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Finanzthread

22.07.2010 - 08:13 Uhr
Finanzthread |#2831
07.09.2023 - 17:04 Uhr
Zitat von Claudio24
Zitat von Chris_Oelde

Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.

Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.

Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.

Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:

1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.

Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).

Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.

Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.

Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.

Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.

Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.

Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.


Sehr guter Post! Und genau das „Klasse halten und Schulden tilgen“ sollte das Ziel für die GF sein, an der diese sich messen lassen muss. Das ist schon schwer genug.


Alles in allem stimmt das ja. Wichtig ist in erster Linie alles dafür zu tun um nicht wieder abzusteigen. Dennoch finde ich, dass man sich auch zukunftsorientierter austellen muss. Als Fan bekommt man natürlich nur ganz begranzt mit was dort hinter den Kulissen geschieht. Wenn ich mir die letzten 10 Jahre anschaue ist im Bereich der Vermarktung des Vereins und der Marke Werder Bremen jedoch nicht so viel geschehen. Mein Gefühl ist da, dass Werder da zu konservativ vorgeht. Es werden wenig neue Märkte erschlossen. Klar ist das mit sportlichem Erfolg viel einfacher. Positiv ist natürlich auch das wir neue Sponsoren dazu bekommen haben. Aber das sehe ich als keine grosse Leistung an. Das ist meine Erwartungshaltung an Filbry und Co. Im Bereich Marketing ist Werder deutlich ausbaubar. Da sind uns einige Vereine enteilt. Medial sind unsere Hauptsponsoren zu gut wie gar nicht vertreten. Da sollte mal ein Sponsor gefunden werden, mit dem man gemeinsame Werbung macht.

Das Thema strategischer Partner oder Investor wird mir immer als zu negativ von vereinseite dargestellt. Jedenfalls würde mich die Haltung, die ich in der Sache wahrnehme, als Investor abschrecken. Das wirkt nicht wirklich so als sei man offen dafür. Wie gesagt das ist meine Wahrnehmung. Man wird niemanden finden der für Nichts sein Geld investiert. Ich hoffe, dass uns ein Keita nicht nur sportlich helfen wird, sondern auch etwas Aufmerksamkeit mit sich bringt, um Werder als Partner attraktiver zu machen.

Letztendlich ist der Worst Case Fall für mich, dass es für unabsehbare Zeit eben nur um den Klassenerhalt geht oder maximal ums gesicherte Mittelfeld. Oder wir haben auch mal ein Sahnejahr und überraschen mit der Qualifikation für die EL. Wäre zu geil um wahr zu sein.

•     •     •

SVW
Finanzthread |#2832
07.09.2023 - 17:17 Uhr
Zitat von Chris_Oelde
Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.

Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.

Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.

Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:

1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.

Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).

Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.

Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.

Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.

Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.

Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.

Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.


Dem würde ich mit der Einschränkung das der Erfolg nicht zwangsläufig als absolut bezeichnet werden könnte so zustimmen.
Finanzthread |#2833
08.09.2023 - 07:32 Uhr
Zitat von Frenckone
Zitat von Claudio24

Zitat von Chris_Oelde

Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.

Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.

Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.

Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:

1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.

Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).

Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.

Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.

Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.

Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.

Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.

Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.


Sehr guter Post! Und genau das „Klasse halten und Schulden tilgen“ sollte das Ziel für die GF sein, an der diese sich messen lassen muss. Das ist schon schwer genug.


Alles in allem stimmt das ja. Wichtig ist in erster Linie alles dafür zu tun um nicht wieder abzusteigen. Dennoch finde ich, dass man sich auch zukunftsorientierter austellen muss. Als Fan bekommt man natürlich nur ganz begranzt mit was dort hinter den Kulissen geschieht. Wenn ich mir die letzten 10 Jahre anschaue ist im Bereich der Vermarktung des Vereins und der Marke Werder Bremen jedoch nicht so viel geschehen. Mein Gefühl ist da, dass Werder da zu konservativ vorgeht. Es werden wenig neue Märkte erschlossen. Klar ist das mit sportlichem Erfolg viel einfacher. Positiv ist natürlich auch das wir neue Sponsoren dazu bekommen haben. Aber das sehe ich als keine grosse Leistung an. Das ist meine Erwartungshaltung an Filbry und Co. Im Bereich Marketing ist Werder deutlich ausbaubar. Da sind uns einige Vereine enteilt. Medial sind unsere Hauptsponsoren zu gut wie gar nicht vertreten. Da sollte mal ein Sponsor gefunden werden, mit dem man gemeinsame Werbung macht.

