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Ehemalige Borussen

28.01.2014 - 09:02 Uhr
Ehemalige Borussen |#31371
28.09.2026 - 19:00 Uhr
Zitat von Seppinho
"Laut Berger" und "eventuell" ist eine gefährliche Mischung 😉
Meines Wissens haben wir keinerlei Rückkauf-Option, was mich auch gewundert hätte, weil man sich zwar nicht im Streit, aber auch nicht im Frieden getrennt hat, v.a. weil er ja Einsatzgarantien gefordert hat, was gewissen Leistungsgerechtigkeiten fundamental wiederspricht.
Aber was ich meine auch wo gelesen zu haben ist, dass wir eine Weiterverkaufsbeteiligung haben --> Finde gerade aber auch nur eine Berger-X-Quelle dazu. Aber auch keine Höhe. Normalerweis liegt sowas ja bei 10-20%, ich vermute hier einfach, weil es damals zäh war 15%.
Er wurde ja jetzt auf 15 Millionen aufgewertet und sollte er so weitermachen in der Saison sind heutzutage 35 Mio. Marktwert und ein Transfer für 50 Millionen oder mehr nach England drin (best case). In der Folge könnte uns also irgendwann vll. 5-10 Mio. bekommen.


Beim BVB wird man ihn leider nicht mehr sehen. Das wird er nicht machen. Aktuell setzt man immer mehr auf eigene Talente und es ist einfacher sie zu integrieren. Brunner wurde leider zur falschen Zeit Profi, talentiert bis über beide Ohren war er immer. Mal schauen ob auch Duranville verzögert zündet. Würde mich für ihn freuen.
Ehemalige Borussen |#31372
29.09.2026 - 01:19 Uhr
Das mit der potentiellen bzw. in dem Fall wohl vielleicht eher theoretischen Rückkaufoption bei Paris Brunner wird übrigens in dem Podcast von u.a. Berger thematisiert, hier ein entsprechender Ausschnitt:

https://x.com/SkySportDE/status/2104620798673666403

Angeblich hat Berger zwei Quellen aus dem Verein, die ein theoretisches Modell einer Rückholung möglich erscheinen lassen. Zu welchen Konditionen, dazu hat er - Stand heute - keine Informationen.

•     •     •

R.I.P. - Robert Enke

* 24.08.1977
+ 10.11.2009
Ehemalige Borussen |#31373
29.09.2026 - 08:09 Uhr
Mal ganz allgemein: wie viele Fälle gibt es, wo Vereine eine Rückkaufoption gezogen haben und der Spieler dann wirklich wieder beim Verein gespielt hat? In den meisten Fällen dienten solche Optionen doch eher, um den Spieler dann direkt teurer weiterzuverkaufen. Ist so mein Gefühl.
Ehemalige Borussen |#31374
29.09.2026 - 09:14 Uhr
Also zu Brunner:

1. Warten wir mal seine weitere Entwicklung über die Halbserie/Saison ab.

2. Wir sind nicht im besten auseinander gegangen, aber auch nicht im „Krieg“. Die verbrannte Erde ist überschaubar.

3. Er ist Deutscher und wenn sein Anspruch deutscher Nationalspieler sein sollte, dann ist die Nummer 2 in Deutschland sicherlich keine schlechte Option.

4. Mal gucken, wie sich serhou in der Saison zeigt und ob er nicht nochmal am Ende der Saison irgendwo einen richtig dicken Vertrag unterschreiben möchte, also wäre auch potenziell ein Platz frei.

Trotzdem muss man die Füße still halten, als aller erstes freut es mich für den deutschen Fußball, dass nach Klose/Gomez vielleicht zum ersten Mal wieder ein richtig guter echter 9er heranwächst (neben Tresoldi, der sich aber (noch) nicht für die Deutsche Nationalmannschaft entschieden hat). Ist nichts gegen Havertz, Undav und co, aber das sind halt nicht meine präferierten Lösung für die alleinige Sturmspitze.

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Contra: R(ed)B(ull) Leipzig, 18,99 Hoffenheim
Pro: 50+1

Fußball ist kein KINDerspiel!

Kein Zwanni für`n Steher

Danke Leonardo für 13 wundervolle Jahre!

Echte Liebe!
Ehemalige Borussen |#31375
29.09.2026 - 09:39 Uhr
Zitat von Mikklu
Mal ganz allgemein: wie viele Fälle gibt es, wo Vereine eine Rückkaufoption gezogen haben und der Spieler dann wirklich wieder beim Verein gespielt hat? In den meisten Fällen dienten solche Optionen doch eher, um den Spieler dann direkt teurer weiterzuverkaufen. Ist so mein Gefühl.


