Ehemalige Herthaner
19.05.2011 - 19:37 Uhr
14.10.2026 - 21:41 Uhr
Zitat von 1892Blau-Weiss
Wer sich so ins Rampenlicht stellt und sich so abfeiern lässt . Der muss auch mit der anderen Seite der Medaille leben .
Es gibt ja auch genug Spieler , die gesagt haben es hat sie angestachelt und sie wollten es den zeigen
Im Stadion müssen Profis sowas auch aushalten .
Dort muss es auch bleiben . Im privaten Bereich hat sowas nichts zu suchen . Da sollen sie ihre Ruhe haben . Denn am Ende haben sie nichts schlimmes gemacht.
Zitat von Marcolinho44
Boah.. Ich will mir nicht vorstellen was das mit einem Menschen macht Woche für Woche von mehreren tausend Menschen ausgepfiffen zu werden.
Mal für ein Spiel weil man sich unsportlich auf dem Platz verhalten hat ist was anderes.
Einfach bitte nicht machen in dem Ausmaß. Da gruselt es mich.
Zitat von vanscap
Ich finde Pfiffe im Stadion nicht problematisch. Gerade bei Fabian Reese willst du auch als Fan einfach nicht, dass dieser Kicker Spaß am Spiel hat und dir 3 Buden einschenkt. .
Ich finde Pfiffe im Stadion nicht problematisch. Gerade bei Fabian Reese willst du auch als Fan einfach nicht, dass dieser Kicker Spaß am Spiel hat und dir 3 Buden einschenkt. .
Boah.. Ich will mir nicht vorstellen was das mit einem Menschen macht Woche für Woche von mehreren tausend Menschen ausgepfiffen zu werden.
Mal für ein Spiel weil man sich unsportlich auf dem Platz verhalten hat ist was anderes.
Einfach bitte nicht machen in dem Ausmaß. Da gruselt es mich.
Wer sich so ins Rampenlicht stellt und sich so abfeiern lässt . Der muss auch mit der anderen Seite der Medaille leben .
Es gibt ja auch genug Spieler , die gesagt haben es hat sie angestachelt und sie wollten es den zeigen
Im Stadion müssen Profis sowas auch aushalten .
Dort muss es auch bleiben . Im privaten Bereich hat sowas nichts zu suchen . Da sollen sie ihre Ruhe haben . Denn am Ende haben sie nichts schlimmes gemacht.
Ich finde dass man hier aber zwei Dinge trennen muss.
1. Der Wechsel an sich
Inzwischen ist doch nun wirklich hinlänglich bekannt, wie beschissen es um uns im Sommer stand. Wir haben trotz dem Reese- (und dem Winkler-Abgang!) nur zwei Leihspieler überzeugen können und es wurde mehrmals kommuniziert, dass man keine Kohle hat. Da kann man sich ja mal vorstellen, was passiert wäre wenn Reese nicht gegangen wäre. Unser Tafelsilber hatten wir doch mehr oder weniger schon komplett verkauft, wie hätte man denn auf die Kohle kommen sollen ohne den Abgang von Reese? Hätte es weitere Konsequenzen gegeben? Der finanzielle Aspekt wird mir da viel zu sehr unter den Teppich gekehrt.
2. Pfiffe im Stadion
Pfiffe finde ich grundsätzlich okay wenn sich ein Spieler unsportlich verhält. Aber das Stadion ist doch kein "moralfreier" Raum. Einfach nur zu pfeifen weil man Bock hat finde ich, sorry, asozial. Ich kenne das immer dann wenn z.B. irgendeine Mannschaft gegen die Türkei bzw generell türkische Mannschaften spielt. Da wird dann einfach konstant gepfiffen und das nervt doch auch jedes Mal alle. Natürlich muss man ihn nicht feiern, aber sich das Recht rauszunehmen ihn auszupfeifen zu können weil man es halt kann, ist für einen Club unserer Größe und Tradition unangemessen.
Ich fände es tatsächlich extrem charmant, wenn sich Reese vor dem Spiel meinetwegen mit den Ultras trifft, das ganze mal ausquatscht und man sich dann die Hand gibt. Das wäre so ein enorm korrektes Zeichen von allen Seiten und dann kann auch einfach mal wieder Ruhe einkehren.
14.10.2026 - 22:05 Uhr
Zitat von zizouBSC
Ich finde dass man hier aber zwei Dinge trennen muss.
1. Der Wechsel an sich
Inzwischen ist doch nun wirklich hinlänglich bekannt, wie beschissen es um uns im Sommer stand. Wir haben trotz dem Reese- (und dem Winkler-Abgang!) nur zwei Leihspieler überzeugen können und es wurde mehrmals kommuniziert, dass man keine Kohle hat. Da kann man sich ja mal vorstellen, was passiert wäre wenn Reese nicht gegangen wäre. Unser Tafelsilber hatten wir doch mehr oder weniger schon komplett verkauft, wie hätte man denn auf die Kohle kommen sollen ohne den Abgang von Reese? Hätte es weitere Konsequenzen gegeben? Der finanzielle Aspekt wird mir da viel zu sehr unter den Teppich gekehrt.
2. Pfiffe im Stadion
Pfiffe finde ich grundsätzlich okay wenn sich ein Spieler unsportlich verhält. Aber das Stadion ist doch kein "moralfreier" Raum. Einfach nur zu pfeifen weil man Bock hat finde ich, sorry, asozial. Ich kenne das immer dann wenn z.B. irgendeine Mannschaft gegen die Türkei bzw generell türkische Mannschaften spielt. Da wird dann einfach konstant gepfiffen und das nervt doch auch jedes Mal alle. Natürlich muss man ihn nicht feiern, aber sich das Recht rauszunehmen ihn auszupfeifen zu können weil man es halt kann, ist für einen Club unserer Größe und Tradition unangemessen.
