daß das Gesamtwerk Müll ist. Darüberhinaus ist es reichlich undifferenziert. Eine Million für Spieler X zuviel bezahlt zu haben, macht diesen nicht zu einem untauglichen Fehleinkauf. Es ist lediglich eine Nuance, die für das komplette Gefüge relevant wird.
"überteuerter Haufen Talentbefreiter": Eigentlich unnötig, zu diesem Blödsinn was zu sagen. Da es offenbar deinem Seelenfrieden dient, eine Reaktion eines Kritikers zu lesen, werde ich es kurz dennoch bearbeiten.
Wenn man als Verein immer wieder auf die eigene Bedeutungsarmut im Angesichte der finanziell übermächtigen Konkurrenz hinweist, sollte man meinen, daß Externe seltener den Eindruck gewinnen, daß man für Transferrechte an XY zuviel bezahlte. Zuviel ist semantisch simpel: schlicht mehr als angemessen. Wie dein "überteuert" wirkt, weißt du selbst. Für die Talentbefreiten gilt Selbiges.
Letztlich geht es bei den Preisüberlegungen doch nur um einen Punkt: es wird immer wieder - mit gewisser Berechtigung - davon gesprochen, daß wir uns finanziell vergleichsweise nicht weit aus dem Fenster lehnen könnten. Daß der Kader am obersten Limit sei wird selbst der Kühnste nicht behaupten. 4Mio für einen Spieler liegen uns mittlerweile lockerer in der Hand, das aber auch nicht so, als daß man sie regelmäßig in den Sand setzen könnte. Entsprechend käme man mit einer Million weniger hier, 500k weniger dort, einer etwas höheren AK an anderer Stelle schon zu einer weiteren Chance für ein Spielerinvest. Die Masche der Erwartungsdämpfung mit solchen Äußerungen wirkte auch nur dann glaubwürdig, wenn die niedrig gestapelten Zielansagen in Verbindung mit genannten Konkurrenten plausibel und realistisch wären. Wenn aber Vereine mit angeblich größerem oder gleichem Potential (so etwa der HSV und Werder) kaum in der Lage sind, überhaupt einen millionenschweren Einkauf zu stemmen, geschweigedenn dies mit Vorlauf für zwei drei Jahre zu tun und den Spieler im eigenen Amateurlager fortzubilden, wird die Nummer etwas schwammig.
Auch dürfte es so sein, daß man annehmen dürfen wird, daß ein Invest nahe am zweistelligen Millionenbereich oder darüber nicht darin endet, daß der jeweilige Spieler nicht mehr ist als ein Mitläufer - so überhaupt. Hier gestehe ich je nach Ausgangslage jedem auch eine Fehlentscheidung zu. Aber gerade die sollten sich angesichts Vorgenanntem nicht häufen.
Nehmen wir hier mal ein Beispiel: Alvaro Dominguez. Ein Jahr nach der grandiosen Rettung zahlte Borussia erstaunliche €8m für einen IV. Eine für unsere Verhältnisse gerade zum damaligen Zeitpunkt und für die Position grandiose Summe. Traditionell steigt die Ablöse mit Nähe der Position zum (gegnerischen) Tor. Natürlich fehlt er aktuell, angesichts seiner Konkurrenz leistungsmäßig aufzufallen ist diese Saison so schwer nun aber auch nicht. Gekommen als Stammkraft vom Ligafünften der Primera Divison, zeitweise als Kapitän, lassen in Verbindung mit der Ablöse doch eine gewisse Erwartungshaltung zu. Und die besteht in meinen Augen nicht darin, daß der Spieler Probleme damit hat, sich zweifelsfrei gegen den Jantschke Tony oder notfalls gegen den Wendt Oscar durchzusetzen. Ohne Favres üppige Rotation, denfesive Grundidee und Stranzls Verletzung wäre das auch letzte Saison eine durchwachsene Bilanz gewesen. Ich gehe fest davon aus, daß auch vereinsintern mehr erwartet worden ist. Für die gezeigte Leistung sind also tendenziell die €8m zuviel gewesen, in welchem Umfang ist dabei egal. Natürlich kann man mal daneben liegen, überhaupt keine Frage. Nur sollte die Häufung dessen doch durchaus in eine Gesamtwertung einfließen (dürfen).

So richtig verstehen tue ich das in letzter Konsequenz sowieso nicht. Wir alle hier hängen an der Raute und haben ein Herz für den Sport. Ich kenne niemanden, der Anhänger eines Wirtschaftsunternehmens ist. Weshalb wird über Angestellte, vor allem die in der eher wirtschaftlichen Abteilung und die, die schon länger die Raute in der Vita haben, ständig so offensiv die Hand gehalten? Niemand will denen an die Wäsche und letztlich wird doch nur die Tauglichkeit (mal absolut, mal hinsichtlich der fehlenden Prozente zu 100) hinterfragt - alles im Sinne und für das Beste unserer Borussia. Der Personenkult mancher ist umso grotesker, als daß das Geschäft die Menschen mittlerweile doch sowieso mehr oder minder langsam am Fließband vorbeiwinkt. Zuweilen gerät hier das uns alle verbindende Element in's Hintertreffen - mit Aufhänger von Sympathien und Moralideen, die weder Argumente bringen noch Borussia irgendwie nutzen.


Der Punkteschnittvergleich ist ähnlich haltlos. Zum Einen, weil sich nicht einmal Schubert selbst die anfänglichen Punkte allumfassend selbst zurechnete; zwar hatte er den wichtigen Knotenlöser in der Tasche, profitierte laut eigener Aussage jedoch mangels Trainingsmöglichkeit zwangsläufig von der Vorarbeit. Dazu ist der aktuelle Schnitt ein vergleichsweise geringer Part, der einer sehr langen Phase gegenübergestellt ist. Auch hier weißt du selbst, daß das kein ernsthaftes Argument ist.