Gibt schon relativ prominente Beispiele, insbesondere bei spanischen Vereinen. Morata (Juventus), Carvajal (Leverkusen), Casemiro (Porto), Deulofeu (Everton). Ist natürlich eher die Ausnahme, aber trotzdem nicht komplett ausgeschlossen.
Ehemalige Borussen |#31376
29.09.2026 - 10:43 Uhr
Zitat von maxborusse
Also zu Brunner:

1. Warten wir mal seine weitere Entwicklung über die Halbserie/Saison ab.

2. Wir sind nicht im besten auseinander gegangen, aber auch nicht im „Krieg“. Die verbrannte Erde ist überschaubar.

3. Er ist Deutscher und wenn sein Anspruch deutscher Nationalspieler sein sollte, dann ist die Nummer 2 in Deutschland sicherlich keine schlechte Option.

4. Mal gucken, wie sich serhou in der Saison zeigt und ob er nicht nochmal am Ende der Saison irgendwo einen richtig dicken Vertrag unterschreiben möchte, also wäre auch potenziell ein Platz frei.

Trotzdem muss man die Füße still halten, als aller erstes freut es mich für den deutschen Fußball, dass nach Klose/Gomez vielleicht zum ersten Mal wieder ein richtig guter echter 9er heranwächst (neben Tresoldi, der sich aber (noch) nicht für die Deutsche Nationalmannschaft entschieden hat). Ist nichts gegen Havertz, Undav und co, aber das sind halt nicht meine präferierten Lösung für die alleinige Sturmspitze.


Falls er sich nicht für den Kongo entscheidetzwinker
Ehemalige Borussen |#31377
29.09.2026 - 11:01 Uhr
Zitat von Gelöschter User
Zitat von Seppinho

"Laut Berger" und "eventuell" ist eine gefährliche Mischung 😉
Meines Wissens haben wir keinerlei Rückkauf-Option, was mich auch gewundert hätte, weil man sich zwar nicht im Streit, aber auch nicht im Frieden getrennt hat, v.a. weil er ja Einsatzgarantien gefordert hat, was gewissen Leistungsgerechtigkeiten fundamental wiederspricht.
Aber was ich meine auch wo gelesen zu haben ist, dass wir eine Weiterverkaufsbeteiligung haben --> Finde gerade aber auch nur eine Berger-X-Quelle dazu. Aber auch keine Höhe. Normalerweis liegt sowas ja bei 10-20%, ich vermute hier einfach, weil es damals zäh war 15%.
Er wurde ja jetzt auf 15 Millionen aufgewertet und sollte er so weitermachen in der Saison sind heutzutage 35 Mio. Marktwert und ein Transfer für 50 Millionen oder mehr nach England drin (best case). In der Folge könnte uns also irgendwann vll. 5-10 Mio. bekommen.


Beim BVB wird man ihn leider nicht mehr sehen. Das wird er nicht machen. Aktuell setzt man immer mehr auf eigene Talente und es ist einfacher sie zu integrieren. Brunner wurde leider zur falschen Zeit Profi, talentiert bis über beide Ohren war er immer. Mal schauen ob auch Duranville verzögert zündet. Würde mich für ihn freuen.

Naja, Brunner ist ja quasi ein eigenes Talent. War aber mit 17, 18 noch nicht soweit für den Sprung in die erste Elf bei den Profis und hat nun Umwege genommen. Er ist in Dortmund geboren, also ein Dortmunder Jung.. Gab da auch mal ein prominentes Beispiel, Reus. Auch in Dortmund geboren und kurz vor den Profis aussortiert. Rest ist bekannt. Brunner selbst war ja auch nicht einfach um es mal so zu sagen. Wenn in dortmund offensiv ein platz frei wird und er so weiter macht, beide seiten wollen, dann wird man eine lösung finden. Nur wenn er so weiter macht und wir keine RKO haben, haben wir finanziell bald auch keine chance mehr.

