Kader- und Systemthread 2026 / 2027
21.05.2024 - 11:04 Uhr
02.09.2026 - 11:08 Uhr
Zitat von Mr_Inkognito
Die Verpflichtung von Ben Farhat sehe ich nicht für diese Saison. Auch wenn er im Winter zurückgeholt werden kann, wird er keine Rolle spielen, weil er nicht eingespielt mit der Mannschaft ist und wird Suzuki nicht ersetzen können. So kann er auch bis Sommer bei KSC bleiben und erst im nächsten Sommer zu uns als Neuzugang kommen. Ich vermute, dass man ihn auch nur so verpflichtet hat (für Sommer 2027). Er war auf dem Markt. Man hat die Gelegenheit gesehen und hatte das Geld dazu.
Zusammenfassung: Grundsätzlich haben die Verantwortlichen die Arbeit gut gemacht, was die Neuverpflichtungen angeht (nur keine Alternative für Suzuki).
Die Verpflichtung von Ben Farhat sehe ich nicht für diese Saison. Auch wenn er im Winter zurückgeholt werden kann, wird er keine Rolle spielen, weil er nicht eingespielt mit der Mannschaft ist und wird Suzuki nicht ersetzen können. So kann er auch bis Sommer bei KSC bleiben und erst im nächsten Sommer zu uns als Neuzugang kommen. Ich vermute, dass man ihn auch nur so verpflichtet hat (für Sommer 2027). Er war auf dem Markt. Man hat die Gelegenheit gesehen und hatte das Geld dazu.
Zusammenfassung: Grundsätzlich haben die Verantwortlichen die Arbeit gut gemacht, was die Neuverpflichtungen angeht (nur keine Alternative für Suzuki).
Aktuell bin ich schon sehr optimistisch, dass Louey zum Winter zurückgeholt wird. Genau dann beginnt schließlich die Crunchtime, wo regelmäßig durchgewechselt werden sollte.
Das Thema "auf dem Zahnfleisch gehen" war in der Hinrunde gar kein Thema- sondern erst hinten raus in den letzten 6-8 Saisonspielen. Der Kader ist jedoch jetzt um einiges ausgeglichener und auf fast jeder Position gleichwertig besetzt. Das hatten wir in den vergangenen "Zahnfleisch"-Saisons eben auch noch nie so gehabt. Das haben schon einige User bereits ausführlich dargelegt.
Sollten Goto und Yuito weg sein, braucht zumindest Yuito mehr Erholungs-Pausen. Auch nicht ausgeschlossen, dass sich andere im Kader verletzen könnten. Zu behaupten, dass Louey erst im Sommer kommt ist mir stand heute zu viel Glaskugel.
Sollten wir vom Verletzungspech verschont bleiben (toi toi toi)- ja, dann wird man die 2 Spiele auch ohne Louey bestreiten können. Aber Louey bringt vieles mit, um sich hier schnell einzufinden: sehr gutes Pressing Verhalten- und um Schusters Spielidee umzusetzen, brauchst du einen technisch starken Spieler auf der 10. Das bringt Louey mit und erinnert in vielen Bereichen auch an Yuito.
Der Winter wäre zumindest für mich der optimale Zeitpunkt um Louey nach Freiburg zurückzuholen.
btw. nach "Kinnladen-Transfer" wäre für mich das neue Unwort 2026 " Zahnfleisch-Saison"
02.09.2026 - 12:44 Uhr
Ich stelle einmal folgende These voran
"Ich halte es für wahrscheinlicher, dass sich der SC im nächsten Mai für die Champions League qualifiziert, als dass es dem SC gelingt, mehr als einen Spieler aus dem Trio Suzuki, Scherhant, Matanovic über den Sommer 2027 zu behalten."
Nach der Transferphase ist vor der Transferphase und die Verantwortlichen können sich jetzt schon auf mögliche Szenarien im Winter und vor allem im nächsten Sommer vorbereiten und das werden sie sicher im Auge haben. Für Scherhant und Matanovic gab es in diesem Sommer schon Gerüchte und man darf sagen, ohne in den schmalztriefenden Halleluja Modus zu verfallen, dass es auch ein Erfolg ist, den Kader bis auf Atubolu und Manzambi zusammen gehalten zu haben und aktuell keine Spieler im Kader zu haben, die keine realistischen Chancen haben, in den nächsten Monaten zu Spielzeiten zu kommen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Sollten diese drei Spieler auch in den kommenden Wochen mit den gleichen absurden Scorer Werten aufwarten wie in den ersten 4 Spielen, werden die Avancen im Winter sicher noch etwas nachdrücklicher und der Sommer wird dann richtig kompliziert. Denn wenn die Angebote z.b. aus England eine gewisse Höhe erlangen, hilft auch der Verzicht auf eine Ausstiegsklausel nicht weiter und es droht eine ähnliche Konstellation wie 2013, einen schönen Gruß an Dirk Duffner.
Unter diesem Gesichtspunkt ist die Verpflichtung von Ben Farhat schon sehr sinnvoll und es spricht auch viel dafür, ihn im Winter schon zu holen, denn er wird dann ab August 2027 vermutlich eine sehr wichtige Rolle für den SC spielen müssen.
Bei Irie wird vermutlich die Zeit, ab dem er sich endgültig durchsetzt und dem Zeitpunkt, an dem die ersten unmoralischen Angebote kommen, ziemlich kurz sein.
Nur am Rande, könnte der SC seine Torquote in diesem Maße fortsetzen, 4 Tore pro Spiel, käme er in ca. 55 Pflichtspielte, ähnlich viele wie in der Vorsaison, auf unglaubliche 220 Tore.
Zur Champions League: ein Traum wäre natürlich, wenn der SC mit einem Finalsieg in Istanbul den 5. CL Startplatz für die Bundesliga sichert, auf dem er sich nach dem 34. Spieltag selbst befindet. In der letzten Saison wäre nämlich die Konstellation möglich gewesen, dass der SC mit seinen vielen Siegen in der Europa League dank dem 5. CL Platz für die Bundesliga maßgeblich zur CL Quali für Leverkusen, Hoffenheim oder dem VFB beiträgt.
