Die Finanzen der TSG
23.07.2008 - 09:11 Uhr
26.07.2026 - 14:01 Uhr
Zitat von Gigondas1899
Henssler wollte die TSG unabhängiger aufstellen: das heisst, Hopp sollte hinausgedrängt werden. Und wenn man Hopp hinausgedrängt hätte, dann würde Hopp seine Zahlungen einstellen. Und ich glaube nicht, dass Henssler die Zahlungen übernommen hätte. Die Angestellten in Zuze und Hoffe hatten riesige Sorgen, denn dann wären ihre Arbeitsplätze in großer Gefahr gewesen.
Und welcher Funktionär mit ähnlichen Vorstellungen wurd eine Abfindung bezahlt. Nenne einen Namen, ich kenne keinen, der eine Abfindung bekommen hat.
Henssler hat garantiert nicht selbst erkannt, dass es ein Problem mit dem Datenschutz gibt, er brauchte daür Informationen. Diese Informationen kommen mit Sicherheit von einem Juristen o.ä., der Einblick in
Internas von Hoffe hat. Und da kommen nicht viele in Frage.
Zitat von Wolle11
Auch diesen Beitrag hättest du dir sparen können, wenn du richtig informiert wärest. Es wurde ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben und bei der Mitgliederversammlung am 9.3.2026 den anwesenden Mitgliedern ausführlich erklärt, daß der Verdacht des Datenschutzverstosses ausgeräumt sei und somit ist dieses Thema erledigt.
Zitat von MaxSchtinxcker
Ich halte persönlich nicht viel von solchen Portalen, da dort aus meiner Sicht häufig auch nachgetreten wird.
Inwieweit Henssler beeinflusst wurde, kann ich nicht beurteilen. Warum das der Fall gewesen sein sollte, erschließt sich mir auch nicht. Er hat das Amt in einer schwierigen Zeit ehrenamtlich übernommen und Schicker zunächst deutlich gemacht, dass dieser hier zu bleiben hat.
Ich denke eher, dass Henssler – wie einige andere zuvor – letztlich daran gescheitert ist, die TSG unabhängiger aufzustellen. Soweit ich weiß, gab es bereits in der Vergangenheit Funktionäre mit ähnlichen Vorstellungen, die den Verein anschließend mehr oder weniger gegen eine gute Abfindung verlassen mussten.
Viel kritischer sehe ich allerdings die Weitergabe der Mitgliederdaten. Bis heute ist für viele Mitglieder nicht nachvollziehbar, weshalb personenbezogene Daten überhaupt vom e.V. an die GmbH und anschließend an Hopp weitergegeben wurden. Für eine derart weitreichende Datenübermittlung muss es einen klaren rechtlichen Zweck und eine nachvollziehbare Grundlage geben. Genau diese Transparenz fehlt aus meiner Sicht bis heute.
Ich kenne mehrere Mitglieder, die nachgefragt haben, welche Daten konkret weitergegeben wurden, auf welcher Rechtsgrundlage dies erfolgt ist und zu welchem Zweck sie verwendet wurden. Nach meinem Kenntnisstand haben sie darauf bis heute keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Gerade bei personenbezogenen Daten sollte jedoch vollständige Transparenz selbstverständlich sein.
Schicker hat diese Weitergabe damals jedenfalls nicht gestoppt und ist dadurch ebenfalls Teil dieses Vorgangs geworden. Unabhängig davon, wer die Entscheidung letztlich getroffen hat, bleibt die Frage offen, warum eine Weitergabe der Daten überhaupt notwendig war und welchen konkreten Nutzen sie haben sollte.
Dass der Landesdatenschutzbeauftragte den Vorgang nach wie vor prüft, zeigt zumindest, dass die Angelegenheit nicht ohne Weiteres als erledigt angesehen werden kann. Ich bin gespannt, zu welchem Ergebnis diese Prüfung letztlich kommt.
Wenn ich in meinem örtlichen Handballverein nach den Wohnadressen der Mitglieder frage, bekomme ich diese selbstverständlich nicht ausgehändigt. Umso unverständlicher ist für mich, dass es hier offenbar möglich gewesen sein soll, Mitgliederdaten weiterzugeben. Genau deshalb wirft der gesamte Vorgang für mich bis heute viele Fragen auf.
Ich halte persönlich nicht viel von solchen Portalen, da dort aus meiner Sicht häufig auch nachgetreten wird.
Inwieweit Henssler beeinflusst wurde, kann ich nicht beurteilen. Warum das der Fall gewesen sein sollte, erschließt sich mir auch nicht. Er hat das Amt in einer schwierigen Zeit ehrenamtlich übernommen und Schicker zunächst deutlich gemacht, dass dieser hier zu bleiben hat.
