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André Schubert [Trainer]

19.02.2016 - 06:33 Uhr
André Schubert [Trainer] |#91
29.02.2016 - 09:36 Uhr
Langsam aber sicher manifestiert sich bei mir der Gedanke, dass die Platzierung am Ende der Saison ein reines Zufallsprodukt aus glücklichen und unglücklichen Umständen sein wird. Einzelne Spiele betrachtet kann man mal "Glück oder Pech" haben, aber unter Schubert scheint das Motto heidewitzka Herr Kapitän zu gelten.

Defensiv Defizite ohne Ende, die Abstände passen nicht, bei Eckbällen und Standarts gegen uns gleicht es einem Hühnerhaufen...Arbeit für den Trainer ohne Ende und der gibt ohne Mehrfachbelastung gerne Trainingsfrei.

Und das bei einem Verein der jenseits der 130 Mio€ umsetzt...auf einer der wichtigsten Position im Verein.

Hatte mir am Freitag Kölle gegen Berlin angeschaut. Taktisch im Vergleich zu uns funzte Berlin wie ein Uhrwerk, während wir einer Kramkiste aus Zahnrädern glichen. Viele bessere Zahnräder in der Summe, aber ohne Bauanleitung.
Ab und an greifen die Zahnräder ineinander, speziell Offensiv...im nächsten Moment geht gar nix mehr.

Ich wünsche Andre Schubert alles Glück dieser Erde...er kann es am meisten gebrauchen.
André Schubert [Trainer] |#92
29.02.2016 - 09:41 Uhr
Zitat von Hennes1970
Zitat von Fluchgeburt

Zitat von Oxymoronn


Schmidt (den einen, nicht den anderen)
Verbeek
Favre
Weinzierl
Schmidt ist ne alte Meckerziege an der Linie, zudem wäre er ein absoluter Neuling im Oberhaus, wäre mir zuviel Risiko. Favre ist doch Mumpitz, das sollte jeder selbst wissen. Weinzierl möchte ich ehrlich gesagt auch nicht jede Woche sehen müssen. Verbeek klingt sehr interessant, auf den ersten Blick zumindest, keine Ahnung. Vor Saisonende gibt es wohl eh keine Diskussion mehr.