Lass uns nicht stets die gleichen Namen durchkauen und dieselben Argumente austauschen, das ist doch wirklich langweilig.
Dir war der eine zu teuer, der andere wurde zu günstig abgegeben, ein dritter schlug nicht ein usw. usf, weiß ich schon alles.
Nenne mir doch einfach die Transfers, die dich von Anfang bis Ende überzeugt haben, ich denke, es werden nicht viele sein.
Wobei es mir bei meinem post nicht rein um dich, sondern um die stete Wiederholung dieser Vorwürfe von einigen usern hier geht.
Eberl hat, fassen wir es doch einfach zusammen, bisher nichts aber auch gar nichts richtig gemacht.
Die alten threads sind ja nicht aus der Welt, meine Beispiele eigentlich noch fast alle nachlesbar, hier sei auch noch einmal Kramer ins Gedächtnis gerufen, zuerst der Trostpreis, den man nur holte, weil Goretzka nach Schalke ging, reiner Marx-Ersatz mit 2.Liga-Niveau den nicht einmal Bayer zurück haben will, dann auch noch bloß eine Leihe, am Ende der Geschichte folgte der Tenor Eberl hätte doch zumindest eine günstige KO aushandeln müssen.
Und da wundert mich unser Abschneiden schon, ebenso, wie es mich wundert, dass unsere Spieler, wie auch unser Spodi, von anderen BL-Vereinen gelobt werden, es aber in diesem Forum eine Reihe eigener Fans gibt, die ihn, für genau die gleichen Transfers, hart kritisieren.
Es ist nicht einmal der Einzelfall, der mich so auf die Palme bringt, ganz ehrlich meine ersten Eindrücke von Hinteregger sind auch nicht so toll, aber zum einen sollte man den Spielern deutlich mehr Zeit geben, erst recht, wenn sie aus anderen Ligen kommen, sondern egal was Eberl macht, es sind immer dieselben user, die das Haar in der Suppe finden und schon einmal pauschal draufhauen.
Dann kann man sich am Ende wenigstens hinstellen und sagen: ich habe es ja gleich gesagt.
Wobei hier einiges kritisiert wird, in das wir null Einblick haben und uns lediglich auf Medienangaben verlassen müssen/wollen.
Ich meine die Transfer - bzw. Leihsummen, Gehälter etc. da benutzt jeder gerne die Gazette, die eine ihm genehme Zahl abdruckt, die einen nehmen dann die kleinste, die anderen die größte Nummer, der sie glauben wollen.
Alleine die unterschiedlichen Angaben lassen mich an der Seriösität dieser Nachrichten zweifeln.
Daraus auch noch abzuleiten einem Verantwortlichen an die Karre zu fahren, der maßgeblich am sportlichen Erfolg der Borussia teilhat, käme mir nicht in den Sinn.
Weil ein windiger Journalist irgendeine ihm genehme Zahl meldet?
Was wäre, wenn ich hier, genauso ohne konkrete Quellenangabe wie in den Medien, dir ebenso unbekannt wie jeder x-beliebige Journalist, melden würde, wir hätten (nur als Beispiel) Hinteregger umsonst geliehen bekommen, RB würde sogar das Gehalt übernehmen und wir hätten eine KO von 4 Millionen?
Würde das deine Meinung bzgl. der sportlichen Qualität der Verpflichtung ändern?
Würde Hinteregger dann auch nur einen Deut besser spielen?
Wie gesagt der Name ist austauschbar, ich hätte auch Hofmann wählen können.
Gerade weil Eberl bisher in meinen Augen viel häufiger ins Schwarze traf, als von seinen Kritikern behauptet, hat er mein Vertrauen und wenn dann wirklich mal einer nicht einschlägt, dann ist das in dem Geschäft auch nicht unmöglich. Und selten ein Totalverlust.
Die sportliche Bilanz stimmt bei uns ebenso wie die finanzielle.
Und zu Schubert´s Punktebilanz:
Natürlich ist das eine Momentaufnahme und genau deshalb ist sie wichtig.
Denn innerhalb dieser Momentaufnahme gibt es einen Teilabschnitt in dem unser Team viele Gegentore kassiert hat und genau dieses Teilchen eines Teilchens wird gerade genutzt, um den Trainer anzuzählen.
Dann darf das etwas größere Teilchen doch sicherlich auch als Argument für seine Arbeit herhalten, wenn man einen Abschnitt davon gegen ihn nutzt, oder nicht?
Dass dieser Punkteschnitt nicht haltbar ist, weiß wohl jeder, damit würde man fast auf Meisterkurs fahren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 28.01.2016 um 12:25 Uhr bearbeitet
Max Eberl [] |#872
28.01.2016 - 12:47 Uhr
Zitat von Apfelstrudel

...
Bzgl. Hofmann ging es mir primär um den Punkt Weitsicht. Klar kann er auch links und zentral und auch haben wir aktuell Bedarf. Beides kann auch Hazard und der ist schon unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten. Links können Herrmann und Traoré bei Bedarf auch. Sollte intern fest stehen, daß man mindestens zwei aus Hrgota, Drmic, Hahn, Hazard abgeben wird, wäre der Transfer positionell sinnvoll, auch perspektivisch. Die Ablösehöhe würde dann in Zusammenhang mit Qualität und Position relevant. Wenn Borussia 8Mio zahlt, wünsche ich mir keinen Mitläufer. Hofmann meinte glaub ich, er fühle sich auf den Flügeln am wohlsten und er wird Dortmund nicht für ähnlich wenig Spielzeit verlassen haben. Also müsste er für mich in der nächsten Saison Herrmann/ Traoré oder Johnson verdrängen können. Das muss nicht heißen, daß er es auch tun wird. Für's Gesamtgefüge ist es teilweise nötig, den individuell besseren rauszulassen. Man sollte das ähnliche/ gleiche/ (leicht) bessere Niveau in Einsätzen aber sehen können.
...

Der Vertrag von Hrgota läuft zu Saisonende aus. Auf eine Verlängerung wird meines Erachtens nach keine der beiden Parteien drängen. Ich dachte ich hätte auch irgenwo gelesen, dass sich Hertha mit Hahn beschäftigen würde. Sollten die sich am Ende der Saison für die Euro Leaugue qualifizieren, halte ich das für nicht unwahrscheinlich. Aber mal sehen wie er nach seiner Verletzung zurückkommt. Bei Hazard würde ich, sollte die RRunde für ihn ähnlich verlaufen wie die HR, eine Leihe (evtl. vielleicht Mainz) in Erwägung ziehen.

•     •     •

Fan seit 96. Erstes Trikot von Kalla Pflipsen. Kannte viele Jahre Keinen vom Stamm der Mohigladbacher in der schwäbischen Provinz. Konsens ist langweilig.
Max Eberl [] |#873
28.01.2016 - 13:16 Uhr
Zitat von filigran60
Aber das ist doch wirklich nichts neues.
Nach bzw. während jeder Transferperiode das Gleiche, teilweise sogar die gleichen Protagonisten.
Das geht wieder bis zu de Jong und Frontzeck, dann gibt es kurze Zeit Ruhe und 2 Wochen bzw. Seiten später geht es wieder von vorne los.
Lediglich die Ausgangsdiskussion wird von anderen Namen befeuert.
Einst waren es Spieler wie Arango, Xhaka, Reus (wie will der Eberl mit einem 2.Liga-Durchschnittsspieler einen deutschen Nationalspieler wie Marin ersetzen, finde ich heute noch urkomisch) die man frühzeitig als große Fehleinkäufe abstempelte (neben den anderen, die nicht so große , aber trotzdem Fehleinkäufe waren).
Jetzt sind es Hofmann und Hinteregger, der schon überteuert ist, obwohl er eigentlich erst einmal geliehen wurde und das auch noch mit KO, was bisher für viele ein Grund war bei der Kramer-Leihe gegen Eberl zu argumentieren.
Jetzt ist auch dies noch falsch.
Mir ist es nach wie vor völlig schleierhaft, wie wir es in den letzten Jahren, nach dieser Reihe von Fehleinkäufen und mit einem völlig überteuertem Haufen Talentbefreiter geschafft haben uns im oberen Drittel der Liga zu etablieren.
Da hätte ich denn gerne mal von einem der Kritiker einen Erklärungsansatz.
Und jetzt bitte nicht mit Favre kommen, der war sicherlich ein guter Trainer, aber auch ein Schubert hat es mit dieser Masse an Fehleinkäufen geschafft sehr gut zu punkten, aber der wird ja in seinem thread bereits angezählt, mit einem Punkteschnitt von 2,23 in der BL (Vergleich Favre 1,62).
Beweist einfach mal ein bisschen mehr Fantasie.
Ansonsten freue ich mich über die bald einsetzende Frühjahrsdiskussion mit der Wiederbelebung der Insider.


Wenn ich wüsste, wie man wertet, hättest du von mir eine 1 mit Sternchen. Du sprichst mir aus der Seele.
Danke

•     •     •

Samstag Mittag geht es los im Stadion zum Bökelberg...

STOLZER BLICK ZURÜCK,
VOLLE KRAFT NACH VORN!
FÜR DEN NAMEN, DEN DIE WELT SO GLORREICH KENNT!