"Ich halte es für wahrscheinlicher, dass sich der SC im nächsten Mai für die Champions League qualifiziert, als dass es dem SC gelingt, mehr als einen Spieler aus dem Trio Suzuki, Scherhant, Matanovic über den Sommer 2027 zu behalten."
Nach der Transferphase ist vor der Transferphase und die Verantwortlichen können sich jetzt schon auf mögliche Szenarien im Winter und vor allem im nächsten Sommer vorbereiten und das werden sie sicher im Auge haben. Für Scherhant und Matanovic gab es in diesem Sommer schon Gerüchte und man darf sagen, ohne in den schmalztriefenden Halleluja Modus zu verfallen, dass es auch ein Erfolg ist, den Kader bis auf Atubolu und Manzambi zusammen gehalten zu haben und aktuell keine Spieler im Kader zu haben, die keine realistischen Chancen haben, in den nächsten Monaten zu Spielzeiten zu kommen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Sollten diese drei Spieler auch in den kommenden Wochen mit den gleichen absurden Scorer Werten aufwarten wie in den ersten 4 Spielen, werden die Avancen im Winter sicher noch etwas nachdrücklicher und der Sommer wird dann richtig kompliziert. Denn wenn die Angebote z.b. aus England eine gewisse Höhe erlangen, hilft auch der Verzicht auf eine Ausstiegsklausel nicht weiter und es droht eine ähnliche Konstellation wie 2013, einen schönen Gruß an Dirk Duffner.
Unter diesem Gesichtspunkt ist die Verpflichtung von Ben Farhat schon sehr sinnvoll und es spricht auch viel dafür, ihn im Winter schon zu holen, denn er wird dann ab August 2027 vermutlich eine sehr wichtige Rolle für den SC spielen müssen.
Bei Irie wird vermutlich die Zeit, ab dem er sich endgültig durchsetzt und dem Zeitpunkt, an dem die ersten unmoralischen Angebote kommen, ziemlich kurz sein.
Nur am Rande, könnte der SC seine Torquote in diesem Maße fortsetzen, 4 Tore pro Spiel, käme er in ca. 55 Pflichtspielte, ähnlich viele wie in der Vorsaison, auf unglaubliche 220 Tore.
Zur Champions League: ein Traum wäre natürlich, wenn der SC mit einem Finalsieg in Istanbul den 5. CL Startplatz für die Bundesliga sichert, auf dem er sich nach dem 34. Spieltag selbst befindet. In der letzten Saison wäre nämlich die Konstellation möglich gewesen, dass der SC mit seinen vielen Siegen in der Europa League dank dem 5. CL Platz für die Bundesliga maßgeblich zur CL Quali für Leverkusen, Hoffenheim oder dem VFB beiträgt.
02.09.2026 - 12:50 Uhr
Zitat von Der_Kritiker
Aktuell bin ich schon sehr optimistisch, dass Louey zum Winter zurückgeholt wird. Genau dann beginnt schließlich die Crunchtime, wo regelmäßig durchgewechselt werden sollte.
Das Thema "auf dem Zahnfleisch gehen" war in der Hinrunde gar kein Thema- sondern erst hinten raus in den letzten 6-8 Saisonspielen. Der Kader ist jedoch jetzt um einiges ausgeglichener und auf fast jeder Position gleichwertig besetzt. Das hatten wir in den vergangenen "Zahnfleisch"-Saisons eben auch noch nie so gehabt. Das haben schon einige User bereits ausführlich dargelegt.
Zitat von Mr_Inkognito
Die Verpflichtung von Ben Farhat sehe ich nicht für diese Saison. Auch wenn er im Winter zurückgeholt werden kann, wird er keine Rolle spielen, weil er nicht eingespielt mit der Mannschaft ist und wird Suzuki nicht ersetzen können. So kann er auch bis Sommer bei KSC bleiben und erst im nächsten Sommer zu uns als Neuzugang kommen. Ich vermute, dass man ihn auch nur so verpflichtet hat (für Sommer 2027). Er war auf dem Markt. Man hat die Gelegenheit gesehen und hatte das Geld dazu.
Zusammenfassung: Grundsätzlich haben die Verantwortlichen die Arbeit gut gemacht, was die Neuverpflichtungen angeht (nur keine Alternative für Suzuki).
Die Verpflichtung von Ben Farhat sehe ich nicht für diese Saison. Auch wenn er im Winter zurückgeholt werden kann, wird er keine Rolle spielen, weil er nicht eingespielt mit der Mannschaft ist und wird Suzuki nicht ersetzen können. So kann er auch bis Sommer bei KSC bleiben und erst im nächsten Sommer zu uns als Neuzugang kommen. Ich vermute, dass man ihn auch nur so verpflichtet hat (für Sommer 2027). Er war auf dem Markt. Man hat die Gelegenheit gesehen und hatte das Geld dazu.
Zusammenfassung: Grundsätzlich haben die Verantwortlichen die Arbeit gut gemacht, was die Neuverpflichtungen angeht (nur keine Alternative für Suzuki).
Aktuell bin ich schon sehr optimistisch, dass Louey zum Winter zurückgeholt wird. Genau dann beginnt schließlich die Crunchtime, wo regelmäßig durchgewechselt werden sollte.
Das Thema "auf dem Zahnfleisch gehen" war in der Hinrunde gar kein Thema- sondern erst hinten raus in den letzten 6-8 Saisonspielen. Der Kader ist jedoch jetzt um einiges ausgeglichener und auf fast jeder Position gleichwertig besetzt. Das hatten wir in den vergangenen "Zahnfleisch"-Saisons eben auch noch nie so gehabt. Das haben schon einige User bereits ausführlich dargelegt.
