BVB - Statistiken
07.08.2011 - 21:35 Uhr
22.09.2026 - 16:08 Uhr
Ich habe mir mal eine Statistik angesehen, die ich ziemlich interessant finde, gerade weil sie auf den ersten Blick gar nicht so richtig zu dem passt, was wir defensiv bisher sehen. Wenn man lediglich die Anzahl der Abschlüsse betrachtet, verteidigen wir in dieser Saison nämlich zunächst einmal schlechter als in der vergangenen. 2025/26 ließen wir in der Bundesliga im Schnitt 10,65 gegnerische Abschlüsse pro Spiel zu, aktuell sind es 12,0. Das sind rund 13 Prozent mehr. Interessant wird es aber, wenn man sich anschaut, was aus diesen Abschlüssen überhaupt entsteht.
2025/26:
13,06 eigene Abschlüsse pro Spiel
10,65 gegnerische Abschlüsse pro Spiel
1,85 xG pro Spiel
1,16 xGA pro Spiel
0,141 xG pro eigenem Abschluss
0,109 xGA pro gegnerischem Abschluss
3,53 gegnerische Abschlüsse aufs Tor pro Spiel
2026/27:
14,50 eigene Abschlüsse pro Spiel
12,00 gegnerische Abschlüsse pro Spiel
1,61 xG pro Spiel
0,85 xGA pro Spiel
0,111 xG pro eigenem Abschluss
0,071 xGA pro gegnerischem Abschluss
3,50 gegnerische Abschlüsse aufs Tor pro Spiel
Gerade der vorletzte Wert ist schon ziemlich auffällig. Der durchschnittliche gegnerische Abschluss hatte vergangene Saison einen Wert von rund 0,109 xG, aktuell sind es nur noch 0,071 xG. Die durchschnittliche Qualität eines gegnerischen Abschlusses ist damit um knapp 35 Prozent gesunken. Wir lassen also mehr Abschlüsse zu und trotzdem entstehen daraus deutlich weniger erwartbare Gegentore. Auch die Zahl der gegnerischen Abschlüsse aufs Tor ist interessant. Obwohl insgesamt mehr geschossen wird, kommen aktuell nur 3,50 Abschlüsse pro Spiel tatsächlich aufs Tor, vergangene Saison waren es 3,53. Der Anteil der gegnerischen Abschlüsse, die aufs Tor gehen, ist damit von ungefähr 33 auf 29 Prozent gefallen. Das zeigt ganz schön, warum die reine Anzahl an Abschlüssen bei der Bewertung einer Defensive relativ wenig aussagt. Man kann einem Gegner zwölf Abschlüsse gestatten und trotzdem sehr gut verteidigen, wenn ein großer Teil davon aus schlechten Positionen, unter Druck oder gegen eine bereits geordnete Defensive zustande kommt. Andersherum können acht gegnerische Abschlüsse ein enormes Problem sein, wenn vier davon aus acht Metern zentral vor dem Tor erfolgen. Genau das scheint bei uns bisher ziemlich gut zu funktionieren. Wir verhindern nicht jeden Abschluss, aber offenbar sehr viele wirklich gefährliche.
Das passt für mich auch zu dem aggressiveren Verteidigen, das wir aktuell sehen. Wir gehen früher in die Duelle, verteidigen höher und versuchen schneller Zugriff zu bekommen. Das muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass der Gegner überhaupt nicht mehr abschließt. Entscheidend ist vielmehr, was nach dem Überspielen der ersten Pressinglinie noch übrig bleibt und unter welchen Bedingungen der Abschluss erfolgt. Interessanterweise zeigt die offensive Seite genau die entgegengesetzte Entwicklung. Wir kommen mit 14,5 statt 13,06 Abschlüssen pro Spiel häufiger zum Abschluss, aber die durchschnittliche Qualität ist gesunken. Von 0,141 xG pro Abschluss auf 0,111. Das entspricht einem Rückgang von gut 21 Prozent. Auch deshalb sollte man unsere neun Tore nach vier Spielen nicht einfach auf 34 Spieltage hochrechnen. Wir liegen damit momentan deutlich über unseren erwartbaren Toren. Das kann natürlich teilweise an individueller Abschlussqualität liegen, nach vier Spielen kann das aber genauso gut einfach eine Schwankung sein. Umgekehrt gilt das bei den Gegentoren genauso. Zwei tatsächliche Gegentore bei 3,40 xGA sind ebenfalls noch keine belastbare Aussage darüber, dass wir dauerhaft jedes Modell deutlich unterbieten werden.
