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Marius Gersbeck
Geburtsdatum 20.06.1995
Alter 31
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,87m
Vertrag bis 30.06.2027
Position Torwart
Fuß links
Akt. Verein Hertha BSC

Leistungsdaten: 26/27

Marius Gersbeck [35]

20.12.2013 - 13:55 Uhr
Marius Gersbeck [35] |#2281
29.08.2026 - 09:54 Uhr
Wir sollten auch nicht vergessen das wir in der zweiten Liga spielen und dort außer aktuell nur mittelmäßig unterwegs waren .

Klar hat Gersbeck seine Schwächen. Sonst wäre er wohl kaum hier .

Ja er sah auch schon ein zweimal unglücklich aus aber bis auf Heidenheim
Kann man ihn nicht wirklich ein Tor ankreiden

Er hat uns doch bis jetzt mehr gerettet und hat sein Anteil am Erfolg
Marius Gersbeck [35] |#2282
05.09.2026 - 09:58 Uhr

Quelle: Tagesspiegel

Der Ultra mit Handschuhen: Die erstaunliche Entwicklung des Marius Gersbeck bei Hertha BSC
Im Sommer 2023 ist Gersbeck mit der Option gekommen, Herthas Nummer eins zu werden. Diese Chance hat er sich selbst verbockt. Jetzt aber hat er sich seinen Traum erfüllt.
Zitat von Stefan Hermanns

(....)
Das ist insofern interessant, als Kastenmeier bis vor sechs Wochen noch als potenzieller Kandidat für die Nachfolge von Tjark Ernst bei Hertha BSC galt.

Mit seinem Wechsel nach Rotterdam hat sich dieses Thema erledigt – und damit auch jegliche Spekulation über die künftige Rolle von Marius Gersbeck, der in den ersten vier Pflichtspielen dieser Saison im Hertha-Tor gestanden hat. Vor kurzem noch galt er als Nummer eins unter Vorbehalt; mit dem Ende der Transferperiode aber besteht kein Zweifel mehr, dass der 31-Jährige in dieser Saison erster Torhüter des Berliner Fußball-Zweitligisten sein wird.
Oder anders ausgedrückt: Marius Gersbeck ist jetzt endlich da, wo er schon vor drei Jahren sein wollte.

Nachdem Hertha im Frühjahr 2023 aus der Bundesliga abgestiegen war und sich der komplette Verein in Auflösung zu befinden schien, reiste Andreas Menger nach Frankfurt am Main, um dort mit dem beim Karlsruher SC unter Vertrag stehenden Gersbeck über eine Rückkehr nach Berlin zu sprechen. „Wir brauchen einen älteren Torhüter, der für den Notfall da ist“, erklärte ihm Herthas Torwarttrainer.

Gersbeck ließ sich darauf ein und wechselte schließlich für 300.000 Euro zurück zu seinem Heimatverein – nicht zuletzt wegen der Option, bei Hertha wie schon beim KSC die Rolle als Nummer eins zu übernehmen. Diese Chance aber hat sich Marius Gersbeck, im Wortsinn, selbst zerschlagen.

Wenige Wochen nach seinem Wechsel geriet er im Trainingslager in Zell am See mit einem 22 Jahre alten Österreicher aneinander. Gersbeck, den alle, die ihn kennen, als umgänglichen und reflektierten Typen beschreiben, verletzte seinen Widersacher schwer und musste sich deshalb sogar in Salzburg vor Gericht verantworten. „Ich habe den größten Fehler meines Lebens gemacht und bereue diesen zutiefst“, sagte er einige Wochen nach dem Vorfall bei Herthas Mitgliederversammlung.

Drei Monate lang war Gersbeck vom Mannschaftstraining suspendiert. Zwischenzeitlich stand sogar zur Debatte, dass Hertha das Arbeitsverhältnis mit ihm beenden würde. Letztlich aber stand der Klub ihm bei. So wie auch Gersbeck dem Klub immer beigestanden hat.

