Marktwert-Analyse

FAQ

10.05.2021 - 23:19 Uhr
FAQ |#451
03.08.2024 - 20:00 Uhr
Zitat von RainerButt


1 Jahr RLZ Transfer mit 50 Mio Ablöse = 50 Mio MW
2 Jahre RLZ Transfer mit 50 Mio Ablöse = 50 Mio MW
3 Jahre RLZ Transfer mit 50 Mio Ablöse = 50 Mio MW



Ich bin ja gar nicht für keinen Zuschlag oder Abschlag, halte nur daran fest, dass in den ganz vielen Beispielen niemals mehr der früher 1,5fache, selbst der ältere 1,33fache richtig ist.

Hätte Bayern für Kane 150Mio gezahlt? NEIN. Hätten sie bei drei Jahren auch bei 95Mio Schluss gemacht? Vermutlich wären sie drüber gegangen, aber eben niemals 150Mio, sondern vieleicht 110, 115.

Daher, vieleicht ist es richtiger den MW bei einem Jahr RLZ zu definieren, auf der anderen Seite wäre dann wieder die Frage, was hätte der Verein bei nur einem Jahr RLZ investiert?

Das dies schwer ist, ist mir klar. Aber an ganz vielen der aktuellen Transfers, habe ich ein ernsthaftes Problem mit dem heutigen Faktor. Denn ich sehe dort einfach nicht, dass der aufnehmende Verein so viel mehr investiert hätte, so lange der aufnehmende Verein aber die Grundlage bildet (was nicht heißen soll, dass andersherum besser ist, im Gegenteil), müssen wir uns ja nunmal die Frage stellen, was wäre Verein X bereit gewesen für den Spieler zu zahlen, wenn er drei Jahre RLZ hat. Meine Behauptung, nicht wesentlich mehr als bei einem Jahr (zumindest in den hier aufgeführten Beispielen)
FAQ |#452
03.08.2024 - 20:28 Uhr
Zitat von CKBVB
Zitat von RainerButt

1 Jahr RLZ Transfer mit 50 Mio Ablöse = 50 Mio MW
2 Jahre RLZ Transfer mit 50 Mio Ablöse = 50 Mio MW
3 Jahre RLZ Transfer mit 50 Mio Ablöse = 50 Mio MW



Ich bin ja gar nicht für keinen Zuschlag oder Abschlag, halte nur daran fest, dass in den ganz vielen Beispielen niemals mehr der früher 1,5fache, selbst der ältere 1,33fache richtig ist.

Hätte Bayern für Kane 150Mio gezahlt? NEIN. Hätten sie bei drei Jahren auch bei 95Mio Schluss gemacht? Vermutlich wären sie drüber gegangen, aber eben niemals 150Mio, sondern vieleicht 110, 115.

Daher, vieleicht ist es richtiger den MW bei einem Jahr RLZ zu definieren, auf der anderen Seite wäre dann wieder die Frage, was hätte der Verein bei nur einem Jahr RLZ investiert?

Das dies schwer ist, ist mir klar. Aber an ganz vielen der aktuellen Transfers, habe ich ein ernsthaftes Problem mit dem heutigen Faktor. Denn ich sehe dort einfach nicht, dass der aufnehmende Verein so viel mehr investiert hätte, so lange der aufnehmende Verein aber die Grundlage bildet (was nicht heißen soll, dass andersherum besser ist, im Gegenteil), müssen wir uns ja nunmal die Frage stellen, was wäre Verein X bereit gewesen für den Spieler zu zahlen, wenn er drei Jahre RLZ hat. Meine Behauptung, nicht wesentlich mehr als bei einem Jahr (zumindest in den hier aufgeführten Beispielen)


Den MW bei einem Jahr RLZ zu definieren wäre imo katastrophal, da es dazu führt, dass Spieler von kleineren finanziell schwächeren Teams einen niedrigeren MW hätten als derselbe Spieler von einem finanzkräftigen Verein. Daher die Idee mit den zwei Jahren RLZ, da der abgebende Verein dann nicht unter Zugzwang ist zu verkaufen, wenn er noch eine Ablöse erzielen will.
Übertriebenes Beispiel, was glaubst du wie viele Vereine auf der Welt können es sich leisten einen Mbappe ablösefrei ziehen zu lassen? Fast alle Vereine hätten ihn bei einem Jahr RLZ unter seinem MW veräußert um immerhin eine Ablöse zu kassieren.