DIE SEELE BRENNT!
Max Eberl [] |#874
28.01.2016 - 17:09 Uhr
Zitat von Bonhof
Zitat von filigran60

Aber das ist doch wirklich nichts neues.
Nach bzw. während jeder Transferperiode das Gleiche, teilweise sogar die gleichen Protagonisten.
Das geht wieder bis zu de Jong und Frontzeck, dann gibt es kurze Zeit Ruhe und 2 Wochen bzw. Seiten später geht es wieder von vorne los.
Lediglich die Ausgangsdiskussion wird von anderen Namen befeuert.
Einst waren es Spieler wie Arango, Xhaka, Reus (wie will der Eberl mit einem 2.Liga-Durchschnittsspieler einen deutschen Nationalspieler wie Marin ersetzen, finde ich heute noch urkomisch) die man frühzeitig als große Fehleinkäufe abstempelte (neben den anderen, die nicht so große , aber trotzdem Fehleinkäufe waren).
Jetzt sind es Hofmann und Hinteregger, der schon überteuert ist, obwohl er eigentlich erst einmal geliehen wurde und das auch noch mit KO, was bisher für viele ein Grund war bei der Kramer-Leihe gegen Eberl zu argumentieren.
Jetzt ist auch dies noch falsch.
Mir ist es nach wie vor völlig schleierhaft, wie wir es in den letzten Jahren, nach dieser Reihe von Fehleinkäufen und mit einem völlig überteuertem Haufen Talentbefreiter geschafft haben uns im oberen Drittel der Liga zu etablieren.
Da hätte ich denn gerne mal von einem der Kritiker einen Erklärungsansatz.
Und jetzt bitte nicht mit Favre kommen, der war sicherlich ein guter Trainer, aber auch ein Schubert hat es mit dieser Masse an Fehleinkäufen geschafft sehr gut zu punkten, aber der wird ja in seinem thread bereits angezählt, mit einem Punkteschnitt von 2,23 in der BL (Vergleich Favre 1,62).
Beweist einfach mal ein bisschen mehr Fantasie.
Ansonsten freue ich mich über die bald einsetzende Frühjahrsdiskussion mit der Wiederbelebung der Insider.


Wenn ich wüsste, wie man wertet, hättest du von mir eine 1 mit Sternchen. Du sprichst mir aus der Seele.
Danke


Das mit der Wertung habe ich dann mal übernommen.
Eines Tages wird Herr Eberl uns verlassen. Womöglich zum "Rekordmeister". Dann könnte man nur hoffen, dass Herr Eberl seinen Nachfolger selbst aussucht.
Max Eberl [] |#875
28.01.2016 - 18:27 Uhr
Zitat von StielikesSakko
Zitat von Apfelstrudel


Du bist nicht zufällig Deutschlehrer (am streng leistungsorientierten Gymnasium, versteht sichzwinker)?

Never, viel zu lange Beiträge, die keine Sau lesen will. Eher Literaturkritiker!grins
Max Eberl [] |#876
28.01.2016 - 19:44 Uhr
Zitat von filigran60


Lass uns nicht stets die gleichen Namen durchkauen und dieselben Argumente austauschen, das ist doch wirklich langweilig.
Dir war der eine zu teuer, der andere wurde zu günstig abgegeben, ein dritter schlug nicht ein usw. usf, weiß ich schon alles.
Nenne mir doch einfach die Transfers, die dich von Anfang bis Ende überzeugt haben, ich denke, es werden nicht viele sein.
Wobei es mir bei meinem post nicht rein um dich, sondern um die stete Wiederholung dieser Vorwürfe von einigen usern hier geht.
Eberl hat, fassen wir es doch einfach zusammen, bisher nichts aber auch gar nichts richtig gemacht.
Die alten threads sind ja nicht aus der Welt, meine Beispiele eigentlich noch fast alle nachlesbar, hier sei auch noch einmal Kramer ins Gedächtnis gerufen, zuerst der Trostpreis, den man nur holte, weil Goretzka nach Schalke ging, reiner Marx-Ersatz mit 2.Liga-Niveau den nicht einmal Bayer zurück haben will, dann auch noch bloß eine Leihe, am Ende der Geschichte folgte der Tenor Eberl hätte doch zumindest eine günstige KO aushandeln müssen.
Und da wundert mich unser Abschneiden schon, ebenso, wie es mich wundert, dass unsere Spieler, wie auch unser Spodi, von anderen BL-Vereinen gelobt werden, es aber in diesem Forum eine Reihe eigener Fans gibt, die ihn, für genau die gleichen Transfers, hart kritisieren.
Es ist nicht einmal der Einzelfall, der mich so auf die Palme bringt, ganz ehrlich meine ersten Eindrücke von Hinteregger sind auch nicht so toll, aber zum einen sollte man den Spielern deutlich mehr Zeit geben, erst recht, wenn sie aus anderen Ligen kommen, sondern egal was Eberl macht, es sind immer dieselben user, die das Haar in der Suppe finden und schon einmal pauschal draufhauen.
Dann kann man sich am Ende wenigstens hinstellen und sagen: ich habe es ja gleich gesagt.
Wobei hier einiges kritisiert wird, in das wir null Einblick haben und uns lediglich auf Medienangaben verlassen müssen/wollen.
Ich meine die Transfer - bzw. Leihsummen, Gehälter etc. da benutzt jeder gerne die Gazette, die eine ihm genehme Zahl abdruckt, die einen nehmen dann die kleinste, die anderen die größte Nummer, der sie glauben wollen.
Alleine die unterschiedlichen Angaben lassen mich an der Seriösität dieser Nachrichten zweifeln.
Daraus auch noch abzuleiten einem Verantwortlichen an die Karre zu fahren, der maßgeblich am sportlichen Erfolg der Borussia teilhat, käme mir nicht in den Sinn.
Weil ein windiger Journalist irgendeine ihm genehme Zahl meldet?
Was wäre, wenn ich hier, genauso ohne konkrete Quellenangabe wie in den Medien, dir ebenso unbekannt wie jeder x-beliebige Journalist, melden würde, wir hätten (nur als Beispiel) Hinteregger umsonst geliehen bekommen, RB würde sogar das Gehalt übernehmen und wir hätten eine KO von 4 Millionen?
Würde das deine Meinung bzgl. der sportlichen Qualität der Verpflichtung ändern?
Würde Hinteregger dann auch nur einen Deut besser spielen?
Wie gesagt der Name ist austauschbar, ich hätte auch Hofmann wählen können.
Gerade weil Eberl bisher in meinen Augen viel häufiger ins Schwarze traf, als von seinen Kritikern behauptet, hat er mein Vertrauen und wenn dann wirklich mal einer nicht einschlägt, dann ist das in dem Geschäft auch nicht unmöglich. Und selten ein Totalverlust.
Die sportliche Bilanz stimmt bei uns ebenso wie die finanzielle.
Und zu Schubert´s Punktebilanz:
Natürlich ist das eine Momentaufnahme und genau deshalb ist sie wichtig.
Denn innerhalb dieser Momentaufnahme gibt es einen Teilabschnitt in dem unser Team viele Gegentore kassiert hat und genau dieses Teilchen eines Teilchens wird gerade genutzt, um den Trainer anzuzählen.
Dann darf das etwas größere Teilchen doch sicherlich auch als Argument für seine Arbeit herhalten, wenn man einen Abschnitt davon gegen ihn nutzt, oder nicht?
Dass dieser Punkteschnitt nicht haltbar ist, weiß wohl jeder, damit würde man fast auf Meisterkurs fahren.


Wie ich bereits meinte: es wird eine Art Stellungnahme gefordert, vll. sogar mehrere, aber ernsthaft befasst wird sich damit nicht.

