BFC Dynamo
20.06.2014 - 21:56 Uhr
22.11.2017 - 14:09 Uhr
Zurück ins "Karli"
... kommen am Sonnabend Ugurtan Cepni, Bilal Cubukcu und Matthias Steinborn. Sie sollen schon ein paar Spiele ihres alten Vereins dort von der Tribüne aus gesehen haben, diesmal spielen sie selbst für den Gast vom BFC Dynamo. Auf Gastgeberseite könnten die Dynamo-Fans zwei Ehemalige aus ihren Reihen beobachten, nämlich Andis Shala und Philip Saalbach, wenn er wieder gesund ist. Der ist sogar Kapitän des SV Babelsberg 03. Es gibt demzufolge personelle Überschneidungen bei beiden Vereinen. Andere Gemeinsamkeiten würden die hochpolitisierten Unterstützer der Babelsberger brüsk von sich weisen, wähnen sie doch auf unserer Seite größtenteils ihre politischen Gegner. Ich bin trotzdem der festen Meinung, dass es im Karl-Liebknecht-Stadion ab 13.30 Uhr um Fußball geht, wenn Schiedsrichter Lars Albert aus Sachsen zur Pfeife greift.
Der Präsident Archbald Horlitz hat in seiner vierjährigen Amtszeit den Verein soweit aus der Bredouille geführt, dass er nach seiner Aussage "kurz davor ist schuldenfrei gegenüber den Banken zu sein". Da neben der Hausbank traditionell ebenso die Stadt Potsdam kräftig mithalf, die eine Restschuld in ein langjähriges Darlehen umwandelte, blickt Horlitz optimistisch in die Zukunft: "Dieses Jahr wollen wir die junge Mannschaft aufbauen, nächstes Jahr greifen wir an." In Verantwortung für all diese Vorhaben steht der Sportliche Leiter Almedin Civa, der von Cem Efe vor der Saison den Trainerposten übernahm.
Er stand insofern vor keiner leichten Aufgabe, als dass mit den oben genannten Drei wichtige Akteure den SVB in Richtung Sportforum Hohenschönhausen verließen. Dazu kamen noch andere Verluste wie die von Sindik, von Piechowski oder Akdari, der jetzt aber wieder in die Mannschaft zurückkehrte. Starke Neuzugänge sind Reimann, Schmidt, Wilton, Abderrahmane und Okada, die mittlerweile Stammkräfte sind. Sie alle haben sich offenbar in der Filmstadt schnell zurechtgefunden und der 8.Platz mit 21 erzielten Punkten bestätigt eine bisher erstaunlich stabile Saisonleistung. Gegenüber dem BFC weist der Gastgeber in der Niederlagenstatistik sogar einen klaren Vorteil auf, denn er verlor nur 2x, während wir schon 4x dran glauben mussten. Mit lediglich 18 erzielten Toren hat man also schon fleißig Punkte gesammelt, außerdem zwei weniger als wir kassiert. Nur gegen Cottbus gab es eine richtige Klatsche, sonst stand die Deckung meist recht gut. Vorne dagegen scheint es trotz Andis Shala noch Reserven zu geben, allerdings traf Schmidt zuletzt beim 4 : 1 in Halberstadt doppelt.
Bei uns wird kräftig daran gearbeitet, die Traineraussagen gehen jedenfalls in diese Richtung, hinten den Laden dicht zu kriegen. Ganz hat das gegen Lok noch nicht geklappt, jedoch standen wir in vielen Spielphasen in der Abwehr ganz ordentlich. Silva hat den kranken Adomah vernünftig vertreten, dürfte es also wieder versuchen. Ansonsten gab es in letzter Zeit nur den Wechsel Lambach für Schulz, was so allmählich zu Automatismen führen sollte. Gegenüber dem Leipzig-Spiel müsste das ein oder andere Mal die Spieleröffnung ruhiger und genauer erfolgen, sonst kommen die Bälle viel zu schnell zurück und bringen Gefahr. Ich würde mir immer noch wünschen, dass sich alle Spieler im Training anbieten, um die Gegner mit entsprechenden Einwechslungen mal zu überraschen.
Die Karten für den Gästeblock konnten alle nur in Berlin erworben werden. Das scheint langsam gängige Praxis zu werden, hat seine Gründe, wird aber den einen oder anderen Hauptstadtbesucher weniger bringen. Ich wünsche mir ein spannendes Spiel mit stimmungsvoller Kulisse, die den Fußball in den Mittelpunkt rückt.