Ich fände es tatsächlich extrem charmant, wenn sich Reese vor dem Spiel meinetwegen mit den Ultras trifft, das ganze mal ausquatscht und man sich dann die Hand gibt. Das wäre so ein enorm korrektes Zeichen von allen Seiten und dann kann auch einfach mal wieder Ruhe einkehren.
Zitat von 1892Blau-Weiss
Wer sich so ins Rampenlicht stellt und sich so abfeiern lässt . Der muss auch mit der anderen Seite der Medaille leben .
Es gibt ja auch genug Spieler , die gesagt haben es hat sie angestachelt und sie wollten es den zeigen
Im Stadion müssen Profis sowas auch aushalten .
Dort muss es auch bleiben . Im privaten Bereich hat sowas nichts zu suchen . Da sollen sie ihre Ruhe haben . Denn am Ende haben sie nichts schlimmes gemacht.
Zitat von Marcolinho44
Boah.. Ich will mir nicht vorstellen was das mit einem Menschen macht Woche für Woche von mehreren tausend Menschen ausgepfiffen zu werden.
Mal für ein Spiel weil man sich unsportlich auf dem Platz verhalten hat ist was anderes.
Einfach bitte nicht machen in dem Ausmaß. Da gruselt es mich.
Zitat von vanscap
Ich finde Pfiffe im Stadion nicht problematisch. Gerade bei Fabian Reese willst du auch als Fan einfach nicht, dass dieser Kicker Spaß am Spiel hat und dir 3 Buden einschenkt. .
Ich finde Pfiffe im Stadion nicht problematisch. Gerade bei Fabian Reese willst du auch als Fan einfach nicht, dass dieser Kicker Spaß am Spiel hat und dir 3 Buden einschenkt. .
Boah.. Ich will mir nicht vorstellen was das mit einem Menschen macht Woche für Woche von mehreren tausend Menschen ausgepfiffen zu werden.
Mal für ein Spiel weil man sich unsportlich auf dem Platz verhalten hat ist was anderes.
Einfach bitte nicht machen in dem Ausmaß. Da gruselt es mich.
Wer sich so ins Rampenlicht stellt und sich so abfeiern lässt . Der muss auch mit der anderen Seite der Medaille leben .
Es gibt ja auch genug Spieler , die gesagt haben es hat sie angestachelt und sie wollten es den zeigen
Im Stadion müssen Profis sowas auch aushalten .
Dort muss es auch bleiben . Im privaten Bereich hat sowas nichts zu suchen . Da sollen sie ihre Ruhe haben . Denn am Ende haben sie nichts schlimmes gemacht.
Ich finde dass man hier aber zwei Dinge trennen muss.
1. Der Wechsel an sich
Inzwischen ist doch nun wirklich hinlänglich bekannt, wie beschissen es um uns im Sommer stand. Wir haben trotz dem Reese- (und dem Winkler-Abgang!) nur zwei Leihspieler überzeugen können und es wurde mehrmals kommuniziert, dass man keine Kohle hat. Da kann man sich ja mal vorstellen, was passiert wäre wenn Reese nicht gegangen wäre. Unser Tafelsilber hatten wir doch mehr oder weniger schon komplett verkauft, wie hätte man denn auf die Kohle kommen sollen ohne den Abgang von Reese? Hätte es weitere Konsequenzen gegeben? Der finanzielle Aspekt wird mir da viel zu sehr unter den Teppich gekehrt.
2. Pfiffe im Stadion
Pfiffe finde ich grundsätzlich okay wenn sich ein Spieler unsportlich verhält. Aber das Stadion ist doch kein "moralfreier" Raum. Einfach nur zu pfeifen weil man Bock hat finde ich, sorry, asozial. Ich kenne das immer dann wenn z.B. irgendeine Mannschaft gegen die Türkei bzw generell türkische Mannschaften spielt. Da wird dann einfach konstant gepfiffen und das nervt doch auch jedes Mal alle. Natürlich muss man ihn nicht feiern, aber sich das Recht rauszunehmen ihn auszupfeifen zu können weil man es halt kann, ist für einen Club unserer Größe und Tradition unangemessen.
Ich fände es tatsächlich extrem charmant, wenn sich Reese vor dem Spiel meinetwegen mit den Ultras trifft, das ganze mal ausquatscht und man sich dann die Hand gibt. Das wäre so ein enorm korrektes Zeichen von allen Seiten und dann kann auch einfach mal wieder Ruhe einkehren.
Ich will nur auf den zweiten Teil eingehen.
Das Stadion ist kein moralfreier Raum, aber als Profifussballer hast du ein dickes Fell. Wenn wir mitbekommen würden, was die Spieler untereinander während des Spiels so an "Nettigkeiten" austauschen, dagegen sind Pfiffe Kindergarten. Das mag dann nerven und anstrengend sein, wenn die eigene Mannschaft oder ein Spieler dieser ausgepfiffen wird, aber es gehört in gewisser Weise dazu. Ich verstehe aber auch, wenn man das doof findet. Persönlich würde ich ihn auch niemals auspfeiffen, weil bei mir aber auch überhaupt kein Groll über den Wechsel da ist.
Ich glaube zudem, dass das Thema bald durch ist. Fussball ist am Ende auch Tagesgeschäft und da wird dann bald die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Für Seguin interessiert sich auch kein Schalker mehr.
14.10.2026 - 22:11 Uhr
Zitat von vanscap
Ich finde Pfiffe im Stadion nicht problematisch. Gerade bei Fabian Reese willst du auch als Fan einfach nicht, dass dieser Kicker Spaß am Spiel hat und dir 3 Buden einschenkt. Ähnlich haben sich Terrode und Mattuschka dazu auch geäußert, auf dem Platz ist okay, da darf man auch von der Tribüne versuchen es dem Gegner schwer zu machen.