Ich möchte Anmerken, dass wenn man genau 1 Jahr zurück blickt ich damals auch das Gefühl hatte, man hatte noch nie so einen ausgeglichen, breiten Kader.
Mit Irie, Sherhant und Matanovic hat man die Offensive klar Verstärkt
Da war die einhellige Meinung, daß nurnoch ein ZM als I-Tüpfelchen fehlt.
Mit Höfler der doch nicht meht im Saft steht, Dinci dem man den nächsten Schritt zutraut und Adamu über den sich die Geister schieden, sind halt dann 3 Spieler im Verlauf der Hinrunde abgefallen.
Im Bezug auf Farhat würd ich also erstmal die Huinrunde abwarten, wie sie sich zum einen Sportlich entwickelt, aber auch wie sich der Kader individuell entwickelt. Ich kann mir mir sehr gut vorstelle, das man mit Karlsruhe die Scenarien bereits abgesprochen sind wie z.B. überwintern in der CL, verletzungen, Nominierungen für den Asia Cup und die Karlsruher jetzt quasi 4 Monate Zeit haben ein Nachfolger zu suchen
02.09.2026 - 13:39 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
Ich stelle einmal folgende These voran
"Ich halte es für wahrscheinlicher, dass sich der SC im nächsten Mai für die Champions League qualifiziert, als dass es dem SC gelingt, mehr als einen Spieler aus dem Trio Suzuki, Scherhant, Matanovic über den Sommer 2027 zu behalten."
...
Ich stelle einmal folgende These voran
"Ich halte es für wahrscheinlicher, dass sich der SC im nächsten Mai für die Champions League qualifiziert, als dass es dem SC gelingt, mehr als einen Spieler aus dem Trio Suzuki, Scherhant, Matanovic über den Sommer 2027 zu behalten."
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Ich glaube, WENN man sich mal für die CL qualifizieren sollte, man auch die Genannten (oder dieses Jahr Manzambi, letztes Jahr Doan) wird länger halten können, wenn man es denn "will" (=keine unmoralischen Angeboten >50 Mio reintrudeln).
Ich bin fest davon überzeugt, dass wenn man wirklich auf Platz 4 einlaufen sollte, man den Pool an potentiell spannenden Vereinen nochmals signifikant verkleinert. Ja, zahlungstechnisch sind da einige noch immer potenter, vor allem Premiere League usw. - Aber mal ehrlich, warum sollte man dann z.B. zu Tottenham wechseln, die dann nicht international verteten sind - oder nach Leverkusen, die im nächstem Jahr "nur" Europa League spielen (alles hypothetisch)?
Dann doch lieber beim SC das nächste große Kapitel CL in einem funktionierenden Umfeld mitgestalten, mit ein paar Euro weniger, dafür aber gesicherten Karriereplan. Man weiß beim SC einfach als Spieler (und als Fan) woran man ist. Man weiß welcher Trainer nächstes (oder die nächsten zehn 🤪) Jahr da ist + man weiß, dass man hier seine Ruhe hat und eine schöne Stadt on top. Das ist Manchester bspw. sicher nicht in dem Vergleich Work/Life/Weather/Balance.
Und der SC ist wirtschaftlich einfach in die nächste Sphäre eingetaucht. Die Farhat "On Top"- Verpflichtung auf den letzten Metern beweist das eindrucksvoll. Man hat Frankfurt ausgestochen, die mit mehr Geld auf dem Konto sicher nochmal hätten überbieten können. Mir kommt dabei das 2012 Karlsruhe/junger Calhanoglu Szenario in den Sinn, als man (so pfeifen es die Spatzen von den Dächern) nicht bereit war 2-3 Mio zu bezahlen:
https://www.kicker.de/alles-fix_calhanoglu-ab-2013-beim-hsv-573268/artikel
"Jetzt, da andere Vereine wie Werder Bremen die horrende Ablöseforderung des KSC von über drei Millionen Euro nicht erfüllen wollten, gelang Arnesen der Durchbruch mit diesem Kompromiss, dass Calhanoglu umgehend für eine Spielzeit an den KSC verliehen wird, wo er noch ein Jahr in der 3. Liga reifen kann."
Damals waren Bremen und der HSV noch mit Vorsprung auf den SC im Rennen - mittlerweile ist der SC die Nummer 1 Adresse für junge Spieler, die sich nicht "nur" vom schnellen Geld blenden lassen (wollen). Und das, obwohl man ein prall gefülltes Konto in der Hinterhand hat. Ich vermute sogar, dass wenn man die CL realisieren würde, man sich auf einen Schlag "alle Wunschspieler" von Hartenbach auf einmal gönnen könnte - und zum Teil auch tatsächlich wird. Also Farhat x3. Dann wechselt z.B. ein Kennet Eichhorn eben auch mal nach Freiburg - und nicht mehr nach Leverkusen.
Ich schweife ab, es geht ja umpotentielle Abgänge -> Worauf ich eigentlich hinaus will: SC-Leistungsträger werden bei entsprechender Europapokal-Qualifikation auch zunehmend noch 1-2 Jahre länger in Freiburg bleiben als in der Vergangenheit. Es gab genug Szenarien, in denen der Weggang aus dem Biotop Freiburg sich nicht ausgezahlt hat (u.a. zuletzt Doan). Bei Manzambi wird es sich noch zeigen, wohin die Karriere gehen wird - das Angebot war in jedem Fall so unmoralisch und vom Timing her ideal, dass man es nicht ablehnen konnte.