... kommen am Sonnabend Ugurtan Cepni, Bilal Cubukcu und Matthias Steinborn. Sie sollen schon ein paar Spiele ihres alten Vereins dort von der Tribüne aus gesehen haben, diesmal spielen sie selbst für den Gast vom BFC Dynamo. Auf Gastgeberseite könnten die Dynamo-Fans zwei Ehemalige aus ihren Reihen beobachten, nämlich Andis Shala und Philip Saalbach, wenn er wieder gesund ist. Der ist sogar Kapitän des SV Babelsberg 03. Es gibt demzufolge personelle Überschneidungen bei beiden Vereinen. Andere Gemeinsamkeiten würden die hochpolitisierten Unterstützer der Babelsberger brüsk von sich weisen, wähnen sie doch auf unserer Seite größtenteils ihre politischen Gegner. Ich bin trotzdem der festen Meinung, dass es im Karl-Liebknecht-Stadion ab 13.30 Uhr um Fußball geht, wenn Schiedsrichter Lars Albert aus Sachsen zur Pfeife greift.
Der Präsident Archbald Horlitz hat in seiner vierjährigen Amtszeit den Verein soweit aus der Bredouille geführt, dass er nach seiner Aussage "kurz davor ist schuldenfrei gegenüber den Banken zu sein". Da neben der Hausbank traditionell ebenso die Stadt Potsdam kräftig mithalf, die eine Restschuld in ein langjähriges Darlehen umwandelte, blickt Horlitz optimistisch in die Zukunft: "Dieses Jahr wollen wir die junge Mannschaft aufbauen, nächstes Jahr greifen wir an." In Verantwortung für all diese Vorhaben steht der Sportliche Leiter Almedin Civa, der von Cem Efe vor der Saison den Trainerposten übernahm.
Er stand insofern vor keiner leichten Aufgabe, als dass mit den oben genannten Drei wichtige Akteure den SVB in Richtung Sportforum Hohenschönhausen verließen. Dazu kamen noch andere Verluste wie die von Sindik, von Piechowski oder Akdari, der jetzt aber wieder in die Mannschaft zurückkehrte. Starke Neuzugänge sind Reimann, Schmidt, Wilton, Abderrahmane und Okada, die mittlerweile Stammkräfte sind. Sie alle haben sich offenbar in der Filmstadt schnell zurechtgefunden und der 8.Platz mit 21 erzielten Punkten bestätigt eine bisher erstaunlich stabile Saisonleistung. Gegenüber dem BFC weist der Gastgeber in der Niederlagenstatistik sogar einen klaren Vorteil auf, denn er verlor nur 2x, während wir schon 4x dran glauben mussten. Mit lediglich 18 erzielten Toren hat man also schon fleißig Punkte gesammelt, außerdem zwei weniger als wir kassiert. Nur gegen Cottbus gab es eine richtige Klatsche, sonst stand die Deckung meist recht gut. Vorne dagegen scheint es trotz Andis Shala noch Reserven zu geben, allerdings traf Schmidt zuletzt beim 4 : 1 in Halberstadt doppelt.
Bei uns wird kräftig daran gearbeitet, die Traineraussagen gehen jedenfalls in diese Richtung, hinten den Laden dicht zu kriegen. Ganz hat das gegen Lok noch nicht geklappt, jedoch standen wir in vielen Spielphasen in der Abwehr ganz ordentlich. Silva hat den kranken Adomah vernünftig vertreten, dürfte es also wieder versuchen. Ansonsten gab es in letzter Zeit nur den Wechsel Lambach für Schulz, was so allmählich zu Automatismen führen sollte. Gegenüber dem Leipzig-Spiel müsste das ein oder andere Mal die Spieleröffnung ruhiger und genauer erfolgen, sonst kommen die Bälle viel zu schnell zurück und bringen Gefahr. Ich würde mir immer noch wünschen, dass sich alle Spieler im Training anbieten, um die Gegner mit entsprechenden Einwechslungen mal zu überraschen.
Die Karten für den Gästeblock konnten alle nur in Berlin erworben werden. Das scheint langsam gängige Praxis zu werden, hat seine Gründe, wird aber den einen oder anderen Hauptstadtbesucher weniger bringen. Ich wünsche mir ein spannendes Spiel mit stimmungsvoller Kulisse, die den Fußball in den Mittelpunkt rückt.