Hab ich dich jetzt richtig verstanden, dass es dir hier um die Höhe des Multiplikators geht und nicht den Multiplikator an sich? Dann habe ich dich tatsächlich missverstanden, da du immer nur vom Multiplikator gesprochen hast und nicht die Höhe des Multiplikators.

"sehe ich halt den Aufschlag als nicht mehr sinnvoll" klang für mich danach, dass du den Aufschlag/Multiplikator an sich weglassen und unberücksichtigt lassen möchtest. Dann gab es da ein Missverständnis.

Die Höhe des Faktors zu bestimmen ist an sich das Anstrengendste. Denn du bräuchtest ein und den selben Spieler mit einmal zwei Jahren und einmal einem Jahr RLZ um den Faktor bestmöglich ermitteln zu können, das funktioniert in der Realität nur leider nicht. Denn selbst, wenn ein Spieler ein Dreijahresvertrag hat und jemand bietet Summe X und Verein möchte Y wodurch der Wechsel nicht stattfindet, aber ein Jahr später findet der Transfer mit Summe Z statt. Haben wir das Problem, dass sich zu viele Faktoren verändert haben (Alter, Leistung des vergangenes Jahres um mal die offensichtlichen zu nennen).

Was wäre denn dein Lösungsansatz?
FAQ |#453
03.08.2024 - 20:59 Uhr
Zitat von RainerButt
Zitat von CKBVB

Zitat von RainerButt

1 Jahr RLZ Transfer mit 50 Mio Ablöse = 50 Mio MW
2 Jahre RLZ Transfer mit 50 Mio Ablöse = 50 Mio MW
3 Jahre RLZ Transfer mit 50 Mio Ablöse = 50 Mio MW



Ich bin ja gar nicht für keinen Zuschlag oder Abschlag, halte nur daran fest, dass in den ganz vielen Beispielen niemals mehr der früher 1,5fache, selbst der ältere 1,33fache richtig ist.

Hätte Bayern für Kane 150Mio gezahlt? NEIN. Hätten sie bei drei Jahren auch bei 95Mio Schluss gemacht? Vermutlich wären sie drüber gegangen, aber eben niemals 150Mio, sondern vieleicht 110, 115.

Daher, vieleicht ist es richtiger den MW bei einem Jahr RLZ zu definieren, auf der anderen Seite wäre dann wieder die Frage, was hätte der Verein bei nur einem Jahr RLZ investiert?

Das dies schwer ist, ist mir klar. Aber an ganz vielen der aktuellen Transfers, habe ich ein ernsthaftes Problem mit dem heutigen Faktor. Denn ich sehe dort einfach nicht, dass der aufnehmende Verein so viel mehr investiert hätte, so lange der aufnehmende Verein aber die Grundlage bildet (was nicht heißen soll, dass andersherum besser ist, im Gegenteil), müssen wir uns ja nunmal die Frage stellen, was wäre Verein X bereit gewesen für den Spieler zu zahlen, wenn er drei Jahre RLZ hat. Meine Behauptung, nicht wesentlich mehr als bei einem Jahr (zumindest in den hier aufgeführten Beispielen)


Den MW bei einem Jahr RLZ zu definieren wäre imo katastrophal, da es dazu führt, dass Spieler von kleineren finanziell schwächeren Teams einen niedrigeren MW hätten als derselbe Spieler von einem finanzkräftigen Verein. Daher die Idee mit den zwei Jahren RLZ, da der abgebende Verein dann nicht unter Zugzwang ist zu verkaufen, wenn er noch eine Ablöse erzielen will.
Übertriebenes Beispiel, was glaubst du wie viele Vereine auf der Welt können es sich leisten einen Mbappe ablösefrei ziehen zu lassen? Fast alle Vereine hätten ihn bei einem Jahr RLZ unter seinem MW veräußert um immerhin eine Ablöse zu kassieren.

Hab ich dich jetzt richtig verstanden, dass es dir hier um die Höhe des Multiplikators geht und nicht den Multiplikator an sich? Dann habe ich dich tatsächlich missverstanden, da du immer nur vom Multiplikator gesprochen hast und nicht die Höhe des Multiplikators.

