André Schubert [Trainer]
08.08.2016 - 13:18 Uhr
30.08.2016 - 10:42 Uhr
Wir haben einen fantastischen Saisonstart erlebt. 4 Spiele - 4 Siege. Dennoch sollten immer, oder gerade dann, Dinge angesprochen werden, welche bislang zwar keine Probleme waren aber durchaus zu welchen werden könnten. Nur weil man gewinnt, heißt das nicht gleichzeitig, dass es nicht noch Dinge zu verbessern gibt. Ich fand Kleffs "Kritik" durchaus nachvollziehbar. Man muss nicht die gleiche Meinung haben, aber hier deshalb so ein Fass aufzumachen....
Erste Beobachtungen:
positiv:
- die Mannschaft wirkt extrem fit und spritzig. Hier wurde in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.
- Unsere Defensive wirkt gefestigter als letzte Saison unter Schubert. Generell wirkt es bislang taktisch ausgewogener.
- meine größten Bedenken unter Schubert war/ist der Verlust der Spielkultur. Bislang zumindest wurde ich hier etwas beruhigt. Auch wenn gewisse Veränderungen bei den offensiven Automatismen durchaus zu spüren sind.
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Erste Beobachtungen:
positiv:
- die Mannschaft wirkt extrem fit und spritzig. Hier wurde in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.
- Unsere Defensive wirkt gefestigter als letzte Saison unter Schubert. Generell wirkt es bislang taktisch ausgewogener.
- meine größten Bedenken unter Schubert war/ist der Verlust der Spielkultur. Bislang zumindest wurde ich hier etwas beruhigt. Auch wenn gewisse Veränderungen bei den offensiven Automatismen durchaus zu spüren sind.
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
30.08.2016 - 10:54 Uhr
Zitat von Bernd_Strombose
Wir haben einen fantastischen Saisonstart erlebt. 4 Spiele - 4 Siege. Dennoch sollten immer, oder gerade dann, Dinge angesprochen werden, welche bislang zwar keine Probleme waren aber durchaus zu welchen werden könnten. Nur weil man gewinnt, heißt das nicht gleichzeitig, dass es nicht noch Dinge zu verbessern gibt. Ich fand Kleffs "Kritik" durchaus nachvollziehbar. Man muss nicht die gleiche Meinung haben, aber hier deshalb so ein Fass aufzumachen....
Erste Beobachtungen:
positiv:
- die Mannschaft wirkt extrem fit und spritzig. Hier wurde in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.
- Unsere Defensive wirkt gefestigter als letzte Saison unter Schubert. Generell wirkt es bislang taktisch ausgewogener.
- meine größten Bedenken unter Schubert war/ist der Verlust der Spielkultur. Bislang zumindest wurde ich hier etwas beruhigt. Auch wenn gewisse Veränderungen bei den offensiven Automatismen durchaus zu spüren sind.
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Wir haben einen fantastischen Saisonstart erlebt. 4 Spiele - 4 Siege. Dennoch sollten immer, oder gerade dann, Dinge angesprochen werden, welche bislang zwar keine Probleme waren aber durchaus zu welchen werden könnten. Nur weil man gewinnt, heißt das nicht gleichzeitig, dass es nicht noch Dinge zu verbessern gibt. Ich fand Kleffs "Kritik" durchaus nachvollziehbar. Man muss nicht die gleiche Meinung haben, aber hier deshalb so ein Fass aufzumachen....
Erste Beobachtungen:
positiv:
- die Mannschaft wirkt extrem fit und spritzig. Hier wurde in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.
- Unsere Defensive wirkt gefestigter als letzte Saison unter Schubert. Generell wirkt es bislang taktisch ausgewogener.
- meine größten Bedenken unter Schubert war/ist der Verlust der Spielkultur. Bislang zumindest wurde ich hier etwas beruhigt. Auch wenn gewisse Veränderungen bei den offensiven Automatismen durchaus zu spüren sind.
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Nochmal: Es geht nicht darum, ob man persönlich der Meinung ist, dass die eine oder andere Position hätte villeicht anders besetzt werden können. Es geht um den Begriff "vercoached". Hierzu haben diverse Vorredner schon ausreichend Stellung bezogen.
Zum Thema:
Gerade im Gegenpressing hat mir Strobl richtig gut gefallen. Er spielt selbst unter Druck so gut wie keinen Fehlpass- ist etxtrem Zweikampfstark und strahlt unheimlich viel Ruhe aus. Die kreativen Lösungen liefert derzeit Kramer. Beides hätte ich ihnen so nicht zugetraut und spricht dafür, dass Schubert im Training eben doch Dinge sieht, die uns zunächts verborgen bleiben
30.08.2016 - 11:14 Uhr
Zitat von Bernd_Strombose
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Ich sehe das anders.
Probates Mittel gegen Pressing ist doch das Überspielen der ersten oder besser auch der zweiten Reihe. Haben wir doch in der letzten Saison auch leidvoll erfahren müssen. Insofern ist man nicht zu langen Bällen "gezwungen", sondern hat dies als spielerische Antwort bewusst gewählt. Gerade gegen Leverkusen finde ich das auch richtig, die spielen so ziemlich das kompromissloseste Pressing und stehen auch in der 85 Min mit der letzten Reihe noch an der Mittelinie. Der Matchplan gegen Leverkusen kann mE nicht so aussehen, dass man den Ball durch Kurzspassspiel zum Stürmer in die gefährlichen Regionen bringt. Ist gegen Leverkusen extrem schwer, jedenfalls für uns. Ob nun mit Dahoud oder ohne. Ich war vor dem Spiel für Dahoud im ZM, aber Strobl war wohl doch die bessere Wahl.