24.11.2017 - 13:22 Uhr
25.11.2017 - 09:15 Uhr
25.11.2017 - 15:38 Uhr
Kein Sieger im Karli
Gastgeber SVB 03 und der BFC Dynamo trennten sich bei Mistwetter 1 : 1 (0 : 0). Als Silva, der immer ein Kandidat für Karten ist, in der 69.Minute mit Gelb/Rot den Platz verlassen musste, kam bei mir schon ein ungutes Gefühl auf. Prompt brachte Schmidt die Babelsberger in Führung, als er einen Abpraller von Hendl verwertete. Der BFC muss wacker weiter gekämpft haben, denn Dadashov konnte mit seinem 14.Treffer kurz vor Schluss ausgleichen.
Aufstellung: Hendl - Rausch, Malembana, Silva, Cepni (Adomah) - Lambach, Al-Azzawe - Steinborn, Cubukcu, Breitfeld (Breustedt) - Dadashov
Gastgeber SVB 03 und der BFC Dynamo trennten sich bei Mistwetter 1 : 1 (0 : 0). Als Silva, der immer ein Kandidat für Karten ist, in der 69.Minute mit Gelb/Rot den Platz verlassen musste, kam bei mir schon ein ungutes Gefühl auf. Prompt brachte Schmidt die Babelsberger in Führung, als er einen Abpraller von Hendl verwertete. Der BFC muss wacker weiter gekämpft haben, denn Dadashov konnte mit seinem 14.Treffer kurz vor Schluss ausgleichen.
Aufstellung: Hendl - Rausch, Malembana, Silva, Cepni (Adomah) - Lambach, Al-Azzawe - Steinborn, Cubukcu, Breitfeld (Breustedt) - Dadashov
26.11.2017 - 11:53 Uhr
Einige Spielberichte:
http://www.bfc.com/news.php?id=492&cat_id=1#ontitle
https://babelsberg03.de/blog/2017/11/25/tabellenzweiter-am-rande-der-niederlage-rl-nordost-16-spieltag-babelsberg-03-vs-bfc-dynamo-11-00/
http://www.sportbuzzer.de/artikel/regionalliga-nordost-babelsberg-03-kassiert-in-riesen-regionalligaspiel-spat-den/
http://www.bfc.com/news.php?id=492&cat_id=1#ontitle
https://babelsberg03.de/blog/2017/11/25/tabellenzweiter-am-rande-der-niederlage-rl-nordost-16-spieltag-babelsberg-03-vs-bfc-dynamo-11-00/
http://www.sportbuzzer.de/artikel/regionalliga-nordost-babelsberg-03-kassiert-in-riesen-regionalligaspiel-spat-den/
27.11.2017 - 16:39 Uhr
https://www.bz-berlin.de/berlin-sport/bfc-dynamo-berlin/11-dadashov-rettet-in-unterzahl-punkt-fuer-den-bfc
Wie man dem Spielbericht der BZ entnimmt, gab es nach der Auffassung unserer Spieler und Trainer eine Tätlichkeit von Akdari an Al-Azzawe. Selbst wenn es so gewesen sein sollte, darf sich Silva nicht schon wieder so eine dämliche Gelbe Karten leisten, die dann noch zu Gelb/Rot führt. Voriges Jahr in Auerbach gab es schon eine saublöde Aktion, die dann schließlich sogar zu einer längeren Sperre führte. Für die Verletzungen kann er wahrscheinlich weniger, für die Sperren schon und die hemmen immer wieder die Mannschaftsentwicklung.
Ansonsten muss die Moral tadellos gewesen sein, aber das darf man als Selbstverständlichkeit sehen. Nach dem Ausgleich war der Sieg wohl auch noch möglich. Vielleicht wäre das für den Gastgeber zu viel gewesen, der sich seinerseits in Gestalt von Trainer Civa eher als bessere Mannschaft sah.
Wie man dem Spielbericht der BZ entnimmt, gab es nach der Auffassung unserer Spieler und Trainer eine Tätlichkeit von Akdari an Al-Azzawe. Selbst wenn es so gewesen sein sollte, darf sich Silva nicht schon wieder so eine dämliche Gelbe Karten leisten, die dann noch zu Gelb/Rot führt. Voriges Jahr in Auerbach gab es schon eine saublöde Aktion, die dann schließlich sogar zu einer längeren Sperre führte. Für die Verletzungen kann er wahrscheinlich weniger, für die Sperren schon und die hemmen immer wieder die Mannschaftsentwicklung.
Ansonsten muss die Moral tadellos gewesen sein, aber das darf man als Selbstverständlichkeit sehen. Nach dem Ausgleich war der Sieg wohl auch noch möglich. Vielleicht wäre das für den Gastgeber zu viel gewesen, der sich seinerseits in Gestalt von Trainer Civa eher als bessere Mannschaft sah.
29.11.2017 - 17:38 Uhr
Wird es ein Spitzenspiel?