Weinzierl hat mich am Donnerstag aufhorchen lassen nach dem EL Spiel der Puppenkiste.
Er sagte, dass das der Höhepunkt des FCA´s war...... Ein Schelm der dabei böses denkt ;)
(Mein Gefühl sagt mir das er nach der Runde geht.....wohin auch immer)
André Schubert [Trainer] |#93
29.02.2016 - 09:54 Uhr
Ich muß ganz ehrlich sagen, dass ich auch viele Dinge kritisch sehe und viele Entscheidungen und Konzepte nicht nachvollziehen kann.
Aber wir sind Borussia, nicht Schalke, nicht Wolfsburg, nicht Leverkusen.
Wir kloppen nicht die Millionen raus und erwarten die entsprechenden Leistungen.
Wir kaufen keinen Kader zusammen, packen einen Trainer dazu und gehen davon aus, daß es mit den Millionen funktionieren muß.
Schubert ist aus der Not geboren und er macht seinen Job so gut er kann.
Und wenn ich sehe, daß wir vor diesem Spieltag auf fünf standen und nun auf vier, dann mag das Spiel zwar nicht zufriedenstellend gewesen sein, Im Resultat passt es aber.
Da sind zur Zeit einige Mannschaften, die ihren Ansprüchen hinterherhinken. Und das dann auch oft mit der typischen Unzufriedenheit.
Aber warum wir ? Borussia ist Freude am Fußball, Freude an der Manschft und Ruhe in der Entwicklung. Ich brauche keine Jahre währende Unzufriedenheit wie auf Schalke.
Lasst Andre in Ruhe arbeiten und wenn wir am Ende der Saison wieder international dabei sind, dann können wir mehr als zufrieden sein.
Da sind noch einige andere Mannschaften, die alleine von der personellen Zusammensetzung vor uns stehen sollten, es aber nicht tun. Und da sind die typischen Mannschaften, gegen die man gewinnen muß, aber in diesem Jahr nicht kann, das gilt aber nicht nur für uns, das gilt für alle potentiellen Kandidaten auf die internationalen Plätze. Ingolstadt, Augsburg, Darmstadt, Frankfurt, die haben sich alle Konzepte einfallen lassen, die uns vielleicht nicht gefallen, die aber Erfolge gegen die vermeintlich überlegenene Mannschaften möglich machen.
Wenn endlich mal wieder alle Spieler zur Verfügung stehen und mal Ruhe in den Kader gekommen ist, dann wird auch Andre Ruhe in sein System bekommen.
Aber primär, wir, die Fans, sollten Ruhe bewahren und Mannschaft und Trainer unterstützen. Ende mit den Nörgeleien, überlasst das den Schalkern oder wem auch immer, die können das besser.
In der Ruhe liegt die Kraft.
André Schubert [Trainer] |#94
29.02.2016 - 10:00 Uhr
Die Tatsache, dass bisher jede Niederlage von einigen von uns dazu benutzt wird, den Trainer zu hinterfragen, zeigt auf, wie wenig Rückendeckung er bei uns hat. Keine gute Basis. Das aber nur nebenbei.
Mir ist schleierhaft, wie man binnen einer Halbserie, eine Mannschaft deren eindeutige Kompetenz es war, ein 1-0 über die Zeit zu kombinieren, derartig passiv gegen den Ball arbeitet.
Eine zehnköpfige Begleitagentur die den Gegnern bei Standards dermaßen viel Platz einräumt, dass man regelmäßig soo viele Torabschlüße zuläßt.

Ich bin kein Trainer, aber das was da läuft, vor allem, bei normalem Ballbesitz des Gegners, kommt mir so unterirdisch schlecht vor. Dabei spielt es ja keine Rolle, dass ein Christensen eine Superpartie nach der anderen spielt. Howie war gestern auch kein guter IV, und das Angebot würde ich (à la Hanke) zurückziehen, denn das war gestern auch nicht unbedingt erhaltenswert.

Unser Defensivverhalten- im Vergleich zu dem den Herthaner - kommt mir vor, wie bei der C-Jugend. Und wenn da nicht bald was passiert, wird uns das die Europapkal-Teilnahme kosten. Und das wäre definitiv das Ende von Schubert. Da bin ich mir jetzt absolut sicher.
André Schubert [Trainer] |#95
29.02.2016 - 10:13 Uhr
Zitat von Hennes1970
Zitat von Fluchgeburt

Zitat von Oxymoronn


Schmidt (den einen, nicht den anderen)
Verbeek
Favre
Weinzierl
Schmidt ist ne alte Meckerziege an der Linie, zudem wäre er ein absoluter Neuling im Oberhaus, wäre mir zuviel Risiko. Favre ist doch Mumpitz, das sollte jeder selbst wissen. Weinzierl möchte ich ehrlich gesagt auch nicht jede Woche sehen müssen. Verbeek klingt sehr interessant, auf den ersten Blick zumindest, keine Ahnung. Vor Saisonende gibt es wohl eh keine Diskussion mehr.