Mit dem Ballbesitzspiel ist es ähnlich. Je weiter das vorne stattfindet, umso weniger Platz hat man und umso schwieriger ist es, unsere Schnelligkeit auszuspielen. Da braucht man dann andere Lösungen und gut verteidigen können auch Mannschaften wie Drochtersen.
Insgesamt ist es unser großer Vorteil, dass wir taktisch variabel sind und sowohl ziemlich reinen Konterfussball, als auch Ballbesitz spielen können.
Es wird hier immer wieder darüber philosophiert (nicht in Deinem Post), ob es richtig ist, sich auf die Stärken des Gegners einzustellen und Taktik und Aufstellung entsprechend anzupassen oder ob man ein bestimmte Linie mit allen Mitteln durchsetzen soll. Ich halte ersteres für wesentlich klüger.
30.08.2016 - 11:20 Uhr
Zitat von FB-Fohle79
Nochmal: Es geht nicht darum, ob man persönlich der Meinung ist, dass die eine oder andere Position hätte villeicht anders besetzt werden können. Es geht um den Begriff "vercoached". Hierzu haben diverse Vorredner schon ausreichend Stellung bezogen.
Zum Thema:
Gerade im Gegenpressing hat mir Strobl richtig gut gefallen. Er spielt selbst unter Druck so gut wie keinen Fehlpass- ist etxtrem Zweikampfstark und strahlt unheimlich viel Ruhe aus. Die kreativen Lösungen liefert derzeit Kramer. Beides hätte ich ihnen so nicht zugetraut und spricht dafür, dass Schubert im Training eben doch Dinge sieht, die uns zunächts verborgen bleiben
Zitat von Bernd_Strombose
Wir haben einen fantastischen Saisonstart erlebt. 4 Spiele - 4 Siege. Dennoch sollten immer, oder gerade dann, Dinge angesprochen werden, welche bislang zwar keine Probleme waren aber durchaus zu welchen werden könnten. Nur weil man gewinnt, heißt das nicht gleichzeitig, dass es nicht noch Dinge zu verbessern gibt. Ich fand Kleffs "Kritik" durchaus nachvollziehbar. Man muss nicht die gleiche Meinung haben, aber hier deshalb so ein Fass aufzumachen....
Erste Beobachtungen:
positiv:
- die Mannschaft wirkt extrem fit und spritzig. Hier wurde in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.
- Unsere Defensive wirkt gefestigter als letzte Saison unter Schubert. Generell wirkt es bislang taktisch ausgewogener.
- meine größten Bedenken unter Schubert war/ist der Verlust der Spielkultur. Bislang zumindest wurde ich hier etwas beruhigt. Auch wenn gewisse Veränderungen bei den offensiven Automatismen durchaus zu spüren sind.
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Wir haben einen fantastischen Saisonstart erlebt. 4 Spiele - 4 Siege. Dennoch sollten immer, oder gerade dann, Dinge angesprochen werden, welche bislang zwar keine Probleme waren aber durchaus zu welchen werden könnten. Nur weil man gewinnt, heißt das nicht gleichzeitig, dass es nicht noch Dinge zu verbessern gibt. Ich fand Kleffs "Kritik" durchaus nachvollziehbar. Man muss nicht die gleiche Meinung haben, aber hier deshalb so ein Fass aufzumachen....
Erste Beobachtungen:
positiv:
- die Mannschaft wirkt extrem fit und spritzig. Hier wurde in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.
- Unsere Defensive wirkt gefestigter als letzte Saison unter Schubert. Generell wirkt es bislang taktisch ausgewogener.
- meine größten Bedenken unter Schubert war/ist der Verlust der Spielkultur. Bislang zumindest wurde ich hier etwas beruhigt. Auch wenn gewisse Veränderungen bei den offensiven Automatismen durchaus zu spüren sind.
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Nochmal: Es geht nicht darum, ob man persönlich der Meinung ist, dass die eine oder andere Position hätte villeicht anders besetzt werden können. Es geht um den Begriff "vercoached". Hierzu haben diverse Vorredner schon ausreichend Stellung bezogen.
Zum Thema:
Gerade im Gegenpressing hat mir Strobl richtig gut gefallen. Er spielt selbst unter Druck so gut wie keinen Fehlpass- ist etxtrem Zweikampfstark und strahlt unheimlich viel Ruhe aus. Die kreativen Lösungen liefert derzeit Kramer. Beides hätte ich ihnen so nicht zugetraut und spricht dafür, dass Schubert im Training eben doch Dinge sieht, die uns zunächts verborgen bleiben

Ich bin auch nicht der Meinung das sich Schubert extrem "vercoached" hat. Aber Kleff hat es doch erklärt warum er dieser Meinung ist. Und das Spiel stand ja auch auf der Kippe. Sich jetzt an dem einen Wort aufzuhängen, na ja. Hätte Kleff vielleicht lieber "vertan" schreiben sollen? Zudem wurde Schubert ja nun auch schon in höchsten Tönen gelobt. Wie auch immer, ich wollte eigentlich gar nicht auf dieses Thema eingehen sondern versuchen hier wieder normal weiter zu diskutieren.
30.08.2016 - 11:50 Uhr
Zitat von Bernd_Strombose
Ich bin auch nicht der Meinung das sich Schubert extrem "vercoached" hat. Aber Kleff hat es doch erklärt warum er dieser Meinung ist. Und das Spiel stand ja auch auf der Kippe. Sich jetzt an dem einen Wort aufzuhängen, na ja. Hätte Kleff vielleicht lieber "vertan" schreiben sollen? Zudem wurde Schubert ja nun auch schon in höchsten Tönen gelobt. Wie auch immer, ich wollte eigentlich gar nicht auf dieses Thema eingehen sondern versuchen hier wieder normal weiter zu diskutieren.