Wer hätte schon vor der Saison gedacht, dass es am 17.Spieltag einen Vergleich des Tabellenzweiten gegen den Tabellenvierten gibt, wenn der BFC Dynamo auf den FSV Union Fürstenwalde trifft. Uns selbst hätte ich das nicht zugetraut, auch wenn der Abstand zu Energie riesengroß ist, den Gästen von weiter flussaufwärts ebenso nicht. Wenn man sich die Marktwerte der Teams von transfermarkt.de vor Augen führt, stehen sie dort nur auf den Plätzen 8 (BFC) und 18. Beide Vereine müssen dementsprechend einiges richtig gemacht haben, jedenfalls bis jetzt.
Vor der Saison vermutete der damalige Sportliche Leiter Peter Heinrich aus Fürstenwalde, dass es "eine ganz schwere Saison für uns wird". Es gab etwa ein Dutzend Abgänge und nach und nach sammelte man 14 Zugänge ein. Dies waren vor allem Nachwuchsspieler und solche, die vorher unterhalb der Regio kickten. Dann gab es aber mit Krstic (Jena), Bolyki, Rademacher (beide BAK) noch richtig gute Leute zu vermelden, die entsprechend einschlugen. Im Winter kam schon Rico Gladrow aus Trier und außerdem gibt es z.B. mit Torwart Oliver Birnbaum oder Martin Zurawsky, der auch mal bei uns spielte, andere erprobte Regionalligaspieler im Kader. Trotzdem ist es bewundernswert, wie schnell Trainer Matthias Maucksch den "Haufen" zu diesen erstaunlichen Leistungen trieb. Man gewann schon achtmal, vor allem beachtlich dass das fünfmal auswärts geschah. Die Siege gegen Altglienicke (5 : 0) und Hertha II (4 : 1) kann man wegen der Höhe der Resultate als sensationell bezeichnen. Ein Sieg gegen uns würde da genau hinein passen.
Schon die Rückrunde der letzten Saison, als man 33 Punkte einsammelte, verlief für die Gäste überragend. Zu der Zeit mauserte sich beispielsweise Stürmer Will Siakam und Rico Gladrow lieferte Vorlagen für die Stürmer. Dass allerdings der Stürmer bis jetzt schon 9 Tore in der neuen Serie und der Mittelfeldmann 14 Vorlagen lieferte, hatten wohl selbst die Fürstenwalder nicht erwartet. Hinzu kommen die 8 Treffer von Kemal Atici, der zuvor in der Oberliga Süd in Brandenburg aufspielte. Wie man so hört, sind die Konter von Union kreuzgefährlich ...
Dies alles wissend und die eigene Heimschwäche kennend, muss der BFC nun trotzdem nicht mit Knieschlottern am Sonnabend um 13.30 Uhr auf den Rasen treten. Konzentriert und selbstbewusst sollte man das Spiel im Jahn-Sportpark bestreiten. Des Fehlen von Silva (Gelb/Rot) und Cepni (5.Gelbe) müsste man halbwegs kompensieren können, wenn Adomah wieder richtig fit ist. Ein wenig mehr Angriffsbemühungen als gegen die "Loksche" würde ich mir schon wünschen, denn so effektiv wie an diesem Tag sind wir selten. Dass man den "Rückzug" bei Ballverlust trotzdem gut gestaffelt absichern muss, dürfte in den Vorbesprechungen eine Rolle spielen. Druckvolle Angriffe - ja, offenes Messer - nein, so in etwa würde ich es der Mannschaft empfehlen. Doch grau ist alle Theorie und "Wünsch Dir was" funktioniert nur manchmal.
Ich wünsche mir dennoch, die Spreestädter bringen ein paar Unterstützer mit, damit wir keine Adventsstimmung im weiten Rund haben. Besser als das Wetter sollte sie schon sein. Wann werden wir denn jemals wieder ein Spitzenspiel haben, wir beiden?
Wer hätte schon vor der Saison gedacht, dass es am 17.Spieltag einen Vergleich des Tabellenzweiten gegen den Tabellenvierten gibt, wenn der BFC Dynamo auf den FSV Union Fürstenwalde trifft. Uns selbst hätte ich das nicht zugetraut, auch wenn der Abstand zu Energie riesengroß ist, den Gästen von weiter flussaufwärts ebenso nicht. Wenn man sich die Marktwerte der Teams von transfermarkt.de vor Augen führt, stehen sie dort nur auf den Plätzen 8 (BFC) und 18. Beide Vereine müssen dementsprechend einiges richtig gemacht haben, jedenfalls bis jetzt.