Wichtig ist bei allen Trümpfen, die man aktuell hat, sich nicht in eine Position wie Frankfurt zu bringen.... die nun sogar auf Verkäufe und/oder internationale Qualifikation angewiesen sind, damit sich die Gehaltsstruktur finanzieren lässt (auf Dauer). Aber da mache ich mir bei Freiburg keine Sorgen. Wer so konstant und so oft Umsatz und Gewinn positiv steigert im Durchschnitt, der versteht was er macht. Es wäre gefährlicher, wenn jemand uns einen gewissen Oliver Leki abkauft, als einen Gewissen Suzuki/Matanovic. 😜
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spence2000 am 02.09.2026 um 13:40 Uhr bearbeitet
02.09.2026 - 15:52 Uhr
Mittlerweile wird die Erwartungshaltung rund um die mögliche Champions-League-Qualifikation ja fast schon etwas beängstigend. 😄 Versteht mich nicht falsch: Auch ich halte die CL in einer sehr guten Saison für absolut möglich. Es wäre ein Traum. Aber ich glaube nicht, dass es dem Freiburger Weg entspricht, sich diesen Rucksack schon nach dem ersten Spieltag selbst aufzuladen.
Gerade die Rolle des Underdogs hat uns in den vergangenen Jahren extrem gutgetan. Die Medien sehen uns regelmäßig irgendwo zwischen Platz 8 und 12, wir überraschen dann positiv und können relativ befreit arbeiten. Andere Vereine verkünden großspurig ihre Ziele, schaffen es anschließend nicht, diese zu erreichen, und stehen dann unter Dauerbeschuss von Medien und Fans. Dieser Druck landet am Ende nicht nur bei den Verantwortlichen, sondern auch bei der Mannschaft.
Natürlich spricht aktuell vieles für eine starke Saison. Wir haben einen erfahrenen, eingespielten Kader, eine gute Kadertiefe, echten Konkurrenzkampf auf vielen Positionen und meiner Meinung nach eine nahezu perfekte Transferperiode hingelegt. Dazu kommt, dass Spieler wie Suzuki, Matanovic und einige andere noch längst nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen sind. Optimismus ist also mehr als angebracht.
Doch ein wenig Demut schadet nicht.
Saier und Hartenbach haben in den vergangenen Jahren überragende Arbeit geleistet. Mit vergleichsweise begrenzten Mitteln wurde ein Kader aufgebaut, der nicht nur kurzfristig funktioniert, sondern mittel- und langfristig geplant ist. Man handelt meist proaktiv statt nur auf Entwicklungen reagieren zu müssen.
Das Ergebnis sehen wir heute: Ein funktionierendes Gerüst aus Leistungsträgern, die den Verein kennen und mittragen. Spieler wie Günter, Grifo oder Ginter zeigen eine Loyalität, die im heutigen Profifußball alles andere als selbstverständlich ist. Vereine mit einer ähnlichen Konstanz und Kern findet man sonst nicht
Trotzdem sollten wir die wirtschaftliche Realität nicht vergessen. Umsatztechnisch spielen wir noch nicht auf Augenhöhe mit Vereinen wie Stuttgart, Frankfurt oder Leverkusen. Über Dortmund und Bayern müssen wir gar nicht erst sprechen. Uns fehlen schlicht die finanziellen Möglichkeiten, um absolute Leistungsträger in ihrer sportlichen Prime dauerhaft zu halten.
Bei Doan hat es beinahe funktioniert. Aber machen wir uns nichts vor: Wenn bei Spielern wie Suzuki oder Matanovic eines Tages die europäischen Topklubs anklopfen, werden wir in den meisten Fällen nicht mithalten können und selbst wenn es möglich wäre aufgrund unserer Rücklagen sollten wir unser Gehaltgefüge nicht komplett zerlegen
Genau deshalb gefällt mir der konservative Freiburger Ansatz so gut. Man baut kein Gehaltsgefüge auf, das zwingend von Champions-League-Einnahmen abhängig ist. Die Gefahr ist groß, sich finanziell zu übernehmen. Einige Vereine haben vorgemacht, wie schnell so etwas nach hinten losgehen kann. Schalke, Hamburg und Bremen in der Vergangenheit sind nur einige Beispiele.
Bisher konnten wir fast jeden wichtigen Abgang, ob Spieler oder Trainer, hervorragend kompensieren. Dafür gebührt Saier und Hartenbach enormer Respekt. Aber irgendwann wird auch mal eine Entscheidung nicht aufgehen. Das ist völlig normal. Die Erwartung, dass jeder Neuzugang automatisch einschlägt und jeder Abgang problemlos ersetzt werden kann, ist schlicht unrealistisch.
Ich erinnere mich dabei immer gerne an Werder Bremen. Zu ihren Champions-League-Zeiten hatten sie ein unfassbar gutes Händchen bei Transfers. Erst Micoud, dann Diego, später viele weitere Volltreffer. Irgendwann kamen aber die Nachfolger, die eben nicht mehr dieselbe Qualität hatten. Solche Zyklen gibt es im Fußball nun einmal.
Deshalb bin ich persönlich vollkommen zufrieden, wenn wir uns dauerhaft im Rennen um Europa etablieren und kontinuierlich wachsen. Eine erneute Teilnahme in der Europa League oder Conference League wären für mich bereits ein riesiger Erfolg. Aber ja wenn am Ende doch mehr herausspringt und wir Richtung Champions League marschieren....dann werde ich sicher nicht derjenige sein, der Nein sagt. 😉
Gerade die Rolle des Underdogs hat uns in den vergangenen Jahren extrem gutgetan. Die Medien sehen uns regelmäßig irgendwo zwischen Platz 8 und 12, wir überraschen dann positiv und können relativ befreit arbeiten. Andere Vereine verkünden großspurig ihre Ziele, schaffen es anschließend nicht, diese zu erreichen, und stehen dann unter Dauerbeschuss von Medien und Fans. Dieser Druck landet am Ende nicht nur bei den Verantwortlichen, sondern auch bei der Mannschaft.
Natürlich spricht aktuell vieles für eine starke Saison. Wir haben einen erfahrenen, eingespielten Kader, eine gute Kadertiefe, echten Konkurrenzkampf auf vielen Positionen und meiner Meinung nach eine nahezu perfekte Transferperiode hingelegt. Dazu kommt, dass Spieler wie Suzuki, Matanovic und einige andere noch längst nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen sind. Optimismus ist also mehr als angebracht.
Doch ein wenig Demut schadet nicht.
