Das Team um das Team
05.08.2023 - 17:16 Uhr
29.09.2026 - 17:40 Uhr
Lt. SWP ist Alois Schwartz momentan zu Gesprächen in Ulm.
Die Gespräche seien weit fortgeschritten, es geht um den Posten in der sportlichen Leitung und nicht um den Trainerjob.
https://www.swp.de/sport/ssv-ulm/ssv-ulm-in-der-krise-alois-schwartz-schon-laenger-ein-themaund-aktuell-zu-gespraechen-in-ulm-79512194.html
Die Gespräche seien weit fortgeschritten, es geht um den Posten in der sportlichen Leitung und nicht um den Trainerjob.
https://www.swp.de/sport/ssv-ulm/ssv-ulm-in-der-krise-alois-schwartz-schon-laenger-ein-themaund-aktuell-zu-gespraechen-in-ulm-79512194.html
29.09.2026 - 18:33 Uhr
Zitat von LeChampion41
Lt. SWP ist Alois Schwartz momentan zu Gesprächen in Ulm.
Die Gespräche seien weit fortgeschritten, es geht um den Posten in der sportlichen Leitung und nicht um den Trainerjob.
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.swp.de/sport/ssv-ulm/ssv-ulm-in-der-krise-alois-schwartz-schon-laenger-ein-themaund-aktuell-zu-gespraechen-in-ulm-79512194.html
Lt. SWP ist Alois Schwartz momentan zu Gesprächen in Ulm.
Die Gespräche seien weit fortgeschritten, es geht um den Posten in der sportlichen Leitung und nicht um den Trainerjob.
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.swp.de/sport/ssv-ulm/ssv-ulm-in-der-krise-alois-schwartz-schon-laenger-ein-themaund-aktuell-zu-gespraechen-in-ulm-79512194.html
Fände er wäre schon als Trainer eine schlechte Wahl nach seinen letzten Stationen. Als Sportdirektor hat er für mich in Ulm aber wirklich überhaupt nichts verloren. Warum kann man nicht einmal jetzt einen Mann mit Erfahrung für die sportliche Leitung holen? Mir ist inzwischen alles egal was passiert, unter Schwärzel wird dieser Verein tiefer stürzen als jemals zuvor. Ich Sitz meine Spiele von der 350€ Dauerkarte ab und warte auf Insolvenz 4.
29.09.2026 - 20:08 Uhr
Eigentlich muss ich hoffen das es Schwartz wird, da am Schluss immer genau das Gegenteil von dem passiert was ich mir wünsche!
Schwartz ist sicher gut vernetzt aber Erfahrung in dem Job hat er halt keine, wobei ich ihm das generell schon zutraue würde.
Trotzdem wäre für mich Küsters die bessere Wahl!!
Schwartz ist sicher gut vernetzt aber Erfahrung in dem Job hat er halt keine, wobei ich ihm das generell schon zutraue würde.
Trotzdem wäre für mich Küsters die bessere Wahl!!
30.09.2026 - 08:53 Uhr
Der Artikel in der Südwestpresse ist in mehrfacher Hinsicht interessant. Wenn Schwartz bereits in den vergangenen Monaten immer wieder ein Thema beim SSV gewesen sein soll und offenbar auch andere Namen – unabhängig von Küsters – schon länger diskutiert wurden, dann scheint die grundsätzliche Unzufriedenheit mit der Arbeit von Murat Isik intern schon deutlich länger vorhanden gewesen zu sein. Angesichts der sportlichen Ausbeute und des trotz seiner Größe ziemlich durchwachsenen Kaders wäre das auch nicht sonderlich verwunderlich. Die Niederlage gegen Trier war dann vermutlich eher der endgültige Auslöser als der Ursprung dieser Zweifel.
Bemerkenswert finde ich vor allem Schwärzels Eingeständnis beim Spatzendialog, dass man „anderen Sachverstand im Sportbereich“ benötigt hätte. Immerhin scheint man eines der Probleme mittlerweile selbst erkannt zu haben, das hier und anderswo schon wesentlich länger angesprochen wird. Dass ausgerechnet derselbe Kreis nun wieder die entscheidenden Personalien auswählen muss, schafft bei mir nach den Erfahrungen der letzten Monate trotzdem nicht unbedingt größeres Vertrauen.
Einen Sportbeirat finde ich grundsätzlich gut und eigentlich längst überfällig. Nur hoffe ich, dass man bei der Besetzung nicht direkt wieder in diese „Ulmer DNA“-Romantik verfällt. Wenn ich von einem Sportbeirat aus ehemaligen SSV-Größen und Spielern lese, denke ich hoffentlich zu Unrecht schon wieder an ein Klassentreffen der Bundesligamannschaft von 1999/2000.