Vor der Saison vermutete der damalige Sportliche Leiter Peter Heinrich aus Fürstenwalde, dass es "eine ganz schwere Saison für uns wird". Es gab etwa ein Dutzend Abgänge und nach und nach sammelte man 14 Zugänge ein. Dies waren vor allem Nachwuchsspieler und solche, die vorher unterhalb der Regio kickten. Dann gab es aber mit Krstic (Jena), Bolyki, Rademacher (beide BAK) noch richtig gute Leute zu vermelden, die entsprechend einschlugen. Im Winter kam schon Rico Gladrow aus Trier und außerdem gibt es z.B. mit Torwart Oliver Birnbaum oder Martin Zurawsky, der auch mal bei uns spielte, andere erprobte Regionalligaspieler im Kader. Trotzdem ist es bewundernswert, wie schnell Trainer Matthias Maucksch den "Haufen" zu diesen erstaunlichen Leistungen trieb. Man gewann schon achtmal, vor allem beachtlich dass das fünfmal auswärts geschah. Die Siege gegen Altglienicke (5 : 0) und Hertha II (4 : 1) kann man wegen der Höhe der Resultate als sensationell bezeichnen. Ein Sieg gegen uns würde da genau hinein passen.
Schon die Rückrunde der letzten Saison, als man 33 Punkte einsammelte, verlief für die Gäste überragend. Zu der Zeit mauserte sich beispielsweise Stürmer Will Siakam und Rico Gladrow lieferte Vorlagen für die Stürmer. Dass allerdings der Stürmer bis jetzt schon 9 Tore in der neuen Serie und der Mittelfeldmann 14 Vorlagen lieferte, hatten wohl selbst die Fürstenwalder nicht erwartet. Hinzu kommen die 8 Treffer von Kemal Atici, der zuvor in der Oberliga Süd in Brandenburg aufspielte. Wie man so hört, sind die Konter von Union kreuzgefährlich ... Dies alles wissend und die eigene Heimschwäche kennend, muss der BFC nun trotzdem nicht mit Knieschlottern am Sonnabend um 13.30 Uhr auf den Rasen treten. Konzentriert und selbstbewusst sollte man das Spiel im Jahn-Sportpark bestreiten. Des Fehlen von Silva (Gelb/Rot) und Cepni (5.Gelbe) müsste man halbwegs kompensieren können, wenn Adomah wieder richtig fit ist. Ein wenig mehr Angriffsbemühungen als gegen die "Loksche" würde ich mir schon wünschen, denn so effektiv wie an diesem Tag sind wir selten. Dass man den "Rückzug" bei Ballverlust trotzdem gut gestaffelt absichern muss, dürfte in den Vorbesprechungen eine Rolle spielen. Druckvolle Angriffe - ja, offenes Messer - nein, so in etwa würde ich es der Mannschaft empfehlen. Doch grau ist alle Theorie und "Wünsch Dir was" funktioniert nur manchmal.
Ich wünsche mir dennoch, die Spreestädter bringen ein paar Unterstützer mit, damit wir keine Adventsstimmung im weiten Rund haben. Besser als das Wetter sollte sie schon sein. Wann werden wir denn jemals wieder ein Spitzenspiel haben, wir beiden?
02.12.2017 - 17:09 Uhr
Hendl stellt die Weichen
Mitte der ersten Halbzeit hätte das Spiel vielleicht eine Verlaufswendung erfahren können, wenn Atici einen Foulelfmeter verwandelt hätte. Aber er schoss so schlecht, dass Hendl nicht viel Mühe hatte ihn zu halten. Bei der ersten Chance ließ man den Fürstenwaldern auf der linken Seite zu viel Platz und einer von ihnen kam im Strafraum zu Fall. Gleich zu Beginn lief "Steini" links frei durch, der Ball schien auch in der langen Ecke zu landen. Das dachte wohl Breitfeld auch und "vergaß" ihn über die Linie zu drücken. Dann passierte lange nichts. Dafür drehte sich Dadashov in der 19.Minute wunderbar um seinen Mitspieler und hämmerte die Pille mit links in den Angel. Das kann man Traumtor nennen. Nach dem gehaltenen Elfer wollte der BFC vor allem Konter verhindern, spielte viel "hinten rum", ließ aber vorne Laufbereitschaft vermissen, um sich Möglichkeiten zu erspielen. Nach der Pause wurde es vor 1378 Zuschauern im Jahn-Sportpark besser. Innerhalb einer Viertelstunde erhöhten Steinborn, erneut Dadashov und Kapitän Cubukcu auf den Endstand von 4 : 0 (1 : 0). Erst war unser "Urdynamo" nach Rechtsflanke mit dem Kopf zur Stelle. Dann schob der derzeitige Torschützenkönig nach Breitfeld-Flanke aus Nahdistanz ein. Und zuguterletzt konnte wir quer zum Strafraum kombinieren und Cubukcu konnte relativ frei mit links in den Winkel treffen. Danach wurde das Ergebnis verwaltet, für mich deutlich zu viel Quergeschiebe. Immerhin kam Youngster Pascal Eifler zu seinem Regionalligadebüt. Die Gäste haben mich enttäuscht, sie spielten erstaunlich ängstlich.