Was ich deshalb interessanter finde, ist die darunterliegende Entwicklung. 2025/26 hatten wir pro Spiel ungefähr 1,85 xG zu 1,16 xGA, also eine xG Differenz von +0,69 pro Spiel. Aktuell stehen wir bei 1,61 xG zu 0,85 xGA und damit bei +0,76 pro Spiel. Das ist schon ein interessantes Ergebnis, denn offensiv produzieren wir momentan sogar etwas weniger xG als vergangene Saison und lassen gleichzeitig mehr gegnerische Abschlüsse zu. Trotzdem ist unsere xG Differenz leicht besser. Der Grund dafür liegt bisher fast vollständig darin, dass die gegnerischen Abschlüsse wesentlich ungefährlicher geworden sind. Ich finde das gerade deshalb spannend, weil man bei einer oberflächlichen Betrachtung zu einer völlig anderen Einschätzung kommen könnte. Mehr gegnerische Abschlüsse klingt zunächst nach weniger Kontrolle, weniger Ballbesitz kann nach weniger Kontrolle aussehen und mehr direkte Angriffe können nach einem offeneren Spiel aussehen. Wenn der Gegner seine zwölf Abschlüsse aber im Schnitt nur noch mit 0,071 xG abschließt, während es vorher 0,109 waren, hat sich die entscheidende Frage möglicherweise verschoben. Kontrolle bedeutet dann nicht zwingend, dass der Gegner überhaupt nichts mehr machen darf, sondern dass man ziemlich genau beeinflusst, was man ihm erlaubt.
Spannend finde ich deshalb auch die Frage, wo für uns der nächste Schritt liegen müsste und für mich liegt der ganz klar zuerst offensiv. Wir brauchen eigentlich nicht zwingend noch mehr Abschlüsse, 14,5 pro Spiel sind völlig ausreichend. Wir müssen aus diesen Abschlüssen wieder bessere Abschlüsse machen. Aktuell kommen wir auf 0,111 xG pro Versuch. Wenn man diesen Wert bei gleicher Abschlussmenge nur auf 0,13 steigern würde, lägen wir bereits bei ungefähr 1,89 xG pro Spiel, bei 0,14 wären es sogar gut 2,0 xG. Genau da liegt für mich fußballerisch der größte Hebel. Mehr Aktionen zwischen den Linien, häufiger in die Halbräume kommen, mehr Durchbrüche bis an die Grundlinie, Rückpässe aus dem Strafraum und generell mehr Situationen, in denen der letzte Pass einen Spieler zentral vor dem Tor findet. Also nicht unbedingt noch schneller abschließen, sondern Angriffe ein oder zwei Aktionen länger sauber ausspielen, wenn der Gegner bereits tief steht. Gerade gegen tiefere Gegner wird das wichtig. Da bringen uns Ballgewinne und direktes Umschalten irgendwann zwangsläufig weniger, weil es kaum Raum zum Umschalten gibt. Dann muss es uns häufiger gelingen, aus längerem Ballbesitz vernünftige Strafraumsituationen zu erzeugen. Nicht mehr Ballbesitz um des Ballbesitzes willen, sondern mehr Ballbesitz in wirklich gefährlichen Räumen.
