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Daniel Farke
Geburtsdatum 30.10.1976
Alter 49
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Leeds United

Daniel Farke [Trainer]

04.06.2022 - 16:10 Uhr
Daniel Farke [Trainer] |#6431
31.05.2023 - 16:56 Uhr
Zitat von franko1904
Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von louplex

Zitat von Lindenbrook77

Manche sollten echt einmal ein wenig mehr Respekt der Person Farke gegenüber an den Tag legen. In erster Linie ist er ein Mensch, der sicherlich Fehler in der abgelaufenen Saison gemacht hat. Aber welcher Spieler hat keine Fehler gemacht? Nun den ganzen Frust und die ganze Wut für eine enttäuschende Saison auf eine Person zu fokussieren finde ich schon gelinde gesagt erbärmlich.

Mag sein, dass er die Mannschaft nicht weiter entwickelt hat, aber diese Mannschaft wurde in großen Teilen weder von ihm noch von Virkus zusammengestellt. Er musste mit dem arbeiten, was ihm vorgesetzt wurde.
Und das waren oft Spieler, die entweder ihren Leistungszenit überschritten hatten, mehr mit der eigenen Vertragssituation als mit dem Gegner auf dem Platz zu tun hatten, die eine oder andere gescheiterte Existenz in Sachen Fußball war auch dabei oder es waren einfach Spieler, die den Talentstatus bislang nicht verlassen haben oder es vielleicht auch nie tun werden. Alles in allem eine Mannschaft, die in den letzten 2,5 Jahre schon keine mehr war.

Am Ende kann man für all das eine Person verantwortlich machen, wenn man sich am liebsten in einer Welt des Schwarz und Weiss-Denkens einen schlanken Fuß machen möchte. Geschenkt. Trotzdem nehme ich Farke ab, dass er alles versucht hat, um das Beste für den Verein zu erreichen. Vielleicht war er manchmal zu loyal im Bezug auf seine Spieler, die es ihm nie gedankt haben. Damit war er das Gegenteil von Hütter, der ebenso an der Mannschaft gescheitert ist.

Letztlich glaube ich, dass Farke ein ehrlicher Mensch ist, vielleicht manchmal zu ehrlich für das Geschäft. Er war kein Blender wie Rose, sondern ich nehme ihm ab, dass er an das geglaubt hat, was er gesagt hat. Auch wenn einiges davon nicht umgesetzt werden konnte, weil die Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert hat, kann er erhobenen Hauptes durch die Vordertüre gehen, wenn seine Mission in den kommenden Tagen enden sollte.

Häme halte ich für total daneben und zeugt davon, dass man ein recht schlichtes Menschenbild hat.
Tut mir leid, wenn ich das mal in aller Deutlichkeit hier so sagen musste.

Ich stimme dir in jedem Punkt zu und das ist leider eine Entwicklung, die ich bei der Borussia schon seit einiger Zeit beobachte: Unsere Fanszene wird gefühlt immer undankbarer und unsympathischer.
Na klar gab es eine wundervolle Choreo und Verabschiedung für Stindl, aber vor allem deswegen, weil es bei dem Typen so gar keinen Ansatzpunkt für Kritik gibt. Es ist einfach der Inbegriff des nahezu perfekten Profis und Borussen. Deswegen aber andere ausscheidende Spieler zu behandeln wie den letzten Dreck ist absolut unwürdig.
Die Stimmung im Park und hier im Forum wird immer schlechter und spätestens dann, wenn die eigenen Spieler und der Trainer bereits vor dem Anstoß ausgepfiffen werden, ist das für mich nur noch destruktive Stimmungsmache und hat mit Fankultur nichts mehr zu tun. Kritik muss und soll von den Fans angesprochen werden, gerne auch während des Spiels, aber bitte immer in einem vernünftigen und konstruktiven Rahmen, aber spätestens zum Ende einer Saison erwarte ich versöhnliche Reaktionen und vor allem eins: Fair Play.


An erster Stelle, sind die meisten hier glaube ich, Fan des Vereins und nicht von Mitarbeitern des Vereins.
Die werden genau wie die Spieler kommen und gehen.

2. Respektvollen Umgang wird nicht nur für die Mitarbeiter des Vereins erwartet, genauso müssen die Mitarbeiter des Vereins den Fans respektvoll behandeln.

Egal damals von Eberl " „Sol­che A...cher! Diese Fans – so ein S.....dreck!“
Virkus oder Farke : " ahnungslosen von der Currywurst Bude... "

3. Was hier egal bei Farke oder Virkus kritisiert wird, ist die Leistung bzw. NICHT-LEISTUNG. Und die Personen selber.
Wenn man als Fan der Meinung ist, dass es nicht gut läuft, soll man Respekt zeigen und aus Respekt überhaupt kein Kritik aussprechen???
Wie kann man als Fans seine unzufriedenheit im Stadion seine Unzufriedenheit kundtun, mit Ablaus???

Wenn ich bei der Arbeit auch keine Leistung bringe, soll der Arbeitgeber aus Respekt mich einfach so weiter machen lassen und aus Respekt gar nicht seine unzufriedenheit mir mitteilen???


Ob Seoane, Hasenhüttl oder Polanski.
Die müssten sich alle erstmal in das Umfeld einleben, und sich zurechtfinden.
Diese Zeit müßte man Farke eben nicht mehr geben.
Er wird sich im Stillen ärgern, über so manchen laxen Spruch.
Er wird wissen, dass es eine ganz knappe Nummer ist, wenn er weitermachen darf.
Er ist erst 46 und noch kein erfahrener Trainer.
Und warum soll man das jetzt verschenken, bzw. den nächsten wieder eine Saison lang sich rantasten lassen?
Ganz nebenbei ist es auch noch eine finanzielle Belastung mehr.

Farke soll (auf Bewährung) weitermachen dürfen, und wenn er die richtigen Schlüsse zieht (und z.B. "seinen Jungs" mal Beine macht), dann wird man ja sehen, wohin uns das führt.
Ein Seoane oder wer auch immer, wird nicht per se die Mannschaft besser machen.
Denn das das kickende Personal unsere eigentliche Baustelle ist, dürfte kaum noch bezweifelt werden. Und wenn er wie in den letzten Spielen angedeutet hat, doch flexibler geworden zu sein, könnte das ein stabilisierender Faktor sein, nicht auch noch den Trainer (inkl. System) zu ändern.


Darf ich dir widersprechen??

Ein Trainer brauch nicht soviel Zeit um sich an das Umfeld zu gewöhnen. Er performt nicht auf dem Feld im Stadion, dass es eventuell seine Leistung beeinflussen würde.

Er muss sein Spielidee / Philosophie dem Spieler im Training eintrichtern. Da ist das Umfeld nicht so wichtig... Das kannst du auch in der Wüste, grob gesagt.

Ein Trainer muss nicht gut im Taktik sein sondern auch sehr guter Psychologe, der die Spieler so beeinflusst, dass die dann das was vorgegeben wird, auch zu hundertprozent umsetzen.

Wenn Farke mit dem Spieler so redet wie in der PK's dann kann ich die nicht Leistung der Spieler absolut verstehen.
Damals hatte ich auch so ein Prof, mega nett und sympathisch, aber bei seine Vorlesung nach 10 min habe automatisch abgeschaltet. Es könnte sein, daß der Inhalt mega interessant war, aber durch seine Art der Vorlesung, hatten 90% schon nach 10 min. abgeschaltet.

Ich höre schon die typischen Sätze, dass man dem "Neuen" Zeit geben muß, dass das nicht die Spieler sind, die er haben wollte, dass er noch nicht "angekommen" ist, usw.
Farke hat mE in den letzten Spielen angedeutet, dass er bzgl. der Aufstellung flexibler ist, als befürchtet. Damit hat er mein Hauptgegenargument entkräftet.
Was der in PKs widergibt, ist sowas von zweitrangig.
Er scheint kein großer Motivator zu sein, um es höflich auszudrücken, aber vielleicht läuft es ja besser, wenn er auch in der Breite einen runderneuerten Kader zur Verfügung hat.
Ich habe einige gute Ansätze gesehen.
Kann z.B. verstehen, warum er in Netz keinen Bense-Nachfolger sieht.
Dafür aber erkannt hat, dass die Mannschaft im Grunde auch mit einer 3er-Kette antreten kann.
Und das hat dafür gesorgt, dass wir Augsburg klar und deutlich dominieren konnten, da hat man endlich mal die Favoritenrolle akzeptabel spielen können.
Und das könnte doch ein (guter) Anfang gewesen sein.


Nur ganz kurz:

Er brachte allerdings 32,5 Spiele um zu erkennen das man auch mal mit 3er Kette spielen kann.
Das macht doch Mut.....


Auch kurz, wie lange hat denn der Vorgänger gebraucht um davon abzurücken?