Aufstellung: Hendl - Rausch, Malembana, Adomah, Breustedt - Al-Azzawe (Schultz), Lambach (Eifler) - Breitfeld (Citlak), Cubukcu, Steinborn - Dadashov
Mitte der ersten Halbzeit hätte das Spiel vielleicht eine Verlaufswendung erfahren können, wenn Atici einen Foulelfmeter verwandelt hätte. Aber er schoss so schlecht, dass Hendl nicht viel Mühe hatte ihn zu halten. Bei der ersten Chance ließ man den Fürstenwaldern auf der linken Seite zu viel Platz und einer von ihnen kam im Strafraum zu Fall. Gleich zu Beginn lief "Steini" links frei durch, der Ball schien auch in der langen Ecke zu landen. Das dachte wohl Breitfeld auch und "vergaß" ihn über die Linie zu drücken. Dann passierte lange nichts. Dafür drehte sich Dadashov in der 19.Minute wunderbar um seinen Mitspieler und hämmerte die Pille mit links in den Angel. Das kann man Traumtor nennen. Nach dem gehaltenen Elfer wollte der BFC vor allem Konter verhindern, spielte viel "hinten rum", ließ aber vorne Laufbereitschaft vermissen, um sich Möglichkeiten zu erspielen. Nach der Pause wurde es vor 1378 Zuschauern im Jahn-Sportpark besser. Innerhalb einer Viertelstunde erhöhten Steinborn, erneut Dadashov und Kapitän Cubukcu auf den Endstand von 4 : 0 (1 : 0). Erst war unser "Urdynamo" nach Rechtsflanke mit dem Kopf zur Stelle. Dann schob der derzeitige Torschützenkönig nach Breitfeld-Flanke aus Nahdistanz ein. Und zuguterletzt konnte wir quer zum Strafraum kombinieren und Cubukcu konnte relativ frei mit links in den Winkel treffen. Danach wurde das Ergebnis verwaltet, für mich deutlich zu viel Quergeschiebe. Immerhin kam Youngster Pascal Eifler zu seinem Regionalligadebüt. Die Gäste haben mich enttäuscht, sie spielten erstaunlich ängstlich.
Aufstellung: Hendl - Rausch, Malembana, Adomah, Breustedt - Al-Azzawe (Schultz), Lambach (Eifler) - Breitfeld (Citlak), Cubukcu, Steinborn - Dadashov
02.12.2017 - 18:09 Uhr
Zitat von Gundi
Hendl stellt die Weichen
Mitte der ersten Halbzeit hätte das Spiel vielleicht eine Verlaufswendung erfahren können, wenn Atici einen Foulelfmeter verwandelt hätte. Aber er schoss so schlecht, dass Hendl nicht viel Mühe hatte ihn zu halten. Bei der ersten Chance ließ man den Fürstenwaldern auf der linken Seite zu viel Platz und einer von ihnen kam im Strafraum zu Fall. Gleich zu Beginn lief "Steini" links frei durch, der Ball schien auch in der langen Ecke zu landen. Das dachte wohl Breitfeld auch und "vergaß" ihn über die Linie zu drücken. Dann passierte lange nichts. Dafür drehte sich Dadashov in der 19.Minute wunderbar um seinen Mitspieler und hämmerte die Pille mit links in den Angel. Das kann man Traumtor nennen. Nach dem gehaltenen Elfer wollte der BFC vor allem Konter verhindern, spielte viel "hinten rum", ließ aber vorne Laufbereitschaft vermissen, um sich Möglichkeiten zu erspielen. Nach der Pause wurde es vor 1378 Zuschauern im Jahn-Sportpark besser. Innerhalb einer Viertelstunde erhöhten Steinborn, erneut Dadashov und Kapitän Cubukcu auf den Endstand von 4 : 0 (1 : 0). Erst war unser "Urdynamo" nach Rechtsflanke mit dem Kopf zur Stelle. Dann schob der derzeitige Torschützenkönig nach Breitfeld-Flanke aus Nahdistanz ein. Und zuguterletzt konnte wir quer zum Strafraum kombinieren und Cubukcu konnte relativ frei mit links in den Winkel treffen. Danach wurde das Ergebnis verwaltet, für mich deutlich zu viel Quergeschiebe. Immerhin kam Youngster Pascal Eifler zu seinem Regionalligadebüt. Die Gäste haben mich enttäuscht, sie spielten erstaunlich ängstlich.