Was halt überhaupt nicht geht, ist das Verhalten abseits des Feldes, egal ob digital oder analog. Ich hoffe, dass da auch mal Anzeige erstattet wird, so anonym wie die Leute immer denken, sind sie im Internet nicht.
Ich wünsche Reese weiterhin alles gute, nur nicht gegen Hertha. Wolfsburg darf dennoch gerne möglichst viel Misserfolg einfahren.
Ich finde Pfiffe im Stadion nicht problematisch. Gerade bei Fabian Reese willst du auch als Fan einfach nicht, dass dieser Kicker Spaß am Spiel hat und dir 3 Buden einschenkt. Ähnlich haben sich Terrode und Mattuschka dazu auch geäußert, auf dem Platz ist okay, da darf man auch von der Tribüne versuchen es dem Gegner schwer zu machen.
Was halt überhaupt nicht geht, ist das Verhalten abseits des Feldes, egal ob digital oder analog. Ich hoffe, dass da auch mal Anzeige erstattet wird, so anonym wie die Leute immer denken, sind sie im Internet nicht.
Ich wünsche Reese weiterhin alles gute, nur nicht gegen Hertha. Wolfsburg darf dennoch gerne möglichst viel Misserfolg einfahren.
Persönlich einen Spieler auszupfeifen, nur weil er seinen Arbeitgeber gewechselt hat finde ich persönlich asozial. Wenn diese persönlichen Anfeindungen Woche für Woche passieren ist das einfach drüber.
Bin voll dabei, einen Spieler auszupfeifen in dem Spiel aufgrund einer unsportlichen Aktion oder provozierendem Verhalten. Aber über einen langen Zeitraum im Stadion und auf Social Media ist für mich viel zu sehr von Hass geprägt und passt nicht in meine Lebenseinstellung.
14.10.2026 - 22:42 Uhr
Zitat von vanscap
Ich will nur auf den zweiten Teil eingehen.
Das Stadion ist kein moralfreier Raum, aber als Profifussballer hast du ein dickes Fell. Wenn wir mitbekommen würden, was die Spieler untereinander während des Spiels so an "Nettigkeiten" austauschen, dagegen sind Pfiffe Kindergarten. Das mag dann nerven und anstrengend sein, wenn die eigene Mannschaft oder ein Spieler dieser ausgepfiffen wird, aber es gehört in gewisser Weise dazu. Ich verstehe aber auch, wenn man das doof findet. Persönlich würde ich ihn auch niemals auspfeiffen, weil bei mir aber auch überhaupt kein Groll über den Wechsel da ist.
Ich glaube zudem, dass das Thema bald durch ist. Fussball ist am Ende auch Tagesgeschäft und da wird dann bald die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Für Seguin interessiert sich auch kein Schalker mehr.
Zitat von zizouBSC
Ich finde dass man hier aber zwei Dinge trennen muss.
1. Der Wechsel an sich
Inzwischen ist doch nun wirklich hinlänglich bekannt, wie beschissen es um uns im Sommer stand. Wir haben trotz dem Reese- (und dem Winkler-Abgang!) nur zwei Leihspieler überzeugen können und es wurde mehrmals kommuniziert, dass man keine Kohle hat. Da kann man sich ja mal vorstellen, was passiert wäre wenn Reese nicht gegangen wäre. Unser Tafelsilber hatten wir doch mehr oder weniger schon komplett verkauft, wie hätte man denn auf die Kohle kommen sollen ohne den Abgang von Reese? Hätte es weitere Konsequenzen gegeben? Der finanzielle Aspekt wird mir da viel zu sehr unter den Teppich gekehrt.
2. Pfiffe im Stadion
Pfiffe finde ich grundsätzlich okay wenn sich ein Spieler unsportlich verhält. Aber das Stadion ist doch kein "moralfreier" Raum. Einfach nur zu pfeifen weil man Bock hat finde ich, sorry, asozial. Ich kenne das immer dann wenn z.B. irgendeine Mannschaft gegen die Türkei bzw generell türkische Mannschaften spielt. Da wird dann einfach konstant gepfiffen und das nervt doch auch jedes Mal alle. Natürlich muss man ihn nicht feiern, aber sich das Recht rauszunehmen ihn auszupfeifen zu können weil man es halt kann, ist für einen Club unserer Größe und Tradition unangemessen.
Ich fände es tatsächlich extrem charmant, wenn sich Reese vor dem Spiel meinetwegen mit den Ultras trifft, das ganze mal ausquatscht und man sich dann die Hand gibt. Das wäre so ein enorm korrektes Zeichen von allen Seiten und dann kann auch einfach mal wieder Ruhe einkehren.
Zitat von 1892Blau-Weiss
Wer sich so ins Rampenlicht stellt und sich so abfeiern lässt . Der muss auch mit der anderen Seite der Medaille leben .
Es gibt ja auch genug Spieler , die gesagt haben es hat sie angestachelt und sie wollten es den zeigen
Im Stadion müssen Profis sowas auch aushalten .
Dort muss es auch bleiben . Im privaten Bereich hat sowas nichts zu suchen . Da sollen sie ihre Ruhe haben . Denn am Ende haben sie nichts schlimmes gemacht.
Zitat von Marcolinho44
Boah.. Ich will mir nicht vorstellen was das mit einem Menschen macht Woche für Woche von mehreren tausend Menschen ausgepfiffen zu werden.
Mal für ein Spiel weil man sich unsportlich auf dem Platz verhalten hat ist was anderes.
Einfach bitte nicht machen in dem Ausmaß. Da gruselt es mich.
Zitat von vanscap
Ich finde Pfiffe im Stadion nicht problematisch. Gerade bei Fabian Reese willst du auch als Fan einfach nicht, dass dieser Kicker Spaß am Spiel hat und dir 3 Buden einschenkt. .