Am Endergebnis sieht man doch eigentlich eindrucksvoll dass es mit einer 3er oder 4er Kette zum ziemlich identischen Ergebnis führt.
Daniel Farke [Trainer] |#6432
31.05.2023 - 16:57 Uhr
Zitat von franko1904

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von louplex

Zitat von Lindenbrook77

Manche sollten echt einmal ein wenig mehr Respekt der Person Farke gegenüber an den Tag legen. In erster Linie ist er ein Mensch, der sicherlich Fehler in der abgelaufenen Saison gemacht hat. Aber welcher Spieler hat keine Fehler gemacht? Nun den ganzen Frust und die ganze Wut für eine enttäuschende Saison auf eine Person zu fokussieren finde ich schon gelinde gesagt erbärmlich.

Mag sein, dass er die Mannschaft nicht weiter entwickelt hat, aber diese Mannschaft wurde in großen Teilen weder von ihm noch von Virkus zusammengestellt. Er musste mit dem arbeiten, was ihm vorgesetzt wurde.
Und das waren oft Spieler, die entweder ihren Leistungszenit überschritten hatten, mehr mit der eigenen Vertragssituation als mit dem Gegner auf dem Platz zu tun hatten, die eine oder andere gescheiterte Existenz in Sachen Fußball war auch dabei oder es waren einfach Spieler, die den Talentstatus bislang nicht verlassen haben oder es vielleicht auch nie tun werden. Alles in allem eine Mannschaft, die in den letzten 2,5 Jahre schon keine mehr war.

Am Ende kann man für all das eine Person verantwortlich machen, wenn man sich am liebsten in einer Welt des Schwarz und Weiss-Denkens einen schlanken Fuß machen möchte. Geschenkt. Trotzdem nehme ich Farke ab, dass er alles versucht hat, um das Beste für den Verein zu erreichen. Vielleicht war er manchmal zu loyal im Bezug auf seine Spieler, die es ihm nie gedankt haben. Damit war er das Gegenteil von Hütter, der ebenso an der Mannschaft gescheitert ist.

Letztlich glaube ich, dass Farke ein ehrlicher Mensch ist, vielleicht manchmal zu ehrlich für das Geschäft. Er war kein Blender wie Rose, sondern ich nehme ihm ab, dass er an das geglaubt hat, was er gesagt hat. Auch wenn einiges davon nicht umgesetzt werden konnte, weil die Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert hat, kann er erhobenen Hauptes durch die Vordertüre gehen, wenn seine Mission in den kommenden Tagen enden sollte.

Häme halte ich für total daneben und zeugt davon, dass man ein recht schlichtes Menschenbild hat.
Tut mir leid, wenn ich das mal in aller Deutlichkeit hier so sagen musste.

Ich stimme dir in jedem Punkt zu und das ist leider eine Entwicklung, die ich bei der Borussia schon seit einiger Zeit beobachte: Unsere Fanszene wird gefühlt immer undankbarer und unsympathischer.
Na klar gab es eine wundervolle Choreo und Verabschiedung für Stindl, aber vor allem deswegen, weil es bei dem Typen so gar keinen Ansatzpunkt für Kritik gibt. Es ist einfach der Inbegriff des nahezu perfekten Profis und Borussen. Deswegen aber andere ausscheidende Spieler zu behandeln wie den letzten Dreck ist absolut unwürdig.
Die Stimmung im Park und hier im Forum wird immer schlechter und spätestens dann, wenn die eigenen Spieler und der Trainer bereits vor dem Anstoß ausgepfiffen werden, ist das für mich nur noch destruktive Stimmungsmache und hat mit Fankultur nichts mehr zu tun. Kritik muss und soll von den Fans angesprochen werden, gerne auch während des Spiels, aber bitte immer in einem vernünftigen und konstruktiven Rahmen, aber spätestens zum Ende einer Saison erwarte ich versöhnliche Reaktionen und vor allem eins: Fair Play.


An erster Stelle, sind die meisten hier glaube ich, Fan des Vereins und nicht von Mitarbeitern des Vereins.
Die werden genau wie die Spieler kommen und gehen.

2. Respektvollen Umgang wird nicht nur für die Mitarbeiter des Vereins erwartet, genauso müssen die Mitarbeiter des Vereins den Fans respektvoll behandeln.

Egal damals von Eberl " „Sol­che A...cher! Diese Fans – so ein S.....dreck!“
Virkus oder Farke : " ahnungslosen von der Currywurst Bude... "

3. Was hier egal bei Farke oder Virkus kritisiert wird, ist die Leistung bzw. NICHT-LEISTUNG. Und die Personen selber.
Wenn man als Fan der Meinung ist, dass es nicht gut läuft, soll man Respekt zeigen und aus Respekt überhaupt kein Kritik aussprechen???
Wie kann man als Fans seine unzufriedenheit im Stadion seine Unzufriedenheit kundtun, mit Ablaus???

Wenn ich bei der Arbeit auch keine Leistung bringe, soll der Arbeitgeber aus Respekt mich einfach so weiter machen lassen und aus Respekt gar nicht seine unzufriedenheit mir mitteilen???


Ob Seoane, Hasenhüttl oder Polanski.
Die müssten sich alle erstmal in das Umfeld einleben, und sich zurechtfinden.
Diese Zeit müßte man Farke eben nicht mehr geben.
Er wird sich im Stillen ärgern, über so manchen laxen Spruch.
Er wird wissen, dass es eine ganz knappe Nummer ist, wenn er weitermachen darf.
Er ist erst 46 und noch kein erfahrener Trainer.
Und warum soll man das jetzt verschenken, bzw. den nächsten wieder eine Saison lang sich rantasten lassen?
Ganz nebenbei ist es auch noch eine finanzielle Belastung mehr.

Farke soll (auf Bewährung) weitermachen dürfen, und wenn er die richtigen Schlüsse zieht (und z.B. "seinen Jungs" mal Beine macht), dann wird man ja sehen, wohin uns das führt.
Ein Seoane oder wer auch immer, wird nicht per se die Mannschaft besser machen.
Denn das das kickende Personal unsere eigentliche Baustelle ist, dürfte kaum noch bezweifelt werden. Und wenn er wie in den letzten Spielen angedeutet hat, doch flexibler geworden zu sein, könnte das ein stabilisierender Faktor sein, nicht auch noch den Trainer (inkl. System) zu ändern.


Darf ich dir widersprechen??

Ein Trainer brauch nicht soviel Zeit um sich an das Umfeld zu gewöhnen. Er performt nicht auf dem Feld im Stadion, dass es eventuell seine Leistung beeinflussen würde.

Er muss sein Spielidee / Philosophie dem Spieler im Training eintrichtern. Da ist das Umfeld nicht so wichtig... Das kannst du auch in der Wüste, grob gesagt.

Ein Trainer muss nicht gut im Taktik sein sondern auch sehr guter Psychologe, der die Spieler so beeinflusst, dass die dann das was vorgegeben wird, auch zu hundertprozent umsetzen.

Wenn Farke mit dem Spieler so redet wie in der PK's dann kann ich die nicht Leistung der Spieler absolut verstehen.
Damals hatte ich auch so ein Prof, mega nett und sympathisch, aber bei seine Vorlesung nach 10 min habe automatisch abgeschaltet. Es könnte sein, daß der Inhalt mega interessant war, aber durch seine Art der Vorlesung, hatten 90% schon nach 10 min. abgeschaltet.

Ich höre schon die typischen Sätze, dass man dem "Neuen" Zeit geben muß, dass das nicht die Spieler sind, die er haben wollte, dass er noch nicht "angekommen" ist, usw.
Farke hat mE in den letzten Spielen angedeutet, dass er bzgl. der Aufstellung flexibler ist, als befürchtet. Damit hat er mein Hauptgegenargument entkräftet.
Was der in PKs widergibt, ist sowas von zweitrangig.
Er scheint kein großer Motivator zu sein, um es höflich auszudrücken, aber vielleicht läuft es ja besser, wenn er auch in der Breite einen runderneuerten Kader zur Verfügung hat.
Ich habe einige gute Ansätze gesehen.
Kann z.B. verstehen, warum er in Netz keinen Bense-Nachfolger sieht.
Dafür aber erkannt hat, dass die Mannschaft im Grunde auch mit einer 3er-Kette antreten kann.
Und das hat dafür gesorgt, dass wir Augsburg klar und deutlich dominieren konnten, da hat man endlich mal die Favoritenrolle akzeptabel spielen können.
Und das könnte doch ein (guter) Anfang gewesen sein.


Nur ganz kurz:

Er brachte allerdings 32,5 Spiele um zu erkennen das man auch mal mit 3er Kette spielen kann.
Das macht doch Mut.....