•     •     •


Die Ermahnungen und Sanktionen hier sind mittlerweile völlig überzogen.
Ehemalige Borussen |#31378
29.09.2026 - 11:38 Uhr
Zitat von derJones
Zitat von Gelöschter User

Zitat von Seppinho

"Laut Berger" und "eventuell" ist eine gefährliche Mischung 😉
Meines Wissens haben wir keinerlei Rückkauf-Option, was mich auch gewundert hätte, weil man sich zwar nicht im Streit, aber auch nicht im Frieden getrennt hat, v.a. weil er ja Einsatzgarantien gefordert hat, was gewissen Leistungsgerechtigkeiten fundamental wiederspricht.
Aber was ich meine auch wo gelesen zu haben ist, dass wir eine Weiterverkaufsbeteiligung haben --> Finde gerade aber auch nur eine Berger-X-Quelle dazu. Aber auch keine Höhe. Normalerweis liegt sowas ja bei 10-20%, ich vermute hier einfach, weil es damals zäh war 15%.
Er wurde ja jetzt auf 15 Millionen aufgewertet und sollte er so weitermachen in der Saison sind heutzutage 35 Mio. Marktwert und ein Transfer für 50 Millionen oder mehr nach England drin (best case). In der Folge könnte uns also irgendwann vll. 5-10 Mio. bekommen.


Beim BVB wird man ihn leider nicht mehr sehen. Das wird er nicht machen. Aktuell setzt man immer mehr auf eigene Talente und es ist einfacher sie zu integrieren. Brunner wurde leider zur falschen Zeit Profi, talentiert bis über beide Ohren war er immer. Mal schauen ob auch Duranville verzögert zündet. Würde mich für ihn freuen.

Naja, Brunner ist ja quasi ein eigenes Talent. War aber mit 17, 18 noch nicht soweit für den Sprung in die erste Elf bei den Profis und hat nun Umwege genommen. Er ist in Dortmund geboren, also ein Dortmunder Jung.. Gab da auch mal ein prominentes Beispiel, Reus. Auch in Dortmund geboren und kurz vor den Profis aussortiert. Rest ist bekannt. Brunner selbst war ja auch nicht einfach um es mal so zu sagen. Wenn in dortmund offensiv ein platz frei wird und er so weiter macht, beide seiten wollen, dann wird man eine lösung finden. Nur wenn er so weiter macht und wir keine RKO haben, haben wir finanziell bald auch keine chance mehr.


Ich glaube das er tief enttäuscht den BVB verlassen hat und schreibe mir wahrscheinlich jetzt die Seele aus den Fingern...

Als der hochbegabte und ambitionierte Brunner Profi wurde, hatte der BVB mit Guirassy, Adeyemi und Malen schon 3 Spieler vor ihm. Und als ob das nicht reichen würde, holt man noch Beier für 30 Mio. dazu. Eindeutiger kann man einem ambitionierten jungen Spieler eigentlich gar nicht sagen, dass man keinen wirklichen Bedarf für ihn hat.

Dazu kamen dann noch die Suspendierungen, die das Verhältnis natürlich auch nicht gerade besser gemacht haben.

Kehl sagte später: „Wir hätten Paris gerne langfristig an Borussia Dortmund gebunden, leider wollte er den von uns aufgezeigten Weg nicht mitgehen.“

Ja gut. Am Ende wollte man Brunner haben, aber eben nicht wirklich auf ihn setzen. Die Geschichte ist jetzt durch und ganz ehrlich: Ich freue mich für Brunner, dass er diese schwere Phase überwunden hat. Der Junge hat sich da wie ein Löwe rausgearbeitet.

Und genau das ist doch der Punkt.

An fehlender Verwendung scheitern so viele junge Profis, obwohl ihnen das Talent teilweise aus den Ohren wächst. Talent alleine reicht halt nicht. Talent + Ort + Zeit müssen zusammenpassen. Es sei denn du bist Messi oder Yamal und setzt dich einfach gegen alles und jeden durch.

Aber diese Spieler sind die absolute Ausnahme.

Gerade in dieser Übergangsphase vom Jugendfußball zum Profi verändert sich bei einem jungen Spieler unglaublich viel. Körperlich, fußballerisch, aber vor allem auch im Kopf. Und genau da brauchen diese Jungs Vertrauen, klare Perspektiven und vor allem das Gefühl, dass der Verein wirklich an sie glaubt.

Und das unterschätzen Vereine meiner Meinung nach extrem.

Man kann nicht einfach sagen: „Der hat Talent, also wird der sich schon durchsetzen.“ Nein. Vielleicht braucht er gerade 10 Spiele am Stück. Vielleicht braucht er einen Trainer, der ihm Fehler verzeiht. Vielleicht braucht er jemanden, der ihm auch mal den Rücken freihält. Vielleicht braucht er einfach das Gefühl, dass er nicht bei jedem schlechten Spiel wieder hinten runterfällt.