Das Thema strategischer Partner oder Investor wird mir immer als zu negativ von vereinseite dargestellt. Jedenfalls würde mich die Haltung, die ich in der Sache wahrnehme, als Investor abschrecken. Das wirkt nicht wirklich so als sei man offen dafür. Wie gesagt das ist meine Wahrnehmung. Man wird niemanden finden der für Nichts sein Geld investiert. Ich hoffe, dass uns ein Keita nicht nur sportlich helfen wird, sondern auch etwas Aufmerksamkeit mit sich bringt, um Werder als Partner attraktiver zu machen.

Letztendlich ist der Worst Case Fall für mich, dass es für unabsehbare Zeit eben nur um den Klassenerhalt geht oder maximal ums gesicherte Mittelfeld. Oder wir haben auch mal ein Sahnejahr und überraschen mit der Qualifikation für die EL. Wäre zu geil um wahr zu sein.


Natürlich wünsche ich mir das auch und ich glaube auch, dass es in diversen Bereichen noch Verbesserungspotential gibt.
Der Idealfall bei einem Verein wie Werder ist doch, dass man Transfererlöse in den Kader investieren kann. Wenn man aber über Jahre hinweg Transferüberschüsse in die Schuldentilgung stecken muss und dann noch ein Leistungszentrum modernisieren möchte, dann bleiben halt keine Mittel um den Kader besser zu machen.
Sollte eine Saison wirklich mal überraschend gut laufen, dann freue ich mich darüber. Wir sollten uns dann aber bewusst sein, dass wir von einer Eintagsfliege sprechen.
Nachhaltiger sportlicher Erfolg ist erst möglich, wenn wir wirtschaftlich wieder gesund sind und diverse Baustellen wie Schuldenabbau und Ausbau NLZ geschlossen sind.
So realistisch muss man schon sein.
Finanzthread |#2834
08.09.2023 - 09:06 Uhr
Zitat von Claudio24

Zitat von Frenckone

Zitat von Claudio24

Zitat von Chris_Oelde

Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.

Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.

Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.

Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:

1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.

Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).

Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.

Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.

Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.

Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.

Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.

Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.


Sehr guter Post! Und genau das „Klasse halten und Schulden tilgen“ sollte das Ziel für die GF sein, an der diese sich messen lassen muss. Das ist schon schwer genug.


Alles in allem stimmt das ja. Wichtig ist in erster Linie alles dafür zu tun um nicht wieder abzusteigen. Dennoch finde ich, dass man sich auch zukunftsorientierter austellen muss. Als Fan bekommt man natürlich nur ganz begranzt mit was dort hinter den Kulissen geschieht. Wenn ich mir die letzten 10 Jahre anschaue ist im Bereich der Vermarktung des Vereins und der Marke Werder Bremen jedoch nicht so viel geschehen. Mein Gefühl ist da, dass Werder da zu konservativ vorgeht. Es werden wenig neue Märkte erschlossen. Klar ist das mit sportlichem Erfolg viel einfacher. Positiv ist natürlich auch das wir neue Sponsoren dazu bekommen haben. Aber das sehe ich als keine grosse Leistung an. Das ist meine Erwartungshaltung an Filbry und Co. Im Bereich Marketing ist Werder deutlich ausbaubar. Da sind uns einige Vereine enteilt. Medial sind unsere Hauptsponsoren zu gut wie gar nicht vertreten. Da sollte mal ein Sponsor gefunden werden, mit dem man gemeinsame Werbung macht.