Zitat von FB-Fohle79
Nochmal: Es geht nicht darum, ob man persönlich der Meinung ist, dass die eine oder andere Position hätte villeicht anders besetzt werden können. Es geht um den Begriff "vercoached". Hierzu haben diverse Vorredner schon ausreichend Stellung bezogen.
Zum Thema:
Gerade im Gegenpressing hat mir Strobl richtig gut gefallen. Er spielt selbst unter Druck so gut wie keinen Fehlpass- ist etxtrem Zweikampfstark und strahlt unheimlich viel Ruhe aus. Die kreativen Lösungen liefert derzeit Kramer. Beides hätte ich ihnen so nicht zugetraut und spricht dafür, dass Schubert im Training eben doch Dinge sieht, die uns zunächts verborgen bleiben
Zitat von Bernd_Strombose
Wir haben einen fantastischen Saisonstart erlebt. 4 Spiele - 4 Siege. Dennoch sollten immer, oder gerade dann, Dinge angesprochen werden, welche bislang zwar keine Probleme waren aber durchaus zu welchen werden könnten. Nur weil man gewinnt, heißt das nicht gleichzeitig, dass es nicht noch Dinge zu verbessern gibt. Ich fand Kleffs "Kritik" durchaus nachvollziehbar. Man muss nicht die gleiche Meinung haben, aber hier deshalb so ein Fass aufzumachen....
Erste Beobachtungen:
positiv:
- die Mannschaft wirkt extrem fit und spritzig. Hier wurde in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.
- Unsere Defensive wirkt gefestigter als letzte Saison unter Schubert. Generell wirkt es bislang taktisch ausgewogener.
- meine größten Bedenken unter Schubert war/ist der Verlust der Spielkultur. Bislang zumindest wurde ich hier etwas beruhigt. Auch wenn gewisse Veränderungen bei den offensiven Automatismen durchaus zu spüren sind.
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Wir haben einen fantastischen Saisonstart erlebt. 4 Spiele - 4 Siege. Dennoch sollten immer, oder gerade dann, Dinge angesprochen werden, welche bislang zwar keine Probleme waren aber durchaus zu welchen werden könnten. Nur weil man gewinnt, heißt das nicht gleichzeitig, dass es nicht noch Dinge zu verbessern gibt. Ich fand Kleffs "Kritik" durchaus nachvollziehbar. Man muss nicht die gleiche Meinung haben, aber hier deshalb so ein Fass aufzumachen....
Erste Beobachtungen:
positiv:
- die Mannschaft wirkt extrem fit und spritzig. Hier wurde in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.
- Unsere Defensive wirkt gefestigter als letzte Saison unter Schubert. Generell wirkt es bislang taktisch ausgewogener.
- meine größten Bedenken unter Schubert war/ist der Verlust der Spielkultur. Bislang zumindest wurde ich hier etwas beruhigt. Auch wenn gewisse Veränderungen bei den offensiven Automatismen durchaus zu spüren sind.
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Nochmal: Es geht nicht darum, ob man persönlich der Meinung ist, dass die eine oder andere Position hätte villeicht anders besetzt werden können. Es geht um den Begriff "vercoached". Hierzu haben diverse Vorredner schon ausreichend Stellung bezogen.
Zum Thema:
Gerade im Gegenpressing hat mir Strobl richtig gut gefallen. Er spielt selbst unter Druck so gut wie keinen Fehlpass- ist etxtrem Zweikampfstark und strahlt unheimlich viel Ruhe aus. Die kreativen Lösungen liefert derzeit Kramer. Beides hätte ich ihnen so nicht zugetraut und spricht dafür, dass Schubert im Training eben doch Dinge sieht, die uns zunächts verborgen bleiben

Ich bin auch nicht der Meinung das sich Schubert extrem "vercoached" hat. Aber Kleff hat es doch erklärt warum er dieser Meinung ist. Und das Spiel stand ja auch auf der Kippe. Sich jetzt an dem einen Wort aufzuhängen, na ja. Hätte Kleff vielleicht lieber "vertan" schreiben sollen? Zudem wurde Schubert ja nun auch schon in höchsten Tönen gelobt. Wie auch immer, ich wollte eigentlich gar nicht auf dieses Thema eingehen sondern versuchen hier wieder normal weiter zu diskutieren.
Ich find vercoached nach so einem Spiel schon harten Tobak, außerdem kam ja auch noch die
Aussage das der Wechsel Jantschke/Verstergaard fast nach hinten los ging, Jantschke war verletzt,
nächstes Mal heben wir die weiße Flagge, sagen dem Schiri wir nehmen den verletzten Spieler
raus wechseln aber niemand ein, der Wechsel könnte ja nach hinten los gehen.
Es sind halt die kleinen, feinen, subtilen Angriffe die unser Userfreund ständig losfeuert, aber
deswegen lieben wir ihn ja alle
Dieser Beitrag wurde zuletzt von xhakaxhaka am 30.08.2016 um 11:50 Uhr bearbeitet
30.08.2016 - 11:52 Uhr
Zitat von Spozzfreund
Ich sehe das anders.
Probates Mittel gegen Pressing ist doch das Überspielen der ersten oder besser auch der zweiten Reihe. Haben wir doch in der letzten Saison auch leidvoll erfahren müssen. Insofern ist man nicht zu langen Bällen "gezwungen", sondern hat dies als spielerische Antwort bewusst gewählt. Gerade gegen Leverkusen finde ich das auch richtig, die spielen so ziemlich das kompromissloseste Pressing und stehen auch in der 85 Min mit der letzten Reihe noch an der Mittelinie. Der Matchplan gegen Leverkusen kann mE nicht so aussehen, dass man den Ball durch Kurzspassspiel zum Stürmer in die gefährlichen Regionen bringt. Ist gegen Leverkusen extrem schwer, jedenfalls für uns. Ob nun mit Dahoud oder ohne. Ich war vor dem Spiel für Dahoud im ZM, aber Strobl war wohl doch die bessere Wahl.