Ich finde Pfiffe im Stadion nicht problematisch. Gerade bei Fabian Reese willst du auch als Fan einfach nicht, dass dieser Kicker Spaß am Spiel hat und dir 3 Buden einschenkt. .
Boah.. Ich will mir nicht vorstellen was das mit einem Menschen macht Woche für Woche von mehreren tausend Menschen ausgepfiffen zu werden.
Mal für ein Spiel weil man sich unsportlich auf dem Platz verhalten hat ist was anderes.
Einfach bitte nicht machen in dem Ausmaß. Da gruselt es mich.
Wer sich so ins Rampenlicht stellt und sich so abfeiern lässt . Der muss auch mit der anderen Seite der Medaille leben .
Es gibt ja auch genug Spieler , die gesagt haben es hat sie angestachelt und sie wollten es den zeigen
Im Stadion müssen Profis sowas auch aushalten .
Dort muss es auch bleiben . Im privaten Bereich hat sowas nichts zu suchen . Da sollen sie ihre Ruhe haben . Denn am Ende haben sie nichts schlimmes gemacht.
Ich finde dass man hier aber zwei Dinge trennen muss.
1. Der Wechsel an sich
Inzwischen ist doch nun wirklich hinlänglich bekannt, wie beschissen es um uns im Sommer stand. Wir haben trotz dem Reese- (und dem Winkler-Abgang!) nur zwei Leihspieler überzeugen können und es wurde mehrmals kommuniziert, dass man keine Kohle hat. Da kann man sich ja mal vorstellen, was passiert wäre wenn Reese nicht gegangen wäre. Unser Tafelsilber hatten wir doch mehr oder weniger schon komplett verkauft, wie hätte man denn auf die Kohle kommen sollen ohne den Abgang von Reese? Hätte es weitere Konsequenzen gegeben? Der finanzielle Aspekt wird mir da viel zu sehr unter den Teppich gekehrt.
2. Pfiffe im Stadion
Pfiffe finde ich grundsätzlich okay wenn sich ein Spieler unsportlich verhält. Aber das Stadion ist doch kein "moralfreier" Raum. Einfach nur zu pfeifen weil man Bock hat finde ich, sorry, asozial. Ich kenne das immer dann wenn z.B. irgendeine Mannschaft gegen die Türkei bzw generell türkische Mannschaften spielt. Da wird dann einfach konstant gepfiffen und das nervt doch auch jedes Mal alle. Natürlich muss man ihn nicht feiern, aber sich das Recht rauszunehmen ihn auszupfeifen zu können weil man es halt kann, ist für einen Club unserer Größe und Tradition unangemessen.
Ich fände es tatsächlich extrem charmant, wenn sich Reese vor dem Spiel meinetwegen mit den Ultras trifft, das ganze mal ausquatscht und man sich dann die Hand gibt. Das wäre so ein enorm korrektes Zeichen von allen Seiten und dann kann auch einfach mal wieder Ruhe einkehren.
Ich will nur auf den zweiten Teil eingehen.
Das Stadion ist kein moralfreier Raum, aber als Profifussballer hast du ein dickes Fell. Wenn wir mitbekommen würden, was die Spieler untereinander während des Spiels so an "Nettigkeiten" austauschen, dagegen sind Pfiffe Kindergarten. Das mag dann nerven und anstrengend sein, wenn die eigene Mannschaft oder ein Spieler dieser ausgepfiffen wird, aber es gehört in gewisser Weise dazu. Ich verstehe aber auch, wenn man das doof findet. Persönlich würde ich ihn auch niemals auspfeiffen, weil bei mir aber auch überhaupt kein Groll über den Wechsel da ist.
Ich glaube zudem, dass das Thema bald durch ist. Fussball ist am Ende auch Tagesgeschäft und da wird dann bald die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Für Seguin interessiert sich auch kein Schalker mehr.
Sorry aber du kannst doch trashtalk unter Spielern und auspfeifen/ Beschimpfungen von mehreren tausend Leuten nicht miteinander vergleichen.
Und Nein nicht jeder Profi hat ein dickes Fell. Manche pusht das zusätzlich ja , andere gehen daran kaputt. Im Endeffekt stehen da auch nur Menschen auf dem Platz.
Und das Thema hätte nach 2 Wochen spätestens schon durch sein müssen. Aber mittlerweile hat sich da wirklich ne Gruppendynamik entwickelt , fast schon ein Trend. Und da sind wir Fans langsam mal gefordert zur Vernunft zu kommen.
14.10.2026 - 23:41 Uhr
Ich habe mich ja auch sehr lange Zeit zurückgehalten und das Thema rund um das Löschen von Instagram hier zunächst nur aus neutraler Perspektive betrachtet. Ich möchte aber doch auch mal Stellung beziehen.
Pfiffe sind in meinen Augen nicht problematisch. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, um ihren Unmut über Entscheidungen oder das Verhalten eines Spielers kundzutun. Auch Häme finde ich grundsätzlich in Ordnung, solange sie im Rahmen bleibt. Die empfinde ich persönlich ebenfalls.
Hass, Beleidigungen und Drohungen sind allerdings etwas völlig anderes. Das sollte für jeden Menschen außer Frage stehen. Wer das anders sieht, hat in meinen Augen keinen Anstand.
Ich finde es nur schwierig, aktuell sämtliche Reaktionen auf Reese auf seinen Wechsel zu reduzieren. Es gab zwei Spiele, bei denen die Pfiffe damit zusammenhingen. Das Pokalspiel und die Partie in Karlsruhe. Beides waren Spiele gegen Vereine, zu denen es eine besondere Verbindung gibt, sei es zur Stadt oder zu Hertha.