Exakt. Aber Dein zweiter Satz ist doch nicht von der Hand zu weisen.
Kriegen wir keinen guten LV, was ein teures Vergnügen werden könnte, und wir uns das ja möglicherweise nicht leisten können/wollen, weil es noch viel mehr noch größere Baustellen gibt (9er und 10). Da wäre doch ein Umdenken auf 3er-Kette (in die man ja auch Weigl integrieren könnte) denkbar! Spätestens seit Samstag ist es kein NoGo mehr - im Gegenteil. Lainer und Netz passen da prächtig. Scally mE ebenso! und das für beide Seiten!! Flaco ist heute eher RM als alles andere.
Das würde jedenfalls vieles ändern.
Und mit was, mit Erfog!
Wir haben endlich mal einen defensivstärkeren Gegner dominiert und geschlagen.
Darauf lässt sich doch aufbauen.

•     •     •

Originalzitat von Günther Netzer:

"Da haben Spieler auf dem Spielfeld gestanden, gestandene Spieler."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Internetzer am 31.05.2023 um 17:00 Uhr bearbeitet
Daniel Farke [Trainer] |#6433
31.05.2023 - 17:00 Uhr
Zitat von Treze82
Zitat von franko1904

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von louplex

Zitat von Lindenbrook77

Manche sollten echt einmal ein wenig mehr Respekt der Person Farke gegenüber an den Tag legen. In erster Linie ist er ein Mensch, der sicherlich Fehler in der abgelaufenen Saison gemacht hat. Aber welcher Spieler hat keine Fehler gemacht? Nun den ganzen Frust und die ganze Wut für eine enttäuschende Saison auf eine Person zu fokussieren finde ich schon gelinde gesagt erbärmlich.

Mag sein, dass er die Mannschaft nicht weiter entwickelt hat, aber diese Mannschaft wurde in großen Teilen weder von ihm noch von Virkus zusammengestellt. Er musste mit dem arbeiten, was ihm vorgesetzt wurde.
Und das waren oft Spieler, die entweder ihren Leistungszenit überschritten hatten, mehr mit der eigenen Vertragssituation als mit dem Gegner auf dem Platz zu tun hatten, die eine oder andere gescheiterte Existenz in Sachen Fußball war auch dabei oder es waren einfach Spieler, die den Talentstatus bislang nicht verlassen haben oder es vielleicht auch nie tun werden. Alles in allem eine Mannschaft, die in den letzten 2,5 Jahre schon keine mehr war.

Am Ende kann man für all das eine Person verantwortlich machen, wenn man sich am liebsten in einer Welt des Schwarz und Weiss-Denkens einen schlanken Fuß machen möchte. Geschenkt. Trotzdem nehme ich Farke ab, dass er alles versucht hat, um das Beste für den Verein zu erreichen. Vielleicht war er manchmal zu loyal im Bezug auf seine Spieler, die es ihm nie gedankt haben. Damit war er das Gegenteil von Hütter, der ebenso an der Mannschaft gescheitert ist.

Letztlich glaube ich, dass Farke ein ehrlicher Mensch ist, vielleicht manchmal zu ehrlich für das Geschäft. Er war kein Blender wie Rose, sondern ich nehme ihm ab, dass er an das geglaubt hat, was er gesagt hat. Auch wenn einiges davon nicht umgesetzt werden konnte, weil die Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert hat, kann er erhobenen Hauptes durch die Vordertüre gehen, wenn seine Mission in den kommenden Tagen enden sollte.

Häme halte ich für total daneben und zeugt davon, dass man ein recht schlichtes Menschenbild hat.
Tut mir leid, wenn ich das mal in aller Deutlichkeit hier so sagen musste.

Ich stimme dir in jedem Punkt zu und das ist leider eine Entwicklung, die ich bei der Borussia schon seit einiger Zeit beobachte: Unsere Fanszene wird gefühlt immer undankbarer und unsympathischer.
Na klar gab es eine wundervolle Choreo und Verabschiedung für Stindl, aber vor allem deswegen, weil es bei dem Typen so gar keinen Ansatzpunkt für Kritik gibt. Es ist einfach der Inbegriff des nahezu perfekten Profis und Borussen. Deswegen aber andere ausscheidende Spieler zu behandeln wie den letzten Dreck ist absolut unwürdig.
Die Stimmung im Park und hier im Forum wird immer schlechter und spätestens dann, wenn die eigenen Spieler und der Trainer bereits vor dem Anstoß ausgepfiffen werden, ist das für mich nur noch destruktive Stimmungsmache und hat mit Fankultur nichts mehr zu tun. Kritik muss und soll von den Fans angesprochen werden, gerne auch während des Spiels, aber bitte immer in einem vernünftigen und konstruktiven Rahmen, aber spätestens zum Ende einer Saison erwarte ich versöhnliche Reaktionen und vor allem eins: Fair Play.


An erster Stelle, sind die meisten hier glaube ich, Fan des Vereins und nicht von Mitarbeitern des Vereins.
Die werden genau wie die Spieler kommen und gehen.

2. Respektvollen Umgang wird nicht nur für die Mitarbeiter des Vereins erwartet, genauso müssen die Mitarbeiter des Vereins den Fans respektvoll behandeln.

Egal damals von Eberl " „Sol­che A...cher! Diese Fans – so ein S.....dreck!“
Virkus oder Farke : " ahnungslosen von der Currywurst Bude... "

3. Was hier egal bei Farke oder Virkus kritisiert wird, ist die Leistung bzw. NICHT-LEISTUNG. Und die Personen selber.
Wenn man als Fan der Meinung ist, dass es nicht gut läuft, soll man Respekt zeigen und aus Respekt überhaupt kein Kritik aussprechen???
Wie kann man als Fans seine unzufriedenheit im Stadion seine Unzufriedenheit kundtun, mit Ablaus???

Wenn ich bei der Arbeit auch keine Leistung bringe, soll der Arbeitgeber aus Respekt mich einfach so weiter machen lassen und aus Respekt gar nicht seine unzufriedenheit mir mitteilen???


Ob Seoane, Hasenhüttl oder Polanski.
Die müssten sich alle erstmal in das Umfeld einleben, und sich zurechtfinden.
Diese Zeit müßte man Farke eben nicht mehr geben.
Er wird sich im Stillen ärgern, über so manchen laxen Spruch.
Er wird wissen, dass es eine ganz knappe Nummer ist, wenn er weitermachen darf.
Er ist erst 46 und noch kein erfahrener Trainer.
Und warum soll man das jetzt verschenken, bzw. den nächsten wieder eine Saison lang sich rantasten lassen?
Ganz nebenbei ist es auch noch eine finanzielle Belastung mehr.

Farke soll (auf Bewährung) weitermachen dürfen, und wenn er die richtigen Schlüsse zieht (und z.B. "seinen Jungs" mal Beine macht), dann wird man ja sehen, wohin uns das führt.
Ein Seoane oder wer auch immer, wird nicht per se die Mannschaft besser machen.
Denn das das kickende Personal unsere eigentliche Baustelle ist, dürfte kaum noch bezweifelt werden. Und wenn er wie in den letzten Spielen angedeutet hat, doch flexibler geworden zu sein, könnte das ein stabilisierender Faktor sein, nicht auch noch den Trainer (inkl. System) zu ändern.


Darf ich dir widersprechen??

Ein Trainer brauch nicht soviel Zeit um sich an das Umfeld zu gewöhnen. Er performt nicht auf dem Feld im Stadion, dass es eventuell seine Leistung beeinflussen würde.

Er muss sein Spielidee / Philosophie dem Spieler im Training eintrichtern. Da ist das Umfeld nicht so wichtig... Das kannst du auch in der Wüste, grob gesagt.

Ein Trainer muss nicht gut im Taktik sein sondern auch sehr guter Psychologe, der die Spieler so beeinflusst, dass die dann das was vorgegeben wird, auch zu hundertprozent umsetzen.

Wenn Farke mit dem Spieler so redet wie in der PK's dann kann ich die nicht Leistung der Spieler absolut verstehen.
Damals hatte ich auch so ein Prof, mega nett und sympathisch, aber bei seine Vorlesung nach 10 min habe automatisch abgeschaltet. Es könnte sein, daß der Inhalt mega interessant war, aber durch seine Art der Vorlesung, hatten 90% schon nach 10 min. abgeschaltet.