Mit dem Ballbesitzspiel ist es ähnlich. Je weiter das vorne stattfindet, umso weniger Platz hat man und umso schwieriger ist es, unsere Schnelligkeit auszuspielen. Da braucht man dann andere Lösungen und gut verteidigen können auch Mannschaften wie Drochtersen.
Insgesamt ist es unser großer Vorteil, dass wir taktisch variabel sind und sowohl ziemlich reinen Konterfussball, als auch Ballbesitz spielen können.
Es wird hier immer wieder darüber philosophiert (nicht in Deinem Post), ob es richtig ist, sich auf die Stärken des Gegners einzustellen und Taktik und Aufstellung entsprechend anzupassen oder ob man ein bestimmte Linie mit allen Mitteln durchsetzen soll. Ich halte ersteres für wesentlich klüger.
Zitat von Bernd_Strombose
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Ich sehe das anders.
Probates Mittel gegen Pressing ist doch das Überspielen der ersten oder besser auch der zweiten Reihe. Haben wir doch in der letzten Saison auch leidvoll erfahren müssen. Insofern ist man nicht zu langen Bällen "gezwungen", sondern hat dies als spielerische Antwort bewusst gewählt. Gerade gegen Leverkusen finde ich das auch richtig, die spielen so ziemlich das kompromissloseste Pressing und stehen auch in der 85 Min mit der letzten Reihe noch an der Mittelinie. Der Matchplan gegen Leverkusen kann mE nicht so aussehen, dass man den Ball durch Kurzspassspiel zum Stürmer in die gefährlichen Regionen bringt. Ist gegen Leverkusen extrem schwer, jedenfalls für uns. Ob nun mit Dahoud oder ohne. Ich war vor dem Spiel für Dahoud im ZM, aber Strobl war wohl doch die bessere Wahl.
Mit dem Ballbesitzspiel ist es ähnlich. Je weiter das vorne stattfindet, umso weniger Platz hat man und umso schwieriger ist es, unsere Schnelligkeit auszuspielen. Da braucht man dann andere Lösungen und gut verteidigen können auch Mannschaften wie Drochtersen.
Insgesamt ist es unser großer Vorteil, dass wir taktisch variabel sind und sowohl ziemlich reinen Konterfussball, als auch Ballbesitz spielen können.
Es wird hier immer wieder darüber philosophiert (nicht in Deinem Post), ob es richtig ist, sich auf die Stärken des Gegners einzustellen und Taktik und Aufstellung entsprechend anzupassen oder ob man ein bestimmte Linie mit allen Mitteln durchsetzen soll. Ich halte ersteres für wesentlich klüger.
Lange Bälle als probates Mittel, insbesondere bei Pressing-Monstern wie Leverkusen, kann durchaus Sinn machen. Allerdings ist mir das beschriebene Szenario eher in den Spielen gegen Bern aufgefallen. Die standen zwar hoch, aber richtig drückendes Pressing war das nicht. Trotzdem kam man zu oft in die Verlegenheit unkontrollierte lange Bälle spielen zu müssen. Lange Pässe spielt man dann auch eher aus dem Mittelfeld heraus und nicht von der eigenen Grundlinie. Hier muss man klar unterscheiden zwischen langen Pässen, welche mit einer Idee gespielt werden und langen, unkontrollierten Schlägen aus der Abwehr als Folge dessen, dass schlichtweg keine anderen Lösungen gefunden wurden.
30.08.2016 - 12:02 Uhr
Zitat von Vanlent
Zähle mich zu den alten Romantikern, die erst nach der großen Zeit auf Borussia gekommen sind, als die große Ära längst vorrüber war. Heynckes letze Saison (beim ersten Mal) war mein Einstieg als wir immerhin noch einen Uefacup-Platz bestaunen durften. Und danach kam bis auf die Zeit mit Krauss nur noch dieses elende Gewürge, mit den vielen Trainern, die - Hauptsache Stallgeruch - uns in den Untergang geleitet haben. Ja, und das ging eine Ewigkeit, bis Favre uns aus der Asche geholt hat, und wir stetig weiter gewachsen sind, und zwar so nachhaltig, dass selbst ein Bundesliga-Novize wie Schubert die Vorarbeit nur loben konnte, und ehrfurchtsvoll nur recht ruhige Töne anschlagen durfte.
Da sei ein gesundes Misstrauen gestattet, und ist auch angebracht (gewesen).
Zähle mich zu den alten Romantikern, die erst nach der großen Zeit auf Borussia gekommen sind, als die große Ära längst vorrüber war. Heynckes letze Saison (beim ersten Mal) war mein Einstieg als wir immerhin noch einen Uefacup-Platz bestaunen durften. Und danach kam bis auf die Zeit mit Krauss nur noch dieses elende Gewürge, mit den vielen Trainern, die - Hauptsache Stallgeruch - uns in den Untergang geleitet haben. Ja, und das ging eine Ewigkeit, bis Favre uns aus der Asche geholt hat, und wir stetig weiter gewachsen sind, und zwar so nachhaltig, dass selbst ein Bundesliga-Novize wie Schubert die Vorarbeit nur loben konnte, und ehrfurchtsvoll nur recht ruhige Töne anschlagen durfte.
Da sei ein gesundes Misstrauen gestattet, und ist auch angebracht (gewesen).