Langweilig trifft es. Für mich aber mehr bezogen auf die oft wenig begründeten wiedergekäuten Lobhudeleien. Ist es Sinn eines Diskussionsforums, sich ständig in den Armen zu liegen und irgendwas zu beklatschen? Wem nutzt das und welche Diskussion kommt dabei zu Stande?
User A: "Spieler X ist super. Hat Maxe toll gemacht"
User B: "Stimmt." Oder noch besser: "Du sprichst mir aus der Seele. Fühle dich gewertet!"
Gespräch beendet. Klasse.
Wenn bei deinem Auto ein Teil kaputt ist, fährst du auch nicht zur Werkstatt und erzählst den Mechanikern erst mal, was alles toll an der Karre ist, oder?

Transfers, die mich von Anfang bis Ende überzeugt haben? So hohe Ansprüche legst du doch an Eberl garnicht an. Ich auch nicht, denn das wäre nicht fair. Für gewisse Entwicklungen kann man nichts und prophezeien kann man sie genausowenig. Bailly etwa war zum Kaufzeitpunkt ein sinnvoller und preiswerter Neuzugang.
Es ist etwas schwer, das teilweise zu bestimmen, denn man kann Transfers oft nicht isoliert betrachten. So war der Plan, (Nordtveit/) Dahoud/ Christensen/ Schulz hinter Xhaka und Stindl nachwachsen zu lassen, recht waghalsig. Hätte man Stindl direkt offensiver eingeplant, hätte man sich Drmic sparen können und evtl. noch im DM nachgelegt. Man musste ihn auf jeden Fall holen, Preis top, Charakter top, Qualität top. Im ZM war Bedarf, im Sturm theoretisch nicht.
Bei Kramer ähnlich. Bedarf im ZM, sonst nix gemacht. In sich gut. Was macht das nun?

Ansonsten:
Nordtveit zum Transferzeitpunkt eine rundum gute Entscheidung.
Wendt war ein klares Upgrade in Sachen Entwicklung, wurde charakterlich perfekt ausgewählt, und die Preis-Leistung steht bei ihm völlig außer Diskussion.
Selbiges gilt für Johnson; daß der letztlich nicht unsere traditionell dürftige RV-Position verbessern durfte, konnte Eberl Dank Favres Eigenart und womöglich auch Johnsons Unentschlossenheit tendenziell nicht absehen. Alles gut.
Hahn diente aus meiner Sicht primär dazu, Herrmann endlich mal richtig aufzuwecken. Plan ging auf, den Preis war das wert.
Sippel: viel zu spät, daß dort was getan wurde, aber in sich ebenfalls ein Transfer ohne Abstriche.
Christensen und Hazard: in sich keine Abstriche.
Raffael: keine Abstriche.
Stranzl: keine Abstriche.

Bei ablösefreien jungen Leuten wie Neustädter oder Wissing kann man schlecht was aussetzen bei gewissem perspektivischen Bedarf. Bei überschaubaren Ablösen/ Leihgebühren gilt dasselbe (Ring, Cigerci, etc.). Generell ordne ich die aber auch nicht selten weder in die eine noch die andere Richtung ein. Sahst du z.B. Elvedi vorher spielen? Ich nicht, also maße ich mir da keine Einschätzung an.



"Eberl hat, fassen wir es doch einfach zusammen, bisher nichts aber auch gar nichts richtig gemacht."
Was soll der Käse? Hat das auch nur ein einziger Nutzer behauptet?
Besonders grotesk daran ist, daß du damit genau machst, was du Kritikern vorwirfst: im Gegensatz zu denen summierst du alles in ein negatives Fazit. Sinn?

Und nochmal: das ständige Palaver von "pauschal draufhauen" oder "an die Karre fahren", so wie du es jüngst formuliertest, ist doch völliger Blödsinn und anmaßend noch dazu. Du unterstellst den Leuten eine Intention, die du garnicht beurteilen kannst und nicht einmal begründen durch deren Aussagen.
Selbst der eine Nutzer, der jüngst meinte, Eberl würde die Entwicklung aufhalten, sagte unter'm Strich nicht 'alles doof' sondern 'mehr geht mit Eberl nicht' laut seiner Einschätzung. Daran ist doch nichts verwerflich; hätte er weitere Argumente geliefert, hätte das an den Reaktionen rein garnichts geändert.

Ich für meinen Teil bin völlig weg von irgendwelchen Personenkulten. Mir ist absolut gleichgültig, ob da ein dünner oder dicker Eberl, mit oder ohne Brille sitzt, ein Hanswurst oder Ghandi. Relevant ist, was für Borussia getan wird, welchen Eindruck ich von jemandes Kompetenz habe und wäre ich der Meinung, daß Person XY aus meiner Sicht besser nicht gekommen wäre oder rausgeworfen gehörte (infolge zuvieler Fehler/ fehlender Qualität), dann würde ich das auch klar so sagen.
Das scheint mir hier eines der Hauptprobleme sein: es scheint für manche schwierig bis unmöglich, das zu begreifen und zu differenzieren. Von mir aus könnte auch ***** SpoDi bei Borussia sein, würde er vernünftige Arbeit machen. Meinetwegen auch du. Ist mir völlig Schnuppe. Fehler werden thematisiert und besprochen, auch wenn es 1 Fehler aus 100 Aktionen ist. Du kannst hier gerne ein Kaffeekränzchen veranstalten, aber verlange doch bitte nicht, daß jeder dieselbe Ambition hat und versuche nicht die, die keine Lust darauf haben, damit abzubügeln, daß du ihnen Feindlichkeit gegen eine bestimmte Person unterstellst und damit meinst, jegliches Argument bis hin zur Nutzlosigkeit aufzuweichen!
Es geht um die Arbeit, die bei und für Borussia geleistet wird und nicht von wem - ist das so schwer zu verstehen und auseinander zu halten? Namen und Positionen dienen doch jeweils nur der Konkretisierung des Kontexts.

Dementsprechend ist es auch völlig belanglos, ob ich meinte, daß eine fiktive Summe zuviel sei oder nicht. Bei der Beredung einer Ablöse ist doch selbstredend die Annahme gesetzt, das würde stimmen. Genauso wie klar sein dürfte, daß jeder eine Meinung äußerst (leider nicht so häufig seine). Ob man das betont oder nicht, ist hier den meisten sowieso gänzlich egal - erfahrungsgemäß macht es keinerlei Unterschied ob man das betont oder nicht.
Wäre eine Ablöse in Wahrheit (vielleicht sogar genau um z.B. die gewünschte (halbe) Million) niedriger, wäre die Debatte hinfällig und es gäbe kein Problem. Dir könnte völlig gleich sein, ob sonstwer oder ich an die 1 für einen Transfer ein Minus hängt oder nicht. Nach dem Warum fragst du kaum, dich stört das Minus und das willst du ausmärzen ohne dafür ernsthafte Argumente vorzubringen. Das Warum aber ist die Basis für Diskussion. Dir passt das Ergebnis nicht, über den Rechnungsweg debattieren aber willst du nicht und auf den kommt es dabei letztlich an. Das Problem liegt hier klar auf deiner Seite; daß du versuchst, es anderen Leuten zuzuschieben, ändert daran nichts, auch wenn es dir damit vll. besser gehen mag.


Zu deinem Hinteregger-Beispiel:
Natürlich würden die von dir exemplarisch genannten Summen etwas ändern. Dann würde niemand damit rechnen/ erwarten, daß der Junge absehbar eine echte Verstärkung würde. Dann hätte aber garantiert auch Eberl nicht behauptet, er könne sofort helfen. Bzw. andersherum: wäre einzuplanen, daß Hinteregger alsbald keinen namhaften Qualitätszuwachs brächte, hätte man ihn weder jetzt geliehen noch eine KO in dieser Größenordnung (üppig für Borussias Verhältnis - gleich ob es dann 8, 9 oder 12Mio werden) vereinbart. Geliehen vielleicht schon, aber nicht mit Blick und Betonung auf die aktue Misere unserer Abwehr.