Ich denke eher, dass Henssler – wie einige andere zuvor – letztlich daran gescheitert ist, die TSG unabhängiger aufzustellen. Soweit ich weiß, gab es bereits in der Vergangenheit Funktionäre mit ähnlichen Vorstellungen, die den Verein anschließend mehr oder weniger gegen eine gute Abfindung verlassen mussten.
Viel kritischer sehe ich allerdings die Weitergabe der Mitgliederdaten. Bis heute ist für viele Mitglieder nicht nachvollziehbar, weshalb personenbezogene Daten überhaupt vom e.V. an die GmbH und anschließend an Hopp weitergegeben wurden. Für eine derart weitreichende Datenübermittlung muss es einen klaren rechtlichen Zweck und eine nachvollziehbare Grundlage geben. Genau diese Transparenz fehlt aus meiner Sicht bis heute.
Ich kenne mehrere Mitglieder, die nachgefragt haben, welche Daten konkret weitergegeben wurden, auf welcher Rechtsgrundlage dies erfolgt ist und zu welchem Zweck sie verwendet wurden. Nach meinem Kenntnisstand haben sie darauf bis heute keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Gerade bei personenbezogenen Daten sollte jedoch vollständige Transparenz selbstverständlich sein.
Schicker hat diese Weitergabe damals jedenfalls nicht gestoppt und ist dadurch ebenfalls Teil dieses Vorgangs geworden. Unabhängig davon, wer die Entscheidung letztlich getroffen hat, bleibt die Frage offen, warum eine Weitergabe der Daten überhaupt notwendig war und welchen konkreten Nutzen sie haben sollte.
Dass der Landesdatenschutzbeauftragte den Vorgang nach wie vor prüft, zeigt zumindest, dass die Angelegenheit nicht ohne Weiteres als erledigt angesehen werden kann. Ich bin gespannt, zu welchem Ergebnis diese Prüfung letztlich kommt.
Wenn ich in meinem örtlichen Handballverein nach den Wohnadressen der Mitglieder frage, bekomme ich diese selbstverständlich nicht ausgehändigt. Umso unverständlicher ist für mich, dass es hier offenbar möglich gewesen sein soll, Mitgliederdaten weiterzugeben. Genau deshalb wirft der gesamte Vorgang für mich bis heute viele Fragen auf.
Auch diesen Beitrag hättest du dir sparen können, wenn du richtig informiert wärest. Es wurde ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben und bei der Mitgliederversammlung am 9.3.2026 den anwesenden Mitgliedern ausführlich erklärt, daß der Verdacht des Datenschutzverstosses ausgeräumt sei und somit ist dieses Thema erledigt.
Henssler wollte die TSG unabhängiger aufstellen: das heisst, Hopp sollte hinausgedrängt werden. Und wenn man Hopp hinausgedrängt hätte, dann würde Hopp seine Zahlungen einstellen. Und ich glaube nicht, dass Henssler die Zahlungen übernommen hätte. Die Angestellten in Zuze und Hoffe hatten riesige Sorgen, denn dann wären ihre Arbeitsplätze in großer Gefahr gewesen.
Und welcher Funktionär mit ähnlichen Vorstellungen wurd eine Abfindung bezahlt. Nenne einen Namen, ich kenne keinen, der eine Abfindung bekommen hat.
Henssler hat garantiert nicht selbst erkannt, dass es ein Problem mit dem Datenschutz gibt, er brauchte daür Informationen. Diese Informationen kommen mit Sicherheit von einem Juristen o.ä., der Einblick in
Internas von Hoffe hat. Und da kommen nicht viele in Frage.
Seit den Neuwahlen im e.V. herrscht ein Stück weit Ruhe bei der TSG Hoffenheim. Den möglichen Datenschutzverstoß ausräumen kann allerdings final nur die zuständige Behörde. https://www.kicker.de/tsg-der-landesdatenschutz-prueft-1204225/artikel
Natürlich wurde bei der MV der Datenschutzvorfall abgewimmelt mit dem Gutachten aber lese dir mal diesen Kicker Artikel durch. Dort steht beschrieben das dieses Gutachten rechtlich nicht bindend ist.
Ist doch wie bei einem Autounfall oder in der Baubranche - bisher hat sich das Land Bawü ja nicht zu Wort gemeldet daher bleibt es final abzuwarten.
Wen dort der Datenschutzvorfall bestätigt wurde haben sich ja alle übrigen Funktionäre inklusive e.V ein Eigentor geschossen.
Hast du das Gutachten gelesen? Ich kenne zwei Mitglieder die das Gutachten nicht ausgehändigt bekommen haben obwohl deren Daten ebenfalls betroffen sind.
Schaut euch mal die Liste an aller GF welche die TSG in den letzten Jahren verlassen haben.
Da kriegt man schnell eine Hand voll zusammen.
z.B Jan Meyer, Denni Strich, Markus Schütz etc.
Das Hopp rausgedrängt werden sollte kann ich mir nicht vorstellen, ich denke da wird auch viel dreckige Wäsche gewaschen und Henssler öffentlich schlecht gemacht.