Aufstellung: Hendl - Rausch, Malembana, Adomah, Breustedt - Al-Azzawe (Schultz), Lambach (Eifler) - Breitfeld (Citlak), Cubukcu, Steinborn - Dadashov
Hendl stellt die Weichen
Mitte der ersten Halbzeit hätte das Spiel vielleicht eine Verlaufswendung erfahren können, wenn Atici einen Foulelfmeter verwandelt hätte. Aber er schoss so schlecht, dass Hendl nicht viel Mühe hatte ihn zu halten. Bei der ersten Chance ließ man den Fürstenwaldern auf der linken Seite zu viel Platz und einer von ihnen kam im Strafraum zu Fall. Gleich zu Beginn lief "Steini" links frei durch, der Ball schien auch in der langen Ecke zu landen. Das dachte wohl Breitfeld auch und "vergaß" ihn über die Linie zu drücken. Dann passierte lange nichts. Dafür drehte sich Dadashov in der 19.Minute wunderbar um seinen Mitspieler und hämmerte die Pille mit links in den Angel. Das kann man Traumtor nennen. Nach dem gehaltenen Elfer wollte der BFC vor allem Konter verhindern, spielte viel "hinten rum", ließ aber vorne Laufbereitschaft vermissen, um sich Möglichkeiten zu erspielen. Nach der Pause wurde es vor 1378 Zuschauern im Jahn-Sportpark besser. Innerhalb einer Viertelstunde erhöhten Steinborn, erneut Dadashov und Kapitän Cubukcu auf den Endstand von 4 : 0 (1 : 0). Erst war unser "Urdynamo" nach Rechtsflanke mit dem Kopf zur Stelle. Dann schob der derzeitige Torschützenkönig nach Breitfeld-Flanke aus Nahdistanz ein. Und zuguterletzt konnte wir quer zum Strafraum kombinieren und Cubukcu konnte relativ frei mit links in den Winkel treffen. Danach wurde das Ergebnis verwaltet, für mich deutlich zu viel Quergeschiebe. Immerhin kam Youngster Pascal Eifler zu seinem Regionalligadebüt. Die Gäste haben mich enttäuscht, sie spielten erstaunlich ängstlich.
Aufstellung: Hendl - Rausch, Malembana, Adomah, Breustedt - Al-Azzawe (Schultz), Lambach (Eifler) - Breitfeld (Citlak), Cubukcu, Steinborn - Dadashov
https://www.morgenpost.de/sport/fussball/regionalliga-nord/article212716779/BFC-Dynamo-bleibt-Herr-im-eigenen-Haus.html
https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2017/12/fussball-regionalliga-nordost.html
https://www.bz-berlin.de/berlin-sport/bfc-dynamo-berlin/40-dynamo-laesst-im-spitzenspiel-fuerstenwalde-keine-chance
08.12.2017 - 13:58 Uhr
Das letzte Heimspiel des Jahres
... findet am 18.Spieltag statt und ist damit das erste Spiel der Rückrunde. Man trifft also am Sonntag, den 10.Dezember, um 13.30 Uhr auf den Gegner vom Eröffnungsspieltag, den FSV 63 Luckenwalde. Man kann es kaum glauben, dass an der Seitenlinie der Nuthe-Städter nicht mehr Ingo Nachtigall als Übungsleiter sitzt. Aber nach der eigentlich achtbaren 0 : 2-Niederlage in Cottbus trat er zurück und kurz danach übernahm Sven Thoß den Tabellenletzten. Leider blieb er bisher mit der Mannschaft ohne jedes Erfolgserlebnis. Es gab nur "Zu-Null-Niederlagen" und damit wurde der Schlussplatz weiter "gefestigt". Gastgeber BFC wird nun nicht scharf darauf sein, dass der neue Trainer im Jahn-Sportpark mit seiner Truppe eine Siegesserie beginnt. Wenn Schiedsrichter Florian Lechner vom PSV Wismar anpfeift, muss ein nächster Heimsieg unser Ziel sein. Viel zu viel haben wir schon vor den eigenen Fans liegengelassen.