Ist mit Schmidt Martin Schmidt von M05 gemeint?
Dessen Vertrag läuft übrigens noch bis Ende nächster Saison.
Aufgrund der Diskussion vor der Installation von Schubert bin ich jetzt davon ausgegangen, dass Frank Schmidt von Heidenheim gemeint ist.

http://www.transfermarkt.de/frank-schmidt/profil/trainer/6416

•     •     •

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André Schubert [Trainer] |#96
29.02.2016 - 10:32 Uhr
Zitat von vanlent
Die Tatsache, dass bisher jede Niederlage von einigen von uns dazu benutzt wird, den Trainer zu hinterfragen, zeigt auf, wie wenig Rückendeckung er bei uns hat. Keine gute Basis. Das aber nur nebenbei.
Mir ist schleierhaft, wie man binnen einer Halbserie, eine Mannschaft deren eindeutige Kompetenz es war, ein 1-0 über die Zeit zu kombinieren, derartig passiv gegen den Ball arbeitet.
Eine zehnköpfige Begleitagentur die den Gegnern bei Standards dermaßen viel Platz einräumt, dass man regelmäßig soo viele Torabschlüße zuläßt.

Ich bin kein Trainer, aber das was da läuft, vor allem, bei normalem Ballbesitz des Gegners, kommt mir so unterirdisch schlecht vor. Dabei spielt es ja keine Rolle, dass ein Christensen eine Superpartie nach der anderen spielt. Howie war gestern auch kein guter IV, und das Angebot würde ich (à la Hanke) zurückziehen, denn das war gestern auch nicht unbedingt erhaltenswert.

Unser Defensivverhalten- im Vergleich zu dem den Herthaner - kommt mir vor, wie bei der C-Jugend. Und wenn da nicht bald was passiert, wird uns das die Europapkal-Teilnahme kosten. Und das wäre definitiv das Ende von Schubert. Da bin ich mir jetzt absolut sicher.


Bin bei vielem bei dir. Das was uns aktuell fehlt ist Ruhe. Und wie du schon angemerkt hast warten scheinbar viele nur darauf das man (ja das reicht inzwischen) nicht gewinnt um wieder oder weiter auf Schubert einzuschlagen. Er war sicher nicht die 1A oder gar 1B Lösung. Das was er aber schaffte war uns vom letzten Platz mit 0 Punkten nach 5 Spielen auf Platz 4 nach 23 Spielen zu führen. Das ist aller Ehren wert und gehört auch mal honoriert. Welcher andere "Wunschtrainer" hätte das ebenso geschafft und dazu noch die Fanseele komplett zufrieden gestellt?
Welcher Verein ist denn 100% zufrieden mit seinem Trainer aus Fansicht? Kann das S04 sein? WOB? LEV ?

Möchten hier einige die "Übertrainer" Hasenhüttl oder Schuster sehen mit ihrem ansehnlichen Fussball? Möchte nicht wissen was los wäre wenn wir je so auftreten in den Spielen. Ich jedenfalls möchte das nie sehen.
Der BVB hat scheinbar alles richtig gemacht im Jahr 1 nach Klopp. Warten wir aber mal die kommende Saison ab wenn das "Neue" nicht mehr so neu ist. Siehe Skripnik in Bremen den alle als neuen Wundertrainer sahen.

ich hoffe man gibt den Spielern plus dem Trainer jetzt einfach mal bis Saisonende die "Ruhe" die Runde zu Ende zu spielen. Was dann dabei rauskommt muss man sehen und auch analysieren. Zudem muss man auch immer eine passende oder bessere Alternative haben als das was vorhanden ist. Reuter bspw. machte gestern klar was er davon hält wenn man seinen Weinzierl abwerben will. Es gibt sicher Vereine die darüber lächeln und ein passendes Gebot hinterlegen würden oder auch werden.

Ich bin ergebnistechnisch gesehen zufrieden mit Schubert und dem Team. Natürlich bin ich nicht zufrieden mit einigen Auftritten, so auch gestern bspw. Auch mir missfällt die teilweise herrschende Zweikampflethargie oder das zumindest arrogant erscheinende Auftreten teilweise. Die gestrigen Gegentore haben meinen Puls hoch getrieben wie sonst kaum etwas.
Nach Abpfiff und dem Punktgewinn hingegen erinnerte ich mich aber auch an die bisherigen Auftritte in Augsburg unter Favre. Da sahen wir selten besser aus und ergebnistechnisch sahen wir da nie besser aus.