Dieses Misstrauen haben viele Borussenfans, die ich kenne - mich eingeschlossen. Allerdings ist es eher ein Misstrauen nach dem Motto "Ich traue dem (Erfolgs-)Braten nicht, irgendwo ist ein Haken und bald kommt der Rückschlag". Das liegt eben an jahrzehntelangem Leiden, das in Abstiegen und im letzten Tabellenplatz der 2.Liga gipfelte, als mit Hans Meyer endlich wieder bergauf ging.
Die Frage ist halt nur, ob es Sinn macht, dieses Misstrauen auf die handelnden Personen des Vereins zu übertragen. Denn letzten Endes war das Jahr 1999 gleichzeitig der Tief-, aber auch der Wendepunkt. Und zwar, als eben auch unsere jetzige Vereinsführung an Bord kam: Königs, Söllner, Schippers und Eberl als Spieler...
Ganz ehrlich, ich kenne dieses Misstrauen nur allzu gut. Es speist sich aus der Erfahrung unfassbarer Niederlagen und Rückschläge, die so kaum ein anderer Verein mit unserer Historie durchmachen musste. Mir persönlich hilft immer der Blick von außen, den Fans anderer Vereine haben. Mein Arzt ist z.B. begeisterter FC-Fan. Der sagte mir schon nach dem 1:0 Derbysieg 14/15, dass wir auf jeden Fall die direkte CL-Quali schaffen würden. Habe ich seinerzeit nicht geglaubt...
Daraus habe ich gelernt, mich einfach mal lockerer zu machen. Kann ich nur empfehlen. Ebenso wie den Blick auf die Statistik unseres Trainers, der jetzt auch schon seit 1989 und damit seit über 25 Jahren Mannschaften trainiert.
30.08.2016 - 12:03 Uhr
Zitat von Bernd_Strombose
Lange Bälle als probates Mittel, insbesondere bei Pressing-Monstern wie Leverkusen, kann durchaus Sinn machen. Allerdings ist mir das beschriebene Szenario eher in den Spielen gegen Bern aufgefallen. Die standen zwar hoch, aber richtig drückendes Pressing war das nicht. Trotzdem kam man zu oft in die Verlegenheit unkontrollierte lange Bälle spielen zu müssen. Lange Pässe spielt man dann auch eher aus dem Mittelfeld heraus und nicht von der eigenen Grundlinie. Hier muss man klar unterscheiden zwischen langen Pässen, welche mit einer Idee gespielt werden und langen, unkontrollierten Schlägen aus der Abwehr als Folge dessen, dass schlichtweg keine anderen Lösungen gefunden wurden.
Zitat von Spozzfreund
Ich sehe das anders.
Probates Mittel gegen Pressing ist doch das Überspielen der ersten oder besser auch der zweiten Reihe. Haben wir doch in der letzten Saison auch leidvoll erfahren müssen. Insofern ist man nicht zu langen Bällen "gezwungen", sondern hat dies als spielerische Antwort bewusst gewählt. Gerade gegen Leverkusen finde ich das auch richtig, die spielen so ziemlich das kompromissloseste Pressing und stehen auch in der 85 Min mit der letzten Reihe noch an der Mittelinie. Der Matchplan gegen Leverkusen kann mE nicht so aussehen, dass man den Ball durch Kurzspassspiel zum Stürmer in die gefährlichen Regionen bringt. Ist gegen Leverkusen extrem schwer, jedenfalls für uns. Ob nun mit Dahoud oder ohne. Ich war vor dem Spiel für Dahoud im ZM, aber Strobl war wohl doch die bessere Wahl.
Mit dem Ballbesitzspiel ist es ähnlich. Je weiter das vorne stattfindet, umso weniger Platz hat man und umso schwieriger ist es, unsere Schnelligkeit auszuspielen. Da braucht man dann andere Lösungen und gut verteidigen können auch Mannschaften wie Drochtersen.
Insgesamt ist es unser großer Vorteil, dass wir taktisch variabel sind und sowohl ziemlich reinen Konterfussball, als auch Ballbesitz spielen können.
Es wird hier immer wieder darüber philosophiert (nicht in Deinem Post), ob es richtig ist, sich auf die Stärken des Gegners einzustellen und Taktik und Aufstellung entsprechend anzupassen oder ob man ein bestimmte Linie mit allen Mitteln durchsetzen soll. Ich halte ersteres für wesentlich klüger.
Zitat von Bernd_Strombose
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Ich sehe das anders.
Probates Mittel gegen Pressing ist doch das Überspielen der ersten oder besser auch der zweiten Reihe. Haben wir doch in der letzten Saison auch leidvoll erfahren müssen. Insofern ist man nicht zu langen Bällen "gezwungen", sondern hat dies als spielerische Antwort bewusst gewählt. Gerade gegen Leverkusen finde ich das auch richtig, die spielen so ziemlich das kompromissloseste Pressing und stehen auch in der 85 Min mit der letzten Reihe noch an der Mittelinie. Der Matchplan gegen Leverkusen kann mE nicht so aussehen, dass man den Ball durch Kurzspassspiel zum Stürmer in die gefährlichen Regionen bringt. Ist gegen Leverkusen extrem schwer, jedenfalls für uns. Ob nun mit Dahoud oder ohne. Ich war vor dem Spiel für Dahoud im ZM, aber Strobl war wohl doch die bessere Wahl.
Mit dem Ballbesitzspiel ist es ähnlich. Je weiter das vorne stattfindet, umso weniger Platz hat man und umso schwieriger ist es, unsere Schnelligkeit auszuspielen. Da braucht man dann andere Lösungen und gut verteidigen können auch Mannschaften wie Drochtersen.
Insgesamt ist es unser großer Vorteil, dass wir taktisch variabel sind und sowohl ziemlich reinen Konterfussball, als auch Ballbesitz spielen können.
