Regionalliga Nordost

BFC Dynamo

20.06.2014 - 21:56 Uhr
BFC Dynamo |#881
04.10.2017 - 14:58 Uhr
Wenn man sich die Situation vor dem Elfer im Video ansieht, erkennt man, dass Cepni weiter hinten die Abseitsstellung eventuell aufhebt. Auf jeden Fall ist es eine ganz knappe Kiste, die ich so nicht gesehen habe. rolleyes Allerdings liegt die "LVZ" mit der Beschreibung Malembana habe Lubsch umgerissen auch voll daneben. Auf jeden Fall fiel der. Dort schreibt man von einem "bärenstarken ZFC", der vielleicht glücklich gewann. Ulkig! Fakt ist, René Rydlewicz muss die Zügel wieder straffer anziehen. Seine Aussagen in der Öffentlichkeit schützen mir die Spieler viel zu sehr. Er kann ruhig mal Tacheles reden, was er hoffentlich der Mannschaft gegenüber so handhabt. Ich glaube auch nicht, dass es manche Spieler bewusst schleifen lassen. Wenn man erfolgreich ist, neigt der Mensch dazu, es etwas sachter angehen zu lassen. Da muss dann aber den entsprechenden Spielern diese Nonchalance sofort ausgetrieben werden, notfalls finden sie sich auf der Ersatzbank wieder. Man hat schon in Spielen zuvor gesehen, dass nicht alle Kicker alles geben. Mittlerweile sind wohl die Innenverteidiger alle gesund. In der Deckung und im defensiven Mittelfeld mu
ss die beste Lösung noch gefunden werden. Wer passt innen am besten zusammen? Von den bisherigen Varianten gefiel mir eigentlich das Paar Al-Azzawe/Adomah ganz gut. Al-Azzawe kann man aber auch gut im Mittelfeld gebrauchen, wenn man rechts was ändern würde. Rausch hat nämlich die Umstellung vom Mittelfeld nach hinten noch nicht so überzeugend gemeistert. Vielleicht würde Lambach dort besser funktionieren. Kwiatkowski war lange verletzt, Silva kürzer, aber auch schon zweimal. Sie sind schwer einzuschätzen. Auf der linken Außenseite scheint Silva mit seiner großen Übersetzung gegen kleine Dribbler Probleme zu kriegen. Leider schwächelt dort Cepni auch gerade ein bisschen. Lösungen sind also gefragt, schnelle wären super.

http://www.sportbuzzer.de/artikel/barenstarker-zfc-meuselwitz-gewinnt-in-berlin/
http://www.bfc.com/news.php?id=464&cat_id=1#ontitle
http://www.berliner-kurier.de/sport/bfc-dynamo/schlechter--meusel--witz-bfc-verpatzt-aufhol-chance-28526872
BFC Dynamo |#882
05.10.2017 - 11:35 Uhr
Weiterkommen eingeplant

Am Sonnabend, um 14.30 Uhr, tritt der BFC Dynamo in der Schöneberger Monumentensraße zu seinem Spiel der 2.Hauptrunde des Berliner Pilsner-Pokals an. Dort befindet sich der Platz des Bezirksligisten BSC Kickers 1900 unweit der S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke. Die Männermannschaft durchlebt in der 2.Abteilung gerade eine schwierige Startphase. Nachdem man zuletzt gegen die zweite Mannschaft vom SV Empor mit 3 : 4 in der Nordendarena verlor, findet man sich auf dem vorletzten Platz in der Tabelle wieder. Bisher stehen lediglich 2 Unentschieden auf der Habenseite. Die Mannschaft von Michael Riedel muss also langsam Zählbares einfahren. Wenn man auf das Aufgebot guckt, fallen einem neben 3 "Dreißigern", Abwehrspieler Atila Duran ist sogar 39 Jahre alt, vor allem zahlreiche junge Hüpfer auf, von denen sechs erst zu Beginn der Serie aus dem eigenen Nachwuchs aufrückten.
Laut "FUWO" erwartet Sprecher Jürgen Urbas großen Zuschauerandrang. "Wir rechnen aktuell mit 400 oder mehr Zuschauern und planen bereits das ganze Drumherum. Für uns ist ein Spiel in solcher Größenordnung natürlich etwas Besonderes." Ich würde von unserer Seite nicht unbedingt mit dem ganz großen Ansturm rechnen, weil wieder etliche unserer Fans gerade beleidigt sind und dann meist bocken. Außerdem verspricht der Wetterbericht nicht gerade zuschauerfreundliches Wetter.
Unsere Jungs sollten auf dem Kunstrasen?, so sieht's zumindest auf den Bildern aus, konzentriert und unkompliziert zu Werke gehen und den Gastgeber ausreichend beschäftigen. Wenn man das Tempo hochhalten kann, dürfte der Gastgeber Probleme bekommen. Ich gehe davon aus, dass in der "Pokalmannschaft" wieder zahlreiche Reservisten auflaufen. Da sie das nicht bleiben wollen, dürfte ihr Ehrgeiz groß sein. Vielleicht kann der eine oder andere René Rydlewicz für die Punktspiele ins Grübeln bringen.