Selbstredend bringt das Geschäft Fehlgriffe mit sich. An denen mäkelt per se auch niemand. Sie ergeben nur drei Punkte als Basis für Diskussion: einerseits die Quote, die jeder sehen mag wie er will. Andererseits die Qualität der Einzelentscheidung. Dazu noch die jeweilige Vermeidbarkeit.
Alle drei sind abermals voneinander zu separieren. Auch eine 90%ige Quote bringt Potential für Verbesserung mit sich. Daß man die verbleibenden 10% anspricht und diese regelmäßig schwer zu erreichen sein dürften, vor allem in der Summe, heißt nicht, daß man die 90% nicht zu würdigen weiß.


Die Debatte um Schubert ist ein vorzügliches Beispiel für Vorgenanntes.
Kritikpunkt sind die Gegentore. Die werden verursacht durch Kaderqualität und Spielweise. Erstere ließe sich verändern durch individuelle Qualitätssteigerung, die gewisse Grenzen hat, sowie durch personelle Veränderungen. Letztere liegen in der Verantwortung des Managements. Die Spielweise liegt in der Verantwortung des Trainerteams. Sollte nachhaltig keine Umorientierung und/ oder Verbesserung statt finden, dann - aber auch erst dann - ginge es um einzelne Personen in Verantwortung.
Bei beiden also eine Generalbetrachtung, die bei Bedarf zunehmend zu individualisieren wäre.
Wir würden nie fertig in der Debatte, ob nun individuelle Spielerqualität (Amateuertrainer, Scouts, Profitrainer, Eberl, ggf. Schippers & Co) und/ oder und zu welchem Anteil jeweils die vom jeweiligen Trainerteam angesagte Ausrichtung (auch diese kann anteilig variieren) verantwortlich ist für eine Punkteausbeute. Insofern dürfte es nahezu unmöglich sein, hier zu einem Konsens zu kommen, wieviel Basis Favre legte, wieviel Eigenverantwortung und -fähigkeiten die Spieler einbrachten, wieviel Anteil Eberls Politik hatte und was genau dem aktuellen Trainerteam zuzuschreiben ist.
Konsens dürfte jedoch dahingehend bestehen, daß die aktuelle Problematik eine Folge der Spielausrichtung (die - mittlerweile - klar dem derzeit Hauptverantwortlichen entstammt) in Verbindung mit dem aktuellen Spielermaterial ist. Hier kann nun jeder selbst entscheiden, ob man einem SpoDi auferlegen soll, für jede mögliche Spielidee einen Kader zusammenzustellen oder ob es wichtig(er) ist, daß auch das revolutionärste Trainerkonzept zunächst auf die Gegebenheiten eingeht.
Schubert braucht genausowenig wie Eberl oder seinerzeit Favre aktiv Punkte zu sammeln. Wenn die jeweilige Arbeit passt, passt auch das sie ausführende Personal. Sollte die Arbeit längerfristig nicht passen, muss über das Personal nachgedacht werden. Recht einfach eigentlich.
Es ist wahrlich einfacher all das nachzuvollziehen oder überhaupt erst zu betrachten, insoweit man nicht mit der Prämisse herangeht, daß kritische Stimmen eine Säge im Halfter tragen.

•     •     •

Folge denen, die die Wahrheit suchen, misstraue jenen, die sie meinen gefunden zu haben.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Apfelstrudel am 28.01.2016 um 19:59 Uhr bearbeitet
Max Eberl [] |#877
28.01.2016 - 19:54 Uhr
Zitat von Apfelstrudel
Zitat von filigran60


Lass uns nicht stets die gleichen Namen durchkauen und dieselben Argumente austauschen, das ist doch wirklich langweilig.
Dir war der eine zu teuer, der andere wurde zu günstig abgegeben, ein dritter schlug nicht ein usw. usf, weiß ich schon alles.
Nenne mir doch einfach die Transfers, die dich von Anfang bis Ende überzeugt haben, ich denke, es werden nicht viele sein.
Wobei es mir bei meinem post nicht rein um dich, sondern um die stete Wiederholung dieser Vorwürfe von einigen usern hier geht.
Eberl hat, fassen wir es doch einfach zusammen, bisher nichts aber auch gar nichts richtig gemacht.
Die alten threads sind ja nicht aus der Welt, meine Beispiele eigentlich noch fast alle nachlesbar, hier sei auch noch einmal Kramer ins Gedächtnis gerufen, zuerst der Trostpreis, den man nur holte, weil Goretzka nach Schalke ging, reiner Marx-Ersatz mit 2.Liga-Niveau den nicht einmal Bayer zurück haben will, dann auch noch bloß eine Leihe, am Ende der Geschichte folgte der Tenor Eberl hätte doch zumindest eine günstige KO aushandeln müssen.
Und da wundert mich unser Abschneiden schon, ebenso, wie es mich wundert, dass unsere Spieler, wie auch unser Spodi, von anderen BL-Vereinen gelobt werden, es aber in diesem Forum eine Reihe eigener Fans gibt, die ihn, für genau die gleichen Transfers, hart kritisieren.
Es ist nicht einmal der Einzelfall, der mich so auf die Palme bringt, ganz ehrlich meine ersten Eindrücke von Hinteregger sind auch nicht so toll, aber zum einen sollte man den Spielern deutlich mehr Zeit geben, erst recht, wenn sie aus anderen Ligen kommen, sondern egal was Eberl macht, es sind immer dieselben user, die das Haar in der Suppe finden und schon einmal pauschal draufhauen.
Dann kann man sich am Ende wenigstens hinstellen und sagen: ich habe es ja gleich gesagt.
Wobei hier einiges kritisiert wird, in das wir null Einblick haben und uns lediglich auf Medienangaben verlassen müssen/wollen.
Ich meine die Transfer - bzw. Leihsummen, Gehälter etc. da benutzt jeder gerne die Gazette, die eine ihm genehme Zahl abdruckt, die einen nehmen dann die kleinste, die anderen die größte Nummer, der sie glauben wollen.
Alleine die unterschiedlichen Angaben lassen mich an der Seriösität dieser Nachrichten zweifeln.
Daraus auch noch abzuleiten einem Verantwortlichen an die Karre zu fahren, der maßgeblich am sportlichen Erfolg der Borussia teilhat, käme mir nicht in den Sinn.
Weil ein windiger Journalist irgendeine ihm genehme Zahl meldet?
Was wäre, wenn ich hier, genauso ohne konkrete Quellenangabe wie in den Medien, dir ebenso unbekannt wie jeder x-beliebige Journalist, melden würde, wir hätten (nur als Beispiel) Hinteregger umsonst geliehen bekommen, RB würde sogar das Gehalt übernehmen und wir hätten eine KO von 4 Millionen?
Würde das deine Meinung bzgl. der sportlichen Qualität der Verpflichtung ändern?
Würde Hinteregger dann auch nur einen Deut besser spielen?
Wie gesagt der Name ist austauschbar, ich hätte auch Hofmann wählen können.
Gerade weil Eberl bisher in meinen Augen viel häufiger ins Schwarze traf, als von seinen Kritikern behauptet, hat er mein Vertrauen und wenn dann wirklich mal einer nicht einschlägt, dann ist das in dem Geschäft auch nicht unmöglich. Und selten ein Totalverlust.
Die sportliche Bilanz stimmt bei uns ebenso wie die finanzielle.
Und zu Schubert´s Punktebilanz:
Natürlich ist das eine Momentaufnahme und genau deshalb ist sie wichtig.
Denn innerhalb dieser Momentaufnahme gibt es einen Teilabschnitt in dem unser Team viele Gegentore kassiert hat und genau dieses Teilchen eines Teilchens wird gerade genutzt, um den Trainer anzuzählen.
Dann darf das etwas größere Teilchen doch sicherlich auch als Argument für seine Arbeit herhalten, wenn man einen Abschnitt davon gegen ihn nutzt, oder nicht?
Dass dieser Punkteschnitt nicht haltbar ist, weiß wohl jeder, damit würde man fast auf Meisterkurs fahren.