Es wird hier immer wieder darüber philosophiert (nicht in Deinem Post), ob es richtig ist, sich auf die Stärken des Gegners einzustellen und Taktik und Aufstellung entsprechend anzupassen oder ob man ein bestimmte Linie mit allen Mitteln durchsetzen soll. Ich halte ersteres für wesentlich klüger.
Lange Bälle als probates Mittel, insbesondere bei Pressing-Monstern wie Leverkusen, kann durchaus Sinn machen. Allerdings ist mir das beschriebene Szenario eher in den Spielen gegen Bern aufgefallen. Die standen zwar hoch, aber richtig drückendes Pressing war das nicht. Trotzdem kam man zu oft in die Verlegenheit unkontrollierte lange Bälle spielen zu müssen. Lange Pässe spielt man dann auch eher aus dem Mittelfeld heraus und nicht von der eigenen Grundlinie. Hier muss man klar unterscheiden zwischen langen Pässen, welche mit einer Idee gespielt werden und langen, unkontrollierten Schlägen aus der Abwehr als Folge dessen, dass schlichtweg keine anderen Lösungen gefunden wurden.
Im Ansatzpunkt bin ich ganz bei Dir.
Ich habe aber ehrlich gesagt gegen Bern keine unkontrollierten Befreiungsschläge aus der Abwehr in hoher Zahl gesehen. Finde eher, dass wir da außergewöhnlich oft den Ball zum Mann gebracht haben.
Aber ist wohl nur eine Frage der Wahrnehmung/Erinnerung.
30.08.2016 - 12:56 Uhr
Zitat von Spozzfreund
Im Ansatzpunkt bin ich ganz bei Dir.
Ich habe aber ehrlich gesagt gegen Bern keine unkontrollierten Befreiungsschläge aus der Abwehr in hoher Zahl gesehen. Finde eher, dass wir da außergewöhnlich oft den Ball zum Mann gebracht haben.
Aber ist wohl nur eine Frage der Wahrnehmung/Erinnerung.
Zitat von Bernd_Strombose
Lange Bälle als probates Mittel, insbesondere bei Pressing-Monstern wie Leverkusen, kann durchaus Sinn machen. Allerdings ist mir das beschriebene Szenario eher in den Spielen gegen Bern aufgefallen. Die standen zwar hoch, aber richtig drückendes Pressing war das nicht. Trotzdem kam man zu oft in die Verlegenheit unkontrollierte lange Bälle spielen zu müssen. Lange Pässe spielt man dann auch eher aus dem Mittelfeld heraus und nicht von der eigenen Grundlinie. Hier muss man klar unterscheiden zwischen langen Pässen, welche mit einer Idee gespielt werden und langen, unkontrollierten Schlägen aus der Abwehr als Folge dessen, dass schlichtweg keine anderen Lösungen gefunden wurden.
Zitat von Spozzfreund
Ich sehe das anders.
Probates Mittel gegen Pressing ist doch das Überspielen der ersten oder besser auch der zweiten Reihe. Haben wir doch in der letzten Saison auch leidvoll erfahren müssen. Insofern ist man nicht zu langen Bällen "gezwungen", sondern hat dies als spielerische Antwort bewusst gewählt. Gerade gegen Leverkusen finde ich das auch richtig, die spielen so ziemlich das kompromissloseste Pressing und stehen auch in der 85 Min mit der letzten Reihe noch an der Mittelinie. Der Matchplan gegen Leverkusen kann mE nicht so aussehen, dass man den Ball durch Kurzspassspiel zum Stürmer in die gefährlichen Regionen bringt. Ist gegen Leverkusen extrem schwer, jedenfalls für uns. Ob nun mit Dahoud oder ohne. Ich war vor dem Spiel für Dahoud im ZM, aber Strobl war wohl doch die bessere Wahl.
Mit dem Ballbesitzspiel ist es ähnlich. Je weiter das vorne stattfindet, umso weniger Platz hat man und umso schwieriger ist es, unsere Schnelligkeit auszuspielen. Da braucht man dann andere Lösungen und gut verteidigen können auch Mannschaften wie Drochtersen.
Insgesamt ist es unser großer Vorteil, dass wir taktisch variabel sind und sowohl ziemlich reinen Konterfussball, als auch Ballbesitz spielen können.
Es wird hier immer wieder darüber philosophiert (nicht in Deinem Post), ob es richtig ist, sich auf die Stärken des Gegners einzustellen und Taktik und Aufstellung entsprechend anzupassen oder ob man ein bestimmte Linie mit allen Mitteln durchsetzen soll. Ich halte ersteres für wesentlich klüger.
Zitat von Bernd_Strombose
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Ich sehe das anders.
Probates Mittel gegen Pressing ist doch das Überspielen der ersten oder besser auch der zweiten Reihe. Haben wir doch in der letzten Saison auch leidvoll erfahren müssen. Insofern ist man nicht zu langen Bällen "gezwungen", sondern hat dies als spielerische Antwort bewusst gewählt. Gerade gegen Leverkusen finde ich das auch richtig, die spielen so ziemlich das kompromissloseste Pressing und stehen auch in der 85 Min mit der letzten Reihe noch an der Mittelinie. Der Matchplan gegen Leverkusen kann mE nicht so aussehen, dass man den Ball durch Kurzspassspiel zum Stürmer in die gefährlichen Regionen bringt. Ist gegen Leverkusen extrem schwer, jedenfalls für uns. Ob nun mit Dahoud oder ohne. Ich war vor dem Spiel für Dahoud im ZM, aber Strobl war wohl doch die bessere Wahl.
Mit dem Ballbesitzspiel ist es ähnlich. Je weiter das vorne stattfindet, umso weniger Platz hat man und umso schwieriger ist es, unsere Schnelligkeit auszuspielen. Da braucht man dann andere Lösungen und gut verteidigen können auch Mannschaften wie Drochtersen.