Übrigens musste wir wegen der Pyroaktionen einiger übereifriger Fans tief in die Tasche greifen. silent

http://www.bfc.com/news.php?id=466&cat_id=3#ontitle
BFC Dynamo |#883
06.10.2017 - 13:05 Uhr
Dem Trainer tut's auch weh. Dann bitte ab sofort alles gegen Schmerzen tun! cool

http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/707774/artikel_rydlewicz_das-tut-schon-weh.html
BFC Dynamo |#884
07.10.2017 - 16:41 Uhr
Zähes Ringen

Der BFC Dynamo tat sich beim Bezirksligisten BSC Kickers 1900 äußerst schwer.Erst in der 53.Minute traf Citlak zum ersten Mal, nachdem er zuvor schon eifrig Chancen versiebte. Am Ende gab es dann ein 6 : 1, bei dem Okoronkwo 3x, Citlak 2x und Rabiega trafen. Der Gastgeber traf kurz vor Schluss zum Endstand. Wenn die Angaben des Live-Tickers stimmen, ließ René Rydlewicz die Mannschaft zur Strafe durchspielen.

Aufstellung (Formation vermutet): Hendl - Lambach, Kwiatkowski, Adomah, Breustedt - Al-Azzawe, Eifler - Rabiega, Citlak, Brand - Okoronkwo
BFC Dynamo |#885
11.10.2017 - 15:12 Uhr
Punkte vom Goldbach?