Sancho ist für mich da ein gutes Beispiel. Nicht weil jede Geschichte gleich ist, sondern weil man bei ihm gesehen hat, wie wichtig das Umfeld für einen jungen Spieler sein kann.

Und genau deshalb kann ich mit diesem Modell Chelsea überhaupt nichts anfangen. Junge Talente werden gekauft, verliehen, wieder zurückgeholt, weiterverliehen und gleichzeitig werden schon die nächsten Talente verpflichtet. Irgendwann geht es gar nicht mehr um Entwicklung, sondern nur noch darum, möglichst viele Talente im Kader zu haben.

Aber auch der BVB kann sich davon nicht komplett freisprechen.

Duranville, Moukoko, Brunner – das sind für mich schon Beispiele dafür, dass auch Dortmund nicht immer versteht, was ein junger Spieler in dieser Phase eigentlich braucht.

Und jetzt kommt natürlich wieder: „Ja, aber Brunner hat es doch bewiesen.“

Ja. Hat er.

Aber genau deshalb sollte man doch mal darüber nachdenken, wie viele es eben NICHT beweisen.

Wie viele Jungs haben unfassbares Talent und schaffen es trotzdem nicht? Nicht weil sie plötzlich kein Talent mehr haben, sondern weil irgendwann im Kopf etwas kaputtgeht. Weil sie keine Perspektive sehen. Weil sie das Vertrauen verlieren. Weil sie ständig das Gefühl bekommen, dass sie nicht gebraucht werden.

Und genau das finde ich bei der ganzen Talentdiskussion so wichtig.

Diese Jungs sind keine fertigen Produkte. Das sind teilweise 17-, 18- oder 19-Jährige, die gerade versuchen, aus ihrem Leben als Jugendspieler in eine komplett andere Welt zu kommen.

Da geht es nicht nur um Technik und Taktik.

Da geht es um Selbstvertrauen. Druck. Erwartungen. Konkurrenz. Rückschläge. Medien. Geld. Familie. Und darum, plötzlich von tausenden Leuten bewertet zu werden.

Natürlich muss ein Spieler auch selbst liefern. Natürlich muss er professionell sein und sich durchsetzen wollen.

Aber Vereine haben trotzdem eine Verantwortung.

Denn du kannst einem jungen Spieler 1000-mal sagen, dass er Talent hat. Wenn du ihm gleichzeitig jedes Jahr einen neuen Spieler vor die Nase setzt und ihm keine echte Perspektive gibst, dann wird irgendwann auch der größte Selbstvertrauenstank leer.

Und genau deshalb freut mich die Entwicklung von Brunner.

Nicht weil er jetzt „bewiesen“ hat, dass der BVB Unrecht hatte.

Sondern weil er gezeigt hat, dass man sich aus so einer Phase auch wieder herausarbeiten kann. Das wünsche ich Juju, Chuk und den anderen auch. Mein Herz geht auf, wenn sie wieder lachend und voller Selbstvertrauen zum Jubel ansetzten und es allen zeigen wollen, dass man hätte auf sie setzen sollen.
Ehemalige Borussen |#31379
29.09.2026 - 12:07 Uhr
Zitat von Gelöschter User
Zitat von derJones

Zitat von Gelöschter User

Zitat von Seppinho

"Laut Berger" und "eventuell" ist eine gefährliche Mischung 😉
Meines Wissens haben wir keinerlei Rückkauf-Option, was mich auch gewundert hätte, weil man sich zwar nicht im Streit, aber auch nicht im Frieden getrennt hat, v.a. weil er ja Einsatzgarantien gefordert hat, was gewissen Leistungsgerechtigkeiten fundamental wiederspricht.
Aber was ich meine auch wo gelesen zu haben ist, dass wir eine Weiterverkaufsbeteiligung haben --> Finde gerade aber auch nur eine Berger-X-Quelle dazu. Aber auch keine Höhe. Normalerweis liegt sowas ja bei 10-20%, ich vermute hier einfach, weil es damals zäh war 15%.
Er wurde ja jetzt auf 15 Millionen aufgewertet und sollte er so weitermachen in der Saison sind heutzutage 35 Mio. Marktwert und ein Transfer für 50 Millionen oder mehr nach England drin (best case). In der Folge könnte uns also irgendwann vll. 5-10 Mio. bekommen.


Beim BVB wird man ihn leider nicht mehr sehen. Das wird er nicht machen. Aktuell setzt man immer mehr auf eigene Talente und es ist einfacher sie zu integrieren. Brunner wurde leider zur falschen Zeit Profi, talentiert bis über beide Ohren war er immer. Mal schauen ob auch Duranville verzögert zündet. Würde mich für ihn freuen.