Das Thema strategischer Partner oder Investor wird mir immer als zu negativ von vereinseite dargestellt. Jedenfalls würde mich die Haltung, die ich in der Sache wahrnehme, als Investor abschrecken. Das wirkt nicht wirklich so als sei man offen dafür. Wie gesagt das ist meine Wahrnehmung. Man wird niemanden finden der für Nichts sein Geld investiert. Ich hoffe, dass uns ein Keita nicht nur sportlich helfen wird, sondern auch etwas Aufmerksamkeit mit sich bringt, um Werder als Partner attraktiver zu machen.

Letztendlich ist der Worst Case Fall für mich, dass es für unabsehbare Zeit eben nur um den Klassenerhalt geht oder maximal ums gesicherte Mittelfeld. Oder wir haben auch mal ein Sahnejahr und überraschen mit der Qualifikation für die EL. Wäre zu geil um wahr zu sein.


Natürlich wünsche ich mir das auch und ich glaube auch, dass es in diversen Bereichen noch Verbesserungspotential gibt.
Der Idealfall bei einem Verein wie Werder ist doch, dass man Transfererlöse in den Kader investieren kann. Wenn man aber über Jahre hinweg Transferüberschüsse in die Schuldentilgung stecken muss und dann noch ein Leistungszentrum modernisieren möchte, dann bleiben halt keine Mittel um den Kader besser zu machen.
Sollte eine Saison wirklich mal überraschend gut laufen, dann freue ich mich darüber. Wir sollten uns dann aber bewusst sein, dass wir von einer Eintagsfliege sprechen.
Nachhaltiger sportlicher Erfolg ist erst möglich, wenn wir wirtschaftlich wieder gesund sind und diverse Baustellen wie Schuldenabbau und Ausbau NLZ geschlossen sind.
So realistisch muss man schon sein.


Etwas mal einmal sagen, was sonst nicht ausgesprochen wird:
Allen Beiträgen stimme ich zu, doch ein wichtiger Zeitabschnitt fehlt. Corona-Krise war für alle Vereine da, wer hat wirklich das ohne Unterstützung der Stadt oder des Bundeslandes überstehen müssen und sich nur durch Anleihen retten können bzw. muss dieses weiterhin durchstehen und bekommt als Anerkennung dafür noch eine millionenschwere Strafe?

Die Strafe nach dem Motto: Regelverstoß gegen eine finanzielle Spielregel - im Gegensatz steht dieses jedenfalls zu dem Thema „Financial Fairplay“

•     •     •

Pro
Taditions-Vereine

Grün weiße Liebe

greenwhitewonderwall

Lebenslang grün weiß

Dieser Beitrag wurde zuletzt von WerderHoern am 08.09.2023 um 09:13 Uhr bearbeitet
Finanzthread |#2835
08.09.2023 - 09:13 Uhr
Zitat von Chris_Oelde
Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.

Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.

Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.

Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:

1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.

Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).

Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.

Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.

Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.

Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.

Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.

Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.


Nun ja, Werder Bremen hat aber im Vergleich zu anderen Vereinen in den letzten 5-6 Jahren deutlich weniger Transfereinnahmen gehabt als andere Vereine wie z.B. Mainz 05. Im Gegenteil in den Jahren 2019 und 2022 hat Werder sich den Luxus gegönnt und gänzlich auf größere Transfereinnahmen verzichtet.

Und nein, auch eine Platzierung zwischen 13- 15 sollte nicht als Erfolg gewertet werden. Das zeigt wieder mal, dass man bei Werder mit dem geringsten zufrieden ist. Dann können sich die Verantwortlichen ja wieder gegenseitig gute Arbeit attestieren und sich gegenseitig die Verträge verlängern, der AR nickt ja auch alles ab.
Finanzthread |#2836
08.09.2023 - 10:09 Uhr
Zitat von Zehner_UK
Zitat von Chris_Oelde

Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.

Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.

Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.

Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:

1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.

Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).

Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.

Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.

Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.

Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.

Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.

Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.


Nun ja, Werder Bremen hat aber im Vergleich zu anderen Vereinen in den letzten 5-6 Jahren deutlich weniger Transfereinnahmen gehabt als andere Vereine wie z.B. Mainz 05. Im Gegenteil in den Jahren 2019 und 2022 hat Werder sich den Luxus gegönnt und gänzlich auf größere Transfereinnahmen verzichtet.