Ich höre schon die typischen Sätze, dass man dem "Neuen" Zeit geben muß, dass das nicht die Spieler sind, die er haben wollte, dass er noch nicht "angekommen" ist, usw.
Farke hat mE in den letzten Spielen angedeutet, dass er bzgl. der Aufstellung flexibler ist, als befürchtet. Damit hat er mein Hauptgegenargument entkräftet.
Was der in PKs widergibt, ist sowas von zweitrangig.
Er scheint kein großer Motivator zu sein, um es höflich auszudrücken, aber vielleicht läuft es ja besser, wenn er auch in der Breite einen runderneuerten Kader zur Verfügung hat.
Ich habe einige gute Ansätze gesehen.
Kann z.B. verstehen, warum er in Netz keinen Bense-Nachfolger sieht.
Dafür aber erkannt hat, dass die Mannschaft im Grunde auch mit einer 3er-Kette antreten kann.
Und das hat dafür gesorgt, dass wir Augsburg klar und deutlich dominieren konnten, da hat man endlich mal die Favoritenrolle akzeptabel spielen können.
Und das könnte doch ein (guter) Anfang gewesen sein.


Nur ganz kurz:

Er brachte allerdings 32,5 Spiele um zu erkennen das man auch mal mit 3er Kette spielen kann.
Das macht doch Mut.....


Auch kurz, wie lange hat denn der Vorgänger gebraucht um davon abzurücken?

Am Endergebnis sieht man doch eigentlich eindrucksvoll dass es mit einer 3er oder 4er Kette zum ziemlich identischen Ergebnis führt.


Wieso abzurücken? Abgesehen vom letzten Spiel gegen Hoffenheim hatte der die eigentlich etabliert, häufig mit Leuten wie Beyer, Netz und Scally, sprich sehr zukunftsträchtig.
Daniel Farke [Trainer] |#6434
31.05.2023 - 17:00 Uhr
Zitat von franko1904
Zitat von Treze82

Interessant, haben wir letzte Saison eigentlich auch so viel über wenige Wechsel diskutiert?
Diesen "Titel" hat Borussia Mönchengladbach unter Daniel Farke erfolgreich verteidigt: Kein Bundesligaklub wechselte in der abgelaufenen Bundesligasaison seltener als die Fohlen. Erklärungsansätze - und welche Vereine am häufigsten auf frische Kräfte setzten.

Lesen Sie hier die vollständige Meldung:
https://www.kicker.de/953909/artikel/daniel-farke-der-wenigwechsler-der-liga

Hatte ich ehrlich gesagt gar nicht so auf dem Schirm dass auch Hütte schon wenig gewechselt hat, spricht dann vielleicht nochmals für wenig Alternativen im Kader (da denke ich übrigens dass Schippers früh die Bremse gezogen hat, denke dieses Problem werden demnächst so einige mit ein, zwei Jahren Nachlauf auch haben)


Es gibt da aber schon Unterschiede. Der größte ist mE das Hütter sehr lange auf viele Spieler verzichten musste. Wie kam wohl ein Netz oder auch Scally auf so viele Minuten? Dazu Ausfälle von Thuram, Plea, Neuhaus und Stindl etc etc.

Kurz runter gebrochen hatte Hütter deutlich weniger Alternativen.


Mehr Verletzte gebe ich dir recht, aber auch (etwas) mehr Kadertiefe, wenn man sich das nach Positionen ansieht sehe ich da keinen deutlichen Unterschied, Neuhaus und Ko waren auch diese Saison lange raus.

Bei Netz könnte man auch provokant fragen ob er nur wegen des Ausfalls von Ramy so oft spielte.
Daniel Farke [Trainer] |#6435
31.05.2023 - 17:02 Uhr
Zitat von Treze82
Zitat von franko1904

Zitat von Treze82

Interessant, haben wir letzte Saison eigentlich auch so viel über wenige Wechsel diskutiert?
Diesen "Titel" hat Borussia Mönchengladbach unter Daniel Farke erfolgreich verteidigt: Kein Bundesligaklub wechselte in der abgelaufenen Bundesligasaison seltener als die Fohlen. Erklärungsansätze - und welche Vereine am häufigsten auf frische Kräfte setzten.

Lesen Sie hier die vollständige Meldung:
https://www.kicker.de/953909/artikel/daniel-farke-der-wenigwechsler-der-liga

Hatte ich ehrlich gesagt gar nicht so auf dem Schirm dass auch Hütte schon wenig gewechselt hat, spricht dann vielleicht nochmals für wenig Alternativen im Kader (da denke ich übrigens dass Schippers früh die Bremse gezogen hat, denke dieses Problem werden demnächst so einige mit ein, zwei Jahren Nachlauf auch haben)


Es gibt da aber schon Unterschiede. Der größte ist mE das Hütter sehr lange auf viele Spieler verzichten musste. Wie kam wohl ein Netz oder auch Scally auf so viele Minuten? Dazu Ausfälle von Thuram, Plea, Neuhaus und Stindl etc etc.

Kurz runter gebrochen hatte Hütter deutlich weniger Alternativen.


Mehr Verletzte gebe ich dir recht, aber auch (etwas) mehr Kadertiefe, wenn man sich das nach Positionen ansieht sehe ich da keinen deutlichen Unterschied, Neuhaus und Ko waren auch diese Saison lange raus.

Bei Netz könnte man auch provokant fragen ob er nur wegen des Ausfalls von Ramy so oft spielte.


Ist denn der Hauptkritikpunkt die wenigen Wechsel? Für mich kamen die nur einfach immer viel zu spät, meistens dann wenn der Drops, in welche Richtung auch immer, längst gelutscht war. Er hat da halt selten versucht noch Einfluss zu nehmen.
Daniel Farke [Trainer] |#6436
31.05.2023 - 17:06 Uhr
Zitat von BenyS
Zitat von Treze82

Zitat von franko1904

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von louplex

Zitat von Lindenbrook77

Manche sollten echt einmal ein wenig mehr Respekt der Person Farke gegenüber an den Tag legen. In erster Linie ist er ein Mensch, der sicherlich Fehler in der abgelaufenen Saison gemacht hat. Aber welcher Spieler hat keine Fehler gemacht? Nun den ganzen Frust und die ganze Wut für eine enttäuschende Saison auf eine Person zu fokussieren finde ich schon gelinde gesagt erbärmlich.

Mag sein, dass er die Mannschaft nicht weiter entwickelt hat, aber diese Mannschaft wurde in großen Teilen weder von ihm noch von Virkus zusammengestellt. Er musste mit dem arbeiten, was ihm vorgesetzt wurde.
Und das waren oft Spieler, die entweder ihren Leistungszenit überschritten hatten, mehr mit der eigenen Vertragssituation als mit dem Gegner auf dem Platz zu tun hatten, die eine oder andere gescheiterte Existenz in Sachen Fußball war auch dabei oder es waren einfach Spieler, die den Talentstatus bislang nicht verlassen haben oder es vielleicht auch nie tun werden. Alles in allem eine Mannschaft, die in den letzten 2,5 Jahre schon keine mehr war.

Am Ende kann man für all das eine Person verantwortlich machen, wenn man sich am liebsten in einer Welt des Schwarz und Weiss-Denkens einen schlanken Fuß machen möchte. Geschenkt. Trotzdem nehme ich Farke ab, dass er alles versucht hat, um das Beste für den Verein zu erreichen. Vielleicht war er manchmal zu loyal im Bezug auf seine Spieler, die es ihm nie gedankt haben. Damit war er das Gegenteil von Hütter, der ebenso an der Mannschaft gescheitert ist.

Letztlich glaube ich, dass Farke ein ehrlicher Mensch ist, vielleicht manchmal zu ehrlich für das Geschäft. Er war kein Blender wie Rose, sondern ich nehme ihm ab, dass er an das geglaubt hat, was er gesagt hat. Auch wenn einiges davon nicht umgesetzt werden konnte, weil die Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert hat, kann er erhobenen Hauptes durch die Vordertüre gehen, wenn seine Mission in den kommenden Tagen enden sollte.

Häme halte ich für total daneben und zeugt davon, dass man ein recht schlichtes Menschenbild hat.
Tut mir leid, wenn ich das mal in aller Deutlichkeit hier so sagen musste.

Ich stimme dir in jedem Punkt zu und das ist leider eine Entwicklung, die ich bei der Borussia schon seit einiger Zeit beobachte: Unsere Fanszene wird gefühlt immer undankbarer und unsympathischer.
Na klar gab es eine wundervolle Choreo und Verabschiedung für Stindl, aber vor allem deswegen, weil es bei dem Typen so gar keinen Ansatzpunkt für Kritik gibt. Es ist einfach der Inbegriff des nahezu perfekten Profis und Borussen. Deswegen aber andere ausscheidende Spieler zu behandeln wie den letzten Dreck ist absolut unwürdig.
Die Stimmung im Park und hier im Forum wird immer schlechter und spätestens dann, wenn die eigenen Spieler und der Trainer bereits vor dem Anstoß ausgepfiffen werden, ist das für mich nur noch destruktive Stimmungsmache und hat mit Fankultur nichts mehr zu tun. Kritik muss und soll von den Fans angesprochen werden, gerne auch während des Spiels, aber bitte immer in einem vernünftigen und konstruktiven Rahmen, aber spätestens zum Ende einer Saison erwarte ich versöhnliche Reaktionen und vor allem eins: Fair Play.