Saier und Hartenbach haben in den vergangenen Jahren überragende Arbeit geleistet. Mit vergleichsweise begrenzten Mitteln wurde ein Kader aufgebaut, der nicht nur kurzfristig funktioniert, sondern mittel- und langfristig geplant ist. Man handelt meist proaktiv statt nur auf Entwicklungen reagieren zu müssen.
Das Ergebnis sehen wir heute: Ein funktionierendes Gerüst aus Leistungsträgern, die den Verein kennen und mittragen. Spieler wie Günter, Grifo oder Ginter zeigen eine Loyalität, die im heutigen Profifußball alles andere als selbstverständlich ist. Vereine mit einer ähnlichen Konstanz und Kern findet man sonst nicht
Trotzdem sollten wir die wirtschaftliche Realität nicht vergessen. Umsatztechnisch spielen wir noch nicht auf Augenhöhe mit Vereinen wie Stuttgart, Frankfurt oder Leverkusen. Über Dortmund und Bayern müssen wir gar nicht erst sprechen. Uns fehlen schlicht die finanziellen Möglichkeiten, um absolute Leistungsträger in ihrer sportlichen Prime dauerhaft zu halten.
Bei Doan hat es beinahe funktioniert. Aber machen wir uns nichts vor: Wenn bei Spielern wie Suzuki oder Matanovic eines Tages die europäischen Topklubs anklopfen, werden wir in den meisten Fällen nicht mithalten können und selbst wenn es möglich wäre aufgrund unserer Rücklagen sollten wir unser Gehaltgefüge nicht komplett zerlegen
Genau deshalb gefällt mir der konservative Freiburger Ansatz so gut. Man baut kein Gehaltsgefüge auf, das zwingend von Champions-League-Einnahmen abhängig ist. Die Gefahr ist groß, sich finanziell zu übernehmen. Einige Vereine haben vorgemacht, wie schnell so etwas nach hinten losgehen kann. Schalke, Hamburg und Bremen in der Vergangenheit sind nur einige Beispiele.
Bisher konnten wir fast jeden wichtigen Abgang, ob Spieler oder Trainer, hervorragend kompensieren. Dafür gebührt Saier und Hartenbach enormer Respekt. Aber irgendwann wird auch mal eine Entscheidung nicht aufgehen. Das ist völlig normal. Die Erwartung, dass jeder Neuzugang automatisch einschlägt und jeder Abgang problemlos ersetzt werden kann, ist schlicht unrealistisch.
Ich erinnere mich dabei immer gerne an Werder Bremen. Zu ihren Champions-League-Zeiten hatten sie ein unfassbar gutes Händchen bei Transfers. Erst Micoud, dann Diego, später viele weitere Volltreffer. Irgendwann kamen aber die Nachfolger, die eben nicht mehr dieselbe Qualität hatten. Solche Zyklen gibt es im Fußball nun einmal.
Deshalb bin ich persönlich vollkommen zufrieden, wenn wir uns dauerhaft im Rennen um Europa etablieren und kontinuierlich wachsen. Eine erneute Teilnahme in der Europa League oder Conference League wären für mich bereits ein riesiger Erfolg. Aber ja wenn am Ende doch mehr herausspringt und wir Richtung Champions League marschieren....dann werde ich sicher nicht derjenige sein, der Nein sagt. 😉
02.09.2026 - 16:12 Uhr
Zitat von Spence2000
Um konstruktiv zum Abschluss noch einen Vorschlag zu machen: Ich würde es begrüßen, wenn sowohl Irié als auch Yilmaz auf dieser Position getestet werden nach Einwechslung. Nicht nur auf RA oder LV.
Um konstruktiv zum Abschluss noch einen Vorschlag zu machen: Ich würde es begrüßen, wenn sowohl Irié als auch Yilmaz auf dieser Position getestet werden nach Einwechslung. Nicht nur auf RA oder LV.
Lauter hoch lesenswerte Beiträge, und ich freue mich, wie viele von uns nun langsam von "möglicher" Champions league reden. Wir haben den thread "Neulich in der Trainerkabine" glaube ich nicht mehr aktualisiert (ich fands immer lustig). Doch mir fiel zu einigen Meinungen öfter ein, wie unterschiedlich Streich und nun Schuster solche Träume "moderieren". Ich glaube, bei Krischdjan hätte Spieler, die das zu oft erzählen, der berühmte Blick mit recht weit offenen Augen, die über eine gewisse Zeit unverändert starr auf dich schauen, getroffen. So redete z.B. aus dieser Schule (die den glanzvollen Aufstieg ja mitgeschaffen hat) Höfler immer noch "wie Streich". Der kleine SC, erstmal nicht absteigen, usw. Streich betonte eine gewisse Angst, häufig zu verlieren, ja auch in zahllosen Pressekonferenzen.
Schuster sagt demgegenüber in Interviews zu Kader, Träumen, Möglichkeiten gern "träumen ist erlaubt, wir aber müssen...". Das ist schon etwas anders, und auch realistisch.
Irié und den mir bisher nur durch einige Nürnberg-highlight Videos bekannten Yilmaz auch auf andern Positionen zu testen, halte ich für eine wunderbare Idee. (Und falls Makengo ein sehr gutes Jahre haben sollte, bei ihm kommts nun langsam drauf an - wär das auch für Yilmaz gut.) Je mehr Spieler da sind, in einer langen Saison, die auf ganz verschiedenen Positionen stärker werden, umso besser wird der schon ausgeglichene und großartige Kader nochmal. Möglich wär, auf der 10 oder wo immer entweder das ganze Spiel zu spielen, oder aber - das ist ja "Variabilität im System" - nach Wechseln. Also als Überraschung für den Gegner. Leider wissen heute wohl alle Trainer alles, und die Überraschungen sind selten. Wie es mal gelang, als mal in einem Relegationsspiel des FC Kölle Abwehr-As Hector Mittelstürmer spielte; da warn schon einige baff.