Naja, Brunner ist ja quasi ein eigenes Talent. War aber mit 17, 18 noch nicht soweit für den Sprung in die erste Elf bei den Profis und hat nun Umwege genommen. Er ist in Dortmund geboren, also ein Dortmunder Jung.. Gab da auch mal ein prominentes Beispiel, Reus. Auch in Dortmund geboren und kurz vor den Profis aussortiert. Rest ist bekannt. Brunner selbst war ja auch nicht einfach um es mal so zu sagen. Wenn in dortmund offensiv ein platz frei wird und er so weiter macht, beide seiten wollen, dann wird man eine lösung finden. Nur wenn er so weiter macht und wir keine RKO haben, haben wir finanziell bald auch keine chance mehr.


Ich glaube das er tief enttäuscht den BVB verlassen hat und schreibe mir wahrscheinlich jetzt die Seele aus den Fingern...

Als der hochbegabte und ambitionierte Brunner Profi wurde, hatte der BVB mit Guirassy, Adeyemi und Malen schon 3 Spieler vor ihm. Und als ob das nicht reichen würde, holt man noch Beier für 30 Mio. dazu. Eindeutiger kann man einem ambitionierten jungen Spieler eigentlich gar nicht sagen, dass man keinen wirklichen Bedarf für ihn hat.

Dazu kamen dann noch die Suspendierungen, die das Verhältnis natürlich auch nicht gerade besser gemacht haben.

Kehl sagte später: „Wir hätten Paris gerne langfristig an Borussia Dortmund gebunden, leider wollte er den von uns aufgezeigten Weg nicht mitgehen.“

Ja gut. Am Ende wollte man Brunner haben, aber eben nicht wirklich auf ihn setzen. Die Geschichte ist jetzt durch und ganz ehrlich: Ich freue mich für Brunner, dass er diese schwere Phase überwunden hat. Der Junge hat sich da wie ein Löwe rausgearbeitet.

Und genau das ist doch der Punkt.

An fehlender Verwendung scheitern so viele junge Profis, obwohl ihnen das Talent teilweise aus den Ohren wächst. Talent alleine reicht halt nicht. Talent + Ort + Zeit müssen zusammenpassen. Es sei denn du bist Messi oder Yamal und setzt dich einfach gegen alles und jeden durch.

Aber diese Spieler sind die absolute Ausnahme.

Gerade in dieser Übergangsphase vom Jugendfußball zum Profi verändert sich bei einem jungen Spieler unglaublich viel. Körperlich, fußballerisch, aber vor allem auch im Kopf. Und genau da brauchen diese Jungs Vertrauen, klare Perspektiven und vor allem das Gefühl, dass der Verein wirklich an sie glaubt.

Und das unterschätzen Vereine meiner Meinung nach extrem.

Man kann nicht einfach sagen: „Der hat Talent, also wird der sich schon durchsetzen.“ Nein. Vielleicht braucht er gerade 10 Spiele am Stück. Vielleicht braucht er einen Trainer, der ihm Fehler verzeiht. Vielleicht braucht er jemanden, der ihm auch mal den Rücken freihält. Vielleicht braucht er einfach das Gefühl, dass er nicht bei jedem schlechten Spiel wieder hinten runterfällt.

Sancho ist für mich da ein gutes Beispiel. Nicht weil jede Geschichte gleich ist, sondern weil man bei ihm gesehen hat, wie wichtig das Umfeld für einen jungen Spieler sein kann.

Und genau deshalb kann ich mit diesem Modell Chelsea überhaupt nichts anfangen. Junge Talente werden gekauft, verliehen, wieder zurückgeholt, weiterverliehen und gleichzeitig werden schon die nächsten Talente verpflichtet. Irgendwann geht es gar nicht mehr um Entwicklung, sondern nur noch darum, möglichst viele Talente im Kader zu haben.

Aber auch der BVB kann sich davon nicht komplett freisprechen.

Duranville, Moukoko, Brunner – das sind für mich schon Beispiele dafür, dass auch Dortmund nicht immer versteht, was ein junger Spieler in dieser Phase eigentlich braucht.

Und jetzt kommt natürlich wieder: „Ja, aber Brunner hat es doch bewiesen.“

Ja. Hat er.

Aber genau deshalb sollte man doch mal darüber nachdenken, wie viele es eben NICHT beweisen.