Auch die Wechsel gestern lassen sich im Nachhinein doch logisch erklären, was mir im ersten Moment des Spieles unmöglich erschien.
Ich glaube die Wolfsburger und Schalker und selbst Leverkusener wären froh wenn sie unsere Probleme hätten ;-)
André Schubert [Trainer] |#97
29.02.2016 - 10:34 Uhr
Zitat von vanlent
Die Tatsache, dass bisher jede Niederlage von einigen von uns dazu benutzt wird, den Trainer zu hinterfragen, zeigt auf, wie wenig Rückendeckung er bei uns hat. Keine gute Basis. Das aber nur nebenbei.
Mir ist schleierhaft, wie man binnen einer Halbserie, eine Mannschaft deren eindeutige Kompetenz es war, ein 1-0 über die Zeit zu kombinieren, derartig passiv gegen den Ball arbeitet.
Eine zehnköpfige Begleitagentur die den Gegnern bei Standards dermaßen viel Platz einräumt, dass man regelmäßig soo viele Torabschlüße zuläßt.

Ich bin kein Trainer, aber das was da läuft, vor allem, bei normalem Ballbesitz des Gegners, kommt mir so unterirdisch schlecht vor. Dabei spielt es ja keine Rolle, dass ein Christensen eine Superpartie nach der anderen spielt. Howie war gestern auch kein guter IV, und das Angebot würde ich (à la Hanke) zurückziehen, denn das war gestern auch nicht unbedingt erhaltenswert.

Unser Defensivverhalten- im Vergleich zu dem den Herthaner - kommt mir vor, wie bei der C-Jugend. Und wenn da nicht bald was passiert, wird uns das die Europapkal-Teilnahme kosten. Und das wäre definitiv das Ende von Schubert. Da bin ich mir jetzt absolut sicher.


Ich sehe es so ähnlich, was im moment bei uns in der Defensive abläuft kann nicht sinn der Sache sein. Wir haben glück gehabt gestern nicht min. 4 Dinger bekommen zu haben. Da läuft es gar nicht rund und ich sehe auch nciht, dass da etwas geändert wird.
André Schubert [Trainer] |#98
29.02.2016 - 11:07 Uhr
Zitat von franko1904
Zitat von vanlent

Die Tatsache, dass bisher jede Niederlage von einigen von uns dazu benutzt wird, den Trainer zu hinterfragen, zeigt auf, wie wenig Rückendeckung er bei uns hat. Keine gute Basis. Das aber nur nebenbei.
Mir ist schleierhaft, wie man binnen einer Halbserie, eine Mannschaft deren eindeutige Kompetenz es war, ein 1-0 über die Zeit zu kombinieren, derartig passiv gegen den Ball arbeitet.
Eine zehnköpfige Begleitagentur die den Gegnern bei Standards dermaßen viel Platz einräumt, dass man regelmäßig soo viele Torabschlüße zuläßt.

Ich bin kein Trainer, aber das was da läuft, vor allem, bei normalem Ballbesitz des Gegners, kommt mir so unterirdisch schlecht vor. Dabei spielt es ja keine Rolle, dass ein Christensen eine Superpartie nach der anderen spielt. Howie war gestern auch kein guter IV, und das Angebot würde ich (à la Hanke) zurückziehen, denn das war gestern auch nicht unbedingt erhaltenswert.

Unser Defensivverhalten- im Vergleich zu dem den Herthaner - kommt mir vor, wie bei der C-Jugend. Und wenn da nicht bald was passiert, wird uns das die Europapkal-Teilnahme kosten. Und das wäre definitiv das Ende von Schubert. Da bin ich mir jetzt absolut sicher.