Warum der Saisonverlauf für die Luckenwalder bis jetzt nur einen Sieg in Lichterfelde und zwei Unentschieden hergab, können die Gäste sicher besser einschätzen. In der letzten Zeit hatten sie sicher mit Verletzungen sehr viel Pech. Vor dem Spiel gegen Germania waren Mihm, Kadiata, Schmidt, Koplin und Tix verletzt sowie Repetylo und Hafiz erkrankt. Vielleicht sind die beiden am Wochenende wieder dabei, die damals gesperrten Arnold und Budde werden es wohl sein. Sven Thoß will vor der Winterpause unbedingt ein Erfolgserlebnis sehen. Das sagte er jedenfalls vor dem Halberstadt-Spiel, in dem das aber kräftig misslang.
Dem Gastgeber BFC Dynamo müsste eventuell eine ziemlich volle Kapelle zur Verfügung stehen, denn die zuletzt gesperrten Cepni und Silva dürften wieder dabei sein. Nur Brand scheint verletzt, sodass René Rydlewicz die Qual der Wahl hat. Da kann man gespannt sein, wie er sich entscheidet und ob es Überraschungen in der Aufstellung gibt. Der Tabellenplatz müsste eigentlich zahlreiche Zuschauer ins Stadion locken. Aber man hört schon förmlich den einen oder anderen "Fan" stöhnen:" Das Wetter ..., der Gegner ..., der Advent ...". Hoffentlich irre ich mich. Auch wenn es schwächere Vorstellungen im eigenen Hause gab, ist der "Vize" bisher doch aller Ehren wert. Insgesamt verlief die Hinrunde durchaus positiv und das sollten die Anhänger dem Team gebührend danken. Macht ihm das verdiente Adventsgeschenk!
... findet am 18.Spieltag statt und ist damit das erste Spiel der Rückrunde. Man trifft also am Sonntag, den 10.Dezember, um 13.30 Uhr auf den Gegner vom Eröffnungsspieltag, den FSV 63 Luckenwalde. Man kann es kaum glauben, dass an der Seitenlinie der Nuthe-Städter nicht mehr Ingo Nachtigall als Übungsleiter sitzt. Aber nach der eigentlich achtbaren 0 : 2-Niederlage in Cottbus trat er zurück und kurz danach übernahm Sven Thoß den Tabellenletzten. Leider blieb er bisher mit der Mannschaft ohne jedes Erfolgserlebnis. Es gab nur "Zu-Null-Niederlagen" und damit wurde der Schlussplatz weiter "gefestigt". Gastgeber BFC wird nun nicht scharf darauf sein, dass der neue Trainer im Jahn-Sportpark mit seiner Truppe eine Siegesserie beginnt. Wenn Schiedsrichter Florian Lechner vom PSV Wismar anpfeift, muss ein nächster Heimsieg unser Ziel sein. Viel zu viel haben wir schon vor den eigenen Fans liegengelassen.
Warum der Saisonverlauf für die Luckenwalder bis jetzt nur einen Sieg in Lichterfelde und zwei Unentschieden hergab, können die Gäste sicher besser einschätzen. In der letzten Zeit hatten sie sicher mit Verletzungen sehr viel Pech. Vor dem Spiel gegen Germania waren Mihm, Kadiata, Schmidt, Koplin und Tix verletzt sowie Repetylo und Hafiz erkrankt. Vielleicht sind die beiden am Wochenende wieder dabei, die damals gesperrten Arnold und Budde werden es wohl sein. Sven Thoß will vor der Winterpause unbedingt ein Erfolgserlebnis sehen. Das sagte er jedenfalls vor dem Halberstadt-Spiel, in dem das aber kräftig misslang.
Dem Gastgeber BFC Dynamo müsste eventuell eine ziemlich volle Kapelle zur Verfügung stehen, denn die zuletzt gesperrten Cepni und Silva dürften wieder dabei sein. Nur Brand scheint verletzt, sodass René Rydlewicz die Qual der Wahl hat. Da kann man gespannt sein, wie er sich entscheidet und ob es Überraschungen in der Aufstellung gibt. Der Tabellenplatz müsste eigentlich zahlreiche Zuschauer ins Stadion locken. Aber man hört schon förmlich den einen oder anderen "Fan" stöhnen:" Das Wetter ..., der Gegner ..., der Advent ...". Hoffentlich irre ich mich. Auch wenn es schwächere Vorstellungen im eigenen Hause gab, ist der "Vize" bisher doch aller Ehren wert. Insgesamt verlief die Hinrunde durchaus positiv und das sollten die Anhänger dem Team gebührend danken. Macht ihm das verdiente Adventsgeschenk!
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