Gerne dürfen dort ehemalige Ulmer sitzen – wenn sie aufgrund ihrer heutigen Kompetenz dort sitzen und nicht aufgrund ihrer Verdienste von vor 25 Jahren. Wir brauchen in diesem Gremium Fachwissen, unterschiedliche Perspektiven und Leute, die auch mal unangenehme Fragen stellen. Ob jemand irgendwann einmal das SSV-Trikot getragen hat, wäre für mich dabei höchstens ein netter Bonus.
An meiner Skepsis gegenüber Alois Schwartz für die sportliche Leitung ändert der Artikel ebenfalls wenig. Die Gründe dafür habe ich bereits genannt. Seine Erfahrung im Fußball steht außer Frage, aber Trainer und Sportdirektor sind zwei unterschiedliche Tätigkeiten. Gerade nachdem man selbst fehlenden sportlichen Sachverstand einräumt, würde ich mir auf dieser Position diesmal jemanden wünschen, der entsprechende Erfahrung bereits mitbringt.
Was ich auf keinen Fall möchte, wäre am Ende eine Konstruktion, bei der man Schwartz fehlende Erfahrung in der sportlichen Leitung dadurch kompensieren möchte, dass man ihm einen Sportbeirat aus ehemaligen Ulmern zur Seite stellt. Der Beirat sollte ein zusätzliches Korrektiv sein und keine Krücke für eine erneut experimentelle Besetzung der wichtigsten sportlichen Position.
Das wäre für mich momentan eigentlich die entscheidende Unterscheidung.
Bemerkenswert finde ich vor allem Schwärzels Eingeständnis beim Spatzendialog, dass man „anderen Sachverstand im Sportbereich“ benötigt hätte. Immerhin scheint man eines der Probleme mittlerweile selbst erkannt zu haben, das hier und anderswo schon wesentlich länger angesprochen wird. Dass ausgerechnet derselbe Kreis nun wieder die entscheidenden Personalien auswählen muss, schafft bei mir nach den Erfahrungen der letzten Monate trotzdem nicht unbedingt größeres Vertrauen.
Einen Sportbeirat finde ich grundsätzlich gut und eigentlich längst überfällig. Nur hoffe ich, dass man bei der Besetzung nicht direkt wieder in diese „Ulmer DNA“-Romantik verfällt. Wenn ich von einem Sportbeirat aus ehemaligen SSV-Größen und Spielern lese, denke ich hoffentlich zu Unrecht schon wieder an ein Klassentreffen der Bundesligamannschaft von 1999/2000.
Gerne dürfen dort ehemalige Ulmer sitzen – wenn sie aufgrund ihrer heutigen Kompetenz dort sitzen und nicht aufgrund ihrer Verdienste von vor 25 Jahren. Wir brauchen in diesem Gremium Fachwissen, unterschiedliche Perspektiven und Leute, die auch mal unangenehme Fragen stellen. Ob jemand irgendwann einmal das SSV-Trikot getragen hat, wäre für mich dabei höchstens ein netter Bonus.
An meiner Skepsis gegenüber Alois Schwartz für die sportliche Leitung ändert der Artikel ebenfalls wenig. Die Gründe dafür habe ich bereits genannt. Seine Erfahrung im Fußball steht außer Frage, aber Trainer und Sportdirektor sind zwei unterschiedliche Tätigkeiten. Gerade nachdem man selbst fehlenden sportlichen Sachverstand einräumt, würde ich mir auf dieser Position diesmal jemanden wünschen, der entsprechende Erfahrung bereits mitbringt.
Was ich auf keinen Fall möchte, wäre am Ende eine Konstruktion, bei der man Schwartz fehlende Erfahrung in der sportlichen Leitung dadurch kompensieren möchte, dass man ihm einen Sportbeirat aus ehemaligen Ulmern zur Seite stellt. Der Beirat sollte ein zusätzliches Korrektiv sein und keine Krücke für eine erneut experimentelle Besetzung der wichtigsten sportlichen Position.
Das wäre für mich momentan eigentlich die entscheidende Unterscheidung.