Die Spiele in Cottbus und am vergangenen Wochenende in Nürnberg hatten damit hingegen nichts zu tun. In Cottbus ging es um die Vorgeschichte rund um das Testspiel, in Nürnberg um Reeses Verhalten auf dem Platz. Das waren jeweils konkrete Anlässe, die unabhängig von der Wechselthematik zu betrachten sind.
Die Pfiffe muss er aushalten. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, ihren Unmut auszudrücken, ob wegen eines Wechsels oder wegen des Auftretens eines Spielers auf dem Platz. Das gehört zum Profifußball dazu.
Reese hat sich selbst immer wieder bewusst in den Mittelpunkt gestellt und dabei aus meiner Sicht auch nicht immer die nötige Trennung zwischen seiner eigenen Person und dem Verein erkennen lassen. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass er seine eigene Person über Hertha gestellt hat. Wer sich derart in der Öffentlichkeit positioniert und polarisiert, muss damit rechnen, dass ihm nicht jeder positiv gegenübersteht und dass ihm auch Ablehnung entgegenschlägt.
Dass Reese die Pfiffe als ungerecht empfindet oder sie ihn persönlich treffen, kann ich durchaus nachvollziehen. Das ändert aber nichts daran, dass Fans das Recht haben, ihren Unmut auszudrücken. Nicht jede negative Reaktion ist automatisch Hass oder eine Grenzüberschreitung.
Das rechtfertigt selbstverständlich weder Hass noch Beleidigungen oder Drohungen. Das möchte ich ausdrücklich noch einmal betonen. Aber über Pfiffe sollte er sich meiner Meinung nach wirklich nicht beschweren.
Pfiffe sind in meinen Augen nicht problematisch. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, um ihren Unmut über Entscheidungen oder das Verhalten eines Spielers kundzutun. Auch Häme finde ich grundsätzlich in Ordnung, solange sie im Rahmen bleibt. Die empfinde ich persönlich ebenfalls.
Hass, Beleidigungen und Drohungen sind allerdings etwas völlig anderes. Das sollte für jeden Menschen außer Frage stehen. Wer das anders sieht, hat in meinen Augen keinen Anstand.
Ich finde es nur schwierig, aktuell sämtliche Reaktionen auf Reese auf seinen Wechsel zu reduzieren. Es gab zwei Spiele, bei denen die Pfiffe damit zusammenhingen. Das Pokalspiel und die Partie in Karlsruhe. Beides waren Spiele gegen Vereine, zu denen es eine besondere Verbindung gibt, sei es zur Stadt oder zu Hertha.
Die Spiele in Cottbus und am vergangenen Wochenende in Nürnberg hatten damit hingegen nichts zu tun. In Cottbus ging es um die Vorgeschichte rund um das Testspiel, in Nürnberg um Reeses Verhalten auf dem Platz. Das waren jeweils konkrete Anlässe, die unabhängig von der Wechselthematik zu betrachten sind.
Die Pfiffe muss er aushalten. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, ihren Unmut auszudrücken, ob wegen eines Wechsels oder wegen des Auftretens eines Spielers auf dem Platz. Das gehört zum Profifußball dazu.
Reese hat sich selbst immer wieder bewusst in den Mittelpunkt gestellt und dabei aus meiner Sicht auch nicht immer die nötige Trennung zwischen seiner eigenen Person und dem Verein erkennen lassen. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass er seine eigene Person über Hertha gestellt hat. Wer sich derart in der Öffentlichkeit positioniert und polarisiert, muss damit rechnen, dass ihm nicht jeder positiv gegenübersteht und dass ihm auch Ablehnung entgegenschlägt.
Dass Reese die Pfiffe als ungerecht empfindet oder sie ihn persönlich treffen, kann ich durchaus nachvollziehen. Das ändert aber nichts daran, dass Fans das Recht haben, ihren Unmut auszudrücken. Nicht jede negative Reaktion ist automatisch Hass oder eine Grenzüberschreitung.
Das rechtfertigt selbstverständlich weder Hass noch Beleidigungen oder Drohungen. Das möchte ich ausdrücklich noch einmal betonen. Aber über Pfiffe sollte er sich meiner Meinung nach wirklich nicht beschweren.
15.10.2026 - 00:13 Uhr
Zitat von ColeWorld
Ich habe mich ja auch sehr lange Zeit zurückgehalten und das Thema rund um das Löschen von Instagram hier zunächst nur aus neutraler Perspektive betrachtet. Ich möchte aber doch auch mal Stellung beziehen.
Pfiffe sind in meinen Augen nicht problematisch. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, um ihren Unmut über Entscheidungen oder das Verhalten eines Spielers kundzutun. Auch Häme finde ich grundsätzlich in Ordnung, solange sie im Rahmen bleibt. Die empfinde ich persönlich ebenfalls.
Hass, Beleidigungen und Drohungen sind allerdings etwas völlig anderes. Das sollte für jeden Menschen außer Frage stehen. Wer das anders sieht, hat in meinen Augen keinen Anstand.
Ich finde es nur schwierig, aktuell sämtliche Reaktionen auf Reese auf seinen Wechsel zu reduzieren. Es gab zwei Spiele, bei denen die Pfiffe damit zusammenhingen. Das Pokalspiel und die Partie in Karlsruhe. Beides waren Spiele gegen Vereine, zu denen es eine besondere Verbindung gibt, sei es zur Stadt oder zu Hertha.
Die Spiele in Cottbus und am vergangenen Wochenende in Nürnberg hatten damit hingegen nichts zu tun. In Cottbus ging es um die Vorgeschichte rund um das Testspiel, in Nürnberg um Reeses Verhalten auf dem Platz. Das waren jeweils konkrete Anlässe, die unabhängig von der Wechselthematik zu betrachten sind.
Die Pfiffe muss er aushalten. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, ihren Unmut auszudrücken, ob wegen eines Wechsels oder wegen des Auftretens eines Spielers auf dem Platz. Das gehört zum Profifußball dazu.