Und nein, auch eine Platzierung zwischen 13- 15 sollte nicht als Erfolg gewertet werden. Das zeigt wieder mal, dass man bei Werder mit dem geringsten zufrieden ist. Dann können sich die Verantwortlichen ja wieder gegenseitig gute Arbeit attestieren und sich gegenseitig die Verträge verlängern, der AR nickt ja auch alles ab.


Wenn dir der Klassenerhalt trotz der Situation Werders kurzfristig nicht genug ist, dann leugnest du die Realität und wirst du schwere Jahre vor dir haben.

Warum verschließt du so hartnäckig die Augen vor der Lage von Werder und versuchst zwanghaft den einen oder vielleicht die zwei Sündenböcke auszumachen?

Ja, vermutlich gibt es Personal, das die Situation Werders anders und dadurch eventuell besser gelöst hätte. Aber erstens weißt du nicht, ob dieses Personal zu Bremen wollte, und zweitens, ob es wirklich besser gelaufen wäre.

Es spielen so viele Faktoren zusammen, aber du möchtest anscheinend echt Köpfe rollen sehen oder so bis du endlich glücklich bist.

•     •     •

Fan seit Samstag, 24. Oktober 1992 als Werder 3:1 in München gewann.

Mein erstes und bisher letztes Live-Spiel im Weserstadion:
1. Spieltag | Fr., 11.08.1995 | 20:00 Uhr
Werder Bremen - Fortuna Düsseldorf 1:1
Und dort gab es mein erstes Werder-Trikot Bode 11 <3
Finanzthread |#2837
08.09.2023 - 10:39 Uhr
Zitat von Zehner_UK
Zitat von Chris_Oelde

Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.

Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.

Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.

Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:

1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.

Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).

Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.

Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.

Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.

Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.

Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.

Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.


Nun ja, Werder Bremen hat aber im Vergleich zu anderen Vereinen in den letzten 5-6 Jahren deutlich weniger Transfereinnahmen gehabt als andere Vereine wie z.B. Mainz 05. Im Gegenteil in den Jahren 2019 und 2022 hat Werder sich den Luxus gegönnt und gänzlich auf größere Transfereinnahmen verzichtet.

Und nein, auch eine Platzierung zwischen 13- 15 sollte nicht als Erfolg gewertet werden. Das zeigt wieder mal, dass man bei Werder mit dem geringsten zufrieden ist. Dann können sich die Verantwortlichen ja wieder gegenseitig gute Arbeit attestieren und sich gegenseitig die Verträge verlängern, der AR nickt ja auch alles ab.


Meine Güte was bist du bitte für ein Träumer? ! Träumen ist ja schön, aber du hast ja scheinbar kompletten Realitätsverlust. Mit unseren Mitteln ist es doch Ziel Nummer 1 die Liga zu halten. Na sicher träume auch ich davon, dass wir mal ein Sahnejahr hinlegen und überraschen. Aber sowas als Ziel auszuschreiben wäre ein Witz. Genau dann würde ich Baumann tatsächlich entlassen. Weil dann hat er die Realität komplett verloren.

•     •     •

SVW
Finanzthread |#2838
08.09.2023 - 10:47 Uhr
Zitat von Frenckone
Zitat von Zehner_UK

Zitat von Chris_Oelde

Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.

Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.

Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.

Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:

1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.

Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).

Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.

Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.

Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.

Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.

Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.

Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.


Nun ja, Werder Bremen hat aber im Vergleich zu anderen Vereinen in den letzten 5-6 Jahren deutlich weniger Transfereinnahmen gehabt als andere Vereine wie z.B. Mainz 05. Im Gegenteil in den Jahren 2019 und 2022 hat Werder sich den Luxus gegönnt und gänzlich auf größere Transfereinnahmen verzichtet.