Wie viele Jungs haben unfassbares Talent und schaffen es trotzdem nicht? Nicht weil sie plötzlich kein Talent mehr haben, sondern weil irgendwann im Kopf etwas kaputtgeht. Weil sie keine Perspektive sehen. Weil sie das Vertrauen verlieren. Weil sie ständig das Gefühl bekommen, dass sie nicht gebraucht werden.

Und genau das finde ich bei der ganzen Talentdiskussion so wichtig.

Diese Jungs sind keine fertigen Produkte. Das sind teilweise 17-, 18- oder 19-Jährige, die gerade versuchen, aus ihrem Leben als Jugendspieler in eine komplett andere Welt zu kommen.

Da geht es nicht nur um Technik und Taktik.

Da geht es um Selbstvertrauen. Druck. Erwartungen. Konkurrenz. Rückschläge. Medien. Geld. Familie. Und darum, plötzlich von tausenden Leuten bewertet zu werden.

Natürlich muss ein Spieler auch selbst liefern. Natürlich muss er professionell sein und sich durchsetzen wollen.

Aber Vereine haben trotzdem eine Verantwortung.

Denn du kannst einem jungen Spieler 1000-mal sagen, dass er Talent hat. Wenn du ihm gleichzeitig jedes Jahr einen neuen Spieler vor die Nase setzt und ihm keine echte Perspektive gibst, dann wird irgendwann auch der größte Selbstvertrauenstank leer.

Und genau deshalb freut mich die Entwicklung von Brunner.

Nicht weil er jetzt „bewiesen“ hat, dass der BVB Unrecht hatte.

Sondern weil er gezeigt hat, dass man sich aus so einer Phase auch wieder herausarbeiten kann. Das wünsche ich Juju, Chuk und den anderen auch. Mein Herz geht auf, wenn sie wieder lachend und voller Selbstvertrauen zum Jubel ansetzten und es allen zeigen wollen, dass man hätte auf sie setzen sollen.

Grundsätzlich ist das ja ok und richtig, was du schreibst. Aber eben, talent alleine reicht nicht aus für den sprung zu den profis. Und der bvb ist dann leider schon ZU groß, um den talenten mal eben 10 spiele zu geben. der bvb hat sehr ambitionierte ziele und brauch dafür auch grade einen treffsicheren MS. Die hatte man mit den von dir genannten spielern. Brunner war erst 17 und hatte noch „flausen im kopf“, wurde ja auch mal suspendiert – er ist gereift, auch durch die situation des wechsels. Dortmund hat ihm damals einen weg aufgezeigt und auch wenn der nicht direkt zum stammspieler mit 17 reichte, so war es brunner der da schon mehr wollte. Warum sollte er nun sauer auf den bvb sein? Wäre zumindest nicht ganz verständlich. Ein lennart karl beispielsweise fordert auch keinen stammplatz und der ist VIEL weiter. Bei großen vereinen sind auch große talente nicht immer direkt stammspieler.
Aber abwarten. Ist alles noch zu viel wenn und hätte… er ist grade erst nach monaco, beim bvb spielen immer noch guirassy und silva (und beier). Wer weiß, was in 1,2,3 jahren passiert.

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Die Ermahnungen und Sanktionen hier sind mittlerweile völlig überzogen.
Ehemalige Borussen |#31380
29.09.2026 - 12:17 Uhr
Zitat von Gelöschter User
Zitat von derJones

Zitat von Gelöschter User

Zitat von Seppinho

"Laut Berger" und "eventuell" ist eine gefährliche Mischung 😉
Meines Wissens haben wir keinerlei Rückkauf-Option, was mich auch gewundert hätte, weil man sich zwar nicht im Streit, aber auch nicht im Frieden getrennt hat, v.a. weil er ja Einsatzgarantien gefordert hat, was gewissen Leistungsgerechtigkeiten fundamental wiederspricht.
Aber was ich meine auch wo gelesen zu haben ist, dass wir eine Weiterverkaufsbeteiligung haben --> Finde gerade aber auch nur eine Berger-X-Quelle dazu. Aber auch keine Höhe. Normalerweis liegt sowas ja bei 10-20%, ich vermute hier einfach, weil es damals zäh war 15%.
Er wurde ja jetzt auf 15 Millionen aufgewertet und sollte er so weitermachen in der Saison sind heutzutage 35 Mio. Marktwert und ein Transfer für 50 Millionen oder mehr nach England drin (best case). In der Folge könnte uns also irgendwann vll. 5-10 Mio. bekommen.