Reese hat sich selbst immer wieder bewusst in den Mittelpunkt gestellt und dabei aus meiner Sicht auch nicht immer die nötige Trennung zwischen seiner eigenen Person und dem Verein erkennen lassen. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass er seine eigene Person über Hertha gestellt hat. Wer sich derart in der Öffentlichkeit positioniert und polarisiert, muss damit rechnen, dass ihm nicht jeder positiv gegenübersteht und dass ihm auch Ablehnung entgegenschlägt.
Dass Reese die Pfiffe als ungerecht empfindet oder sie ihn persönlich treffen, kann ich durchaus nachvollziehen. Das ändert aber nichts daran, dass Fans das Recht haben, ihren Unmut auszudrücken. Nicht jede negative Reaktion ist automatisch Hass oder eine Grenzüberschreitung.
Das rechtfertigt selbstverständlich weder Hass noch Beleidigungen oder Drohungen. Das möchte ich ausdrücklich noch einmal betonen. Aber über Pfiffe sollte er sich meiner Meinung nach wirklich nicht beschweren.
Ich habe mich ja auch sehr lange Zeit zurückgehalten und das Thema rund um das Löschen von Instagram hier zunächst nur aus neutraler Perspektive betrachtet. Ich möchte aber doch auch mal Stellung beziehen.
Pfiffe sind in meinen Augen nicht problematisch. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, um ihren Unmut über Entscheidungen oder das Verhalten eines Spielers kundzutun. Auch Häme finde ich grundsätzlich in Ordnung, solange sie im Rahmen bleibt. Die empfinde ich persönlich ebenfalls.
Hass, Beleidigungen und Drohungen sind allerdings etwas völlig anderes. Das sollte für jeden Menschen außer Frage stehen. Wer das anders sieht, hat in meinen Augen keinen Anstand.
Ich finde es nur schwierig, aktuell sämtliche Reaktionen auf Reese auf seinen Wechsel zu reduzieren. Es gab zwei Spiele, bei denen die Pfiffe damit zusammenhingen. Das Pokalspiel und die Partie in Karlsruhe. Beides waren Spiele gegen Vereine, zu denen es eine besondere Verbindung gibt, sei es zur Stadt oder zu Hertha.
Die Spiele in Cottbus und am vergangenen Wochenende in Nürnberg hatten damit hingegen nichts zu tun. In Cottbus ging es um die Vorgeschichte rund um das Testspiel, in Nürnberg um Reeses Verhalten auf dem Platz. Das waren jeweils konkrete Anlässe, die unabhängig von der Wechselthematik zu betrachten sind.
Die Pfiffe muss er aushalten. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, ihren Unmut auszudrücken, ob wegen eines Wechsels oder wegen des Auftretens eines Spielers auf dem Platz. Das gehört zum Profifußball dazu.
Reese hat sich selbst immer wieder bewusst in den Mittelpunkt gestellt und dabei aus meiner Sicht auch nicht immer die nötige Trennung zwischen seiner eigenen Person und dem Verein erkennen lassen. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass er seine eigene Person über Hertha gestellt hat. Wer sich derart in der Öffentlichkeit positioniert und polarisiert, muss damit rechnen, dass ihm nicht jeder positiv gegenübersteht und dass ihm auch Ablehnung entgegenschlägt.
Dass Reese die Pfiffe als ungerecht empfindet oder sie ihn persönlich treffen, kann ich durchaus nachvollziehen. Das ändert aber nichts daran, dass Fans das Recht haben, ihren Unmut auszudrücken. Nicht jede negative Reaktion ist automatisch Hass oder eine Grenzüberschreitung.
Das rechtfertigt selbstverständlich weder Hass noch Beleidigungen oder Drohungen. Das möchte ich ausdrücklich noch einmal betonen. Aber über Pfiffe sollte er sich meiner Meinung nach wirklich nicht beschweren.
An sich sehr guter Beitrag.
Aber ich stell mir mittlerweile die Frage , sind die Pfiffe noch gerechtfertigt und wirklich nur dieser Unmut den du ja auch angesprochen hast oder schon eine Art ,, hey da steht Reese auf dem Platz , den hasst grad jeder also machen wir da einfach mal mit " . Ich hab da eine klare Meinung zu. Und wir Fans sollten auch damit aufhören das weiter zu verharmlosen.
15.10.2026 - 00:32 Uhr
Zitat von Marcolinho44
An sich sehr guter Beitrag.
Aber ich stell mir mittlerweile die Frage , sind die Pfiffe noch gerechtfertigt und wirklich nur dieser Unmut den du ja auch angesprochen hast oder schon eine Art ,, hey da steht Reese auf dem Platz , den hasst grad jeder also machen wir da einfach mal mit " . Ich hab da eine klare Meinung zu. Und wir Fans sollten auch damit aufhören das weiter zu verharmlosen.
Zitat von ColeWorld
Ich habe mich ja auch sehr lange Zeit zurückgehalten und das Thema rund um das Löschen von Instagram hier zunächst nur aus neutraler Perspektive betrachtet. Ich möchte aber doch auch mal Stellung beziehen.
Pfiffe sind in meinen Augen nicht problematisch. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, um ihren Unmut über Entscheidungen oder das Verhalten eines Spielers kundzutun. Auch Häme finde ich grundsätzlich in Ordnung, solange sie im Rahmen bleibt. Die empfinde ich persönlich ebenfalls.
Hass, Beleidigungen und Drohungen sind allerdings etwas völlig anderes. Das sollte für jeden Menschen außer Frage stehen. Wer das anders sieht, hat in meinen Augen keinen Anstand.