01.10.2026 - 17:17 Uhr
"Die Vereinsführung befindet sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen, was die Nachfolgeregelungen angeht und wird zeitnah hierüber informieren." Eine zeitnahe Lösung wurde versprochen, aber es ist mittlerweile Donnerstag und noch ist auf dem Sessel der sportlichen Leitung nichts passiert. Dadurch denke ich, dass sowohl die Personalien Schwartz (der wohl Anfang dieser Woche zur Unterschrift erwartet wurde) und Küsters sich zerschlagen haben könnten. Sollte das der Fall sein, spricht das meiner Einschätzung nach wieder für eine schwierige und holprige Suche der Verantwortlichen. Dies deckt sich auch mit meinen Quellen, dass hinter den Kulissen eine teils hanebüchene Organisation existiert. Überraschen würde mich das nicht.
Die Trainersuche lasse ich mal ausgeklammert, da Timo Wenzel zu 100% die präferierte Lösung der Vereinsführung ist.
Die Trainersuche lasse ich mal ausgeklammert, da Timo Wenzel zu 100% die präferierte Lösung der Vereinsführung ist.
01.10.2026 - 17:22 Uhr
Zitat von UlmerSpatz25
Die Trainersuche lasse ich mal ausgeklammert, da Timo Wenzel zu 100% die präferierte Lösung der Vereinsführung ist.
Die Trainersuche lasse ich mal ausgeklammert, da Timo Wenzel zu 100% die präferierte Lösung der Vereinsführung ist.
Hoffentlich! Er ist mit Abstand die beste Lösung! Allein die PK heute wieder zeigt, das er weiß was er macht! Er bringt den längst fälligen Umschwung!!
02.10.2026 - 07:29 Uhr
Zitat von UlmerSpatz25
"Die Vereinsführung befindet sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen, was die Nachfolgeregelungen angeht und wird zeitnah hierüber informieren." Eine zeitnahe Lösung wurde versprochen, aber es ist mittlerweile Donnerstag und noch ist auf dem Sessel der sportlichen Leitung nichts passiert. Dadurch denke ich, dass sowohl die Personalien Schwartz (der wohl Anfang dieser Woche zur Unterschrift erwartet wurde) und Küsters sich zerschlagen haben könnten. Sollte das der Fall sein, spricht das meiner Einschätzung nach wieder für eine schwierige und holprige Suche der Verantwortlichen. Dies deckt sich auch mit meinen Quellen, dass hinter den Kulissen eine teils hanebüchene Organisation existiert. Überraschen würde mich das nicht.
Die Trainersuche lasse ich mal ausgeklammert, da Timo Wenzel zu 100% die präferierte Lösung der Vereinsführung ist.
"Die Vereinsführung befindet sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen, was die Nachfolgeregelungen angeht und wird zeitnah hierüber informieren." Eine zeitnahe Lösung wurde versprochen, aber es ist mittlerweile Donnerstag und noch ist auf dem Sessel der sportlichen Leitung nichts passiert. Dadurch denke ich, dass sowohl die Personalien Schwartz (der wohl Anfang dieser Woche zur Unterschrift erwartet wurde) und Küsters sich zerschlagen haben könnten. Sollte das der Fall sein, spricht das meiner Einschätzung nach wieder für eine schwierige und holprige Suche der Verantwortlichen. Dies deckt sich auch mit meinen Quellen, dass hinter den Kulissen eine teils hanebüchene Organisation existiert. Überraschen würde mich das nicht.
Die Trainersuche lasse ich mal ausgeklammert, da Timo Wenzel zu 100% die präferierte Lösung der Vereinsführung ist.
Die allerschönste Braut als Arbeitgeber für einen Fußballfunktionär ist man momentan nicht gerade.
2 Abstiege in Folge, der 3. droht, außerdem finanzielle Sorgen...
Das muss schon sehr gut überlegt sein, ob man sich das jetzt antun möchte.
Mich würde es demnach leider überhaupt nicht wundern, wenn Leute wie Küsters oder Schwartz da dankend ablehnen.
Aber warten wir es ab, vielleicht tut sich über das Wochenende ja was...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LeChampion41 am 02.10.2026 um 07:31 Uhr bearbeitet
07.10.2026 - 13:50 Uhr
Quelle: BILD
Im YouTube-Format „Im Kopf des Trainers“ spricht Schwartz über seine gesamte Trainerkarriere – und schießt mit drastischen Worten gegen seinen Ex-Klub. Für den jetzigen Ulmer die schlimmste Station seiner Karriere: „Ich hatte eine Station mit Saarbrücken – das war nicht schön. Da kannst du keinen Erfolg haben. Von Anfang an musstest du mit Beleidigungen in den sozialen Netzwerken leben. Immer nur mit einer Negativstimmung und ich muss sagen, das war nicht gerecht, denn der Ist-Zustand des Vereins hatte nichts damit zu tun, was die Leute erwarteten.