Für den gebürtigen Berliner ist die Verbindung zu Hertha mehr als nur ein Job. Gersbeck ist auch als Profi immer ein Fan des Vereins geblieben. Er stand früher selbst in der Ostkurve, ist mit den aktiven Fans zu Auswärtsspielen gereist und ist selbst heute noch so etwas wie ein Ultra mit Torwarthandschuhen. „Ich bin Herthaner durch und durch, der davon träumt, eines Tages im Olympiastadion aufzulaufen“, hat Gersbeck im Herbst 2023 gesagt, nachdem er ins Mannschaftstraining hatte zurückkehren dürfen

An diesem Sonntag, wenn Hertha als Tabellenzweiter den Verfolger 1. FC Magdeburg empfängt (13.30 Uhr, live bei Sky), darf er zum zweiten Mal in dieser Saison als Stammtorhüter im Olympiastadion auflaufen. Es wird, seit seiner Rückkehr aus Karlsruhe, Gersbecks 17. Pflichtspiel für die Berliner sein, und im Moment spricht viel dafür, dass er seine Einsatzbilanz schon bald erheblich wird ausbauen können. Anders als Anfang 2025, als er schon einmal kurzzeitig die Nummer eins war.

Fünfmal stand Gersbeck damals in der Startelf. „Für mich bedeutet es sehr, sehr viel“, sagte er. „Das ist das, wovon ich immer geträumt habe.“ Aber nachdem Cristian Fiél als Trainer entlassen worden war, stellte dessen Nachfolger Stefan Leitl die alte Rangfolge umgehend wieder her und machte Tjark Ernst wieder zur Nummer eins.

Dass Marius Gersbeck diese Rückstufung klaglos akzeptiert und in den ganzen drei Jahren nie gegen seine Rolle als Nummer zwei hinter Ernst aufgemuckt hat, das zahlt sich nun aus. „Er war immer positiv und hat immer auf den Tag X hingearbeitet“, sagt Torwarttrainer Menger. „Aber er hat diesen Tag X nicht geschenkt bekommen.“

Gersbeck sei ein absoluter Teamplayer und mit seiner Art sehr wichtig für das Innenleben, sowohl in der gesamten Mannschaft als auch im kleineren Torhüterteam. „Er ist jemand, der das große Ganze sieht“, sagt Menger.

Als sich zu Beginn der Vorbereitung abzeichnete, dass Tjark Ernst Hertha verlassen würde, hat Trainer Leitl eigentlich sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass die Berliner in diesem Fall auf der Torhüterposition noch einmal nachlegen müssten. Letztlich aber hat sich Hertha entschieden, die beschränkten finanziellen Mittel anderweitig einzusetzen.

Ein enges Rennen zwischen Gersbeck und Goller
„Vor allem auf der Linksverteidigerposition und auf der Stürmerposition haben wir deutlich mehr Handlungsbedarf gesehen“, sagt Leitl. Bei den Torhütern bestand die Dringlichkeit aus seiner Sicht nicht – zumal auch Tim Goller, der neuen Nummer zwei, generell eine Menge zugetraut wird und die Entscheidung pro Gersbeck gar nicht mal so eindeutig war.

Goller mache richtig Druck, sagt Leitl. „Ich glaube, dass sich die zwei über die Saison hinweg so battlen, dass sie sich zur Topform antreiben.“ Gersbeck jedenfalls hat sich in dieser Saison, die für Hertha so überragend gut angefangen hat, bereits erste Meriten verdient.

Beim Pokalerfolg in Saarbrücken war er mit zwei gehaltenen Bällen im Elfmeterschießen der Matchwinner für sein Team. Und zuletzt beim 5:3 gegen Braunschweig leistete er mit seinen Paraden ebenfalls einen Beitrag zum Gesamterfolg des Teams. Sein einziger gravierender Fehler, beim klaren 4:1-Heimsieg gegen Heidenheim, fiel nicht weiter ins Gewicht. „Mich freut’s total, dass Marius so spielt, wie er aktuell spielt“, sagt Stefan Leitl. „Er gibt uns unfassbar viel Halt.“

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Marius Gersbeck [35] |#2283
07.09.2026 - 09:55 Uhr
Ich möchte ihn an der Stelle einfach auch mal loben. Er hatte einen katastrophalen Pass im Spiel, woraus Gott sei Dank eine Abseitssituation entstanden ist, aber sonst war er immer da und hat gut gehalten.