Wie ich bereits meinte: es wird eine Art Stellungnahme gefordert, vll. sogar mehrere, aber ernsthaft befasst wird sich damit nicht.

Langweilig trifft es. Für mich aber mehr bezogen auf die oft wenig begründeten wiedergekäuten Lobhudeleien. Ist es Sinn eines Diskussionsforums, sich ständig in den Armen zu liegen und irgendwas zu beklatschen? Wem nutzt das und welche Diskussion kommt dabei zu Stande?
User A: "Spieler X ist super. Hat Maxe toll gemacht"
User B: "Stimmt." Oder noch besser: "Du sprichst mir aus der Seele. Fühle dich gewertet!"
Gespräch beendet. Klasse.
Wenn bei deinem Auto ein Teil kaputt ist, fährst du auch nicht zur Werkstatt und erzählst den Mechanikern erst mal, was alles toll an der Karre ist, oder?

Transfers, die mich von Anfang bis Ende überzeugt haben? So hohe Ansprüche legst du doch an Eberl garnicht an. Ich auch nicht, denn das wäre nicht fair. Für gewisse Entwicklungen kann man nichts und prophezeien kann man sie genausowenig. Bailly etwa war zum Kaufzeitpunkt ein sinnvoller und preiswerter Neuzugang.
Es ist etwas schwer, das teilweise zu bestimmen, denn man kann Transfers oft nicht isoliert betrachten. So war der Plan, (Nordtveit/) Dahoud/ Christensen/ Schulz hinter Xhaka und Stindl nachwachsen zu lassen, recht waghalsig. Hätte man Stindl direkt offensiver eingeplant, hätte man sich Drmic sparen können und evtl. noch im DM nachgelegt. Man musste ihn auf jeden Fall holen, Preis top, Charakter top, Qualität top. Im ZM war Bedarf, im Sturm theoretisch nicht.
Bei Kramer ähnlich. Bedarf im ZM, sonst nix gemacht. In sich gut. Was macht das nun?

Ansonsten:
Nordtveit zum Transferzeitpunkt eine rundum gute Entscheidung.
Wendt war ein klares Upgrade in Sachen Entwicklung, wurde charakterlich perfekt ausgewählt, und die Preis-Leistung steht bei ihm völlig außer Diskussion.
Selbiges gilt für Johnson; daß der letztlich nicht unsere traditionell dürftige RV-Position verbessern durfte, konnte Eberl Dank Favres Eigenart und womöglich auch Johnsons Unentschlossenheit tendenziell nicht absehen. Alles gut.
Hahn diente aus meiner Sicht primär dazu, Herrmann endlich mal richtig aufzuwecken. Plan ging auf, den Preis war das wert.
Sippel: viel zu spät, daß dort was getan wurde, aber in sich ebenfalls ein Transfer ohne Abstriche.
Christensen und Hazard: in sich keine Abstriche.
Raffael: keine Abstriche.
Stranzl: keine Abstriche.

Bei ablösefreien jungen Leuten wie Neustädter oder Wissing kann man schlecht was aussetzen bei gewissem perspektivischen Bedarf. Bei überschaubaren Ablösen/ Leihgebühren gilt dasselbe (Ring, Cigerci, etc.). Generell ordne ich die aber auch nicht selten weder in die eine noch die andere Richtung ein. Sahst du z.B. Elvedi vorher spielen? Ich nicht, also maße ich mir da keine Einschätzung an.



"Eberl hat, fassen wir es doch einfach zusammen, bisher nichts aber auch gar nichts richtig gemacht."
Was soll der Käse? Hat das auch nur ein einziger Nutzer behauptet?
Besonders grotesk daran ist, daß du damit genau machst, was du Kritikern vorwirfst: im Gegensatz zu denen summierst du alles in ein negatives Fazit. Sinn?

Und nochmal: das ständige Palaver von "pauschal draufhauen" oder "an die Karre fahren", so wie du es jüngst formuliertest, ist doch völliger Blödsinn und anmaßend noch dazu. Du unterstellst den Leuten eine Intention, die du garnicht beurteilen kannst und nicht einmal begründen durch deren Aussagen.
Selbst der eine Nutzer, der jüngst meinte, Eberl würde die Entwicklung aufhalten, sagte unter'm Strich nicht 'alles doof' sondern 'mehr geht mit Eberl nicht' laut seiner Einschätzung. Daran ist doch nichts verwerflich; hätte er weitere Argumente geliefert, hätte das an den Reaktionen rein garnichts geändert.

Ich für meinen Teil bin völlig weg von irgendwelchen Personenkulten. Mir ist absolut gleichgültig, ob da ein dünner oder dicker Eberl, mit oder ohne Brille sitzt, ein Hanswurst oder Ghandi. Relevant ist, was für Borussia getan wird, welchen Eindruck ich von jemandes Kompetenz habe und wäre ich der Meinung, daß Person XY aus meiner Sicht besser nicht gekommen wäre oder rausgeworfen gehörte (infolge zuvieler Fehler/ fehlender Qualität), dann würde ich das auch klar so sagen.
Das scheint mir hier eines der Hauptprobleme sein: es scheint für manche schwierig bis unmöglich, das zu begreifen und zu differenzieren. Von mir aus könnte auch ***** SpoDi bei Borussia sein, würde er vernünftige Arbeit machen. Meinetwegen auch du. Ist mir völlig Schnuppe. Fehler werden thematisiert und besprochen, auch wenn es 1 Fehler aus 100 Aktionen ist. Du kannst hier gerne ein Kaffeekränzchen veranstalten, aber verlange doch bitte nicht, daß jeder dieselbe Ambition hat und versuche nicht die, die keine Lust darauf haben, damit abzubügeln, daß du ihnen Feindlichkeit gegen eine bestimmte Person unterstellst und damit meinst, jegliches Argument bis hin zur Nutzlosigkeit aufzuweichen!
Es geht um die Arbeit, die bei und für Borussia geleistet wird und nicht von wem - ist das so schwer zu verstehen und auseinander zu halten? Namen und Positionen dienen doch jeweils nur der Konkretisierung des Kontexts.

Dementsprechend ist es auch völlig belanglos, ob ich meinte, daß eine fiktive Summe zuviel sei oder nicht. Bei der Beredung einer Ablöse ist doch selbstredend die Annahme gesetzt, das würde stimmen. Genauso wie klar sein dürfte, daß jeder eine Meinung äußerst (leider nicht so häufig seine). Ob man das betont oder nicht, ist hier den meisten sowieso gänzlich egal - erfahrungsgemäß macht es keinerlei Unterschied ob man das betont oder nicht.
Wäre eine Ablöse in Wahrheit (vielleicht sogar genau um z.B. die gewünschte (halbe) Million) niedriger, wäre die Debatte hinfällig und es gäbe kein Problem. Dir könnte völlig gleich sein, ob sonstwer oder ich an die 1 für einen Transfer ein Minus hängt oder nicht. Nach dem Warum fragst du kaum, dich stört das Minus und das willst du ausmärzen ohne dafür ernsthafte Argumente vorzubringen. Das Warum aber ist die Basis für Diskussion. Dir passt das Ergebnis nicht, über den Rechnungsweg debattieren aber willst du nicht und auf den kommt es dabei letztlich an. Das Problem liegt hier klar auf deiner Seite; daß du versuchst, es anderen Leuten zuzuschieben, ändert daran nichts, auch wenn es dir damit vll. besser gehen mag.