Das altehrwürdige Halberstädter Friedensstadion befindet sich unweit des Goldbachs im nördlichen Harzvorland. Erst 2012 wurde die neue Multifunktionstribüne eingeweiht und es wäre schade gewesen, wenn das Schmuckstück nur Oberligaspiele gesehen hätte. Denn 2016 war man aus der Regionalliga abgestiegen, nachdem man vorher 5 Jahre am Stück in ihrem Spielbetrieb oft eine gute Rolle gespielt hatte. Diesen Abstieg hatte vor der Saison kaum jemand erwartet, als man unter Trainer Henri Fuchs und übrigens mit den heutigen BFCern Francis Adomah und Rufat Dadashov in die Saison startete. Am Ende war der Trainer entlassen und neben unseren Jungs suchte viele andere das Weite. Anschließend besann man sich auf gute Zeiten mit Trainer Andreas Petersen und holte ihn nach Halberstadt aus Neustrelitz zurück. Der brachte als Sportlichen Leiter Kevin Meinhardt mit, der beim BFC unter Uluc am Werkeln war. Es gibt also etliche Berührungspunkte etlicher Beteiligter, wenn man Freitagabend ab 19 Uhr unter Flutlicht die Klingen kreuzt. Schließlich spielte noch Abwehrrecke Adli Lachheb im Sportforum, den nicht nur ich bei uns weiterhin gern gesehen hätte. Man stellte schon für die Oberliga eine neue, aufstiegstaugliche Mannschaft zusammen, in der so manch einer kickte, der schon in höheren Ligen tätig war. Am Ende landeten zwar die Leipziger Chemiker vor der Petersen-Truppe, aber in der Relegation konnte man Optik Rathenow ein Schnippchen schlagen, wetzte die Vorjahrspleite schnellstmöglich aus. Im Vergleich mit anderen Teams musste man gar nicht so viel wechseln, weil die Mannschaft schon echt gut besetzt war. Nachdem 6 Balltreter den Club verließen, holte man 5 Neue zur Verstärkung, die nach Kevin Meinhardt "besser als unsere Abgänge sind". So dürften die Kader der beiden Kontrahenten vergleichbar sein. Ein "normaler" Aufsteiger sind die Germanen für mich jedenfalls nicht, zumal sie doch schon ziemlich gut eingespielt in das neue Spieljahr gingen. Nach Plätzen scheint der Abstand vom Tabellenzweiten zum -zehnten recht groß, es sind aber nur 5 Punkte, die zwischen beiden liegen. Germania hat sogar einmal weniger verloren, sich allerdings an 5 Unentschieden ergötzt. So stehen unseren 6 Siegen nur drei auf der anderen Seite gegenüber. Vergleichen lassen sich die Resultate insofern, als dass wir praktisch die gleichen Gegner hatten. Während wir noch nicht auf Chemie trafen, ließen die Gastgeber Luckenwalde aus. Alle 3 Siege fuhren sie auswärts ein, auch da ähneln wir uns. Eine Serie könnte also am Freitag enden, unsere Auswärtsserie oder ihre schlechte Heimserie. Cottbus-Trainer Wollitz freute sich vor Wochen über den Offensivmut der Petersen-Schützlinge, der führte nämlich dazu, dass man den Energetikern fünf Tore ermöglichte. Danach nahm die Gegentorflut ständig ab, weil man vermutlich mehr Wert auf die Defensive legte. Wir unsererseits kämpfen genauso darum, den Laden hinten endlich dichter zu kriegen.
Trotzdem erwarte ich kein typisches 0 : 0-Spiel an diesem Abend. Beide werden nach vorne spielen, nur möglichst nicht vogelwild, sondern unter Einhaltung der vorgegebenen taktischen Prämissen. Wer weniger Fehler macht, mehr Aufwand betreibt, mehr Zweikämpfe gewinnt, wird bessere Aussichten auf den Erfolg besitzen. Und was war noch? Genau: Es darf ins Tor getroffen werden! Vielleicht übten deshalb die Jungs beim dynamischen Training fleißig Abschlusshandlungen, und zwar auf der einen Seite die Offensiven, aber auch, auf der anderen Seite, die Defensiven. Erstere Chancenverwertung aus dem Spiel heraus, die Verteidiger, die nach Standards. Mal gucken, ob es was genützt hat. Es fehlte dabei übrigens nur Silva, Auswahl müsste René Rydlewicz für das Spiel damit haben. Interessant wird sein, ob es wegen der schwächeren Leistung gegen den ZFC personelle Konsequenzen geben wird. Wer wiederholt zu faul war, dem würde ich mal Bedenkzeit geben. rolleyes
Friedlich und freundlich sollte es in diesem Stadion allemal zugehen ...
BFC Dynamo |#886
13.10.2017 - 21:33 Uhr
Spektakel

Im Halberstädter Friedensstadion gab es vor 590 Zuschauern scheinbar einen offenen Schlagabtausch, den der BFC Dynamo durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 5 : 4 (1 : 1) gewann. Der Gastgeber bekam 2 Elfmeter zugesprochen, lag ebenso wie der BFC zweimal vorne, bevor Al-Azzawe den Endstand herstellte. Die 2 Strafstöße verwandelte Oschmann, das erste Mal glich Twardzik aus, zum 4 : 3 traf Beil. Für den BFC trafen außerdem Steinborn 2x, Malembana und Schulz. Es gab 5 Gelbe Karten auf unserer Seite und deren 4 auf der des Gastgebers.

Aufstellung: Hendl - Rausch, Malembana, Adomah, Cepni - Al-Azzawe, Schultz - Steinborn, Cubukcu, Breitfeld (Brand) - Dadashov
BFC Dynamo |#887
13.10.2017 - 23:37 Uhr
Zitat von Gundi
Spektakel

Im Halberstädter Friedensstadion gab es vor 590 Zuschauern scheinbar einen offenen Schlagabtausch, den der BFC Dynamo durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 5 : 4 (1 : 1) gewann. Der Gastgeber bekam 2 Elfmeter zugesprochen, lag ebenso wie der BFC zweimal vorne, bevor Al-Azzawe den Endstand herstellte. Die 2 Strafstöße verwandelte Oschmann, das erste Mal glich Twardzik aus, zum 4 : 3 traf Beil. Für den BFC trafen außerdem Steinborn 2x, Malembana und Schulz. Es gab 5 Gelbe Karten auf unserer Seite und deren 4 auf der des Gastgebers.