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Herthaner
Marius Gersbeck [35] |#2284
07.09.2026 - 15:45 Uhr
Gestern stark gehalten und aus meiner Sicht überragend mitgespielt.. davon gerne mehr.. nur das vermeintliche 2-2.. war nicht nach meinem Geschmack. Aber diese Spielweise soll wohl von Leitl die Vorgabe sein. Lieber Karo einfach und den Ball nach vorne gepölt, wenn ich sehe, dass meine vermeintliche Anspielstation gerade zugelaufen wird

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ein Leben lang, ein Leben lang in Blau und Weiß
Einmal Hertha-Fan, immer Hertha-Fan
in Guten wie in Schlechten Zeiten
Marius Gersbeck [35] |#2285
08.09.2026 - 07:17 Uhr
Zitat von alemanne-Berlin
Gestern stark gehalten und aus meiner Sicht überragend mitgespielt.. davon gerne mehr.. nur das vermeintliche 2-2.. war nicht nach meinem Geschmack. Aber diese Spielweise soll wohl von Leitl die Vorgabe sein. Lieber Karo einfach und den Ball nach vorne gepölt, wenn ich sehe, dass meine vermeintliche Anspielstation gerade zugelaufen wird


Mir ist das immer zu einfach "Vorgabe vom Trainer"...
Natürlich soll man Fußball spielen, aber in dieser Situation wird kein Trainer der Welt fordern, dass man diesen Ball spielt. Schon vor dem Pass war Seguin komplett zugestellt und hatte den Gegenspieler im Rücken, dass war mit Ansage (Der Ballverlust).

Aus diesem Grund, wie du sagst, auch mal Karo einfach. Spielerische Lösungen sind das A und O, aber für mich ist es halt auch Spielverständnis, wenn etwas nicht möglich ist...

Also ich kann mir echt schwer vorstellen, dass Leitl sagt, ja diesen Ball musst du spielen.
Grundsätzlich sicherlich, den Weg auf die 6er suchen, aber nicht in der Situation.

Dann muss der Ball auf den Stürmer kommen zum Festmachen oder auf eine freie Seite, Notfalls Mittellinie ins Aus.

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Marius Gersbeck [35] |#2286
08.09.2026 - 07:53 Uhr
Schwierig. Ich denke schon das genau das vom Trainer gefordert ist und ich würde sagen, dass Seguin auch einen sehr hohen Anteil an der Gegentor hat. Diese Spielweise ist doch genau dafür da, dass der angespielte Spieler gepresst wird, dann öffnet man das Spiel schnell nach links oder rechts und so entsteht dann in der Zentrale Raum weil die erste Pressingreihe komplett überspielt wurde. Wenn Seguin da stärker in den Antritt geht und nicht halb schläfrig sich von Kwarteng ablaufen lässt, kann er genau das leisten. Gersbeck hat sich auch aus meiner Sicht einfach an die spielerische Vorgabe gehalten und das kann mal schief gehen. Wichtiger ist, dass man es ihm danach nicht angemerkt hat.

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Ha Ho He
Marius Gersbeck [35] |#2287
08.09.2026 - 08:35 Uhr
Zitat von Meister_Joda
Schwierig. Ich denke schon das genau das vom Trainer gefordert ist und ich würde sagen, dass Seguin auch einen sehr hohen Anteil an der Gegentor hat. Diese Spielweise ist doch genau dafür da, dass der angespielte Spieler gepresst wird, dann öffnet man das Spiel schnell nach links oder rechts und so entsteht dann in der Zentrale Raum weil die erste Pressingreihe komplett überspielt wurde. Wenn Seguin da stärker in den Antritt geht und nicht halb schläfrig sich von Kwarteng ablaufen lässt, kann er genau das leisten. Gersbeck hat sich auch aus meiner Sicht einfach an die spielerische Vorgabe gehalten und das kann mal schief gehen. Wichtiger ist, dass man es ihm danach nicht angemerkt hat.


Ich verstehe was du meinst und bin auch völlig bei dir, dass der erste Weg natürlich der spielerische Ansatz bleiben muss. Es heißt aber nicht, dass ich auf biegen und brechen immer diesen Weg gehen muss, vor allem im Profibereich sollte man sich Situationen anpassen und diese auch erkennen.

Magdeburg hat es ja sehr "einfach" gemacht, sie haben Seguin nicht freigelassen um diesen Ball und das Pressing auszulösen, sondern ihn komplett zugestellt.
-> Das Seguin sich hier besser absetzen kann und muss, um Gersbeck die Möglichkeit zu bieten, ist auch richtig.