Würde das noch besser, wäre der SC noch weniger auszurechnen.
Was ich mich oft frage, ist, wie im Vergleich zu diesen anderen Vereinen, sagen wir BVB, Leipzig, Leverkusen - der SC es seit Jahren schafft, Spieler wirklich erst langsam an die Startelf heranzuführen. Gleich wie teuer sie waren. Das galt für Beste, Suzuki und viele vorher. (Manzambi war eine Ausnahme, der sicherte sich gleich alles.) Und wie - anders als was ich von vielen Vereinen höre - das im team klappt, dass es, unter Schuster eher noch mehr als unter Streich, nur wenige "ganz 100%ige" Stammplätze gibt. Zufallsbeispiel defensives Mittelfeld. Sollte Osterhage nach seinen jetzigen muskulären Problemen (Transfermarkt gibt noch "Rückkehr unbekannt" an) bald wieder fit sein, tummeln sich da einige. Oder linke Verteidiger, usw. Da ich fern von Freiburg eher Neues aus andern Vereinen höre, wobei nicht immer klar ist, woher Leute das wissen
, hör ich doch öfter "X grummelt, da er zu wenig spielt". Und ohne es genau zu prüfen, scheinen dann schnelle Vereinswechsel häufiger zu sein als beim SC. Ich freu mich seit 2 Jahren, wie ausgeglichen der Kader ist, das wurde ja immer noch besser. Auch als z.B. der Kicker um April diesen Jahres von "Kader 1a und 1b" sprach, wobei 1b eher als Rücksichtnahme auf Schuster so geschrieben wurde, - stimmte das gar nicht so richtig. Wie man dann in der Europa League sah.
Hier im Forum hörten wir allerdings, dass es ganz so harmonisch, wie ich es mir dann gern träume, selbst beim SC gar nicht sein kann, als z.B. Höfler seinen Stammplatz als 1. der Älteren verlor, und dann kaum noch spielte, als persönlich naher Freund Schusters. Also - wie das gelingt, ich wüßts ja zu gern.
Was der SC diese Saison und mit diesem klasse Kader erreichen kann, wird also auch damit zusammenhängen, wie gut die Trainer es schaffen, alle "glücklich" zu halten. So, dass es nicht nur Gerede ist, "mir brauchet all", sondern dass es wirklich so wäre. Und alle wirklich über die ganze Saison so trainieren, als würden sie immer spielen. Vom Gefühl, ohne viel zu wissen, scheint das Kompany in München herausragend zu gelingen. Und eben dem SC. Wie das psychologisch bei dem unfassbaren Ehrgeiz, den sämtliche Spieler haben, und ohne den es "100%" also wohl nicht geben kann, über eine lange Saison gelingt - - ich würds zu gern wissen. Aber es reicht ja, dass es gut gelingt beim SC.
Dann - wenn wir immer häufiger über "wenn..... dann vieleicht Champions league" reden, wird das Folgen für den Kader haben. Bald wissen wir mehr, wenn Klopp, nicht mehr RB, sondern Bundestrainer, seinen 1. erweiterten Kader bekannt geben wird. Klopp genießt ja Medienpräsenz extrem. Ich wette, Journalistinnen werden ihm da einiges gar nicht aus der Nase ziehen müssen, sondern Klopp beantwortet Fragen sehr gerne. Sein unbestreitbar riesiger Erfolg hängt ja damit zusammen, dass er möglichst auch alle "bei guter Laune hält". Er scheint ein herausragender Motivator zu sein, weshalb ich ihn zumindest als Trainer gern mag.
Das passt grob zu "Irié und Yilmaz auch auf andern Positionen testen". Sollte also Treu wirklich gleich im 1.Kader Klopps stehen, oder auch später dazukommen, wird es für ihn neben noch mehr Stabilität als RV oder LV - ein Plus, beides gleich gut zu können - drauf ankommen, eben auch offensiv als z.B. "wenn nötig" Rechtsaußen usw (Klopps 4-3-3-) oder im vorderen Mittelfeld besser zu werden. Im besten Fall würd er mehr solcher Tore wie der Kracher in der letzten Saison schießen, Direktannahme und ab ins Eck; und noch besser flanken.
Oder für Scherhant, falls er denn früher oder später in Klopps Kader käme, dass er im Spielaufbau und defensiv sicherer würde.
Ich glaube bei so vielen Spielen, die der SC im besten Fall in 3 Wettbewerben machen wird, kommt es dann sogar weniger drauf an, dass Spieler beim SC ständig spielen. Wenn dann sogar noch mögliche Einsätze in der Nationalelf dazukämen, würd es im Gegenteil darauf ankommen, dass z.B. Scherhant im Klopp-Sturm dann wunderbar ausgeruht, bright eyed and bushy tailed ankommt. Sprich, "Belastungssteuerung" wird dann noch wichtiger.
Klopp weiß das sowieso genau, hat er doch in Liverpool über dort nochmal besonders absurd viele Spiele geklagt. (Was, gebe ich zu, off topic für mich e bissle Geschmäckle hatte, da Klopp selbst ja über alles gern Geld im Fussball und zusätzlich in unglaublich vielen Werbesendungen verdient. Mehr, als 10 Menschen ausgeben könnten. Und das alles läuft ja so, weil es eben im jetzigen Fussball, in dem Infantino keineswegs eine Ausnahme ist, so unfassbar viele Spiele gibt. Es gibt kaum einen Tag in der Saison ohne Spiele, und ständig wird noch mehr geplant.)
Positiv jedenfalls daran für den SC: stellt Schuster Kandidaten etwas weniger auf, freut sich der Bundestrainer, weil sie dann frischer bei ihm ankommen. Und der SC Kader - spielen wollen immer alle - würde auf alle Fälle generell zufriedener bleiben.
Manchmal schwindelts einem leicht, was wir jetzt alles bedenken müssen, während zuletzt im Mai 2026 Höfler vom "kleinen SC Freiburg" sprach! Und während Streichs "ich denk immer, wir könnten verlieren" noch lang als Nachklang da bleiben wird. (In der Trainerkabine intern dachte er natürlich, wir könnet ja auch gwinne^^).