Ich finde es nur schwierig, aktuell sämtliche Reaktionen auf Reese auf seinen Wechsel zu reduzieren. Es gab zwei Spiele, bei denen die Pfiffe damit zusammenhingen. Das Pokalspiel und die Partie in Karlsruhe. Beides waren Spiele gegen Vereine, zu denen es eine besondere Verbindung gibt, sei es zur Stadt oder zu Hertha.
Die Spiele in Cottbus und am vergangenen Wochenende in Nürnberg hatten damit hingegen nichts zu tun. In Cottbus ging es um die Vorgeschichte rund um das Testspiel, in Nürnberg um Reeses Verhalten auf dem Platz. Das waren jeweils konkrete Anlässe, die unabhängig von der Wechselthematik zu betrachten sind.
Die Pfiffe muss er aushalten. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, ihren Unmut auszudrücken, ob wegen eines Wechsels oder wegen des Auftretens eines Spielers auf dem Platz. Das gehört zum Profifußball dazu.
Reese hat sich selbst immer wieder bewusst in den Mittelpunkt gestellt und dabei aus meiner Sicht auch nicht immer die nötige Trennung zwischen seiner eigenen Person und dem Verein erkennen lassen. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass er seine eigene Person über Hertha gestellt hat. Wer sich derart in der Öffentlichkeit positioniert und polarisiert, muss damit rechnen, dass ihm nicht jeder positiv gegenübersteht und dass ihm auch Ablehnung entgegenschlägt.
Dass Reese die Pfiffe als ungerecht empfindet oder sie ihn persönlich treffen, kann ich durchaus nachvollziehen. Das ändert aber nichts daran, dass Fans das Recht haben, ihren Unmut auszudrücken. Nicht jede negative Reaktion ist automatisch Hass oder eine Grenzüberschreitung.
Das rechtfertigt selbstverständlich weder Hass noch Beleidigungen oder Drohungen. Das möchte ich ausdrücklich noch einmal betonen. Aber über Pfiffe sollte er sich meiner Meinung nach wirklich nicht beschweren.
Ich habe mich ja auch sehr lange Zeit zurückgehalten und das Thema rund um das Löschen von Instagram hier zunächst nur aus neutraler Perspektive betrachtet. Ich möchte aber doch auch mal Stellung beziehen.
Pfiffe sind in meinen Augen nicht problematisch. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, um ihren Unmut über Entscheidungen oder das Verhalten eines Spielers kundzutun. Auch Häme finde ich grundsätzlich in Ordnung, solange sie im Rahmen bleibt. Die empfinde ich persönlich ebenfalls.
Hass, Beleidigungen und Drohungen sind allerdings etwas völlig anderes. Das sollte für jeden Menschen außer Frage stehen. Wer das anders sieht, hat in meinen Augen keinen Anstand.
Ich finde es nur schwierig, aktuell sämtliche Reaktionen auf Reese auf seinen Wechsel zu reduzieren. Es gab zwei Spiele, bei denen die Pfiffe damit zusammenhingen. Das Pokalspiel und die Partie in Karlsruhe. Beides waren Spiele gegen Vereine, zu denen es eine besondere Verbindung gibt, sei es zur Stadt oder zu Hertha.
Die Spiele in Cottbus und am vergangenen Wochenende in Nürnberg hatten damit hingegen nichts zu tun. In Cottbus ging es um die Vorgeschichte rund um das Testspiel, in Nürnberg um Reeses Verhalten auf dem Platz. Das waren jeweils konkrete Anlässe, die unabhängig von der Wechselthematik zu betrachten sind.
Die Pfiffe muss er aushalten. Sie sind ein legitimes Mittel der Fans, ihren Unmut auszudrücken, ob wegen eines Wechsels oder wegen des Auftretens eines Spielers auf dem Platz. Das gehört zum Profifußball dazu.
Reese hat sich selbst immer wieder bewusst in den Mittelpunkt gestellt und dabei aus meiner Sicht auch nicht immer die nötige Trennung zwischen seiner eigenen Person und dem Verein erkennen lassen. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass er seine eigene Person über Hertha gestellt hat. Wer sich derart in der Öffentlichkeit positioniert und polarisiert, muss damit rechnen, dass ihm nicht jeder positiv gegenübersteht und dass ihm auch Ablehnung entgegenschlägt.
Dass Reese die Pfiffe als ungerecht empfindet oder sie ihn persönlich treffen, kann ich durchaus nachvollziehen. Das ändert aber nichts daran, dass Fans das Recht haben, ihren Unmut auszudrücken. Nicht jede negative Reaktion ist automatisch Hass oder eine Grenzüberschreitung.
Das rechtfertigt selbstverständlich weder Hass noch Beleidigungen oder Drohungen. Das möchte ich ausdrücklich noch einmal betonen. Aber über Pfiffe sollte er sich meiner Meinung nach wirklich nicht beschweren.
An sich sehr guter Beitrag.
Aber ich stell mir mittlerweile die Frage , sind die Pfiffe noch gerechtfertigt und wirklich nur dieser Unmut den du ja auch angesprochen hast oder schon eine Art ,, hey da steht Reese auf dem Platz , den hasst grad jeder also machen wir da einfach mal mit " . Ich hab da eine klare Meinung zu. Und wir Fans sollten auch damit aufhören das weiter zu verharmlosen.
Ich finde, man kann das eigentlich ziemlich gut anhand der einzelnen Spiele aufschlüsseln. Wie ich in meinem Beitrag bereits geschrieben habe, gab es die Pfiffe im Zusammenhang mit dem Wechsel im Pokalspiel gegen Altglienicke und in Karlsruhe.
Die Spiele in Cottbus und Nürnberg hatten dagegen ganz konkrete andere Auslöser. In Cottbus waren die Fans aufgrund der Vorgeschichte rund um das Testspiel negativ gegenüber Reese eingestellt. In Nürnberg sind die Pfiffe vor allem nach der Rudelbildung und demzufolge in der zweiten Halbzeit richtig laut geworden. Das hatte ebenfalls einen konkreten Anlass und nichts mit seinem Wechsel zu tun.