Bin bei vielem bei dir. Das was uns aktuell fehlt ist Ruhe. Und wie du schon angemerkt hast warten scheinbar viele nur darauf das man (ja das reicht inzwischen) nicht gewinnt um wieder oder weiter auf Schubert einzuschlagen. Er war sicher nicht die 1A oder gar 1B Lösung. Das was er aber schaffte war uns vom letzten Platz mit 0 Punkten nach 5 Spielen auf Platz 4 nach 23 Spielen zu führen. Das ist aller Ehren wert und gehört auch mal honoriert. Welcher andere "Wunschtrainer" hätte das ebenso geschafft und dazu noch die Fanseele komplett zufrieden gestellt?
Welcher Verein ist denn 100% zufrieden mit seinem Trainer aus Fansicht? Kann das S04 sein? WOB? LEV ?

Möchten hier einige die "Übertrainer" Hasenhüttl oder Schuster sehen mit ihrem ansehnlichen Fussball? Möchte nicht wissen was los wäre wenn wir je so auftreten in den Spielen. Ich jedenfalls möchte das nie sehen.
Der BVB hat scheinbar alles richtig gemacht im Jahr 1 nach Klopp. Warten wir aber mal die kommende Saison ab wenn das "Neue" nicht mehr so neu ist. Siehe Skripnik in Bremen den alle als neuen Wundertrainer sahen.

ich hoffe man gibt den Spielern plus dem Trainer jetzt einfach mal bis Saisonende die "Ruhe" die Runde zu Ende zu spielen. Was dann dabei rauskommt muss man sehen und auch analysieren. Zudem muss man auch immer eine passende oder bessere Alternative haben als das was vorhanden ist. Reuter bspw. machte gestern klar was er davon hält wenn man seinen Weinzierl abwerben will. Es gibt sicher Vereine die darüber lächeln und ein passendes Gebot hinterlegen würden oder auch werden.

Ich bin ergebnistechnisch gesehen zufrieden mit Schubert und dem Team. Natürlich bin ich nicht zufrieden mit einigen Auftritten, so auch gestern bspw. Auch mir missfällt die teilweise herrschende Zweikampflethargie oder das zumindest arrogant erscheinende Auftreten teilweise. Die gestrigen Gegentore haben meinen Puls hoch getrieben wie sonst kaum etwas.
Nach Abpfiff und dem Punktgewinn hingegen erinnerte ich mich aber auch an die bisherigen Auftritte in Augsburg unter Favre. Da sahen wir selten besser aus und ergebnistechnisch sahen wir da nie besser aus.

Auch die Wechsel gestern lassen sich im Nachhinein doch logisch erklären, was mir im ersten Moment des Spieles unmöglich erschien.
Ich glaube die Wolfsburger und Schalker und selbst Leverkusener wären froh wenn sie unsere Probleme hätten ;-)


Bin bei Dir. Schubert hat sich die Rückrunde mehr als verdient.
Aber er wird genauso an Ergebnissen/Platzierungen gemessen (werden).
Letztlich ist es latte, wie schön er offensiv spielen läßt, wenn unterm Strich der Looserplatz 8 rauskommt, dann wird das uns nicht (mehr) genügen.
Schubert war der Richtige für den Übergang nach Favre.
Ob er auch der für die Zukunft der Richtige ist, wird sich am Ende der Saison zeigen.
Aber Du hast recht, die anderen Vereine/Trainer kämpfen mit den gleichen Phänomenen.