"sehe ich halt den Aufschlag als nicht mehr sinnvoll" klang für mich danach, dass du den Aufschlag/Multiplikator an sich weglassen und unberücksichtigt lassen möchtest. Dann gab es da ein Missverständnis.

Die Höhe des Faktors zu bestimmen ist an sich das Anstrengendste. Denn du bräuchtest ein und den selben Spieler mit einmal zwei Jahren und einmal einem Jahr RLZ um den Faktor bestmöglich ermitteln zu können, das funktioniert in der Realität nur leider nicht. Denn selbst, wenn ein Spieler ein Dreijahresvertrag hat und jemand bietet Summe X und Verein möchte Y wodurch der Wechsel nicht stattfindet, aber ein Jahr später findet der Transfer mit Summe Z statt. Haben wir das Problem, dass sich zu viele Faktoren verändert haben (Alter, Leistung des vergangenes Jahres um mal die offensichtlichen zu nennen).

Was wäre denn dein Lösungsansatz?


Zu 1.) Sehe ich tatsächlich etwas anders, denn es geht ja immer noch darum den Wert zu eruieren, den der aufnehmende Verein bereit ist zu zahlen. Faktoren wie Druck auf der einen oder anderen Seite haben wir heute auch schon zu berücksichtigen

Zu 2.) Sagen wir es mal so, ich halte den Faktor in vielen Fällen für so niedrig, dass ich eher keinen Multiplikator ansetzen würde als 1,5. Aber grds. denke ich schon, dass in den meisten Fällen ein Multiplikator sinnvoll ist, aber eben eher 1,1, maximal 1,2.

Beide Ansätze, generell die Marktwerte ist ein extrem anstrengendes Thema, da extrem variabel und schnelllebig, dazu eben in vielen Punkten extrem subjektiv. Einen Faktor zu finden wird am Ende nur näherungsweise möglich sein und letztlich auch nie allgemein gültig, das gilt aber in meinen Augen für ganz viele Faktoren und macht am Ende den Reiz aus.

Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn der allgemeine Tenor im Forum, 1 Jahr RLZ = 1,5 schnell verschwinden würde und sich einige / viele Nutzer auch daran halten und nicht mal so, mal so entscheiden. Mein Ansatz wäre bspw. einen Multi von 1,1 als Standardrechnung zu nehmen (aktuell würde ich diesen so schätzen) und Abweichungen hiervon müssen dann mal dargelegt werden. Die Frage dahinter ist in meinen Augen nämlich wirklich so simpel, welche Summe, wäre der aufnehmende Verein bereit gewesen zu bezahlen. (Simple Frage, aber natürlich keine simple Antwortmöglichkeiten)
FAQ |#454
03.08.2024 - 22:00 Uhr
Zitat von CKBVB

Zu 1.) Sehe ich tatsächlich etwas anders, denn es geht ja immer noch darum den Wert zu eruieren, den der aufnehmende Verein bereit ist zu zahlen. Faktoren wie Druck auf der einen oder anderen Seite haben wir heute auch schon zu berücksichtigen

Zu 2.) Sagen wir es mal so, ich halte den Faktor in vielen Fällen für so niedrig, dass ich eher keinen Multiplikator ansetzen würde als 1,5. Aber grds. denke ich schon, dass in den meisten Fällen ein Multiplikator sinnvoll ist, aber eben eher 1,1, maximal 1,2.

Beide Ansätze, generell die Marktwerte ist ein extrem anstrengendes Thema, da extrem variabel und schnelllebig, dazu eben in vielen Punkten extrem subjektiv. Einen Faktor zu finden wird am Ende nur näherungsweise möglich sein und letztlich auch nie allgemein gültig, das gilt aber in meinen Augen für ganz viele Faktoren und macht am Ende den Reiz aus.

Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn der allgemeine Tenor im Forum, 1 Jahr RLZ = 1,5 schnell verschwinden würde und sich einige / viele Nutzer auch daran halten und nicht mal so, mal so entscheiden. Mein Ansatz wäre bspw. einen Multi von 1,1 als Standardrechnung zu nehmen (aktuell würde ich diesen so schätzen) und Abweichungen hiervon müssen dann mal dargelegt werden. Die Frage dahinter ist in meinen Augen nämlich wirklich so simpel, welche Summe, wäre der aufnehmende Verein bereit gewesen zu bezahlen. (Simple Frage, aber natürlich keine simple Antwortmöglichkeiten)


1) Der aufnehmende Verein weiß aber dennoch, dass er ein niedrigeres Angebot abgeben kann bei einem finanziell schwächeren Verein wodurch wir nicht an den tatsächlichen Wert kommen. Welcher Verein zahlt denn freiwillig mehr? Nehmen wir ein und den selben Spieler mit einem MW von 80+ Mio einmal bei einem Verein wie PSG und einmal einen Verein in der Kategorie Freiburg oder so jeweils mit einem Jahr RLZ glaubst du ernsthaft der Spieler wechselt für annährend die selbe Summe? Der aufnehmende Verein wäre bei dem Spieler bereit 80 Mio zu zahlen (reines Beispiel), er weiß aber ja, dass Freiburg schon eher einknicken wird, da die es sich nicht erlauben können den Spieler ablösefrei zu verlieren und geht deshalb mit einem deutlich niedrigeren Wert rein als bei PSG, denn Freiburg weiß ja nicht was die Schmerzgrenze des aufnehmenden Vereins ist. Somit hätten wie zu keinem einzigen Zeitpunkt das Ablöse und MW annähernd gleich ist und das kann ja nun wahrlich nicht das Ziel sein.

2) Also das finde ich jetzt tatsächlich bisschen sehr fragwürdig, du möchtest mir erzählen, der Unterschied zwischen einem Einjahresvertrag und einem Dreijahresvertrag 0,1 bzw maximal 0,2% sind? Das mag vielleicht der Unterschied zwischen jeweils einem Vertragsjahr sein, aber nicht bei zwei Jahren Differenz. Da halte ich 0,2 eher für das untere Ende und würde 0,25& vorschlagen. Warum sollte man bei einem 100 Mio Spieler extra ein Jahr warten um 10 Mio zu sparen, das lohnt sich doch vorne und hinten nicht.
FAQ |#455
04.08.2024 - 08:49 Uhr
Zitat von RainerButt
Zitat von CKBVB

Zu 1.) Sehe ich tatsächlich etwas anders, denn es geht ja immer noch darum den Wert zu eruieren, den der aufnehmende Verein bereit ist zu zahlen. Faktoren wie Druck auf der einen oder anderen Seite haben wir heute auch schon zu berücksichtigen

Zu 2.) Sagen wir es mal so, ich halte den Faktor in vielen Fällen für so niedrig, dass ich eher keinen Multiplikator ansetzen würde als 1,5. Aber grds. denke ich schon, dass in den meisten Fällen ein Multiplikator sinnvoll ist, aber eben eher 1,1, maximal 1,2.

Beide Ansätze, generell die Marktwerte ist ein extrem anstrengendes Thema, da extrem variabel und schnelllebig, dazu eben in vielen Punkten extrem subjektiv. Einen Faktor zu finden wird am Ende nur näherungsweise möglich sein und letztlich auch nie allgemein gültig, das gilt aber in meinen Augen für ganz viele Faktoren und macht am Ende den Reiz aus.

Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn der allgemeine Tenor im Forum, 1 Jahr RLZ = 1,5 schnell verschwinden würde und sich einige / viele Nutzer auch daran halten und nicht mal so, mal so entscheiden. Mein Ansatz wäre bspw. einen Multi von 1,1 als Standardrechnung zu nehmen (aktuell würde ich diesen so schätzen) und Abweichungen hiervon müssen dann mal dargelegt werden. Die Frage dahinter ist in meinen Augen nämlich wirklich so simpel, welche Summe, wäre der aufnehmende Verein bereit gewesen zu bezahlen. (Simple Frage, aber natürlich keine simple Antwortmöglichkeiten)