Ich hab grad - aufgezeichnet vorm 1.Spieltag - bei der Sportschau einen langen podcast nachgehört, welche Vereine Überraschungen in der Saison sein könnten. Ich war müd, aber glaube, nicht so, dass mir entgangen wäre, dass man jedenfalls nicht lang, wenn überhaupt, über den SC geredet hätte. Einige sagten da, sie würden dem VfB zutrauen, auf Platz 2 zu kommen. (Man täuscht sich oft, aber ich glaube eher, Stuttgart wird eher 5., was natürlich auch von RB, Leverkusen und - dem SC oder vielleicht nochmal Hoffenheim (?) abhängen wird.)
Auf der "10", wie Spence2000 beschrieben hat, hätte der SC eine erstaunliche Auswahl; manche müssten eben an die Position - als "kann ich dann auch" auf SC-Art langsam herangeführt werden. Ein völlig realistisches Szenario dafür🤗 - wenn der SC um den 24. Oktober 4:0 gegen Bayern führen wird, warum sollte dann nicht mal Irié oder Yilmaz oder viele auf der 10 spielen? Oder bei 0:4, im Schlußspurt, wenns um den Anschluß auf 1:4 und 2:4 ginge. Und lustig ist, dass weder das eine noch andere wahrscheinliche Ergebnisse sein können. Was vor 10 Jahren noch anders war, als eine Niederlage gegen Bayern sowieso wahrscheinlich war; letzte Saison dagegen war der SC nah, nah dran - und das gegen von Kompany unglaublich gut trainierte Münchner!
Eine erstaunliche Auswahl im Kader ist generell vorhanden. Sehr unwahrscheinlich, und schon gar nicht SC-like, aber selbst wenn Mio Backhaus anfangs noch nicht ganz halten würde, was er langfristig sicher halten wird, hat der SC einen herausragenden Ersatz mit Müller. Der in seinen Einsätzen letzte Saison wesentlich, wesentlich stabiler war als beim VfB am Ende. Auch im Tor ists, wie Streich öfter mal sagte, zu Schwolow: bei uns war er sehr gut...
Und "Torwart" ist das aller-unwahrscheinlichste Beispiel. (Was wieder heißt, viele Feldspieler werden im Vergleich zu andern Vereinen sehr langsam herangeführt, ohne allzusehr zu grummeln. Wie z.B. eben Beste in seinen ersten Monaten. Aber ein neuer Torwart würde wohl auch nach 10 Spielen mit gröberen Fehlern nicht langsam wieder als Nummer 2 im Training aufgebaut, damit er stärker zurückkehren würde. Sondern der bliebe im Tor. Es ist klar, dass das bei Torhütern oft so ist, aber so 100% einleuchten will mir der höchst theoretische Fall nicht. Außer in der Situation, in der in der jüngsten Vergangenheit Atubolu und Kaua Santos waren. Atubolu durfte auch nach Unsicherheiten, da im Gegensatz zu Backhaus nicht schon arriviert, (er spielte ja in Bremen herausragend) - auf alle Fälle drinbleiben. Kaua Santos nicht, und auf verschlungenen Wegen führte das dazu, dass er vielleicht unsicherer wurde? Und dass Atubolu davon profitierte, dass man es dem jungen Santos nicht zutraute, sprich, ihm damals Zetterer an die Seite stellte. Generell aber - würde mich interessieren - warum kann man Treu anfangs (nach Verletzung), Beste, auch Suzuki zumuten, länger nicht/selten zu spielen, würde aber beim Torhüter nie sowas zumuten; auch wenn die Trainer glaubwürdig "Junge, nach 7 Fehlern ists besser, wir bauen dich auf, du kommst auf alle Fälle in ein paar Wochen wieder ins Tor" sagen würden?)
Lange geredet - es ist wirklich die Ausgeglichenheit im Kader, die z.B. im Kicker jetzt auch entdeckt wurde, ein wenig spät, und so wäre 4, 5, 6, 7 drin.
Und deshalb wird es unglaublich interessant, zu sehen, ob Schwarzwaldmaries These so kommen wird: „"Ich halte es für wahrscheinlicher, dass sich der SC im nächsten Mai für die Champions League qualifiziert, als dass es dem SC gelingt, mehr als einen Spieler aus dem Trio Suzuki, Scherhant, Matanovic über den Sommer 2027 zu behalten."
Wie schwierig, zu sagen. Sollten sie sich tatsächlich - das wär schon eine Saison-Überraschung - qualifizieren, warum sollten nicht alle 3 bleiben? Das letztlich doch traurige Beispiel Atubolus– gut, man darfs nicht als „ist oft so“ sehen – könnte da Spieler sogar zum Nachdenken bringen. (Auch da mit der Einschränkung, dass Torhüter es bissele schwerer haben, transferiert zu werden, wenn sie sich auf 1 geliebte Liga einschränken.)
Jetzt steht der Meistertorwart Atubolu in einer Mannschaft mit vielleicht doch wackligerer Abwehr, die nicht mal europäisch spielen wird, weil er schon letzten Winter mit dem 1.Beraterwechsel dem SC nicht zugetraut zu haben scheint, was er aber kann. Ja, er wollte in die Premier league – aber er hat auch seinen eigenen Verein ein wenig unterschätzt, und sich dadurch dann in eine für ihn nicht schöne Lage gebracht. Mir geht der Junge noch nicht ausm Kopf,. Und ich wette, ohne dass er das in Interviews sagen wird (sämtliche Erst-Interviews beim neuen Verein seit Jahren klingen ja, als würde AI das für alle ausfüllen) - im nachhinein wird er traurig über das alles sein, denn beim SC ging es ihm jetzt besser, und die Chancen für die Nationalelf wären genauso, wie sie jetzt sind. (Ausser, Frankfurt würde defensiv extrem wackeln, und er könnt sich dann unglaublich auszeichnen, wenn er viel mehr schwer haltbare Bälle auf den Kasten bekäme, als er es in Freiburg erlebt hätte.)