Insgesamt ist es unser großer Vorteil, dass wir taktisch variabel sind und sowohl ziemlich reinen Konterfussball, als auch Ballbesitz spielen können.
Es wird hier immer wieder darüber philosophiert (nicht in Deinem Post), ob es richtig ist, sich auf die Stärken des Gegners einzustellen und Taktik und Aufstellung entsprechend anzupassen oder ob man ein bestimmte Linie mit allen Mitteln durchsetzen soll. Ich halte ersteres für wesentlich klüger.
Lange Bälle als probates Mittel, insbesondere bei Pressing-Monstern wie Leverkusen, kann durchaus Sinn machen. Allerdings ist mir das beschriebene Szenario eher in den Spielen gegen Bern aufgefallen. Die standen zwar hoch, aber richtig drückendes Pressing war das nicht. Trotzdem kam man zu oft in die Verlegenheit unkontrollierte lange Bälle spielen zu müssen. Lange Pässe spielt man dann auch eher aus dem Mittelfeld heraus und nicht von der eigenen Grundlinie. Hier muss man klar unterscheiden zwischen langen Pässen, welche mit einer Idee gespielt werden und langen, unkontrollierten Schlägen aus der Abwehr als Folge dessen, dass schlichtweg keine anderen Lösungen gefunden wurden.
Im Ansatzpunkt bin ich ganz bei Dir.
Ich habe aber ehrlich gesagt gegen Bern keine unkontrollierten Befreiungsschläge aus der Abwehr in hoher Zahl gesehen. Finde eher, dass wir da außergewöhnlich oft den Ball zum Mann gebracht haben.
Aber ist wohl nur eine Frage der Wahrnehmung/Erinnerung.
... oder der Statistik ...
Wir haben gegen Bern 718(!) Pässe gespielt (gegen LEV waren es "nur" 429, zum Vergleich: Mannschaften wie Darmstadt kommen im Schnitt auf 250 Pässe pro Spiel). Von den 718 Pässen gegen Bern waren 61 Pässe "long", also nicht mal ein Zehntel. Von den 61 langen Bällen kamn zudem 41 an - was bei langen Bällen ein richtig guter Wert ist. Und auch spannend: Von den 20 nicht angekommen langen Pässen gehen alleine 13 auf das Konto von Sommer (der an dem Tag in der Tat kein Zielwasser getrunken hatte). Die Defensivspieler Christensen, Strobl, Kramer und Vestergaard (die beiden letztgenannten hatten auch nru einen langen Ball)) haben jeden ihrer langen Bällen an den Mitspieler gebracht, bei Elvedi und Jantschke betrug die Quote jeweils 4/6, bei Dahoud waren es 2/3.
Kurzum: Die Wahrnehmung täuscht in dem Fall arg

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doktor_Dree am 30.08.2016 um 12:57 Uhr bearbeitet
30.08.2016 - 13:00 Uhr
Zitat von Doktor_Dree
... oder der Statistik ...
Wir haben gegen Bern 718(!) Pässe gespielt (gegen LEV waren es "nur" 429, zum Vergleich: Mannschaften wie Darmstadt kommen im Schnitt auf 250 Pässe pro Spiel). Von den 718 Pässen gegen Bern waren 61 Pässe "long", also nicht mal ein Zehntel. Von den 61 langen Bällen kamn zudem 41 an - was bei langen Bällen ein richtig guter Wert ist. Und auch spannend: Von den 20 nicht angekommen langen Pässen gehen alleine 13 auf das Konto von Sommer (der an dem Tag in der Tat kein Zielwasser getrunken hatte). Die Defensivspieler Christensen, Strobl, Kramer und Vestergaard (die beiden letztgenannten hatten auch nru einen langen Ball)) haben jeden ihrer langen Bällen an den Mitspieler gebracht, bei Elvedi und Jantschke betrug die Quote jeweils 4/6, bei Dahoud waren es 2/3.
Kurzum: Die Wahrnehmung täuscht in dem Fall arg
Zitat von Spozzfreund
Im Ansatzpunkt bin ich ganz bei Dir.
Ich habe aber ehrlich gesagt gegen Bern keine unkontrollierten Befreiungsschläge aus der Abwehr in hoher Zahl gesehen. Finde eher, dass wir da außergewöhnlich oft den Ball zum Mann gebracht haben.
Aber ist wohl nur eine Frage der Wahrnehmung/Erinnerung.
Zitat von Bernd_Strombose
Lange Bälle als probates Mittel, insbesondere bei Pressing-Monstern wie Leverkusen, kann durchaus Sinn machen. Allerdings ist mir das beschriebene Szenario eher in den Spielen gegen Bern aufgefallen. Die standen zwar hoch, aber richtig drückendes Pressing war das nicht. Trotzdem kam man zu oft in die Verlegenheit unkontrollierte lange Bälle spielen zu müssen. Lange Pässe spielt man dann auch eher aus dem Mittelfeld heraus und nicht von der eigenen Grundlinie. Hier muss man klar unterscheiden zwischen langen Pässen, welche mit einer Idee gespielt werden und langen, unkontrollierten Schlägen aus der Abwehr als Folge dessen, dass schlichtweg keine anderen Lösungen gefunden wurden.
Zitat von Spozzfreund
Ich sehe das anders.
Probates Mittel gegen Pressing ist doch das Überspielen der ersten oder besser auch der zweiten Reihe. Haben wir doch in der letzten Saison auch leidvoll erfahren müssen. Insofern ist man nicht zu langen Bällen "gezwungen", sondern hat dies als spielerische Antwort bewusst gewählt. Gerade gegen Leverkusen finde ich das auch richtig, die spielen so ziemlich das kompromissloseste Pressing und stehen auch in der 85 Min mit der letzten Reihe noch an der Mittelinie. Der Matchplan gegen Leverkusen kann mE nicht so aussehen, dass man den Ball durch Kurzspassspiel zum Stürmer in die gefährlichen Regionen bringt. Ist gegen Leverkusen extrem schwer, jedenfalls für uns. Ob nun mit Dahoud oder ohne. Ich war vor dem Spiel für Dahoud im ZM, aber Strobl war wohl doch die bessere Wahl.