1) Der aufnehmende Verein weiß aber dennoch, dass er ein niedrigeres Angebot abgeben kann bei einem finanziell schwächeren Verein wodurch wir nicht an den tatsächlichen Wert kommen. Welcher Verein zahlt denn freiwillig mehr? Nehmen wir ein und den selben Spieler mit einem MW von 80+ Mio einmal bei einem Verein wie PSG und einmal einen Verein in der Kategorie Freiburg oder so jeweils mit einem Jahr RLZ glaubst du ernsthaft der Spieler wechselt für annährend die selbe Summe? Der aufnehmende Verein wäre bei dem Spieler bereit 80 Mio zu zahlen (reines Beispiel), er weiß aber ja, dass Freiburg schon eher einknicken wird, da die es sich nicht erlauben können den Spieler ablösefrei zu verlieren und geht deshalb mit einem deutlich niedrigeren Wert rein als bei PSG, denn Freiburg weiß ja nicht was die Schmerzgrenze des aufnehmenden Vereins ist. Somit hätten wie zu keinem einzigen Zeitpunkt das Ablöse und MW annähernd gleich ist und das kann ja nun wahrlich nicht das Ziel sein.

2) Also das finde ich jetzt tatsächlich bisschen sehr fragwürdig, du möchtest mir erzählen, der Unterschied zwischen einem Einjahresvertrag und einem Dreijahresvertrag 0,1 bzw maximal 0,2% sind? Das mag vielleicht der Unterschied zwischen jeweils einem Vertragsjahr sein, aber nicht bei zwei Jahren Differenz. Da halte ich 0,2 eher für das untere Ende und würde 0,25& vorschlagen. Warum sollte man bei einem 100 Mio Spieler extra ein Jahr warten um 10 Mio zu sparen, das lohnt sich doch vorne und hinten nicht.


1) Finde deine Aussage da etwas doppelzüngig. Die geschilderten Probleme gibt es ja auch andersherum. Der abgebende Verein, weiß, dass der aufnehmende gerade viel Geld eingenommen hat (bspw. Barca als man Neymar an PSG abgeben musste, da hat LFC auch viel mehr rausgepresst als eigentlich drin war). Diese Probleme gibt es in beide Richtungen und auch bei langen oder kurzen RLZs.
Das Thema wo liegt also die Grenze des aufnehmenden Vereins, haben wir doch immer schon und würde sich meines Erachtens nicht ändern.

2.) Nicht 0,1%, Faktor 1,1 heißt plus 10%.

Im zweiten Teil, glaube ich ist der Ansatz falsch. Bayern hätte (wenn man den Bedarf eher erkannt hätte), sicherlich 110Mio für Kane eine Jahr vorher geboten, aber eben nicht 150Mio. Für den MW ist aber eben nur der vorherige Wert interessant und so hat die MWA ja dann auch entschieden. Genau wegen solcher Transfers will ich ja drüber reden, sie nehmen zu und ich würde da durchaus einen Paradigmenwechsel sehen. In der Tendenz zahlen die Vereine heute mehr für einen Spieler mit nur noch einem Jahr RLZ, als sie dies vor 5 Jahren getan hätten, sind aber insgesamt nicht mehr bereit die hohen Zuschläge bei langer Laufzeit zu zahlen, sondern warten lieber.
FAQ |#456
04.08.2024 - 12:00 Uhr
Zitat von CKBVB
Zitat von RainerButt

Zitat von CKBVB

Zu 1.) Sehe ich tatsächlich etwas anders, denn es geht ja immer noch darum den Wert zu eruieren, den der aufnehmende Verein bereit ist zu zahlen. Faktoren wie Druck auf der einen oder anderen Seite haben wir heute auch schon zu berücksichtigen

Zu 2.) Sagen wir es mal so, ich halte den Faktor in vielen Fällen für so niedrig, dass ich eher keinen Multiplikator ansetzen würde als 1,5. Aber grds. denke ich schon, dass in den meisten Fällen ein Multiplikator sinnvoll ist, aber eben eher 1,1, maximal 1,2.

Beide Ansätze, generell die Marktwerte ist ein extrem anstrengendes Thema, da extrem variabel und schnelllebig, dazu eben in vielen Punkten extrem subjektiv. Einen Faktor zu finden wird am Ende nur näherungsweise möglich sein und letztlich auch nie allgemein gültig, das gilt aber in meinen Augen für ganz viele Faktoren und macht am Ende den Reiz aus.

Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn der allgemeine Tenor im Forum, 1 Jahr RLZ = 1,5 schnell verschwinden würde und sich einige / viele Nutzer auch daran halten und nicht mal so, mal so entscheiden. Mein Ansatz wäre bspw. einen Multi von 1,1 als Standardrechnung zu nehmen (aktuell würde ich diesen so schätzen) und Abweichungen hiervon müssen dann mal dargelegt werden. Die Frage dahinter ist in meinen Augen nämlich wirklich so simpel, welche Summe, wäre der aufnehmende Verein bereit gewesen zu bezahlen. (Simple Frage, aber natürlich keine simple Antwortmöglichkeiten)


1) Der aufnehmende Verein weiß aber dennoch, dass er ein niedrigeres Angebot abgeben kann bei einem finanziell schwächeren Verein wodurch wir nicht an den tatsächlichen Wert kommen. Welcher Verein zahlt denn freiwillig mehr? Nehmen wir ein und den selben Spieler mit einem MW von 80+ Mio einmal bei einem Verein wie PSG und einmal einen Verein in der Kategorie Freiburg oder so jeweils mit einem Jahr RLZ glaubst du ernsthaft der Spieler wechselt für annährend die selbe Summe? Der aufnehmende Verein wäre bei dem Spieler bereit 80 Mio zu zahlen (reines Beispiel), er weiß aber ja, dass Freiburg schon eher einknicken wird, da die es sich nicht erlauben können den Spieler ablösefrei zu verlieren und geht deshalb mit einem deutlich niedrigeren Wert rein als bei PSG, denn Freiburg weiß ja nicht was die Schmerzgrenze des aufnehmenden Vereins ist. Somit hätten wie zu keinem einzigen Zeitpunkt das Ablöse und MW annähernd gleich ist und das kann ja nun wahrlich nicht das Ziel sein.

2) Also das finde ich jetzt tatsächlich bisschen sehr fragwürdig, du möchtest mir erzählen, der Unterschied zwischen einem Einjahresvertrag und einem Dreijahresvertrag 0,1 bzw maximal 0,2 sind? Das mag vielleicht der Unterschied zwischen jeweils einem Vertragsjahr sein, aber nicht bei zwei Jahren Differenz. Da halte ich 0,2 eher für das untere Ende und würde 0,25 vorschlagen. Warum sollte man bei einem 100 Mio Spieler extra ein Jahr warten um 10 Mio zu sparen, das lohnt sich doch vorne und hinten nicht.


1) Finde deine Aussage da etwas doppelzüngig. Die geschilderten Probleme gibt es ja auch andersherum. Der abgebende Verein, weiß, dass der aufnehmende gerade viel Geld eingenommen hat (bspw. Barca als man Neymar an PSG abgeben musste, da hat LFC auch viel mehr rausgepresst als eigentlich drin war). Diese Probleme gibt es in beide Richtungen und auch bei langen oder kurzen RLZs.
Das Thema wo liegt also die Grenze des aufnehmenden Vereins, haben wir doch immer schon und würde sich meines Erachtens nicht ändern.

2.) Nicht 0,1%, Faktor 1,1 heißt plus 10%.

Im zweiten Teil, glaube ich ist der Ansatz falsch. Bayern hätte (wenn man den Bedarf eher erkannt hätte), sicherlich 110Mio für Kane eine Jahr vorher geboten, aber eben nicht 150Mio. Für den MW ist aber eben nur der vorherige Wert interessant und so hat die MWA ja dann auch entschieden. Genau wegen solcher Transfers will ich ja drüber reden, sie nehmen zu und ich würde da durchaus einen Paradigmenwechsel sehen. In der Tendenz zahlen die Vereine heute mehr für einen Spieler mit nur noch einem Jahr RLZ, als sie dies vor 5 Jahren getan hätten, sind aber insgesamt nicht mehr bereit die hohen Zuschläge bei langer Laufzeit zu zahlen, sondern warten lieber.


1) Wie häufig kommt das vor? Diese Deals kannst du an einer Hand ablesen in den letzten Jahren. Aber klar gibt es diese und dann kann man den Punkt ebenso berücksichtigen, es ist aber deutlich einfacher als bei einem Jahr RLZ. Ausnahmen gibt es immer, daher verstehe ich deinen Punkt nicht, da du dazu nicht mal ein besseren Vorschlag anbrichst und nur sagst, es gibt da noch ein Problem mit 0,1% aller Transfers.