Zu deinem Hinteregger-Beispiel:
Natürlich würden die von dir exemplarisch genannten Summen etwas ändern. Dann würde niemand damit rechnen/ erwarten, daß der Junge absehbar eine echte Verstärkung würde. Dann hätte aber garantiert auch Eberl nicht behauptet, er könne sofort helfen. Bzw. andersherum: wäre einzuplanen, daß Hinteregger alsbald keinen namhaften Qualitätszuwachs brächte, hätte man ihn weder jetzt geliehen noch eine KO in dieser Größenordnung (üppig für Borussias Verhältnis - gleich ob es dann 8, 9 oder 12Mio werden) vereinbart. Geliehen vielleicht schon, aber nicht mit Blick und Betonung auf die aktue Misere unserer Abwehr.


Selbstredend bringt das Geschäft Fehlgriffe mit sich. An denen mäkelt per se auch niemand. Sie ergeben nur drei Punkte als Basis für Diskussion: einerseits die Quote, die jeder sehen mag wie er will. Andererseits die Qualität der Einzelentscheidung. Dazu noch die jeweilige Vermeidbarkeit.
Alle drei sind abermals voneinander zu separieren. Auch eine 90%ige Quote bringt Potential für Verbesserung mit sich. Daß man die verbleibenden 10% anspricht und diese regelmäßig schwer zu erreichen sein dürften, vor allem in der Summe, heißt nicht, daß man die 90% nicht zu würdigen weiß.


Die Debatte um Schubert ist ein vorzügliches Beispiel für Vorgenanntes.
Kritikpunkt sind die Gegentore. Die werden verursacht durch Kaderqualität und Spielweise. Erstere ließe sich verändern durch individuelle Qualitätssteigerung, die gewisse Grenzen hat, sowie durch personelle Veränderungen. Letztere liegen in der Verantwortung des Managements. Die Spielweise liegt in der Verantwortung des Trainerteams. Sollte nachhaltig keine Umorientierung und/ oder Verbesserung statt finden, dann - aber auch erst dann - ginge es um einzelne Personen in Verantwortung.
Bei beiden also eine Generalbetrachtung, die bei Bedarf zunehmen zu individualisieren ist.
Wir würden nie fertig in der Debatte, ob nun individuelle Spielerqualität (Amateuertrainer, Scouts, Profitrainer, Eberl, ggf. Schippers & Co) und/ oder und zu welchem Anteil jeweils die vom jeweiligen Trainerteam angesagte Ausrichtung (auch diese kann anteilig variieren) verantwortlich ist für eine Punkteausbeute. Insofern dürfte es nahezu unmöglich sein, hier zu einem Konsens zu kommen, wieviel Basis Favre legte, wieviel Eigenverantwortung und -fähigkeiten die Spieler einbrachten, wieviel Anteil Eberls Politik hatte und was genau dem aktuellen Trainerteam zuzuschreiben ist.
Konsens dürfte jedoch dahingehend bestehen, daß die aktuelle Problematik eine Folge der Spielausrichtung (die - mittlerweile - klar dem derzeit Hauptverantwortlichen entstammt) in Verbindung mit dem aktuellen Spielermaterial ist. Hier kann nun jeder selbst entscheiden, ob man einem SpoDi auferlegen soll, für jede mögliche Spielidee einen Kader zusammenzustellen oder ob es wichtig(er) ist, daß auch das revolutionärste Trainerkonzept zunächst auf die Gegebenheiten eingeht.
Schubert braucht genausowenig wie Eberl oder seinerzeit Favre aktiv Punkte zu sammeln. Wenn die jeweilige Arbeit passt, passt auch das sie ausführende Personal. Sollte die Arbeit längerfristig nicht passen, muss über das Personal nachgedacht werden. Recht einfach eigentlich.
Es ist wahrlich einfacher all das nachzuvollziehen oder überhaupt erst zu betrachten, insoweit man nicht mit der Prämisse herangeht, daß kritische Stimmen eine Säge im Halfter tragen.


Okay, dann fangen wir mal an mit der kritischen Würdigung. Bei Deinem Beitrag sieht die aus meiner Sicht so aus: Viel Text, wenig Inhalt. Es geht doch nicht darum, ob Herr Eberl auch mal was falsch macht. Es geht darum, ob er der Richtige für uns ist. Von Dir ein verbrämtes "Jein", von mir ein klares "Ja".
Max Eberl [] |#878
28.01.2016 - 20:02 Uhr
Zitat von filigran60
Aber das ist doch wirklich nichts neues.
Nach bzw. während jeder Transferperiode das Gleiche, teilweise sogar die gleichen Protagonisten.
Das geht wieder bis zu de Jong und Frontzeck, dann gibt es kurze Zeit Ruhe und 2 Wochen bzw. Seiten später geht es wieder von vorne los.
Lediglich die Ausgangsdiskussion wird von anderen Namen befeuert.
Einst waren es Spieler wie Arango, Xhaka, Reus (wie will der Eberl mit einem 2.Liga-Durchschnittsspieler einen deutschen Nationalspieler wie Marin ersetzen, finde ich heute noch urkomisch) die man frühzeitig als große Fehleinkäufe abstempelte (neben den anderen, die nicht so große , aber trotzdem Fehleinkäufe waren).
Jetzt sind es Hofmann und Hinteregger, der schon überteuert ist, obwohl er eigentlich erst einmal geliehen wurde und das auch noch mit KO, was bisher für viele ein Grund war bei der Kramer-Leihe gegen Eberl zu argumentieren.
Jetzt ist auch dies noch falsch.
Mir ist es nach wie vor völlig schleierhaft, wie wir es in den letzten Jahren, nach dieser Reihe von Fehleinkäufen und mit einem völlig überteuertem Haufen Talentbefreiter geschafft haben uns im oberen Drittel der Liga zu etablieren.
Da hätte ich denn gerne mal von einem der Kritiker einen Erklärungsansatz.
Und jetzt bitte nicht mit Favre kommen, der war sicherlich ein guter Trainer, aber auch ein Schubert hat es mit dieser Masse an Fehleinkäufen geschafft sehr gut zu punkten, aber der wird ja in seinem thread bereits angezählt, mit einem Punkteschnitt von 2,23 in der BL (Vergleich Favre 1,62).
Beweist einfach mal ein bisschen mehr Fantasie.
Ansonsten freue ich mich über die bald einsetzende Frühjahrsdiskussion mit der Wiederbelebung der Insider.


Aber ganz sicher komme ich da mit Favre. Der punkteschnitt 1,62 (ich habe den nicht geprüft und denke mal der stimmt) ist doch auf einen Zeitraum von fast 5 Jahren. Da kann man doch nicht einen Schnitt von 2,23 hernehmen auf Basis von 13 spielen nur. Zudem ist bei den 2,23 Punkten ein "Trainer weg Effekt" dabei und der dürfte unbestritten sein. Wie hoch dieser Effekt ist, das weiß niemand. Sind es nur 2 - 3 spiele ? Oder war der Effekt sogar 8-9 Spiele anhaltend ?

Ich selbst habe da ja eine Vermutung. Der Trainer weg Effekt war die gesamte Siegesserie und jetzt ist der verpufft und finden uns in dercrealität wieder. Ich hoffe ich irre mich. Das wäre mein größter Wunsch und würde extrem gerne zu diesem Irrtum mich bekennen. Aber am Anfang sagte Schubert in den Interviews, er hat in der kurzen Zeit keine Möglichkeit gehabt die Mannschaft zu ändern und auch das System hat er nicht geändert. Es lief von Sieg zu Sieg. Und jetzt hat er geändert. Abwarten, ich hoffe Platz 4 zu verdeitigen ist genügend Motivation für alle Spieler und Trainer.