Aufstellung: Hendl - Rausch, Malembana, Adomah, Cepni - Al-Azzawe, Schultz - Steinborn, Cubukcu, Breitfeld (Brand) - Dadashov


http://www.4-liga.com/nachrichten-rl-nordost--bfc-entscheidet-torfestival-fuer-sich-34551.html

http://www.berliner-kurier.de/sport/bfc-dynamo/bfc-voller-wahnsinn-in-halberstadt-28581614
BFC Dynamo |#888
14.10.2017 - 11:15 Uhr
Zitat von Gundi
Zitat von Gundi

Spektakel

Im Halberstädter Friedensstadion gab es vor 590 Zuschauern scheinbar einen offenen Schlagabtausch, den der BFC Dynamo durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 5 : 4 (1 : 1) gewann. Der Gastgeber bekam 2 Elfmeter zugesprochen, lag ebenso wie der BFC zweimal vorne, bevor Al-Azzawe den Endstand herstellte. Die 2 Strafstöße verwandelte Oschmann, das erste Mal glich Twardzik aus, zum 4 : 3 traf Beil. Für den BFC trafen außerdem Steinborn 2x, Malembana und Schulz. Es gab 5 Gelbe Karten auf unserer Seite und deren 4 auf der des Gastgebers.

Aufstellung: Hendl - Rausch, Malembana, Adomah, Cepni - Al-Azzawe, Schultz - Steinborn, Cubukcu, Breitfeld (Brand) - Dadashov


http://www.4-liga.com/nachrichten-rl-nordost--bfc-entscheidet-torfestival-fuer-sich-34551.html

http://www.berliner-kurier.de/sport/bfc-dynamo/bfc-voller-wahnsinn-in-halberstadt-28581614


http://www.mdr.de/sport/fussball_rl/germania-halberstadt-bfc-bericht-100.html
BFC Dynamo |#889
18.10.2017 - 16:19 Uhr
Bis auf Okoronkwo waren heute alle Spieler beim Training dabei, also auch wieder Silva. Die Torhüter übten separat und torwartspezifisch. Bei den Feldspielern ging es um frühes Attackieren verbunden mit schnellen Abschlüssen. Dieses Pressen sollte die Jungs an die Schmerzgrenze bringen und verlangte eine hohe Intensität. Da waren doch schon individuelle Unterschiede zu erkennen und es kamen auch von den Spielern mal Hinweise an den einen oder anderen, der sich zu schnell hängen ließ. Lachend In den letzten Spielen gelang es oft nicht, die Lücken zu schließen, weil auch die entsprechende Bereitschaft bzw. Aufmerksamkeit fehlte. Tags zuvor wurde wohl auch schon an dieser Bereitschaft zur "Hingabe" gefeilt. René Rydlewicz verteilte zwischendurch viel Lob, alle Übenden kriegten das aber nicht ab. Schön wäre es, wenn diese Arbeit bald "gesamtmannschaftliche" Früchte trägt.
BFC Dynamo |#890
20.10.2017 - 12:10 Uhr
Zug im Spiel?