Es wäre das beste, wenn er die Truppe schnell zu einem verbesserten Abwehrverhalten verhilft.
André Schubert [Trainer] |#99
29.02.2016 - 11:12 Uhr
Vorab, ein Punkt in Augsburg ist nicht schlecht, auch 2 Gegentore nicht.
In den letzten Jahren lauteten die Ergebnisse 2:1, 2:2, 1:1, also auch in der vielgelobten Favreschen defensiven Grundordnung gab es in den letzten beiden Jahren 2 Gegentore, bei 1 Niederlage und 1 Unentschieden.
So rein vom Ergebnis erkenne ich da gar keine Verschlechterung.
Wer sich hier einen Weinzierl wünscht, der hat hoffentlich auch auf Augsburgs Defensive geachtet, die war mitnichten geordneter als unsere.
Vielfach wird hier, so mein Eindruck, sehr einseitig betrachtet.
Schuberts weniger Defensive bedeutet doch gleichzeitig mehr Offensive, dies muss man mit einbeziehen, erst wenn das weniger Defensive nicht zu mehr Offensive führt, und somit weniger Punkte erzielt werden, sollten die Alarmglocken läuten.
Denn ebenso wie Favre kann auch Schubert nicht gleichzeitig seine Spieler in der Defensive und Offensive einsetzen. Für uns ergibt sich dadurch eine Umgewöhnung in der Betrachtungsweise, dies ist aber kein Problem der Spielidee oder Ergebnisse, sondern dessen, was wir gewohnt waren zu sehen.
Generell wird mir in der Rückschau Favres Grundordnung von einigen zu sehr verklärt.
In dieser Saison hat Favre diese Grundordnung nämlich auch nicht hinbekommen.
Wenn man also Kritik an der Defensive üben will, dann auch bitte über die gesamte Saison hinweg.
Wer sich hier hinstellt und behauptet unter Schubert laufen die Defensiven nur nebenher und attackieren gar nicht, dies hätte es unter Favre nicht gegeben, der erzählt die Unwahrheit, Favres Defensive war erheblich abwartender, als die von Schubert. Es ging in 2 Viererketten rückwärts, es wurden Flanken zugelassen, verteidigt wurde das Zentrum.
Favre hatte die bessere Defensive auf Kosten der Offensive, er spielte mit mehr Spielern hinter dem Ball, die Ballzirkulation war verstärkt in die Breite statt in die Tiefe gerichtet. Dadurch kommt es zu erhöhtem Ballbesitzanteil, als auch zu höheren Passquoten, dies sagt aber null darüber aus, ob man erfolgreich spielt, also Punkte erzielt.
Typisch in meinen Augen, der sky-Reporter quatscht von sich verschlechternden Passquoten, was ihm, der sich offensichtlich nicht genau mit der Borussia beschäftigt, beim oberflächlichem Statistikvergleich der Schubert- und Favre-Ära ins Auge sticht und hier wird dies aufgenommen und Schubert negativ ausgelegt.
Das ist pure Stimmungsmache, wir spielen nicht mehr quer sondern tief, viel schneller und zügiger in Richtung Tor.
Dadurch kannst du keine hohe Passquote halten, Pässe in die Tiefe sind riskanter, aber auch potentiell erfolgreicher, stetes Querspiel führt seltenst zum Torerfolg.
Wieso man Schubert die schlechte Eckballbilanz bei eigenen Ecken ankreiden will ist mir ebenso schleierhaft, Favre hat doch selbst Eckbälle für nebensächlich erklärt, obwohl er mit Stranzl und Dominguez zwei kopfballstarke IV regelmäßig auf dem Platz hatte und auchein Kramer größer als Dahoud war.
Einiges von unserer Aufgeregtheit würde sich legen, wenn wir Schubert und Favre getrennt betrachten, weil beide eine gänzlich andere Spielauffassung haben.
Wir können mit beiden Spielweisen erfolgreich sein, das sieht man aktuell doch sehr gut.
Desweiteren würde ich jedem den hier völlig unterbewerteten Dominguez zur genaueren Betrachtung und analyse unserer Defensiven Ordnung empfehlen.