Puh. Ich muss sagen, dass ich solche Aussagen über einen ehemaligen Verein schon ziemlich brisant finde. Und sie machen meine ohnehin vorhandenen Zweifel an der Personalie Schwartz sicherlich nicht kleiner. Natürlich weiß ich nicht, was intern in Saarbrücken alles vorgefallen ist und wie berechtigt seine Kritik im Einzelnen sein mag. Dass das Umfeld dort schwierig sein kann und die Erwartungshaltung groß ist, dürfte auch niemand ernsthaft bestreiten. Trotzdem finde ich Aussagen wie „Da kannst du keinen Erfolg haben“, „das war kein schönes Miteinander“ und schließlich „deswegen sind die auch jahrelang nicht hochgekommen“ für einen Trainer ziemlich daneben.
Das ist für mich keine sachliche Aufarbeitung einer schwierigen Station mehr, sondern geht schon deutlich in Richtung Nachtreten gegen einen ehemaligen Arbeitgeber. Und gerade als Trainer sollte man meiner Meinung nach wissen, dass zu solchen Geschichten immer zwei Seiten gehören.
Denn die Geschichte in Saarbrücken lässt sich eben auch andersherum erzählen: Schwartz übernahm die Mannschaft und erreichte noch die Relegation, scheiterte dort allerdings am Aufstieg. Anschließend soll er selbst relativ schnell Teile der Kabine verloren haben. Dazu kamen Entscheidungen wie die Ausbootung von Manuel Zeitz und ein zunehmend schwieriges Verhältnis zu Teilen des Umfelds. Wenn eine Station derart endet, finde ich es zumindest bemerkenswert, hinterher öffentlich hauptsächlich das Umfeld, die Erwartungen und die Strukturen des Vereins dafür verantwortlich zu machen.
Und genau deshalb beschäftigt mich bei Schwartz mittlerweile fast noch mehr die menschliche als die rein fachliche Komponente. Wie lange kann das in Ulm gut gehen?
Er übernimmt hier schließlich keinen Verein, in dem er in aller Ruhe arbeiten kann. Wir kommen aus zwei Abstiegen, die Stimmung ist nach den vergangenen anderthalb Jahren völlig im Keller und das Vertrauen in die handelnden Personen ist bei vielen Fans praktisch aufgebraucht. Wenn die Ergebnisse nicht sehr schnell stimmen, wird es auch hier ungemütlich werden. Das weiß jeder, der diesen Verein momentan verfolgt.
Wie reagiert Schwartz dann auf Kritik? Kann er eine Mannschaft dauerhaft hinter sich halten, wenn es sportlich schwierig wird? Oder erleben wir irgendwann ähnliche Entwicklungen wie offenbar in Saarbrücken und er verliert relativ schnell Teile der Kabine? Genau solche Fragen stelle ich mir nach diesem Interview zwangsläufig.
Dazu kommt für mich noch ein grundsätzliches Thema, das ich im deutschen Fußball seit Jahren nicht verstehe. Es gibt Personalien, die gefühlt schon mehrfach totgeritten wurden und trotzdem mit erstaunlicher Regelmäßigkeit wieder irgendwo aus der Versenkung auftauchen und den nächsten Job bekommen. Alois Schwartz gehört für mich mittlerweile genauso in diese Kategorie wie beispielsweise Bruno Labbadia oder Dimitrios Grammozis.
Immer wieder dieselben bekannten Namen. Immer wieder die Hoffnung, dass es beim nächsten Verein dieses Mal funktionieren wird. Und wenn es nicht funktioniert, dauert es meistens nicht besonders lange, bis irgendwo der nächste Verein anruft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Evercore am 07.10.2026 um 13:53 Uhr bearbeitet
08.10.2026 - 14:17 Uhr
Laut der Südwestpresse war man auch so gütig und hat Alois Schwartz einen Vertrag bis 2028 (!!) gegeben.
08.10.2026 - 14:45 Uhr
Zitat von Evercore
Laut der Südwestpresse war man auch so gütig und hat Alois Schwartz einen Vertrag bis 2028 (!!) gegeben.
Laut der Südwestpresse war man auch so gütig und hat Alois Schwartz einen Vertrag bis 2028 (!!) gegeben.
das wird ja immer besser, wie macht man nicht einfach einen Leistungsbezogenen Vertrag? wen der Schuss nach hinten losgeht sehe ich uns den Vorsprung als Rekordinsolvenzmeister ausbauen.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