An erster Stelle, sind die meisten hier glaube ich, Fan des Vereins und nicht von Mitarbeitern des Vereins.
Die werden genau wie die Spieler kommen und gehen.

2. Respektvollen Umgang wird nicht nur für die Mitarbeiter des Vereins erwartet, genauso müssen die Mitarbeiter des Vereins den Fans respektvoll behandeln.

Egal damals von Eberl " „Sol­che A...cher! Diese Fans – so ein S.....dreck!“
Virkus oder Farke : " ahnungslosen von der Currywurst Bude... "

3. Was hier egal bei Farke oder Virkus kritisiert wird, ist die Leistung bzw. NICHT-LEISTUNG. Und die Personen selber.
Wenn man als Fan der Meinung ist, dass es nicht gut läuft, soll man Respekt zeigen und aus Respekt überhaupt kein Kritik aussprechen???
Wie kann man als Fans seine unzufriedenheit im Stadion seine Unzufriedenheit kundtun, mit Ablaus???

Wenn ich bei der Arbeit auch keine Leistung bringe, soll der Arbeitgeber aus Respekt mich einfach so weiter machen lassen und aus Respekt gar nicht seine unzufriedenheit mir mitteilen???


Ob Seoane, Hasenhüttl oder Polanski.
Die müssten sich alle erstmal in das Umfeld einleben, und sich zurechtfinden.
Diese Zeit müßte man Farke eben nicht mehr geben.
Er wird sich im Stillen ärgern, über so manchen laxen Spruch.
Er wird wissen, dass es eine ganz knappe Nummer ist, wenn er weitermachen darf.
Er ist erst 46 und noch kein erfahrener Trainer.
Und warum soll man das jetzt verschenken, bzw. den nächsten wieder eine Saison lang sich rantasten lassen?
Ganz nebenbei ist es auch noch eine finanzielle Belastung mehr.

Farke soll (auf Bewährung) weitermachen dürfen, und wenn er die richtigen Schlüsse zieht (und z.B. "seinen Jungs" mal Beine macht), dann wird man ja sehen, wohin uns das führt.
Ein Seoane oder wer auch immer, wird nicht per se die Mannschaft besser machen.
Denn das das kickende Personal unsere eigentliche Baustelle ist, dürfte kaum noch bezweifelt werden. Und wenn er wie in den letzten Spielen angedeutet hat, doch flexibler geworden zu sein, könnte das ein stabilisierender Faktor sein, nicht auch noch den Trainer (inkl. System) zu ändern.


Darf ich dir widersprechen??

Ein Trainer brauch nicht soviel Zeit um sich an das Umfeld zu gewöhnen. Er performt nicht auf dem Feld im Stadion, dass es eventuell seine Leistung beeinflussen würde.

Er muss sein Spielidee / Philosophie dem Spieler im Training eintrichtern. Da ist das Umfeld nicht so wichtig... Das kannst du auch in der Wüste, grob gesagt.

Ein Trainer muss nicht gut im Taktik sein sondern auch sehr guter Psychologe, der die Spieler so beeinflusst, dass die dann das was vorgegeben wird, auch zu hundertprozent umsetzen.

Wenn Farke mit dem Spieler so redet wie in der PK's dann kann ich die nicht Leistung der Spieler absolut verstehen.
Damals hatte ich auch so ein Prof, mega nett und sympathisch, aber bei seine Vorlesung nach 10 min habe automatisch abgeschaltet. Es könnte sein, daß der Inhalt mega interessant war, aber durch seine Art der Vorlesung, hatten 90% schon nach 10 min. abgeschaltet.

Ich höre schon die typischen Sätze, dass man dem "Neuen" Zeit geben muß, dass das nicht die Spieler sind, die er haben wollte, dass er noch nicht "angekommen" ist, usw.
Farke hat mE in den letzten Spielen angedeutet, dass er bzgl. der Aufstellung flexibler ist, als befürchtet. Damit hat er mein Hauptgegenargument entkräftet.
Was der in PKs widergibt, ist sowas von zweitrangig.
Er scheint kein großer Motivator zu sein, um es höflich auszudrücken, aber vielleicht läuft es ja besser, wenn er auch in der Breite einen runderneuerten Kader zur Verfügung hat.
Ich habe einige gute Ansätze gesehen.
Kann z.B. verstehen, warum er in Netz keinen Bense-Nachfolger sieht.
Dafür aber erkannt hat, dass die Mannschaft im Grunde auch mit einer 3er-Kette antreten kann.
Und das hat dafür gesorgt, dass wir Augsburg klar und deutlich dominieren konnten, da hat man endlich mal die Favoritenrolle akzeptabel spielen können.
Und das könnte doch ein (guter) Anfang gewesen sein.


Nur ganz kurz:

Er brachte allerdings 32,5 Spiele um zu erkennen das man auch mal mit 3er Kette spielen kann.
Das macht doch Mut.....


Auch kurz, wie lange hat denn der Vorgänger gebraucht um davon abzurücken?

Am Endergebnis sieht man doch eigentlich eindrucksvoll dass es mit einer 3er oder 4er Kette zum ziemlich identischen Ergebnis führt.


Wieso abzurücken? Abgesehen vom letzten Spiel gegen Hoffenheim hatte der die eigentlich etabliert, häufig mit Leuten wie Beyer, Netz und Scally, sprich sehr zukunftsträchtig.


Okay, ich erläutere etwas.
Wenn man Farke jetzt vorwirft erst am vorletzten Spieltag von 4er auf 3er Kette zu wechseln, dann kann man andersrum doch fragen warum sein Vorgänger so lange daran festhielt bzw ob dem das auch vorgeworfen wird.
Mehr oder weniger Erfolg brachte weder die eine noch die andere Variante, beide enden auf Platz 10 mit sehr ähnlichen Zahlen.

Ich möchte weder Farke bevorzugen, noch Hütter schlecht machen, aber diesen Vorwurf finde ich dann substanzlos.
Vielleicht ist diese Grundordnung als Zahlengerüst auf dem Papier auch wirklich gar nicht so relevant.
Daniel Farke [Trainer] |#6437
31.05.2023 - 17:10 Uhr
Zitat von BenyS
Zitat von Treze82

Zitat von franko1904

Zitat von Treze82

Interessant, haben wir letzte Saison eigentlich auch so viel über wenige Wechsel diskutiert?
Diesen "Titel" hat Borussia Mönchengladbach unter Daniel Farke erfolgreich verteidigt: Kein Bundesligaklub wechselte in der abgelaufenen Bundesligasaison seltener als die Fohlen. Erklärungsansätze - und welche Vereine am häufigsten auf frische Kräfte setzten.

Lesen Sie hier die vollständige Meldung:
https://www.kicker.de/953909/artikel/daniel-farke-der-wenigwechsler-der-liga

Hatte ich ehrlich gesagt gar nicht so auf dem Schirm dass auch Hütte schon wenig gewechselt hat, spricht dann vielleicht nochmals für wenig Alternativen im Kader (da denke ich übrigens dass Schippers früh die Bremse gezogen hat, denke dieses Problem werden demnächst so einige mit ein, zwei Jahren Nachlauf auch haben)


Es gibt da aber schon Unterschiede. Der größte ist mE das Hütter sehr lange auf viele Spieler verzichten musste. Wie kam wohl ein Netz oder auch Scally auf so viele Minuten? Dazu Ausfälle von Thuram, Plea, Neuhaus und Stindl etc etc.

Kurz runter gebrochen hatte Hütter deutlich weniger Alternativen.


Mehr Verletzte gebe ich dir recht, aber auch (etwas) mehr Kadertiefe, wenn man sich das nach Positionen ansieht sehe ich da keinen deutlichen Unterschied, Neuhaus und Ko waren auch diese Saison lange raus.

Bei Netz könnte man auch provokant fragen ob er nur wegen des Ausfalls von Ramy so oft spielte.


Ist denn der Hauptkritikpunkt die wenigen Wechsel? Für mich kamen die nur einfach immer viel zu spät, meistens dann wenn der Drops, in welche Richtung auch immer, längst gelutscht war. Er hat da halt selten versucht noch Einfluss zu nehmen.


