Adi Hütter [Cheftrainer]
31.05.2026 - 11:32 Uhr
20.08.2026 - 07:39 Uhr
Mir ist positiv aufgefallen, dass Hütters Antworten zu den Fragen passten. Wie wir mittlerweile wissen, wird das durchaus unterschiedlich gehandhabt. 😂
21.08.2026 - 15:30 Uhr
Zitat von Holzfuss
Mir ist positiv aufgefallen, dass Hütters Antworten zu den Fragen passten. Wie wir mittlerweile wissen, wird das durchaus unterschiedlich gehandhabt. 😂
Mir ist positiv aufgefallen, dass Hütters Antworten zu den Fragen passten. Wie wir mittlerweile wissen, wird das durchaus unterschiedlich gehandhabt. 😂
Das liest sich doch irgendwie als Anspielung auf Riera, der gefühlt jede Frage interpretiert hat als "Ich beantworte die Frage jetzt nicht, nehme sie aber als Anlass für einen 3-Minuten Monolog zu einem Thema, über das ich jetzt sprechen will". 😜
Dieser Beitrag wurde zuletzt von karlchens am 21.08.2026 um 15:38 Uhr bearbeitet
01.09.2026 - 19:26 Uhr
Der Kader ist nicht zufriedenstellend, um die internationalen Plätze mitzuspielen.
Mal schauen ob und wie lange sich Hütter das antut, weil wenn der Erfolg ausbleibt, wird auf ihn gezeigt.
Mal schauen ob und wie lange sich Hütter das antut, weil wenn der Erfolg ausbleibt, wird auf ihn gezeigt.
01.09.2026 - 19:41 Uhr
Ja ich glaube auch das Adi Hütter sich gerne was anderes gewünscht hätte. Aber er sagte auch in der PK zum Union Spiel, das er diese Transferphasen schon oft genug mit gemacht, sich der Dynamik bewusst ist und weiß das es nicht immer hinhauen kann.
Wo ich aber auch Adi Hütter sehe, er wird die Herausforderung annehmen. Der Kader birkt Risiken aber auch Potenzial.
Ob es für Europa reicht, lässt sich für mich schwer beurteilen. Wird ne ordentliche Portion Glück brauchen mMn.
Wo ich aber auch Adi Hütter sehe, er wird die Herausforderung annehmen. Der Kader birkt Risiken aber auch Potenzial.
Ob es für Europa reicht, lässt sich für mich schwer beurteilen. Wird ne ordentliche Portion Glück brauchen mMn.
07.09.2026 - 01:50 Uhr
Die Parallelen zu Vehs zweiter Amtszeit sind für mich inzwischen gewaltig.
Auch damals herrschte zunächst große Zuversicht. Armin Veh sagte über seine Mannschaft sinngemäß, es sei der beste Kader, den er während seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt zur Verfügung gehabt habe. Die Realität sah wenige Monate später bekanntlich völlig anders aus: Die Mannschaft geriet immer tiefer in den Abstiegskampf und Veh musste schließlich gehen.
Nun haben wir wieder einen zurückgekehrten Trainer – und wieder höre ich nach einem äußerst fragwürdigen Transfersommer erstaunlich wenig Kritik am zusammengestellten Kader.
Adi Hütter betonte erst vor dem Augsburg-Spiel mehrfach: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader.“ Er erklärte zudem, man habe angesichts des großen Umbruchs „das Bestmögliche rausgeholt“. (tagesschau.de)
Das erinnert mich zwangsläufig an damals.
Auch das Verhältnis zu den Medien erscheint ähnlich harmonisch. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber mir fehlt momentan ein wenig die kritische Distanz zu dem, was bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Monaten sportlich und insbesondere bei der Kaderplanung passiert ist.
Und damit wir uns richtig verstehen: Ich sage ausdrücklich nicht, dass Hütter für eine mögliche Krise verantwortlich sein wird. Sollte diese Mannschaft aufgrund ihrer Zusammenstellung in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, ziehe ich diesen Schuh in erster Linie Markus Krösche an.
Der Trainer muss letztlich mit dem Personal arbeiten, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Trotzdem darf man sich fragen, ob Hütter mit seiner öffentlichen Zufriedenheit nicht einen ähnlichen Fehler begeht wie Veh damals und die Qualität beziehungsweise Ausgewogenheit seines Kaders überschätzt.
Denn der Saisonstart liefert bereits genügend Warnsignale.
Auf das 3:3 bei Union Berlin folgte nun eine 1:4-Heimniederlage gegen Augsburg. Besonders erschreckend war dabei nicht einmal nur das Ergebnis. Die Eintracht führte zur Pause noch mit 1:0 und brach anschließend innerhalb kürzester Zeit komplett auseinander. Nach zwei Spieltagen steht gerade einmal ein Punkt. (hessenschau.de)
Hütter selbst sagte nach dem Spiel: „So eine Halbzeit habe ich noch nicht erlebt.“ Sorgen mache er sich zwar noch nicht, räumte aber ein: „Wir müssen nun jedoch anfangen zu gewinnen.“ (hessenschau.de)
Genau hier beginnt für mich das Problem.
Wir reden nicht von einer Mannschaft, bei der lediglich ein paar Automatismen fehlen. Die Probleme wirken struktureller. Der Kader wurde qualitativ ausgedünnt, wichtige Spieler wurden abgegeben und gleichzeitig bestehen auf mehreren Positionen Fragezeichen. Dazu kommt eine Mannschaft, die nach Rückschlägen momentan erschreckend schnell ihre Stabilität verliert.