03.09.2026 - 01:14 Uhr
Kurze Frage in die Runde: Was haltet ihr von der Idee, Scherhant ggf auf die 10 zu ziehen, wenn Suzuki mal ausfällt oder beim Asien-Cup weilt? Grifo könnte dann LA übernehmen, die defensive Absicherung durch Engelhardt / Eggestein erfolgen.
03.09.2026 - 08:35 Uhr
Zitat von Troyaner
Kurze Frage in die Runde: Was haltet ihr von der Idee, Scherhant ggf auf die 10 zu ziehen, wenn Suzuki mal ausfällt oder beim Asien-Cup weilt? Grifo könnte dann LA übernehmen, die defensive Absicherung durch Engelhardt / Eggestein erfolgen.
Kurze Frage in die Runde: Was haltet ihr von der Idee, Scherhant ggf auf die 10 zu ziehen, wenn Suzuki mal ausfällt oder beim Asien-Cup weilt? Grifo könnte dann LA übernehmen, die defensive Absicherung durch Engelhardt / Eggestein erfolgen.
Scherhant hat zwar eine super Phase gerade, wirkt aber generell trotzdem auf mich so, als würde er für sein Spiel die Linie im Rücken brauchen. Seine besten Momente hat er (in meinen Augen) wenn schnell verlagert wird und er im 1 gegen 1 auf den AV zugehen kann. In der Mitte würde man ihm diese Stärke nehmen
03.09.2026 - 08:56 Uhr
Zitat von Troyaner
Kurze Frage in die Runde: Was haltet ihr von der Idee, Scherhant ggf auf die 10 zu ziehen, wenn Suzuki mal ausfällt oder beim Asien-Cup weilt? Grifo könnte dann LA übernehmen, die defensive Absicherung durch Engelhardt / Eggestein erfolgen.
Kurze Frage in die Runde: Was haltet ihr von der Idee, Scherhant ggf auf die 10 zu ziehen, wenn Suzuki mal ausfällt oder beim Asien-Cup weilt? Grifo könnte dann LA übernehmen, die defensive Absicherung durch Engelhardt / Eggestein erfolgen.
Scherhant wäre außen besser aufgehoben. Allerdings könnte Grifo auf der 10 spielen. Er sagte selbst in einem Interview, dass er sich eher als 10er sieht als ein Außenspieler. Ich hoffe jedenfalls Schuster nutzt die Zeit der langen Länderspielpause um in Testspielen Alternativen für Yuito zu testen. Ich gehe auch davon aus, dass Yamamoto nach der Pause eine Alternative darstellen wird.
03.09.2026 - 11:16 Uhr
Zitat von aletsch
Scherhant wäre außen besser aufgehoben. Allerdings könnte Grifo auf der 10 spielen. Er sagte selbst in einem Interview, dass er sich eher als 10er sieht als ein Außenspieler. Ich hoffe jedenfalls Schuster nutzt die Zeit der langen Länderspielpause um in Testspielen Alternativen für Yuito zu testen. Ich gehe auch davon aus, dass Yamamoto nach der Pause eine Alternative darstellen wird.
Zitat von Troyaner
Kurze Frage in die Runde: Was haltet ihr von der Idee, Scherhant ggf auf die 10 zu ziehen, wenn Suzuki mal ausfällt oder beim Asien-Cup weilt? Grifo könnte dann LA übernehmen, die defensive Absicherung durch Engelhardt / Eggestein erfolgen.
Kurze Frage in die Runde: Was haltet ihr von der Idee, Scherhant ggf auf die 10 zu ziehen, wenn Suzuki mal ausfällt oder beim Asien-Cup weilt? Grifo könnte dann LA übernehmen, die defensive Absicherung durch Engelhardt / Eggestein erfolgen.
Scherhant wäre außen besser aufgehoben. Allerdings könnte Grifo auf der 10 spielen. Er sagte selbst in einem Interview, dass er sich eher als 10er sieht als ein Außenspieler. Ich hoffe jedenfalls Schuster nutzt die Zeit der langen Länderspielpause um in Testspielen Alternativen für Yuito zu testen. Ich gehe auch davon aus, dass Yamamoto nach der Pause eine Alternative darstellen wird.
Das Problem, was ich hier sehe, ist, dass das Spiel intensiver geworden ist. Die Tage, an denen du noch in aller Ruhe Bälle mit dem magischen Fuß verteilen konntest, sind halt schon seit einigen Jahren vorbei.
Athletik, Robustheit, Ausdauer und Dynamik sind wichtige Eigenschaften geworden im Zentrum. Sowohl 6er als auch IV stehen dir permanent auf den Füßen. Heißt: Du musst entweder den Ball schnell weiterleiten können(das passt nicht zu unserem Spielstil) oder selbst mal 1–2 Spieler stehen lassen und dir dadurch Räume schaffen.
Und genau das sehe ich bei Grifo nicht.
Dazu glaube ich, dass Grifo das Pressing als zentraler Spieler nicht mehr in der nötigen Intensität mitmachen könnte. Allein deshalb müsstest du in bestimmten Situationen wahrscheinlich die Position tauschen.
Auf der Außenbahn sieht das etwas anders aus. Dort kann er eher noch Situationen bekommen, in denen er den Ball mit etwas mehr Raum vor sich erhält und seine Technik, Flanken und Standards ausspielen kann. Dazu muss er vielleicht mal einen Spieler aussteigen lassen und nicht direkt zwei oder drei.
Er war ja nie der schnellste und athletischste Spieler. Konnte das aber immer gut kaschieren mit anderen Stärken ausgleichen. Aber im Zentrum sehe ich das aus obigen Gründen eben nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von _Badener_ am 03.09.2026 um 11:16 Uhr bearbeitet
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