2) 0,1 sind 10% es geht um den Unterschied. Wechselt für 100 Mio und dann kommt 0,1 oben drauf also 10% somit 110.
Leider verstehe ich den Sinn deines zweiten Absatzes nicht. Darüber reden wir doch schließlich die ganze Zeit? Allerdings ist dein genannter Faktor von 1,1 mir deutlich zu niedrig und daher habe ich den Faktor 1,25 in den Raum geworfen. Mir ist klar, dass dir der Faktor 1,5 zu groß ist und da gehe ich mit.
FAQ |#457
04.08.2024 - 13:41 Uhr
Zitat von RainerButt


1) Wie häufig kommt das vor?

2) 0,1 sind 10% es geht um den Unterschied. Wechselt für 100 Mio und dann kommt 0,1 oben drauf also 10% somit 110.

Leider verstehe ich den Sinn deines zweiten Absatzes nicht. Darüber reden wir doch schließlich die ganze Zeit?

Allerdings ist dein genannter Faktor von 1,1 mir deutlich zu niedrig und daher habe ich den Faktor 1,25 in den Raum geworfen. Mir ist klar, dass dir der Faktor 1,5 zu groß ist und da gehe ich mit.


So, wir nähern uns dem Ziel

Zu 1. Vieleicht häufiger als du denkst, denn schlussendlich reden wir ja nicht nur über die Barcas die gerade viel Geld eingenommen haben, sondern bei solchen Sachen auch über alle Klubs der PL und allen ScheichKlubs, sind also potenziell viele Kandidaten dabei, wo das Bsp. Freiburg genau weiß, dass Geld da ist.
Aber insgesamt für mich kein Streitthema hier und jetzt.

Zu 2.

Du hattest an einer Stelle aus den 10%, 0,1% gemacht. Dann war da nur das Prozent falsch, also passt wieder.

Zu den 25%, ist eine Annäherung, komme mit dem Gedanken absolut klar. Aber so wie du meine 10% für zu niedrig hältst, würde ich sagen, 25% ist aktuell recht viel. Aber viel viel besser als 50%. Von daher denke ich, können wir uns hier auch grds einigen. Irgendwas in dieser Range wird jedenfalls viel besser passen als 50%!
FAQ |#458
04.08.2024 - 14:54 Uhr
Zitat von CKBVB
Zitat von RainerButt

1) Wie häufig kommt das vor?

2) 0,1 sind 10% es geht um den Unterschied. Wechselt für 100 Mio und dann kommt 0,1 oben drauf also 10% somit 110.

Leider verstehe ich den Sinn deines zweiten Absatzes nicht. Darüber reden wir doch schließlich die ganze Zeit?

Allerdings ist dein genannter Faktor von 1,1 mir deutlich zu niedrig und daher habe ich den Faktor 1,25 in den Raum geworfen. Mir ist klar, dass dir der Faktor 1,5 zu groß ist und da gehe ich mit.


So, wir nähern uns dem Ziel

Zu 1. Vieleicht häufiger als du denkst, denn schlussendlich reden wir ja nicht nur über die Barcas die gerade viel Geld eingenommen haben, sondern bei solchen Sachen auch über alle Klubs der PL und allen ScheichKlubs, sind also potenziell viele Kandidaten dabei, wo das Bsp. Freiburg genau weiß, dass Geld da ist.
Aber insgesamt für mich kein Streitthema hier und jetzt.

Zu 2.

Du hattest an einer Stelle aus den 10%, 0,1% gemacht. Dann war da nur das Prozent falsch, also passt wieder.

Zu den 25%, ist eine Annäherung, komme mit dem Gedanken absolut klar. Aber so wie du meine 10% für zu niedrig hältst, würde ich sagen, 25% ist aktuell recht viel. Aber viel viel besser als 50%. Von daher denke ich, können wir uns hier auch grds einigen. Irgendwas in dieser Range wird jedenfalls viel besser passen als 50%!


Es geht wohl eher darum, dass man diese prozentuale Erhöhung anhand des letzten Vertragsjahres individuell betrachten MUSS und das ist das eigentliche Problem.
Die einzelnen User sehen diese Regelung quasi als gesetzt an ...letztes Vetragsjahr, Ablöse x 1,5 und das sehe ich pers. bei weitem nicht bei allen Spielern.