Vielleicht nicht der Hauptkritikpunkt, aber doch ein oft gelesener.
Ja, ich stimme dir zu dass der Zeitpunkt noch öfter kritisiert wurde, da gehe ich auch teils mit.
Sollte es aber an mangelnder Qualität von der Bank liegen bzw zu wenig Alternativen dann ist es ja fast egal ob er überhaupt wechselt.
Daniel Farke [Trainer] |#6438
31.05.2023 - 17:11 Uhr
Zitat von Treze82

Zitat von BenyS

Zitat von Treze82

Zitat von franko1904

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von louplex

Zitat von Lindenbrook77

Manche sollten echt einmal ein wenig mehr Respekt der Person Farke gegenüber an den Tag legen. In erster Linie ist er ein Mensch, der sicherlich Fehler in der abgelaufenen Saison gemacht hat. Aber welcher Spieler hat keine Fehler gemacht? Nun den ganzen Frust und die ganze Wut für eine enttäuschende Saison auf eine Person zu fokussieren finde ich schon gelinde gesagt erbärmlich.

Mag sein, dass er die Mannschaft nicht weiter entwickelt hat, aber diese Mannschaft wurde in großen Teilen weder von ihm noch von Virkus zusammengestellt. Er musste mit dem arbeiten, was ihm vorgesetzt wurde.
Und das waren oft Spieler, die entweder ihren Leistungszenit überschritten hatten, mehr mit der eigenen Vertragssituation als mit dem Gegner auf dem Platz zu tun hatten, die eine oder andere gescheiterte Existenz in Sachen Fußball war auch dabei oder es waren einfach Spieler, die den Talentstatus bislang nicht verlassen haben oder es vielleicht auch nie tun werden. Alles in allem eine Mannschaft, die in den letzten 2,5 Jahre schon keine mehr war.

Am Ende kann man für all das eine Person verantwortlich machen, wenn man sich am liebsten in einer Welt des Schwarz und Weiss-Denkens einen schlanken Fuß machen möchte. Geschenkt. Trotzdem nehme ich Farke ab, dass er alles versucht hat, um das Beste für den Verein zu erreichen. Vielleicht war er manchmal zu loyal im Bezug auf seine Spieler, die es ihm nie gedankt haben. Damit war er das Gegenteil von Hütter, der ebenso an der Mannschaft gescheitert ist.

Letztlich glaube ich, dass Farke ein ehrlicher Mensch ist, vielleicht manchmal zu ehrlich für das Geschäft. Er war kein Blender wie Rose, sondern ich nehme ihm ab, dass er an das geglaubt hat, was er gesagt hat. Auch wenn einiges davon nicht umgesetzt werden konnte, weil die Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert hat, kann er erhobenen Hauptes durch die Vordertüre gehen, wenn seine Mission in den kommenden Tagen enden sollte.

Häme halte ich für total daneben und zeugt davon, dass man ein recht schlichtes Menschenbild hat.
Tut mir leid, wenn ich das mal in aller Deutlichkeit hier so sagen musste.

Ich stimme dir in jedem Punkt zu und das ist leider eine Entwicklung, die ich bei der Borussia schon seit einiger Zeit beobachte: Unsere Fanszene wird gefühlt immer undankbarer und unsympathischer.
Na klar gab es eine wundervolle Choreo und Verabschiedung für Stindl, aber vor allem deswegen, weil es bei dem Typen so gar keinen Ansatzpunkt für Kritik gibt. Es ist einfach der Inbegriff des nahezu perfekten Profis und Borussen. Deswegen aber andere ausscheidende Spieler zu behandeln wie den letzten Dreck ist absolut unwürdig.
Die Stimmung im Park und hier im Forum wird immer schlechter und spätestens dann, wenn die eigenen Spieler und der Trainer bereits vor dem Anstoß ausgepfiffen werden, ist das für mich nur noch destruktive Stimmungsmache und hat mit Fankultur nichts mehr zu tun. Kritik muss und soll von den Fans angesprochen werden, gerne auch während des Spiels, aber bitte immer in einem vernünftigen und konstruktiven Rahmen, aber spätestens zum Ende einer Saison erwarte ich versöhnliche Reaktionen und vor allem eins: Fair Play.


An erster Stelle, sind die meisten hier glaube ich, Fan des Vereins und nicht von Mitarbeitern des Vereins.
Die werden genau wie die Spieler kommen und gehen.

2. Respektvollen Umgang wird nicht nur für die Mitarbeiter des Vereins erwartet, genauso müssen die Mitarbeiter des Vereins den Fans respektvoll behandeln.

Egal damals von Eberl " „Sol­che A...cher! Diese Fans – so ein S.....dreck!“
Virkus oder Farke : " ahnungslosen von der Currywurst Bude... "

3. Was hier egal bei Farke oder Virkus kritisiert wird, ist die Leistung bzw. NICHT-LEISTUNG. Und die Personen selber.
Wenn man als Fan der Meinung ist, dass es nicht gut läuft, soll man Respekt zeigen und aus Respekt überhaupt kein Kritik aussprechen???
Wie kann man als Fans seine unzufriedenheit im Stadion seine Unzufriedenheit kundtun, mit Ablaus???

Wenn ich bei der Arbeit auch keine Leistung bringe, soll der Arbeitgeber aus Respekt mich einfach so weiter machen lassen und aus Respekt gar nicht seine unzufriedenheit mir mitteilen???


Ob Seoane, Hasenhüttl oder Polanski.
Die müssten sich alle erstmal in das Umfeld einleben, und sich zurechtfinden.
Diese Zeit müßte man Farke eben nicht mehr geben.
Er wird sich im Stillen ärgern, über so manchen laxen Spruch.
Er wird wissen, dass es eine ganz knappe Nummer ist, wenn er weitermachen darf.
Er ist erst 46 und noch kein erfahrener Trainer.
Und warum soll man das jetzt verschenken, bzw. den nächsten wieder eine Saison lang sich rantasten lassen?
Ganz nebenbei ist es auch noch eine finanzielle Belastung mehr.

Farke soll (auf Bewährung) weitermachen dürfen, und wenn er die richtigen Schlüsse zieht (und z.B. "seinen Jungs" mal Beine macht), dann wird man ja sehen, wohin uns das führt.
Ein Seoane oder wer auch immer, wird nicht per se die Mannschaft besser machen.
Denn das das kickende Personal unsere eigentliche Baustelle ist, dürfte kaum noch bezweifelt werden. Und wenn er wie in den letzten Spielen angedeutet hat, doch flexibler geworden zu sein, könnte das ein stabilisierender Faktor sein, nicht auch noch den Trainer (inkl. System) zu ändern.


Darf ich dir widersprechen??

Ein Trainer brauch nicht soviel Zeit um sich an das Umfeld zu gewöhnen. Er performt nicht auf dem Feld im Stadion, dass es eventuell seine Leistung beeinflussen würde.

Er muss sein Spielidee / Philosophie dem Spieler im Training eintrichtern. Da ist das Umfeld nicht so wichtig... Das kannst du auch in der Wüste, grob gesagt.

Ein Trainer muss nicht gut im Taktik sein sondern auch sehr guter Psychologe, der die Spieler so beeinflusst, dass die dann das was vorgegeben wird, auch zu hundertprozent umsetzen.

Wenn Farke mit dem Spieler so redet wie in der PK's dann kann ich die nicht Leistung der Spieler absolut verstehen.
Damals hatte ich auch so ein Prof, mega nett und sympathisch, aber bei seine Vorlesung nach 10 min habe automatisch abgeschaltet. Es könnte sein, daß der Inhalt mega interessant war, aber durch seine Art der Vorlesung, hatten 90% schon nach 10 min. abgeschaltet.

Ich höre schon die typischen Sätze, dass man dem "Neuen" Zeit geben muß, dass das nicht die Spieler sind, die er haben wollte, dass er noch nicht "angekommen" ist, usw.
Farke hat mE in den letzten Spielen angedeutet, dass er bzgl. der Aufstellung flexibler ist, als befürchtet. Damit hat er mein Hauptgegenargument entkräftet.
Was der in PKs widergibt, ist sowas von zweitrangig.
Er scheint kein großer Motivator zu sein, um es höflich auszudrücken, aber vielleicht läuft es ja besser, wenn er auch in der Breite einen runderneuerten Kader zur Verfügung hat.
Ich habe einige gute Ansätze gesehen.
Kann z.B. verstehen, warum er in Netz keinen Bense-Nachfolger sieht.
Dafür aber erkannt hat, dass die Mannschaft im Grunde auch mit einer 3er-Kette antreten kann.
Und das hat dafür gesorgt, dass wir Augsburg klar und deutlich dominieren konnten, da hat man endlich mal die Favoritenrolle akzeptabel spielen können.
Und das könnte doch ein (guter) Anfang gewesen sein.


Nur ganz kurz:

Er brachte allerdings 32,5 Spiele um zu erkennen das man auch mal mit 3er Kette spielen kann.
Das macht doch Mut.....


Auch kurz, wie lange hat denn der Vorgänger gebraucht um davon abzurücken?

Am Endergebnis sieht man doch eigentlich eindrucksvoll dass es mit einer 3er oder 4er Kette zum ziemlich identischen Ergebnis führt.