Beim BVB wird man ihn leider nicht mehr sehen. Das wird er nicht machen. Aktuell setzt man immer mehr auf eigene Talente und es ist einfacher sie zu integrieren. Brunner wurde leider zur falschen Zeit Profi, talentiert bis über beide Ohren war er immer. Mal schauen ob auch Duranville verzögert zündet. Würde mich für ihn freuen.

Naja, Brunner ist ja quasi ein eigenes Talent. War aber mit 17, 18 noch nicht soweit für den Sprung in die erste Elf bei den Profis und hat nun Umwege genommen. Er ist in Dortmund geboren, also ein Dortmunder Jung.. Gab da auch mal ein prominentes Beispiel, Reus. Auch in Dortmund geboren und kurz vor den Profis aussortiert. Rest ist bekannt. Brunner selbst war ja auch nicht einfach um es mal so zu sagen. Wenn in dortmund offensiv ein platz frei wird und er so weiter macht, beide seiten wollen, dann wird man eine lösung finden. Nur wenn er so weiter macht und wir keine RKO haben, haben wir finanziell bald auch keine chance mehr.


Ich glaube das er tief enttäuscht den BVB verlassen hat und schreibe mir wahrscheinlich jetzt die Seele aus den Fingern...

Als der hochbegabte und ambitionierte Brunner Profi wurde, hatte der BVB mit Guirassy, Adeyemi und Malen schon 3 Spieler vor ihm. Und als ob das nicht reichen würde, holt man noch Beier für 30 Mio. dazu. Eindeutiger kann man einem ambitionierten jungen Spieler eigentlich gar nicht sagen, dass man keinen wirklichen Bedarf für ihn hat.

Dazu kamen dann noch die Suspendierungen, die das Verhältnis natürlich auch nicht gerade besser gemacht haben.

Kehl sagte später: „Wir hätten Paris gerne langfristig an Borussia Dortmund gebunden, leider wollte er den von uns aufgezeigten Weg nicht mitgehen.“

Ja gut. Am Ende wollte man Brunner haben, aber eben nicht wirklich auf ihn setzen. Die Geschichte ist jetzt durch und ganz ehrlich: Ich freue mich für Brunner, dass er diese schwere Phase überwunden hat. Der Junge hat sich da wie ein Löwe rausgearbeitet.

Und genau das ist doch der Punkt.

An fehlender Verwendung scheitern so viele junge Profis, obwohl ihnen das Talent teilweise aus den Ohren wächst. Talent alleine reicht halt nicht. Talent + Ort + Zeit müssen zusammenpassen. Es sei denn du bist Messi oder Yamal und setzt dich einfach gegen alles und jeden durch.

Aber diese Spieler sind die absolute Ausnahme.

Gerade in dieser Übergangsphase vom Jugendfußball zum Profi verändert sich bei einem jungen Spieler unglaublich viel. Körperlich, fußballerisch, aber vor allem auch im Kopf. Und genau da brauchen diese Jungs Vertrauen, klare Perspektiven und vor allem das Gefühl, dass der Verein wirklich an sie glaubt.

Und das unterschätzen Vereine meiner Meinung nach extrem.

Man kann nicht einfach sagen: „Der hat Talent, also wird der sich schon durchsetzen.“ Nein. Vielleicht braucht er gerade 10 Spiele am Stück. Vielleicht braucht er einen Trainer, der ihm Fehler verzeiht. Vielleicht braucht er jemanden, der ihm auch mal den Rücken freihält. Vielleicht braucht er einfach das Gefühl, dass er nicht bei jedem schlechten Spiel wieder hinten runterfällt.

Sancho ist für mich da ein gutes Beispiel. Nicht weil jede Geschichte gleich ist, sondern weil man bei ihm gesehen hat, wie wichtig das Umfeld für einen jungen Spieler sein kann.

Und genau deshalb kann ich mit diesem Modell Chelsea überhaupt nichts anfangen. Junge Talente werden gekauft, verliehen, wieder zurückgeholt, weiterverliehen und gleichzeitig werden schon die nächsten Talente verpflichtet. Irgendwann geht es gar nicht mehr um Entwicklung, sondern nur noch darum, möglichst viele Talente im Kader zu haben.

Aber auch der BVB kann sich davon nicht komplett freisprechen.

Duranville, Moukoko, Brunner – das sind für mich schon Beispiele dafür, dass auch Dortmund nicht immer versteht, was ein junger Spieler in dieser Phase eigentlich braucht.

Und jetzt kommt natürlich wieder: „Ja, aber Brunner hat es doch bewiesen.“

Ja. Hat er.