Ich denke auch, dass du das in etwa ausdrücken wolltest.
FAQ |#459
04.08.2024 - 14:54 Uhr
Zitat von CKBVB
Zitat von RainerButt

1) Wie häufig kommt das vor?

2) 0,1 sind 10% es geht um den Unterschied. Wechselt für 100 Mio und dann kommt 0,1 oben drauf also 10% somit 110.

Leider verstehe ich den Sinn deines zweiten Absatzes nicht. Darüber reden wir doch schließlich die ganze Zeit?

Allerdings ist dein genannter Faktor von 1,1 mir deutlich zu niedrig und daher habe ich den Faktor 1,25 in den Raum geworfen. Mir ist klar, dass dir der Faktor 1,5 zu groß ist und da gehe ich mit.


So, wir nähern uns dem Ziel

Zu 1. Vieleicht häufiger als du denkst, denn schlussendlich reden wir ja nicht nur über die Barcas die gerade viel Geld eingenommen haben, sondern bei solchen Sachen auch über alle Klubs der PL und allen ScheichKlubs, sind also potenziell viele Kandidaten dabei, wo das Bsp. Freiburg genau weiß, dass Geld da ist.
Aber insgesamt für mich kein Streitthema hier und jetzt.

Zu 2.

Du hattest an einer Stelle aus den 10%, 0,1% gemacht. Dann war da nur das Prozent falsch, also passt wieder.

Zu den 25%, ist eine Annäherung, komme mit dem Gedanken absolut klar. Aber so wie du meine 10% für zu niedrig hältst, würde ich sagen, 25% ist aktuell recht viel. Aber viel viel besser als 50%. Von daher denke ich, können wir uns hier auch grds einigen. Irgendwas in dieser Range wird jedenfalls viel besser passen als 50%!


Es geht wohl eher darum, dass man diese prozentuale Erhöhung anhand des letzten Vertragsjahres individuell betrachten MUSS und das ist das eigentliche Problem.
Die einzelnen User sehen diese Regelung quasi als gesetzt an ...letztes Vetragsjahr, Ablöse x 1,5 und das sehe ich pers. bei weitem nicht bei allen Spielern.

Ich denke auch, dass du das in etwa ausdrücken wolltest.
FAQ |#460
04.08.2024 - 14:54 Uhr
Zitat von CKBVB
Zitat von RainerButt

1) Wie häufig kommt das vor?

2) 0,1 sind 10% es geht um den Unterschied. Wechselt für 100 Mio und dann kommt 0,1 oben drauf also 10% somit 110.

Leider verstehe ich den Sinn deines zweiten Absatzes nicht. Darüber reden wir doch schließlich die ganze Zeit?

Allerdings ist dein genannter Faktor von 1,1 mir deutlich zu niedrig und daher habe ich den Faktor 1,25 in den Raum geworfen. Mir ist klar, dass dir der Faktor 1,5 zu groß ist und da gehe ich mit.


So, wir nähern uns dem Ziel

Zu 1. Vieleicht häufiger als du denkst, denn schlussendlich reden wir ja nicht nur über die Barcas die gerade viel Geld eingenommen haben, sondern bei solchen Sachen auch über alle Klubs der PL und allen ScheichKlubs, sind also potenziell viele Kandidaten dabei, wo das Bsp. Freiburg genau weiß, dass Geld da ist.
Aber insgesamt für mich kein Streitthema hier und jetzt.

Zu 2.

Du hattest an einer Stelle aus den 10%, 0,1% gemacht. Dann war da nur das Prozent falsch, also passt wieder.

Zu den 25%, ist eine Annäherung, komme mit dem Gedanken absolut klar. Aber so wie du meine 10% für zu niedrig hältst, würde ich sagen, 25% ist aktuell recht viel. Aber viel viel besser als 50%. Von daher denke ich, können wir uns hier auch grds einigen. Irgendwas in dieser Range wird jedenfalls viel besser passen als 50%!


Es geht wohl eher darum, dass man diese prozentuale Erhöhung anhand des letzten Vertragsjahres individuell betrachten MUSS und das ist das eigentliche Problem.
Die einzelnen User sehen diese Regelung quasi als gesetzt an ...letztes Vetragsjahr, Ablöse x 1,5 und das sehe ich pers. bei weitem nicht bei allen Spielern.

Ich denke auch, dass du das in etwa ausdrücken wolltest.
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