Der zweite Schritt wäre für mich die Restverteidigung. Wenn wir die gegnerische Abschlussqualität tatsächlich in diesem Bereich halten können und gleichzeitig die Anzahl der gegnerischen Abschlüsse wieder etwas drücken, wird es richtig interessant. Nur mal als Rechenbeispiel: Bei aktuell 0,071 xGA pro gegnerischem Abschluss würden 10,5 statt 12 gegnerische Abschlüsse nur noch ungefähr 0,75 xGA pro Spiel bedeuten. Wenn du das offensiv mit ungefähr 1,9 xG kombinierst, liegst du bei einer xG Differenz von mehr als +1,1 pro Spiel. Davon sind wir momentan noch ein Stück entfernt, aber genau das wäre für mich der Weg, auf dem diese Mannschaft wirklich den nächsten Schritt machen könnte. Die defensive Grundlage sieht bisher ziemlich gut aus. Jetzt muss es darum gehen, diese nicht wieder zu verlieren und gleichzeitig aus unserem Ballbesitz und unseren vielen Abschlüssen mehr hochwertige Torchancen zu machen. Schwierig genug, das ist immer auch eine Frage der individuellen Qualität.
Natürlich sind vier Bundesligaspiele viel zu wenig, um daraus irgendein endgültiges Urteil über die Saison abzuleiten. Ein Elfmeter, eine Großchance oder ein völlig verrücktes Spiel kann solche Werte aktuell noch massiv verändern. Wenn sich diese Tendenzen aber über eine größere Anzahl an Spielen bestätigen, wäre vor allem die Kombination interessant: Defensiv weiterhin sehr geringe Abschlussqualität zulassen und offensiv wieder deutlich häufiger in Bereiche kommen, aus denen wirklich gute Chancen entstehen. Genau darin würde für mich aktuell der nächste klare fußballerische Entwicklungsschritt liegen und würde im Vergleich der letzten Jahre ein gewaltiger Fortschritt sein.
2025/26:
13,06 eigene Abschlüsse pro Spiel
10,65 gegnerische Abschlüsse pro Spiel
1,85 xG pro Spiel
1,16 xGA pro Spiel
0,141 xG pro eigenem Abschluss
0,109 xGA pro gegnerischem Abschluss
3,53 gegnerische Abschlüsse aufs Tor pro Spiel
2026/27:
14,50 eigene Abschlüsse pro Spiel
12,00 gegnerische Abschlüsse pro Spiel
1,61 xG pro Spiel
0,85 xGA pro Spiel
0,111 xG pro eigenem Abschluss
0,071 xGA pro gegnerischem Abschluss
3,50 gegnerische Abschlüsse aufs Tor pro Spiel
Gerade der vorletzte Wert ist schon ziemlich auffällig. Der durchschnittliche gegnerische Abschluss hatte vergangene Saison einen Wert von rund 0,109 xG, aktuell sind es nur noch 0,071 xG. Die durchschnittliche Qualität eines gegnerischen Abschlusses ist damit um knapp 35 Prozent gesunken. Wir lassen also mehr Abschlüsse zu und trotzdem entstehen daraus deutlich weniger erwartbare Gegentore. Auch die Zahl der gegnerischen Abschlüsse aufs Tor ist interessant. Obwohl insgesamt mehr geschossen wird, kommen aktuell nur 3,50 Abschlüsse pro Spiel tatsächlich aufs Tor, vergangene Saison waren es 3,53. Der Anteil der gegnerischen Abschlüsse, die aufs Tor gehen, ist damit von ungefähr 33 auf 29 Prozent gefallen. Das zeigt ganz schön, warum die reine Anzahl an Abschlüssen bei der Bewertung einer Defensive relativ wenig aussagt. Man kann einem Gegner zwölf Abschlüsse gestatten und trotzdem sehr gut verteidigen, wenn ein großer Teil davon aus schlechten Positionen, unter Druck oder gegen eine bereits geordnete Defensive zustande kommt. Andersherum können acht gegnerische Abschlüsse ein enormes Problem sein, wenn vier davon aus acht Metern zentral vor dem Tor erfolgen. Genau das scheint bei uns bisher ziemlich gut zu funktionieren. Wir verhindern nicht jeden Abschluss, aber offenbar sehr viele wirklich gefährliche.