Wieso abzurücken? Abgesehen vom letzten Spiel gegen Hoffenheim hatte der die eigentlich etabliert, häufig mit Leuten wie Beyer, Netz und Scally, sprich sehr zukunftsträchtig.


Okay, ich erläutere etwas.
Wenn man Farke jetzt vorwirft erst am vorletzten Spieltag von 4er auf 3er Kette zu wechseln, dann kann man andersrum doch fragen warum sein Vorgänger so lange daran festhielt bzw ob dem das auch vorgeworfen wird.
Mehr oder weniger Erfolg brachte weder die eine noch die andere Variante, beide enden auf Platz 10 mit sehr ähnlichen Zahlen.

Ich möchte weder Farke bevorzugen, noch Hütter schlecht machen, aber diesen Vorwurf finde ich dann substanzlos.
Vielleicht ist diese Grundordnung als Zahlengerüst auf dem Papier auch wirklich gar nicht so relevant.


Ich glaube prinzipiell auch, dass es so relevant nicht ist bzw. andere Faktoren sicher eine größere Rolle spielen als das System. ABER, ich denke das man in dem System besser junge Spieler einbauen und entwickeln kann. Auf aussen, weil die jeweiligen RIV und LIV als Absicherung dienen, und innen weil einer der 3 IV von 2 erfahrenen gecoacht werden kann. Finde auch das hat man letzte Saison mit der Zeit gesehen und da haben 3 junge Spieler massive Fortschritte gemacht. Das ist im übrigen mein viel größerer Vorwurf an Farke, er hat wenig dafür getan das Team für die Zukunft zu entwickeln, jeder wusste das es eher Übergang als alles andere wird.

Ergänzend würde ich behaupten das Beyer die Qualität hat so einzuschlagen uns ne Stange Geld zu bringen hatte auch viel mit der letzten Saison unter Hütter zu tun. Natürlich auch mit Farke, weil der ihn weggeschickt hat
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BenyS am 31.05.2023 um 17:18 Uhr bearbeitet
Daniel Farke [Trainer] |#6439
31.05.2023 - 17:16 Uhr
Zitat von BenyS
Zitat von Treze82

Zitat von franko1904

Zitat von Treze82

Interessant, haben wir letzte Saison eigentlich auch so viel über wenige Wechsel diskutiert?
Diesen "Titel" hat Borussia Mönchengladbach unter Daniel Farke erfolgreich verteidigt: Kein Bundesligaklub wechselte in der abgelaufenen Bundesligasaison seltener als die Fohlen. Erklärungsansätze - und welche Vereine am häufigsten auf frische Kräfte setzten.

Lesen Sie hier die vollständige Meldung:
https://www.kicker.de/953909/artikel/daniel-farke-der-wenigwechsler-der-liga

Hatte ich ehrlich gesagt gar nicht so auf dem Schirm dass auch Hütte schon wenig gewechselt hat, spricht dann vielleicht nochmals für wenig Alternativen im Kader (da denke ich übrigens dass Schippers früh die Bremse gezogen hat, denke dieses Problem werden demnächst so einige mit ein, zwei Jahren Nachlauf auch haben)


Es gibt da aber schon Unterschiede. Der größte ist mE das Hütter sehr lange auf viele Spieler verzichten musste. Wie kam wohl ein Netz oder auch Scally auf so viele Minuten? Dazu Ausfälle von Thuram, Plea, Neuhaus und Stindl etc etc.

Kurz runter gebrochen hatte Hütter deutlich weniger Alternativen.


Mehr Verletzte gebe ich dir recht, aber auch (etwas) mehr Kadertiefe, wenn man sich das nach Positionen ansieht sehe ich da keinen deutlichen Unterschied, Neuhaus und Ko waren auch diese Saison lange raus.

Bei Netz könnte man auch provokant fragen ob er nur wegen des Ausfalls von Ramy so oft spielte.


Ist denn der Hauptkritikpunkt die wenigen Wechsel? Für mich kamen die nur einfach immer viel zu spät, meistens dann wenn der Drops, in welche Richtung auch immer, längst gelutscht war. Er hat da halt selten versucht noch Einfluss zu nehmen.


Naja, mit einer Bank wie bei einem Topteam wäre Farke das wohl leichter gefallen. Aber wenn man Hermann, Wolf und Co dort sitzen hat, ein paar Rekonvaleszenten, und dazu "Talente", wo man sich auch nicht sicher ist, ob die es mal in der dritten Liga schaffen, dann ist die Auswahl auch nicht wirklich groß. Dann bleibt man vermutlich besser bei der ersten Elf, zumal sich auch kein Spieler nach Einwechselungen wirklich aufgedrängt hat. Und nicht jeder Spieler stand nur 5 Minuten auf dem Platz. Wenn man also eher die Wahl der Qual als die Qual der Wahl hat, dann nehme ich ihm das nicht wirklich übel. Jedenfalls gab es keinen Spieler in der Saison, wo ich gesagt habe, der hat so sensationell gespielt, dass ich nicht verstehe, warum der nicht ständig in der Startelf steht. Außer Stindl vielleicht, aber der schafft halt dauerhaft keine 90 Minuten mehr.
Daniel Farke [Trainer] |#6440
31.05.2023 - 17:27 Uhr
Zitat von BenyS
Zitat von Treze82

Zitat von BenyS

Zitat von Treze82

Zitat von franko1904

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von Internetzer

Zitat von shahab

Zitat von louplex

Zitat von Lindenbrook77

Manche sollten echt einmal ein wenig mehr Respekt der Person Farke gegenüber an den Tag legen. In erster Linie ist er ein Mensch, der sicherlich Fehler in der abgelaufenen Saison gemacht hat. Aber welcher Spieler hat keine Fehler gemacht? Nun den ganzen Frust und die ganze Wut für eine enttäuschende Saison auf eine Person zu fokussieren finde ich schon gelinde gesagt erbärmlich.

Mag sein, dass er die Mannschaft nicht weiter entwickelt hat, aber diese Mannschaft wurde in großen Teilen weder von ihm noch von Virkus zusammengestellt. Er musste mit dem arbeiten, was ihm vorgesetzt wurde.
Und das waren oft Spieler, die entweder ihren Leistungszenit überschritten hatten, mehr mit der eigenen Vertragssituation als mit dem Gegner auf dem Platz zu tun hatten, die eine oder andere gescheiterte Existenz in Sachen Fußball war auch dabei oder es waren einfach Spieler, die den Talentstatus bislang nicht verlassen haben oder es vielleicht auch nie tun werden. Alles in allem eine Mannschaft, die in den letzten 2,5 Jahre schon keine mehr war.

Am Ende kann man für all das eine Person verantwortlich machen, wenn man sich am liebsten in einer Welt des Schwarz und Weiss-Denkens einen schlanken Fuß machen möchte. Geschenkt. Trotzdem nehme ich Farke ab, dass er alles versucht hat, um das Beste für den Verein zu erreichen. Vielleicht war er manchmal zu loyal im Bezug auf seine Spieler, die es ihm nie gedankt haben. Damit war er das Gegenteil von Hütter, der ebenso an der Mannschaft gescheitert ist.

Letztlich glaube ich, dass Farke ein ehrlicher Mensch ist, vielleicht manchmal zu ehrlich für das Geschäft. Er war kein Blender wie Rose, sondern ich nehme ihm ab, dass er an das geglaubt hat, was er gesagt hat. Auch wenn einiges davon nicht umgesetzt werden konnte, weil die Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert hat, kann er erhobenen Hauptes durch die Vordertüre gehen, wenn seine Mission in den kommenden Tagen enden sollte.

Häme halte ich für total daneben und zeugt davon, dass man ein recht schlichtes Menschenbild hat.
Tut mir leid, wenn ich das mal in aller Deutlichkeit hier so sagen musste.

Ich stimme dir in jedem Punkt zu und das ist leider eine Entwicklung, die ich bei der Borussia schon seit einiger Zeit beobachte: Unsere Fanszene wird gefühlt immer undankbarer und unsympathischer.
Na klar gab es eine wundervolle Choreo und Verabschiedung für Stindl, aber vor allem deswegen, weil es bei dem Typen so gar keinen Ansatzpunkt für Kritik gibt. Es ist einfach der Inbegriff des nahezu perfekten Profis und Borussen. Deswegen aber andere ausscheidende Spieler zu behandeln wie den letzten Dreck ist absolut unwürdig.
Die Stimmung im Park und hier im Forum wird immer schlechter und spätestens dann, wenn die eigenen Spieler und der Trainer bereits vor dem Anstoß ausgepfiffen werden, ist das für mich nur noch destruktive Stimmungsmache und hat mit Fankultur nichts mehr zu tun. Kritik muss und soll von den Fans angesprochen werden, gerne auch während des Spiels, aber bitte immer in einem vernünftigen und konstruktiven Rahmen, aber spätestens zum Ende einer Saison erwarte ich versöhnliche Reaktionen und vor allem eins: Fair Play.