Deshalb sehe ich nicht, dass mittlerweile einfach jeder mitpfeift, weil Reese auf dem Platz steht und ohnehin gehasst wird. Wenn das tatsächlich der ausschlaggebende Grund wäre, müsste sich das doch auch bei anderen Spielen zeigen. Dort gab es diese Reaktionen schließlich nicht in derselben Form. Reese wird ja nicht seit seinem Wechsel jedes Wochenende in jedem Stadion ausgepfiffen.
Natürlich kann es einzelne geben, die inzwischen einfach mitmachen, weil andere es ebenfalls tun. Das lässt sich nicht ausschließen. Aber daraus eine allgemeine Entwicklung abzuleiten, halte ich für schwierig. Ich finde, man sollte schon zwischen konkreter Kritik, den jeweiligen Auslösern der Pfiffe und tatsächlichem Hass unterscheiden. Genau darum ging es mir in meinem Beitrag.
15.10.2026 - 07:40 Uhr
Zitat von Marcolinho44
Und das Thema hätte nach 2 Wochen spätestens schon durch sein müssen. Aber mittlerweile hat sich da wirklich ne Gruppendynamik entwickelt , fast schon ein Trend. Und da sind wir Fans langsam mal gefordert zur Vernunft zu kommen.
Und das Thema hätte nach 2 Wochen spätestens schon durch sein müssen. Aber mittlerweile hat sich da wirklich ne Gruppendynamik entwickelt , fast schon ein Trend. Und da sind wir Fans langsam mal gefordert zur Vernunft zu kommen.
Aber ist das wirklich eine Dynamik, ich erkenne sie nicht... und die folgenden Fragen meine ich ernst:
Wurde er in Lautern ausgepfiffen?
Hannover war ein Derby, falls ja, weils Reese ist oder weils das Derby ist?
Pokal wurde er ausgepfiffen, aber wir wissen alle das genügend Herthaner dabei waren
-> Grund: Wechsel
KSC wurde er ausgepfiffen, wegen Hertha Verbundenheit
-> Grund: Wechsel
Cottbus wurde er ausgepfiffen, wegen der Vorgeschichte
-> Interview Reese nach dem Foul im Testspiel, lag nicht am Wechsel
Wurde er gegen Pauli ausgepfiffen?
Wurde er gegen Darmstadt ausgepfiffen?
In Nürnberg wurde er ausgepfiffen
-> Grund: Sein Verhalten im Spiel
Also ich kann persönlich keine Dynamik erkennen, frü Reese natürlich ungünstig das Derby, Pokal, KSC und Cottbus direkt 4 Spiele hintereinander waren, bei denen es aber meiner Meinung 3 unterschiedliche Fakotren waren, danach war doch gegen Pauli und Darmstadt ruhe und hätte er nicht provoziert, wäre gegen Nürnberg auch nichts passiert.
Also klar, kann man sich über das auspfeifen streiten, aber das gibt es in Etliche Stadien gegenüber etlichen Spielern zu X Gründen. Reese ist nun mal auch ein Spieler, der mit seiner Emotionalität auch die Gegner (Fans) "provoziert"
Aber wie schon erwähnt, ich erkenne hier keine Dynamik, die vier Spiele waren direkt zum Anfang und hintereinander, deshab hat es vielleicht den Anschein gemacht, aber das ist eher ungünstig gelaufen. Ich persönlich sehe zb auch keinen Grund wieso er in Heidenheim, Bochum, Pokal Freiburg oder Osnabrück ausgepfiffen werden sollte, außer er verhält sich wie gegen Nürnberg
PS. Nach so einer Aktion bzw. mit so einem Verhalten würde auch ein Brekalo in Nürnberg ausgepfiffen werden.
15.10.2026 - 08:26 Uhr
Bitte nenn das Spiel gegen Wolfsburg nicht Derby, das ist wirklich eine Beleidigung der Fankultur in Hannover!
Nur weil beide Vereine in Niedersachsen ansässig sind ist das lange keine Derby, das ist sehr anmaßend. Ein Verein ohne Fankultur hat keine Derbys, niemand möchte in so einem Kontext mit Wolfsburg in Verbindung gebracht werden.
In Hannover gibt es maximal einen Groll gegen VW, der ist so wie gegen Leipzig etc. zu sehen.
15.10.2026 - 09:22 Uhr
Zitat von Kein_Kommentar
Bitte nenn das Spiel gegen Wolfsburg nicht Derby, das ist wirklich eine Beleidigung der Fankultur in Hannover!
Nur weil beide Vereine in Niedersachsen ansässig sind ist das lange keine Derby, das ist sehr anmaßend. Ein Verein ohne Fankultur hat keine Derbys, niemand möchte in so einem Kontext mit Wolfsburg in Verbindung gebracht werden.
In Hannover gibt es maximal einen Groll gegen VW, der ist so wie gegen Leipzig etc. zu sehen.
Bitte nenn das Spiel gegen Wolfsburg nicht Derby, das ist wirklich eine Beleidigung der Fankultur in Hannover!
Nur weil beide Vereine in Niedersachsen ansässig sind ist das lange keine Derby, das ist sehr anmaßend. Ein Verein ohne Fankultur hat keine Derbys, niemand möchte in so einem Kontext mit Wolfsburg in Verbindung gebracht werden.
In Hannover gibt es maximal einen Groll gegen VW, der ist so wie gegen Leipzig etc. zu sehen.
Für mich ist es ein "Derby" wegen dem Ort. Wie es bei den meisten Derbys halt der Fall ist. Aber das ist ja jedem selbst überlassen.
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