Egal ob mit Stranzl/Brouwers/Jantschke/Christensen, mit ihm bekam unsere Defensive den Halt. Sowohl unter Schubert, als auch unter Favre.
Ohne ihn kassierten wir Tore und verloren Punkte - auch bei Favre. Man nehme die alles überragende letzte Rückrunde:
mit Dominguez - 3 Gegentore in 10 Spielen - 8 Siege, 1 Niederlage, 1 Unentschieden
ohne Dominguez - 7 Gegentore in 7 Spielen - 4 Siege, 1 Niederlage, 2 Unentschieden.
Das bedeutet 2, 6 Punkte mit Dominguez pro Spiel, 2,0 Punkte ohne ihn, 0,3 Gegentore pro Spiel mit, 1,0 pro Spiel ohne ihn.
Das kann man auch für diese Saison machen, trainerübergreifend:
mit Dominguez - 6 Gegentore in 6 Spielen, Schnitt 1,0 - 5 Siege, 1 Unentschieden, 2,67 Punkte pro Spiel.
ohne Dominguez - 31 Gegentore in 17 Spielen, 1,82 pro Spiel, 6 Siege, 2 Unentschieden, 9 Niederlagen, 1,17 Punkte pro Spiel.
Für mich hängt unser Erfolg somit erheblich mehr von einem gesunden Dominguez ab, als von irgendeinem System. Er war für Favre defensiv das, was Reus einst offensiv war, sprich mit ihm steht und fällt das defensive Spiel, egal in welcher Ordnung.
Es wäre auch eine grundlegende Überlegung wert, ob sich das Spiel unter Schubert mit dem Einsatz von Dominguez stärker verändert, Schubert also jetzt, wissend um die schwächere Defensive ohne Dominguez, das Heil stärker in der Flucht nach vorn suchen lässt.
Dies kann man erst abschließend beurteilen, wenn Dominguez wieder gesund zurück ist, dann sollte sich die Defensive stabiler zeigen und vielleicht lässt Schubert dann auch etwas anders spielen, wobei seine Grundausrichtung, so meine Meinung, schon mehr Offensive zulassen will, stärker eingebundene AVs, schnellere Abschlüsse, zügiges Spiel in die Tiefe.
Dies spielte das Team jedenfalls unter ihm und mit Dominguez so.
Und war somit vom Punkteschnitt noch besser als in der letzten Rückrunde.
André Schubert [Trainer] |#100
29.02.2016 - 11:17 Uhr
Punkte in der Rückrunde in 6 Spielen:
Hertha BSC;-----------------7
BMG;-------------------------7
1. FSV Mainz 05;--------- 12
Leverkusen;---------------8
FC Schalke 04;------------8
Wolfsburg;-----------------5
1. FC K*ln;------------------5
FC Ingolstadt;------------10
Hamburger SV;-----------6
VfB Stuttgart;------------13
SV Darmstadt;------------7
FC Augsburg;-------------6
E. Frankfurt;--------------6
W. Bremen;---------------6
Hoffenheim;--------------5
Hannover 96;-------------3

Mit Ausnahme von Mainz, Stuttgart und - viel Wohlwollen - Ingolstadt liegen alle anderen Vereine zwischen 5 und 8 Punkten, das zeigt einfach, wie ausgeglichen die Liga derzeit ist. Hannover mal ausgenommen und natürlich Bayern und Dortmund, hoffe nicht dass die jmd. als Maßstab nehmen möchte.

Und ja, die Defensive ist derzeit das große Sorgenkind, diese gilt es schnellstmöglich zu stabilisieren.

Würde aber auch gerne mal konstruktive Vorschläge sehen, wie die User, die Schubert kritisieren, die Defensive organisieren würden. Spieler und Spielsystem und taktische Ausrichtung.

Zur Auswahl stehen:
Korb; Elvedi; Christensen; Hinteregger; Nordtveit; M.Schulz; Brouwers; Wendt; Johnson mit viel Wohlwollen!
Ach ja, Xhaka und Dahoud natürlich noch und evtl. Stindl.
Kann natürlich noch jeder andere mit eingebaut werden.

Dann mal los, bin echt mal gespannt.

Viel Spaßdaumen-hoch
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