Ein Sonderzug ist am Sonntag im Anrollen. Er kommt aus Leipzig und bringt einen Großteil der Fans des Aufsteigers BSG Chemie zum Berliner Gesundbrunnen. Damit wird der Gästebereich im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ordentlich gefüllt sein, auch wenn nach Aussage unserer Vereinsverantwortlichen bis gestern noch keine 800 Karten verkauft wurden. Mit vierstelliger Unterstützung dürften die Jungs von Trainer Dieter Demuth aber rechnen können und davon lassen sich bestimmt auch die heimischen Fans inspirieren und erscheinen etwas zahlreicher vor Ort. Ich kenne jedenfalls keinen BFCer, der sich nicht über den Aufstieg der Traditionalisten aus Leutzsch in die Regio gefreut hat. Sie stehen in der Folge zweier DDR-Meisterschaften von 1951 und 1964, wobei besonders der letzte Titel ziemlich überraschend kam, denn er wurde nach "Umstrukturierungen" im DDR-Fußball vom sogenannten "Rest von Leipzig" errungen, der im Leutzscher "Georg-Schwarz-Sportpark" als BSG Chemie Leipzig wieder seine Heimstatt gefunden hatte. Neben den Aussortierten von Rotation und Lok kamen damals noch die Zeitzer Bauchspieß und Pacholski in die Mannschaft von Alfred Kunze und brachten das Kunststück fertig, die Meisterschaft in die Messestadt zu holen. Neben dem dreifachen Torschützenkönig Bernd Bauchspieß spielten u.a. noch Manfred Walter und Dieter Scherbarth in der Meistermannschaft.
Lange Zeit spielten die Chemiker eine gute Rolle in der DDR-Oberliga und wurden stets von treuen Fans unterstützt. 1990 wurde als Nachfolger der BSG der FC Sachsen Leipzig gegründet, der 2011 allerdings in die Insolvenz ging. Schon vorher gab es 1997 die Neugründung einer BSG Chemie als "Ballfördergemeinschaft", die sich ab 2011 wieder "Betriebssportgemeinschaft" nannte. Jedenfalls schaffte man nach einigen Rückschlägen in diesem Jahr den Aufstieg in die Regionalliga Nordost, den man vor 4999 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark gegen Schott Jena besiegelte.
Damit schaffte die Truppe von Dietmar Demuth Erstaunliches, denn die Bedingungen für so eine sportliche Leistung waren auch durch die Streitigkeiten mit der SG Leutzsch in und um die Spielstätte wahrlich nicht so günstig.
Die BSG hat sich zunehmend besser in der neuen Liga zurecht gefunden. Mittlerweile steht man auf Platz 15, hat aber mit 11 Punkten Anschluss an das Mittelfeld. Die letzten 3 Spiele wurde gepunktet und das gegen so starke Gegner wie Wacker Nordhausen, Germania Halberstadt und Viktoria Berlin. Gegen die Berliner, vor der Saison zu den Mitfavoriten gezählt, gewann man, wie meist nach großem Kampf, mit 1 : 0 und kommt mit diesem Erfolgserlebnis zu uns.
Vor der Saison gab es wie überall einige Bewegung im Kader. Von den sieben Abgängen schmerzte wohl der Rücktritt von Torjäger Andy Müller am meisten. Nach und nach fanden 9 Neuzugänge den Weg nach Leipzig, sodass der Kader quantitativ gut bestückt ist. Leider fielen mit Alexander Bury und Tim Bunge wichtige Spieler aus, die immer noch nicht an Bord sind. Die Abwehr hat sich mit 18 Gegentoren kaum weniger als unsere eingefangen, im Angriff scheint es bei 7 erzielten Treffern noch etwas zu hapern. Sicher nicht ganz zufällig ist Abwehrmann Manuel Wajer mit drei Kirschen bester Torschütze.
Die angesprochene Einsatzbereitschaft und Kampfkraft wird uns keine Punkte ohne eine ebensolche Einstellung unsererseits bringen. Für René Rydlewicz' Kicker steht die Verbesserung des mannschaftlichen Defensivverhaltens aktuell auf der Tagesordnung. Das heißt durchaus nicht, dass man auf Angriffsbemühungen verzichten will. Spieler mit Drang zum Tor sind bei uns reichlich vorhanden, was aber Rückwärtsbewegung bei Ballverlust nicht verhindern darf. Es gilt also die richtige Mischung als Mannschaft und auch als einzelner Spieler zu finden, denn heutzutage steht kein Stürmer mehr um den Strafraum rum bzw. beackert seine Außenlinie nur in der Angriffshälfte. Die Abwehr funktionierte in der letzten Zusammenstellung zunehmend schlechter. Schaun mer mal, ob der Trainer da in der Zusammensetzung was verändert. Alternativen sind vorhanden, beim Training fehlte nur Stürmer Okoronkwo.
Ich freue mich auf eine gute Stimmung im Jahn-Sportpark.
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