Dennoch darf dieser Ball niemals gespielt werden, die Situation ist "tot.
Und auch der Lange Ball ist manchmal ein gutes Mittel, genau solche Situationen zu überspielen, weil man dann den Ball hinter die erste Linie bekommt und festmachen kann oder halt auf den wichtigen zweiten Ball gehen kann.

Ich meine, ein Beispiel ist doch Pep. Er hat damals immer nur kurz spielen lassen und wurde so durch Teams sehr anfällig, die halt gepresst haben, siehe die Spiele gegen Teams von Kloppo. Irgendwann hat Pep auch davon losgelassen, er hat den spielerischen Ablauf gefordert, aber dennoch auch das überspielen eingeführt.

Wir haben gewonnen, Gersbeck spielt hier eine gute Rolle und wird von manchen schlechter gemacht, als er wirklich ist.... Siehe die Aussage im Spieltagsthread "Gersbeck ist unterirdisch", nur weil er diesen Pass spielt. Der Pass war ein Fehler, die restliche Zeit war Gersbeck aber alles andere als unterirdisch.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass er in Zukunft immer den Blick haben wird fürs kurze Spiel, dennoch in diesen Momenten den langen Ball zukünftig schlagen wird.

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Marius Gersbeck [35] |#2288
08.09.2026 - 08:51 Uhr
Zitat von KevJr2410
Zitat von Meister_Joda

Schwierig. Ich denke schon das genau das vom Trainer gefordert ist und ich würde sagen, dass Seguin auch einen sehr hohen Anteil an der Gegentor hat. Diese Spielweise ist doch genau dafür da, dass der angespielte Spieler gepresst wird, dann öffnet man das Spiel schnell nach links oder rechts und so entsteht dann in der Zentrale Raum weil die erste Pressingreihe komplett überspielt wurde. Wenn Seguin da stärker in den Antritt geht und nicht halb schläfrig sich von Kwarteng ablaufen lässt, kann er genau das leisten. Gersbeck hat sich auch aus meiner Sicht einfach an die spielerische Vorgabe gehalten und das kann mal schief gehen. Wichtiger ist, dass man es ihm danach nicht angemerkt hat.


Ich verstehe was du meinst und bin auch völlig bei dir, dass der erste Weg natürlich der spielerische Ansatz bleiben muss. Es heißt aber nicht, dass ich auf biegen und brechen immer diesen Weg gehen muss, vor allem im Profibereich sollte man sich Situationen anpassen und diese auch erkennen.

Magdeburg hat es ja sehr "einfach" gemacht, sie haben Seguin nicht freigelassen um diesen Ball und das Pressing auszulösen, sondern ihn komplett zugestellt.
-> Das Seguin sich hier besser absetzen kann und muss, um Gersbeck die Möglichkeit zu bieten, ist auch richtig.

Dennoch darf dieser Ball niemals gespielt werden, die Situation ist "tot.
Und auch der Lange Ball ist manchmal ein gutes Mittel, genau solche Situationen zu überspielen, weil man dann den Ball hinter die erste Linie bekommt und festmachen kann oder halt auf den wichtigen zweiten Ball gehen kann.

Ich meine, ein Beispiel ist doch Pep. Er hat damals immer nur kurz spielen lassen und wurde so durch Teams sehr anfällig, die halt gepresst haben, siehe die Spiele gegen Teams von Kloppo. Irgendwann hat Pep auch davon losgelassen, er hat den spielerischen Ablauf gefordert, aber dennoch auch das überspielen eingeführt.

Wir haben gewonnen, Gersbeck spielt hier eine gute Rolle und wird von manchen schlechter gemacht, als er wirklich ist.... Siehe die Aussage im Spieltagsthread "Gersbeck ist unterirdisch", nur weil er diesen Pass spielt. Der Pass war ein Fehler, die restliche Zeit war Gersbeck aber alles andere als unterirdisch.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass er in Zukunft immer den Blick haben wird fürs kurze Spiel, dennoch in diesen Momenten den langen Ball zukünftig schlagen wird.


Agreed. Natürlich hast du recht - und wenn das 2:2 gezählt hätte, hätte ich wahrscheinlich auch einen weniger diplomatischen Diskussionsansatz gewählt.