Das passt für mich auch zu dem aggressiveren Verteidigen, das wir aktuell sehen. Wir gehen früher in die Duelle, verteidigen höher und versuchen schneller Zugriff zu bekommen. Das muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass der Gegner überhaupt nicht mehr abschließt. Entscheidend ist vielmehr, was nach dem Überspielen der ersten Pressinglinie noch übrig bleibt und unter welchen Bedingungen der Abschluss erfolgt. Interessanterweise zeigt die offensive Seite genau die entgegengesetzte Entwicklung. Wir kommen mit 14,5 statt 13,06 Abschlüssen pro Spiel häufiger zum Abschluss, aber die durchschnittliche Qualität ist gesunken. Von 0,141 xG pro Abschluss auf 0,111. Das entspricht einem Rückgang von gut 21 Prozent. Auch deshalb sollte man unsere neun Tore nach vier Spielen nicht einfach auf 34 Spieltage hochrechnen. Wir liegen damit momentan deutlich über unseren erwartbaren Toren. Das kann natürlich teilweise an individueller Abschlussqualität liegen, nach vier Spielen kann das aber genauso gut einfach eine Schwankung sein. Umgekehrt gilt das bei den Gegentoren genauso. Zwei tatsächliche Gegentore bei 3,40 xGA sind ebenfalls noch keine belastbare Aussage darüber, dass wir dauerhaft jedes Modell deutlich unterbieten werden.
Was ich deshalb interessanter finde, ist die darunterliegende Entwicklung. 2025/26 hatten wir pro Spiel ungefähr 1,85 xG zu 1,16 xGA, also eine xG Differenz von +0,69 pro Spiel. Aktuell stehen wir bei 1,61 xG zu 0,85 xGA und damit bei +0,76 pro Spiel. Das ist schon ein interessantes Ergebnis, denn offensiv produzieren wir momentan sogar etwas weniger xG als vergangene Saison und lassen gleichzeitig mehr gegnerische Abschlüsse zu. Trotzdem ist unsere xG Differenz leicht besser. Der Grund dafür liegt bisher fast vollständig darin, dass die gegnerischen Abschlüsse wesentlich ungefährlicher geworden sind. Ich finde das gerade deshalb spannend, weil man bei einer oberflächlichen Betrachtung zu einer völlig anderen Einschätzung kommen könnte. Mehr gegnerische Abschlüsse klingt zunächst nach weniger Kontrolle, weniger Ballbesitz kann nach weniger Kontrolle aussehen und mehr direkte Angriffe können nach einem offeneren Spiel aussehen. Wenn der Gegner seine zwölf Abschlüsse aber im Schnitt nur noch mit 0,071 xG abschließt, während es vorher 0,109 waren, hat sich die entscheidende Frage möglicherweise verschoben. Kontrolle bedeutet dann nicht zwingend, dass der Gegner überhaupt nichts mehr machen darf, sondern dass man ziemlich genau beeinflusst, was man ihm erlaubt.
Spannend finde ich deshalb auch die Frage, wo für uns der nächste Schritt liegen müsste und für mich liegt der ganz klar zuerst offensiv. Wir brauchen eigentlich nicht zwingend noch mehr Abschlüsse, 14,5 pro Spiel sind völlig ausreichend. Wir müssen aus diesen Abschlüssen wieder bessere Abschlüsse machen. Aktuell kommen wir auf 0,111 xG pro Versuch. Wenn man diesen Wert bei gleicher Abschlussmenge nur auf 0,13 steigern würde, lägen wir bereits bei ungefähr 1,89 xG pro Spiel, bei 0,14 wären es sogar gut 2,0 xG. Genau da liegt für mich fußballerisch der größte Hebel. Mehr Aktionen zwischen den Linien, häufiger in die Halbräume kommen, mehr Durchbrüche bis an die Grundlinie, Rückpässe aus dem Strafraum und generell mehr Situationen, in denen der letzte Pass einen Spieler zentral vor dem Tor findet. Also nicht unbedingt noch schneller abschließen, sondern Angriffe ein oder zwei Aktionen länger sauber ausspielen, wenn der Gegner bereits tief steht. Gerade gegen tiefere Gegner wird das wichtig. Da bringen uns Ballgewinne und direktes Umschalten irgendwann zwangsläufig weniger, weil es kaum Raum zum Umschalten gibt. Dann muss es uns häufiger gelingen, aus längerem Ballbesitz vernünftige Strafraumsituationen zu erzeugen. Nicht mehr Ballbesitz um des Ballbesitzes willen, sondern mehr Ballbesitz in wirklich gefährlichen Räumen.