An erster Stelle, sind die meisten hier glaube ich, Fan des Vereins und nicht von Mitarbeitern des Vereins.
Die werden genau wie die Spieler kommen und gehen.

2. Respektvollen Umgang wird nicht nur für die Mitarbeiter des Vereins erwartet, genauso müssen die Mitarbeiter des Vereins den Fans respektvoll behandeln.

Egal damals von Eberl " „Sol­che A...cher! Diese Fans – so ein S.....dreck!“
Virkus oder Farke : " ahnungslosen von der Currywurst Bude... "

3. Was hier egal bei Farke oder Virkus kritisiert wird, ist die Leistung bzw. NICHT-LEISTUNG. Und die Personen selber.
Wenn man als Fan der Meinung ist, dass es nicht gut läuft, soll man Respekt zeigen und aus Respekt überhaupt kein Kritik aussprechen???
Wie kann man als Fans seine unzufriedenheit im Stadion seine Unzufriedenheit kundtun, mit Ablaus???

Wenn ich bei der Arbeit auch keine Leistung bringe, soll der Arbeitgeber aus Respekt mich einfach so weiter machen lassen und aus Respekt gar nicht seine unzufriedenheit mir mitteilen???


Ob Seoane, Hasenhüttl oder Polanski.
Die müssten sich alle erstmal in das Umfeld einleben, und sich zurechtfinden.
Diese Zeit müßte man Farke eben nicht mehr geben.
Er wird sich im Stillen ärgern, über so manchen laxen Spruch.
Er wird wissen, dass es eine ganz knappe Nummer ist, wenn er weitermachen darf.
Er ist erst 46 und noch kein erfahrener Trainer.
Und warum soll man das jetzt verschenken, bzw. den nächsten wieder eine Saison lang sich rantasten lassen?
Ganz nebenbei ist es auch noch eine finanzielle Belastung mehr.

Farke soll (auf Bewährung) weitermachen dürfen, und wenn er die richtigen Schlüsse zieht (und z.B. "seinen Jungs" mal Beine macht), dann wird man ja sehen, wohin uns das führt.
Ein Seoane oder wer auch immer, wird nicht per se die Mannschaft besser machen.
Denn das das kickende Personal unsere eigentliche Baustelle ist, dürfte kaum noch bezweifelt werden. Und wenn er wie in den letzten Spielen angedeutet hat, doch flexibler geworden zu sein, könnte das ein stabilisierender Faktor sein, nicht auch noch den Trainer (inkl. System) zu ändern.


Darf ich dir widersprechen??

Ein Trainer brauch nicht soviel Zeit um sich an das Umfeld zu gewöhnen. Er performt nicht auf dem Feld im Stadion, dass es eventuell seine Leistung beeinflussen würde.

Er muss sein Spielidee / Philosophie dem Spieler im Training eintrichtern. Da ist das Umfeld nicht so wichtig... Das kannst du auch in der Wüste, grob gesagt.

Ein Trainer muss nicht gut im Taktik sein sondern auch sehr guter Psychologe, der die Spieler so beeinflusst, dass die dann das was vorgegeben wird, auch zu hundertprozent umsetzen.

Wenn Farke mit dem Spieler so redet wie in der PK's dann kann ich die nicht Leistung der Spieler absolut verstehen.
Damals hatte ich auch so ein Prof, mega nett und sympathisch, aber bei seine Vorlesung nach 10 min habe automatisch abgeschaltet. Es könnte sein, daß der Inhalt mega interessant war, aber durch seine Art der Vorlesung, hatten 90% schon nach 10 min. abgeschaltet.

Ich höre schon die typischen Sätze, dass man dem "Neuen" Zeit geben muß, dass das nicht die Spieler sind, die er haben wollte, dass er noch nicht "angekommen" ist, usw.
Farke hat mE in den letzten Spielen angedeutet, dass er bzgl. der Aufstellung flexibler ist, als befürchtet. Damit hat er mein Hauptgegenargument entkräftet.
Was der in PKs widergibt, ist sowas von zweitrangig.
Er scheint kein großer Motivator zu sein, um es höflich auszudrücken, aber vielleicht läuft es ja besser, wenn er auch in der Breite einen runderneuerten Kader zur Verfügung hat.
Ich habe einige gute Ansätze gesehen.
Kann z.B. verstehen, warum er in Netz keinen Bense-Nachfolger sieht.
Dafür aber erkannt hat, dass die Mannschaft im Grunde auch mit einer 3er-Kette antreten kann.
Und das hat dafür gesorgt, dass wir Augsburg klar und deutlich dominieren konnten, da hat man endlich mal die Favoritenrolle akzeptabel spielen können.
Und das könnte doch ein (guter) Anfang gewesen sein.


Nur ganz kurz:

Er brachte allerdings 32,5 Spiele um zu erkennen das man auch mal mit 3er Kette spielen kann.
Das macht doch Mut.....


Auch kurz, wie lange hat denn der Vorgänger gebraucht um davon abzurücken?

Am Endergebnis sieht man doch eigentlich eindrucksvoll dass es mit einer 3er oder 4er Kette zum ziemlich identischen Ergebnis führt.


Wieso abzurücken? Abgesehen vom letzten Spiel gegen Hoffenheim hatte der die eigentlich etabliert, häufig mit Leuten wie Beyer, Netz und Scally, sprich sehr zukunftsträchtig.


Okay, ich erläutere etwas.
Wenn man Farke jetzt vorwirft erst am vorletzten Spieltag von 4er auf 3er Kette zu wechseln, dann kann man andersrum doch fragen warum sein Vorgänger so lange daran festhielt bzw ob dem das auch vorgeworfen wird.
Mehr oder weniger Erfolg brachte weder die eine noch die andere Variante, beide enden auf Platz 10 mit sehr ähnlichen Zahlen.

Ich möchte weder Farke bevorzugen, noch Hütter schlecht machen, aber diesen Vorwurf finde ich dann substanzlos.
Vielleicht ist diese Grundordnung als Zahlengerüst auf dem Papier auch wirklich gar nicht so relevant.


Ich glaube prinzipiell auch, dass es so relevant nicht ist bzw. andere Faktoren sicher eine größere Rolle spielen als das System. ABER, ich denke das man in dem System besser junge Spieler einbauen und entwickeln kann. Auf aussen, weil die jeweiligen RIV und LIV als Absicherung dienen, und innen weil einer der 3 IV von 2 erfahrenen gecoacht werden kann. Finde auch das hat man letzte Saison mit der Zeit gesehen und da haben 3 junge Spieler massive Fortschritte gemacht. Das ist im übrigen mein viel größerer Vorwurf an Farke, er hat wenig dafür getan das Team für die Zukunft zu entwickeln, jeder wusste das es eher Übergang als alles andere wird.


Da stimme ich dir in Teilen zu, die Last auf den AV ist dann geringer, dafür muss das Mittelfeld dann mehr arbeiten, schwierig dort dann zb jemanden frisch reinzubringen. Also (mindestens) eine Baustelle wird man irgendwie immer haben und kann die halt verschieben auf dem Feld.

In dieser Saison gab es zumindest in der IV ja eigentlich niemand zu entwickeln, das sind alles fertige Spieler, Scally hat auch so viel Zeit bekommen (vielleicht auch als Anreiz sich defensiv zu verbessern in der 4er Kette?), bleibt Netz. Da kann ich Farke verstehen dass er Ramy vorzieht bzw nur eine Seite jung besetzt, die andere mit mehr Erfahrung. Vielleicht sieht man intern bei Scally mehr Potential und Entwicklung und priorisiert seine Entwicklung?
Wen hätte es sonst zu entwickeln gegeben?
Ngoumou, ist in meinen Augen geschehen, kam anfangs schnell rein, hatte seine Delle inkl. Ansage von Farke und hat reagiert.
Fraulo? Hätte man sich wünschen können, aber der ist noch so jung und auf der Position haben wir wirklich gute Qualität.
Wolff oder YBS, letzterer war auch öfter mal verletzt. Wolff hatte wieder seine Chancen und YBS ist auch bei der U23 gut eingebunden und für mich dort auch gut aufgehoben, der wird was, aber da fehlt auch noch viel.
Und das war es ja dann schon, Telalovic ist 23, hatte seine Minuten, da hätte ich mir vielleicht als Tikus verletzt war mal gewünscht dass er etwas mehr spielt, aber so richtig aufgezwungen hat er sich jetzt für mich auch nicht.

Da sind einfach nicht die großen jungen Alternativen auf der Bank die man groß hätte entwickeln können oder übersehe ich massiv irgendwas?
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