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Ha Ho He
Marius Gersbeck [35] |#2289
08.09.2026 - 10:28 Uhr
Zitat von Meister_Joda
Zitat von KevJr2410

Zitat von Meister_Joda

Schwierig. Ich denke schon das genau das vom Trainer gefordert ist und ich würde sagen, dass Seguin auch einen sehr hohen Anteil an der Gegentor hat. Diese Spielweise ist doch genau dafür da, dass der angespielte Spieler gepresst wird, dann öffnet man das Spiel schnell nach links oder rechts und so entsteht dann in der Zentrale Raum weil die erste Pressingreihe komplett überspielt wurde. Wenn Seguin da stärker in den Antritt geht und nicht halb schläfrig sich von Kwarteng ablaufen lässt, kann er genau das leisten. Gersbeck hat sich auch aus meiner Sicht einfach an die spielerische Vorgabe gehalten und das kann mal schief gehen. Wichtiger ist, dass man es ihm danach nicht angemerkt hat.


Ich verstehe was du meinst und bin auch völlig bei dir, dass der erste Weg natürlich der spielerische Ansatz bleiben muss. Es heißt aber nicht, dass ich auf biegen und brechen immer diesen Weg gehen muss, vor allem im Profibereich sollte man sich Situationen anpassen und diese auch erkennen.

Magdeburg hat es ja sehr "einfach" gemacht, sie haben Seguin nicht freigelassen um diesen Ball und das Pressing auszulösen, sondern ihn komplett zugestellt.
-> Das Seguin sich hier besser absetzen kann und muss, um Gersbeck die Möglichkeit zu bieten, ist auch richtig.

Dennoch darf dieser Ball niemals gespielt werden, die Situation ist "tot.
Und auch der Lange Ball ist manchmal ein gutes Mittel, genau solche Situationen zu überspielen, weil man dann den Ball hinter die erste Linie bekommt und festmachen kann oder halt auf den wichtigen zweiten Ball gehen kann.

Ich meine, ein Beispiel ist doch Pep. Er hat damals immer nur kurz spielen lassen und wurde so durch Teams sehr anfällig, die halt gepresst haben, siehe die Spiele gegen Teams von Kloppo. Irgendwann hat Pep auch davon losgelassen, er hat den spielerischen Ablauf gefordert, aber dennoch auch das überspielen eingeführt.

Wir haben gewonnen, Gersbeck spielt hier eine gute Rolle und wird von manchen schlechter gemacht, als er wirklich ist.... Siehe die Aussage im Spieltagsthread "Gersbeck ist unterirdisch", nur weil er diesen Pass spielt. Der Pass war ein Fehler, die restliche Zeit war Gersbeck aber alles andere als unterirdisch.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass er in Zukunft immer den Blick haben wird fürs kurze Spiel, dennoch in diesen Momenten den langen Ball zukünftig schlagen wird.


Agreed. Natürlich hast du recht - und wenn das 2:2 gezählt hätte, hätte ich wahrscheinlich auch einen weniger diplomatischen Diskussionsansatz gewählt.


Man sieht doch schon in der Wiederholung, dass der Magdeburger Seguin mit Tempo anläuft. Dieser war Seguin im Rücken, er konnte ihn gar nicht sehen. Gersbeck hat aber freie Sicht darauf und hätte es in dieser Situation erkennen müssen und den Spielzug abbrechen müssen. Aber er geht in das Risiko was 40/60 gegen Segiun ausgehen könnte. Da muss Gersbeck einfach erkennen.

Weiterhin empfand ich seine Ausflüge sehr risikoreich. Auch da sollte er sich etwas mehr zurückhalten, denn auch sowas kann sehr schnell ins Auge gehen.

Ansonsten kann man mit ihm sehr zu frieden sein. Er hält was er halten muss und strahlt dabei auch eine gewisse Sicherheit aus. Mehr geht immer, aber Tjark ist eben nicht mehr da.
Marius Gersbeck [35] |#2290
08.09.2026 - 11:07 Uhr
Zitat von Pal1975
Weiterhin empfand ich seine Ausflüge sehr risikoreich. Auch da sollte er sich etwas mehr zurückhalten, denn auch sowas kann sehr schnell ins Auge gehen.


Bei unser aktuellen Spielweise und dem hohen Anlaufen, muss er halt auch sehr weit draußen stehen, deshalb kommt es häufiger mal zu solchen Ausflügen. Risiko ist immer da, aber das Risiko eines tiefstehenden Torhüters ist halt, dass die Abwehr überspielt wird und der Stürmer genügend Zeit hat den Ball zu verarbeiten und zu überlegen, was er macht.

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