Mit dem Ballbesitzspiel ist es ähnlich. Je weiter das vorne stattfindet, umso weniger Platz hat man und umso schwieriger ist es, unsere Schnelligkeit auszuspielen. Da braucht man dann andere Lösungen und gut verteidigen können auch Mannschaften wie Drochtersen.
Insgesamt ist es unser großer Vorteil, dass wir taktisch variabel sind und sowohl ziemlich reinen Konterfussball, als auch Ballbesitz spielen können.
Es wird hier immer wieder darüber philosophiert (nicht in Deinem Post), ob es richtig ist, sich auf die Stärken des Gegners einzustellen und Taktik und Aufstellung entsprechend anzupassen oder ob man ein bestimmte Linie mit allen Mitteln durchsetzen soll. Ich halte ersteres für wesentlich klüger.
Zitat von Bernd_Strombose
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
...
negativ:
- Wenn der Gegner presst, finden wir bislang zu selten spielerische Antworten. Zu oft werden wir zu langen Schlägen nach vorne gezwungen. Insgesamt findet unser Ballbesitzspiel noch viel zu weit hinten statt. Mit besseren spielerischen Mitteln (bspw. mit einem Dahoud in Normalform) sollte es möglich sein den Ballbesitz etwas weiter nach vorne zu verlagern.
Ich sehe das anders.
Probates Mittel gegen Pressing ist doch das Überspielen der ersten oder besser auch der zweiten Reihe. Haben wir doch in der letzten Saison auch leidvoll erfahren müssen. Insofern ist man nicht zu langen Bällen "gezwungen", sondern hat dies als spielerische Antwort bewusst gewählt. Gerade gegen Leverkusen finde ich das auch richtig, die spielen so ziemlich das kompromissloseste Pressing und stehen auch in der 85 Min mit der letzten Reihe noch an der Mittelinie. Der Matchplan gegen Leverkusen kann mE nicht so aussehen, dass man den Ball durch Kurzspassspiel zum Stürmer in die gefährlichen Regionen bringt. Ist gegen Leverkusen extrem schwer, jedenfalls für uns. Ob nun mit Dahoud oder ohne. Ich war vor dem Spiel für Dahoud im ZM, aber Strobl war wohl doch die bessere Wahl.
Mit dem Ballbesitzspiel ist es ähnlich. Je weiter das vorne stattfindet, umso weniger Platz hat man und umso schwieriger ist es, unsere Schnelligkeit auszuspielen. Da braucht man dann andere Lösungen und gut verteidigen können auch Mannschaften wie Drochtersen.
Insgesamt ist es unser großer Vorteil, dass wir taktisch variabel sind und sowohl ziemlich reinen Konterfussball, als auch Ballbesitz spielen können.
Es wird hier immer wieder darüber philosophiert (nicht in Deinem Post), ob es richtig ist, sich auf die Stärken des Gegners einzustellen und Taktik und Aufstellung entsprechend anzupassen oder ob man ein bestimmte Linie mit allen Mitteln durchsetzen soll. Ich halte ersteres für wesentlich klüger.
Lange Bälle als probates Mittel, insbesondere bei Pressing-Monstern wie Leverkusen, kann durchaus Sinn machen. Allerdings ist mir das beschriebene Szenario eher in den Spielen gegen Bern aufgefallen. Die standen zwar hoch, aber richtig drückendes Pressing war das nicht. Trotzdem kam man zu oft in die Verlegenheit unkontrollierte lange Bälle spielen zu müssen. Lange Pässe spielt man dann auch eher aus dem Mittelfeld heraus und nicht von der eigenen Grundlinie. Hier muss man klar unterscheiden zwischen langen Pässen, welche mit einer Idee gespielt werden und langen, unkontrollierten Schlägen aus der Abwehr als Folge dessen, dass schlichtweg keine anderen Lösungen gefunden wurden.
Im Ansatzpunkt bin ich ganz bei Dir.
Ich habe aber ehrlich gesagt gegen Bern keine unkontrollierten Befreiungsschläge aus der Abwehr in hoher Zahl gesehen. Finde eher, dass wir da außergewöhnlich oft den Ball zum Mann gebracht haben.
Aber ist wohl nur eine Frage der Wahrnehmung/Erinnerung.
... oder der Statistik ...
Wir haben gegen Bern 718(!) Pässe gespielt (gegen LEV waren es "nur" 429, zum Vergleich: Mannschaften wie Darmstadt kommen im Schnitt auf 250 Pässe pro Spiel). Von den 718 Pässen gegen Bern waren 61 Pässe "long", also nicht mal ein Zehntel. Von den 61 langen Bällen kamn zudem 41 an - was bei langen Bällen ein richtig guter Wert ist. Und auch spannend: Von den 20 nicht angekommen langen Pässen gehen alleine 13 auf das Konto von Sommer (der an dem Tag in der Tat kein Zielwasser getrunken hatte). Die Defensivspieler Christensen, Strobl, Kramer und Vestergaard (die beiden letztgenannten hatten auch nru einen langen Ball)) haben jeden ihrer langen Bällen an den Mitspieler gebracht, bei Elvedi und Jantschke betrug die Quote jeweils 4/6, bei Dahoud waren es 2/3.
Kurzum: Die Wahrnehmung täuscht in dem Fall arg

Danke für die interessanten Zahlen, Herr Doktor.
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