Und nein, auch eine Platzierung zwischen 13- 15 sollte nicht als Erfolg gewertet werden. Das zeigt wieder mal, dass man bei Werder mit dem geringsten zufrieden ist. Dann können sich die Verantwortlichen ja wieder gegenseitig gute Arbeit attestieren und sich gegenseitig die Verträge verlängern, der AR nickt ja auch alles ab.


Meine Güte was bist du bitte für ein Träumer? ! Träumen ist ja schön, aber du hast ja scheinbar kompletten Realitätsverlust. Mit unseren Mitteln ist es doch Ziel Nummer 1 die Liga zu halten. Na sicher träume auch ich davon, dass wir mal ein Sahnejahr hinlegen und überraschen. Aber sowas als Ziel auszuschreiben wäre ein Witz. Genau dann würde ich Baumann tatsächlich entlassen. Weil dann hat er die Realität komplett verloren.


Klar, ein Träumer. Nach sieben Jahre in der Baumann in der Verantwortung steht ist das Ziel immer noch der Klassenerhalt. Wow, da hat sich ja "vieles" bewegt unter ihm. Erinnere dich mal an seine große Worte bei seinem Amtsantritt. Immer mit dem geringsten zufrieden sein, dass ist mittlerweile die Vereinsphilosophie.
Finanzthread |#2839
08.09.2023 - 11:38 Uhr
Zitat von Zehner_UK
Zitat von Frenckone

Zitat von Zehner_UK

Zitat von Chris_Oelde

Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.

Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.

Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.

Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:

1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.

Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).

Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.

Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.

Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.

Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.

Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.

Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.


Nun ja, Werder Bremen hat aber im Vergleich zu anderen Vereinen in den letzten 5-6 Jahren deutlich weniger Transfereinnahmen gehabt als andere Vereine wie z.B. Mainz 05. Im Gegenteil in den Jahren 2019 und 2022 hat Werder sich den Luxus gegönnt und gänzlich auf größere Transfereinnahmen verzichtet.

Und nein, auch eine Platzierung zwischen 13- 15 sollte nicht als Erfolg gewertet werden. Das zeigt wieder mal, dass man bei Werder mit dem geringsten zufrieden ist. Dann können sich die Verantwortlichen ja wieder gegenseitig gute Arbeit attestieren und sich gegenseitig die Verträge verlängern, der AR nickt ja auch alles ab.


Meine Güte was bist du bitte für ein Träumer? ! Träumen ist ja schön, aber du hast ja scheinbar kompletten Realitätsverlust. Mit unseren Mitteln ist es doch Ziel Nummer 1 die Liga zu halten. Na sicher träume auch ich davon, dass wir mal ein Sahnejahr hinlegen und überraschen. Aber sowas als Ziel auszuschreiben wäre ein Witz. Genau dann würde ich Baumann tatsächlich entlassen. Weil dann hat er die Realität komplett verloren.


Klar, ein Träumer. Nach sieben Jahre in der Baumann in der Verantwortung steht ist das Ziel immer noch der Klassenerhalt. Wow, da hat sich ja "vieles" bewegt unter ihm. Erinnere dich mal an seine große Worte bei seinem Amtsantritt. Immer mit dem geringsten zufrieden sein, dass ist mittlerweile die Vereinsphilosophie.


Ja Platz 13-15 sollte nicht als Erfolg verbucht werden, dass sollte eher das Minimalziel sein.
Man sollte schon den Anspruch haben, sich Jahr für Jahr etwas zu verbessern. Platz 10 bis 12, also gesichertes Mittelfeld, sollte schon drin sein. Zumindest als Zielvorgabe.
Finanzthread |#2840
16.10.2023 - 22:21 Uhr
Denn wie der DFB am Montagnachmittag mitteilte, wurden die Bremer "im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 91.000 Euro belegt".
Die Einnahme aus der ersten Pokalrunde sind die Prämie von ca. 215.000 € und vielleicht noch ein bisschen von Stadioneinnahmen, was nach Abzug aller Ausgaben bei knapp 9000 Zuschauern, vernachlässigbar ist.

Das ist ein herber finanzieller Rückschlag abgesehen von dem miserablen Ergebnis.

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