Zu Eberl sehe ich positives und negatives. Viele hier sehen bei ihm alles nur positiv und andere nur negativ. Ich beurteile seine Arbeit neutral. Es gibt Dinge wo ich sage, bei Stindl und Hinteregger als Beispiel, das hat er gut gemacht. Aber da sind natürlich auch ein 10 Mio Mann drmic wo ich hoffe, der macht eine Bude nach dem anderen bei der EM und bringt damit reihenweise Angebote aus der PL.

Drmic war unter Favre der auf Defensive baut mit einem 4-4-2 System schon falsch. Unter Schubert weiß ich nicht, aber auch da muss drmic viel mehr defensiv Arbeit verrichten als er kann/will/tut.

Ob er das noch lernt, keine Ahnung.

Die Arbeit von Eberl kann ich relativ einfach erklären:

Eberl ist Diamanthändler. Er kauft für unsere Borussia Diamanten. Ist ein Diamant geschliffen, nennt man ihn dann brilliant. Fertige brillianten kann er nicht kaufen, weil der Geldbeutel das nicht hergibt (Gehaltsgefüge, Ablöse usw.)

Die Diamanten die er da kauft, zum Beispiel Xhaka, die müssen geschliffen werden damit sie wertvoll werden. Die Kunst des diamantschleifers, es gibt nur wenig Stars weltweit die das Beherrschen. Nach dem Schliff ergibt sich die Reinheit und auch der Wert.

Der Schleifer ist IMMER der Trainer. Favre hat Xhaka geschliffen, so wie jetzt Schubert an drmic schleift.

Fakt ist, der Trainer weg Effekt ist jetzt weg. Jetzt sehen wir Schubert's Handschrift und wir müssen sehen, wohin uns das bringt. Niemand hier kann in die Zukunft sehen. Da müssen wir von Spiel zu spiel abwarten. Nächstes Spiel morgen. Natürlich kann man eine Tendenz sehen. Im Moment sieht man eine deutliche defensiv Schwäche. Eberl hat darauf reagiert und Hinteregger verpflichtet. Er hat im Sommer bei IV und 6er m.E. geschlafen, aber immWinter jetzt zumindest auf IV nachgelegt und mehr kann man in der kurzen Wintertransferzeit auch nicht erwarten.

Bei Hofmann muss ich abwarten, niemand hier weiß Internas. wird schon seinen Grund gehabt haben denke ich, da sind wir immsommer nach Saisonende schlauer.

•     •     •

Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
Max Eberl [] |#879
28.01.2016 - 20:30 Uhr
@Apfelstrudel:
Hab das zitieren mal gelassen, nimmt ja sonst biblische Ausmaße an.
Bzgl. der Ansprüche an Eberl-Transfers, ich hege gar keine Ansprüche, sondern warte erst einmal ab, wie sich der Spieler hier einfügt, jedenfalls versuche ich das. Transfers beurteile ich am liebsten, wenn der Spieler wieder weg ist, das erspart viel Spekulation und so manche Blamage.
Ein Kardinalfehler, den ich hier im Forum zu erkennen meine, ist die eigene Erwartungshaltung. Sowohl was Klasse, Bekanntheitsgrad, Ablösesumme etc der Neuzugänge angeht haben recht viele hier eigene Erwartungen. Werden diese nicht umgehend erfüllt, hagelt es schon Kritik,
Das zeugt zwar von einem starken Selbstbewusstsein der user, jedoch nicht unbedingt von Sachverstand.
Jeder hier sollte sich immer darüber im Klaren sein, es ist nicht unser Beruf, nicht unsere Szene, wir wissen nichts wirklich und diese Überlegung sollten wir bei jeder Kritik mit einfließen lassen.
Mir geht es dabei auch um den Zeitpunkt und die Masse der Anschuldigungen durch dieselben user, du z.B. schreibst, man könnte ja nicht ständig loben - dem halte ich entgegen, man muss aber auch nicht ständig kritisieren.
Vor allem nicht schon im Vorfeld. Kämen da hin und wieder auch mal gemäßigtere Aussagen, von Lob will ich gar nicht reden, würde man den Protagonisten bei Kritik auch eher Gehör schenken.
Zum Thema "Eberl hat bisher gar nichts richtig gemacht"
Du meinst ich würde da übertreiben?
Mit Sicherheit nicht. Suche mir irgendeine Entscheidung für die man unseren Spodi loben könnte, ich nenne dir dann die entsprechenden Kritiken.
Beispiele gefällig?
Unsere Tabellenplatzierungen der letzten Jahre - kann Eberl nichts für, war Favre.
Favre geholt - kann Eberl nichts für, war Netzer/Bonhof/Meyer o.a.
Sommer geholt - der kann ter Stegen nicht ersetzen, fraglich ob der überhaupt in der BL zurechtkommt.
Holt Eberl morgen Messi und Ronaldo, dann lesen wir hier, was wollen wir mit noch 2 Offensiven, wir bräuchten 2 gestandene Innenverteidiger - jede Wette.
Dir mag das zu polemisch sein, ich halte es (leider) für die Wahrheit. Es gibt Leute, denen kann Eberl nichts recht machen.
Ich kann durchaus verstehen, wenn man nicht mit allem einverstanden ist, aber gebt eurer Kritik doch einfach etwas Zeit, bpsw. bis Saisonende, als Rückschau.
Dann kann man immer noch über die Qualität der Winterzugänge streiten.
Über die Tabelle und was mit einem richtigen Spodi möglich gewesen wäre.
Denn deine Metapher finde ich eigentlich recht lustig, ich zitiere "Wenn bei deinem Auto ein Teil kaputt ist, fährst du auch nicht zur Werkstatt und erzählst den Mechanikern erst mal, was alles toll an der Karre ist, oder? "
Was genau ist bei unserem Auto denn kaputt?
Du (ihr) seid diejenigen, die mit einem voll funktionstüchtigen Auto in die Werkstatt fahren und den Mechaniker fragen, warum da denn nichts kaputt ist, das könne doch nicht sein.
Jedenfalls in meinen Augen.
Max Eberl [] |#880
28.01.2016 - 20:47 Uhr
@effe2007
Ja, das ist wieder die alte Favre-Geschichte. Sie ist natürlich nicht falsch, aber Favre alleine war es eben nicht.
Wie du schreibst, es muss jemand die Diamanten holen, die der Trainer schleifen kann. Aus Kieselsteinen macht auch kein Favre Brillianten.
Diesen Teil der Arbeit hat hier auch niemand Eberl zugeschrieben, es ging nur um die Transfers. Favre hat nicht aus einem Haufen Talentbefreiter ein Topteam gemacht, Eberl hat ihm Spieler geholt, mit denen er diese Ergebnisse erzielen konnte.
Ebenso wie Favre nicht aus jedem Spieler eine Granate machen kann/konnte, so hat auch nicht jede Eberl-Verpflichtung eingeschlagen.
Ganz normal.
Es geht nur zusammen Trainer und Spodi/Manager, Team und allem was da noch dranhängt.
Die Erfolge lediglich einer Person zuschreiben wollte doch stets nur eine Fraktion hier.
Alle anderen halten und hielten es doch für Teamarbeit.
Die braucht jetzt auch ein Schubert. Natürlich machen wir uns alle Sorgen, aber wir sollten auch jetzt einfach genießen.
Irgendwann kommen auch für uns wieder Tage in der Zweistelligkeit, dann wäre es doch nett, wenn man sich an die jetzige Zeit positiv erinnern kann und nicht merkt, dass man die beste Zeit mit Nörgeln und Sorgen vertan hat.
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