Der zweite Schritt wäre für mich die Restverteidigung. Wenn wir die gegnerische Abschlussqualität tatsächlich in diesem Bereich halten können und gleichzeitig die Anzahl der gegnerischen Abschlüsse wieder etwas drücken, wird es richtig interessant. Nur mal als Rechenbeispiel: Bei aktuell 0,071 xGA pro gegnerischem Abschluss würden 10,5 statt 12 gegnerische Abschlüsse nur noch ungefähr 0,75 xGA pro Spiel bedeuten. Wenn du das offensiv mit ungefähr 1,9 xG kombinierst, liegst du bei einer xG Differenz von mehr als +1,1 pro Spiel. Davon sind wir momentan noch ein Stück entfernt, aber genau das wäre für mich der Weg, auf dem diese Mannschaft wirklich den nächsten Schritt machen könnte. Die defensive Grundlage sieht bisher ziemlich gut aus. Jetzt muss es darum gehen, diese nicht wieder zu verlieren und gleichzeitig aus unserem Ballbesitz und unseren vielen Abschlüssen mehr hochwertige Torchancen zu machen. Schwierig genug, das ist immer auch eine Frage der individuellen Qualität.
Natürlich sind vier Bundesligaspiele viel zu wenig, um daraus irgendein endgültiges Urteil über die Saison abzuleiten. Ein Elfmeter, eine Großchance oder ein völlig verrücktes Spiel kann solche Werte aktuell noch massiv verändern. Wenn sich diese Tendenzen aber über eine größere Anzahl an Spielen bestätigen, wäre vor allem die Kombination interessant: Defensiv weiterhin sehr geringe Abschlussqualität zulassen und offensiv wieder deutlich häufiger in Bereiche kommen, aus denen wirklich gute Chancen entstehen. Genau darin würde für mich aktuell der nächste klare fußballerische Entwicklungsschritt liegen und würde im Vergleich der letzten Jahre ein gewaltiger Fortschritt sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coq-au-vin am 22.09.2026 um 16:11 Uhr bearbeitet
22.09.2026 - 16:40 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Natürlich sind vier Bundesligaspiele viel zu wenig, um daraus irgendein endgültiges Urteil über die Saison abzuleiten. Ein Elfmeter, eine Großchance oder ein völlig verrücktes Spiel kann solche Werte aktuell noch massiv verändern. Wenn sich diese Tendenzen aber über eine größere Anzahl an Spielen bestätigen, wäre vor allem die Kombination interessant: Defensiv weiterhin sehr geringe Abschlussqualität zulassen und offensiv wieder deutlich häufiger in Bereiche kommen, aus denen wirklich gute Chancen entstehen. Genau darin würde für mich aktuell der nächste klare fußballerische Entwicklungsschritt liegen und würde im Vergleich der letzten Jahre ein gewaltiger Fortschritt sein.
Natürlich sind vier Bundesligaspiele viel zu wenig, um daraus irgendein endgültiges Urteil über die Saison abzuleiten. Ein Elfmeter, eine Großchance oder ein völlig verrücktes Spiel kann solche Werte aktuell noch massiv verändern. Wenn sich diese Tendenzen aber über eine größere Anzahl an Spielen bestätigen, wäre vor allem die Kombination interessant: Defensiv weiterhin sehr geringe Abschlussqualität zulassen und offensiv wieder deutlich häufiger in Bereiche kommen, aus denen wirklich gute Chancen entstehen. Genau darin würde für mich aktuell der nächste klare fußballerische Entwicklungsschritt liegen und würde im Vergleich der letzten Jahre ein gewaltiger Fortschritt sein.
Ich beziehe mich auf das Fazit und würde da noch hinzufügen, dass wir in den ersten beiden BL Spielen ja auch noch nicht die Stamm IV gesehen haben, aufgrund der Verletzten Situation. Da jetzt Schlotterbeck wieder fit ist, wäre mein Gefühl, dass die Zahlen sich in eine noch positivere Richtung entwickeln.
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