Aber genau deshalb sollte man doch mal darüber nachdenken, wie viele es eben NICHT beweisen.

Wie viele Jungs haben unfassbares Talent und schaffen es trotzdem nicht? Nicht weil sie plötzlich kein Talent mehr haben, sondern weil irgendwann im Kopf etwas kaputtgeht. Weil sie keine Perspektive sehen. Weil sie das Vertrauen verlieren. Weil sie ständig das Gefühl bekommen, dass sie nicht gebraucht werden.

Und genau das finde ich bei der ganzen Talentdiskussion so wichtig.

Diese Jungs sind keine fertigen Produkte. Das sind teilweise 17-, 18- oder 19-Jährige, die gerade versuchen, aus ihrem Leben als Jugendspieler in eine komplett andere Welt zu kommen.

Da geht es nicht nur um Technik und Taktik.

Da geht es um Selbstvertrauen. Druck. Erwartungen. Konkurrenz. Rückschläge. Medien. Geld. Familie. Und darum, plötzlich von tausenden Leuten bewertet zu werden.

Natürlich muss ein Spieler auch selbst liefern. Natürlich muss er professionell sein und sich durchsetzen wollen.

Aber Vereine haben trotzdem eine Verantwortung.

Denn du kannst einem jungen Spieler 1000-mal sagen, dass er Talent hat. Wenn du ihm gleichzeitig jedes Jahr einen neuen Spieler vor die Nase setzt und ihm keine echte Perspektive gibst, dann wird irgendwann auch der größte Selbstvertrauenstank leer.

Und genau deshalb freut mich die Entwicklung von Brunner.

Nicht weil er jetzt „bewiesen“ hat, dass der BVB Unrecht hatte.

Sondern weil er gezeigt hat, dass man sich aus so einer Phase auch wieder herausarbeiten kann. Das wünsche ich Juju, Chuk und den anderen auch. Mein Herz geht auf, wenn sie wieder lachend und voller Selbstvertrauen zum Jubel ansetzten und es allen zeigen wollen, dass man hätte auf sie setzen sollen.


Jetzt hast Du Dir in der Tat "die Seele aus dem Leib geschrieben", aber das ganze meines Erachtens sehr eindimensional durch die Spielerbrille betrachtet und selbst dann, dürfte er, wenn er ein gewisses Maß an Selbstreflexion besitzt, auf die Idee kommen, dass der Weg, der ihm damals aufgezeigt wurde so falsch nicht war.

Man hat ihm den Weg über die zweite Mannschaft aufgezeigt, den wollte er aber Partout nicht gehen, weil er sich für die erste Mannschaft bereit sah. Dass er das ganz offensichtlich zu diesem Zeitpunkt nicht war, zeigen doch die vergangenen zwei Jahre.

Das Leih-Jahr in Brügge war zum vergessen, ob ein Jahr Dritte Liga beim BVB so schlechter für seine Entwicklung gewesen wäre, wage ich zu bezweifeln. Wenn man die Verletzungsprobleme in jener Saison sieht, wäre womöglich noch der ein oder andere Einsatz in der ersten Mannschaft abgefallen. Jener Donyell Malen, verließ uns im Winter und bei einem Verein wie Borussia Dortmund wirst Du Dich immer gegen etablierte Kräfte durchsetzen müssen.

Die vergangene Saison mit 244 Spielminuten braucht man wohl auch nicht als Erfolgsgeschichte zu verkaufen, sondern schlicht als zweites verlorenes Jahr. Es brauchte das Glück, was es beim BVB eben auch gebraucht hätte, dass er seine Chance dann nutzte, als sich andere Spieler verletzten. Die Vorbereitung hat sich dahingehend für ihn als Glücksfall entpuppt, den er fürs Erste auf eindrucksvolle Art genutzt hat.

Er hat sich einen Vorsprung erarbeitet, der durch seine dämliche Aktion, die ihm eine Sperre einbringt, aber zumindest gefährdet wird. Wenn die etablierten Kräfte das nutzen, kann er ganz schnell wieder auf der Bank landen.

Und zur Suspendierung: Wenn das ein Punkt gewesen ist, der den Transfer mit ausgelöst hat, dann sollte er sich selbst hinterfragen. Junge Spieler dürfen Fehler machen, aber sie müssen dann auch respektieren und lernen, dass diese sanktioniert werden, wenn sie gegen klare Verhaltensregeln verstoßen.

Ich gönne ihm, dass er die Kurve jetzt bekommt und seine gelungene Startphase für sich und seine Karriere nutzt.
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