01.09.2026 - 14:17 Uhr
Wie siehts denn jetzt aus? Es wurde die ganzen Monate über gesagt wir brauchen 20-40 Millionen Transferüberschuss. Das war auch die Basis für sämtliche Diskussionen in diesem Forum. Wegen der Uefa-Richtlinien, aber auch um zu überleben! Was heißt das denn jetzt? Tun wir einfach so als gäbe es das Problem nicht und schweigen es tot? Schließen wir einfach die Augen und reden uns so lange ein, dass alles gut ist, bis wir das glauben? Zaubern die 20,30,40 fehlenden Millionen einfach weg? Oder war das alles gar nicht wahr was erzählt wurde und wir benötigen gar keine Transfererlöse mehr? Oder brauchen wir jetzt nächsten Sommer 80?
01.09.2026 - 14:57 Uhr
Zitat von Wahrheit45
Wie siehts denn jetzt aus? Es wurde die ganzen Monate über gesagt wir brauchen 20-40 Millionen Transferüberschuss. Das war auch die Basis für sämtliche Diskussionen in diesem Forum. Wegen der Uefa-Richtlinien, aber auch um zu überleben! Was heißt das denn jetzt? Tun wir einfach so als gäbe es das Problem nicht und schweigen es tot? Schließen wir einfach die Augen und reden uns so lange ein, dass alles gut ist, bis wir das glauben? Zaubern die 20,30,40 fehlenden Millionen einfach weg? Oder war das alles gar nicht wahr was erzählt wurde und wir benötigen gar keine Transfererlöse mehr? Oder brauchen wir jetzt nächsten Sommer 80?
Wie siehts denn jetzt aus? Es wurde die ganzen Monate über gesagt wir brauchen 20-40 Millionen Transferüberschuss. Das war auch die Basis für sämtliche Diskussionen in diesem Forum. Wegen der Uefa-Richtlinien, aber auch um zu überleben! Was heißt das denn jetzt? Tun wir einfach so als gäbe es das Problem nicht und schweigen es tot? Schließen wir einfach die Augen und reden uns so lange ein, dass alles gut ist, bis wir das glauben? Zaubern die 20,30,40 fehlenden Millionen einfach weg? Oder war das alles gar nicht wahr was erzählt wurde und wir benötigen gar keine Transfererlöse mehr? Oder brauchen wir jetzt nächsten Sommer 80?
Dass wir einen positiven Transferüberschuss brauchen ist bekannt um ??irgendwelche?? Auflagen der UEFA zu erfüllen.
Es ist richtig, dass bereits vor dieser Transferphase etwas von 30 Millionen Überschuss im Raum stand.
Bisher haben wir einen Überschuss nach TM.de Einnahmen von 71,45 Mio € die Ausgaben von 66,20 Mio Euro gegenüber stehen.
Da Transfers jedoch im Geschäftsprozess über die Vertragslaufzeit abgeschrieben werden, kann es durch Finanzbuchhalterische "Raffinesse" wohl so aussehen, dass wir die Auflagen auch erfüllen können.
Das hat man nach dem geplatzten Transfer von Fis zu RBL in den Medien so lesen können.
Du könntest mit der Aussage brauchen wir nächstes Jahr nu 80 Millionen Überschuss zumindest "metaphorisch" Recht haben.
Das heißt: Machen wir dieses Jahr nicht wie geplant 30 Mio Überschuss, könnte es notwendig sein nächstes Jahr mehr Überschuss zu machen.
Wie viel mehr Überschuss gemacht werden muss kann dir hier keiner sagen, der keinen Einblick in die tatsächlichen Zahlen und Auflagen der UEFA hat.
Fakt ist, es gab schon ganz andere Vereine die skurrile Dinger gedreht haben (Chelsea/ManCity) und dort geht es um weitaus mehr Geld als bei uns.
Der Prozess dort zieht sich seit Jahren.
Das soll nicht heißen wir können genau so kacke wirtschaften wie Chelsea oder ManCity, jedoch aber, dass hier sicherlich Spielraum besteht.
Tatsächlich ist es ja so, dass wir einige Wertanlagen in Spielern im Kader haben, die uns bei fortlaufender Entwicklung eben diesen Überschuss nächsten und übernächsten Sommer sicher generieren werden.
Daher gehe ich davon aus, dass man an dieser Stelle entsprechend plant und dies auch den Auflagen entsprechend schaffen wird.
In den Medien betont Andi Schicker auch immer wieder: Ohne die Unterstützung von Hopp geht es nicht in Hoffenheim und dieser wird die TSG ja wohl kaum dahin entwickeln wollen, als dass man ständig die Finanzaufsicht der UEFA im Nacken sitzen hat.
Dementsprechend wird auch ein Andi Schicker sein Vorgehen immer genaustens mit seinen Chefs abstimmen.
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