Krösche selbst sagt nach Augsburg: „Momentan sind wir nicht stabil genug.“ Das war allerdings bereits beim 3:3 gegen Union zu erkennen. (hessenschau.de)
Deshalb halte ich auch wenig davon, jetzt alles mit einem „Prozess“ zu erklären. Natürlich braucht ein neuer Trainer Zeit. Natürlich braucht eine stark veränderte Mannschaft Zeit. Aber Entwicklung und fehlende Qualität sind zwei verschiedene Dinge. Einen unausgewogenen Kader kann auch der beste Trainer nicht einfach wegtrainieren.
Und genau deshalb sehe ich die Rückholaktion Hütter von Anfang an kritisch.
Rückholaktionen klingen im Fußball häufig romantisch: Man kennt sich, man weiß, was man aneinander hat, und verbindet die Person mit einer erfolgreichen Vergangenheit. Nur lässt sich Vergangenheit nicht zurückholen. Die Voraussetzungen sind andere, die Mannschaft ist eine andere und auch der Verein befindet sich in einer völlig anderen Situation.
Bei Veh hat diese Nostalgie nicht funktioniert.
Ich hoffe sehr, dass es bei Hütter anders ausgeht. Aber nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen und insbesondere nach diesem 1:4 gegen Augsburg sollte man die Warnzeichen nicht kleinreden.
Hütter ist für mich derzeit nicht das Hauptproblem.
Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Hat Markus Krösche seinem Trainer überhaupt einen Kader zusammengestellt, mit dem dieser die Erwartungen von Eintracht Frankfurt erfüllen kann?
Veh glaubte 2015, einen außergewöhnlich guten Kader zu besitzen.
Ein paar Monate später kämpfte Eintracht Frankfurt ums nackte Überleben.
Geschichte muss sich nicht wiederholen. Aber man sollte aus ihr lernen.
Auch damals herrschte zunächst große Zuversicht. Armin Veh sagte über seine Mannschaft sinngemäß, es sei der beste Kader, den er während seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt zur Verfügung gehabt habe. Die Realität sah wenige Monate später bekanntlich völlig anders aus: Die Mannschaft geriet immer tiefer in den Abstiegskampf und Veh musste schließlich gehen.
Nun haben wir wieder einen zurückgekehrten Trainer – und wieder höre ich nach einem äußerst fragwürdigen Transfersommer erstaunlich wenig Kritik am zusammengestellten Kader.
Adi Hütter betonte erst vor dem Augsburg-Spiel mehrfach: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader.“ Er erklärte zudem, man habe angesichts des großen Umbruchs „das Bestmögliche rausgeholt“. (tagesschau.de)
Das erinnert mich zwangsläufig an damals.
Auch das Verhältnis zu den Medien erscheint ähnlich harmonisch. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber mir fehlt momentan ein wenig die kritische Distanz zu dem, was bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Monaten sportlich und insbesondere bei der Kaderplanung passiert ist.
Und damit wir uns richtig verstehen: Ich sage ausdrücklich nicht, dass Hütter für eine mögliche Krise verantwortlich sein wird. Sollte diese Mannschaft aufgrund ihrer Zusammenstellung in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, ziehe ich diesen Schuh in erster Linie Markus Krösche an.
Der Trainer muss letztlich mit dem Personal arbeiten, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Trotzdem darf man sich fragen, ob Hütter mit seiner öffentlichen Zufriedenheit nicht einen ähnlichen Fehler begeht wie Veh damals und die Qualität beziehungsweise Ausgewogenheit seines Kaders überschätzt.
Denn der Saisonstart liefert bereits genügend Warnsignale.
Auf das 3:3 bei Union Berlin folgte nun eine 1:4-Heimniederlage gegen Augsburg. Besonders erschreckend war dabei nicht einmal nur das Ergebnis. Die Eintracht führte zur Pause noch mit 1:0 und brach anschließend innerhalb kürzester Zeit komplett auseinander. Nach zwei Spieltagen steht gerade einmal ein Punkt. (hessenschau.de)
Hütter selbst sagte nach dem Spiel: „So eine Halbzeit habe ich noch nicht erlebt.“ Sorgen mache er sich zwar noch nicht, räumte aber ein: „Wir müssen nun jedoch anfangen zu gewinnen.“ (hessenschau.de)
Genau hier beginnt für mich das Problem.
Wir reden nicht von einer Mannschaft, bei der lediglich ein paar Automatismen fehlen. Die Probleme wirken struktureller. Der Kader wurde qualitativ ausgedünnt, wichtige Spieler wurden abgegeben und gleichzeitig bestehen auf mehreren Positionen Fragezeichen. Dazu kommt eine Mannschaft, die nach Rückschlägen momentan erschreckend schnell ihre Stabilität verliert.
Krösche selbst sagt nach Augsburg: „Momentan sind wir nicht stabil genug.“ Das war allerdings bereits beim 3:3 gegen Union zu erkennen. (hessenschau.de)
Deshalb halte ich auch wenig davon, jetzt alles mit einem „Prozess“ zu erklären. Natürlich braucht ein neuer Trainer Zeit. Natürlich braucht eine stark veränderte Mannschaft Zeit. Aber Entwicklung und fehlende Qualität sind zwei verschiedene Dinge. Einen unausgewogenen Kader kann auch der beste Trainer nicht einfach wegtrainieren.
Und genau deshalb sehe ich die Rückholaktion Hütter von Anfang an kritisch.
Rückholaktionen klingen im Fußball häufig romantisch: Man kennt sich, man weiß, was man aneinander hat, und verbindet die Person mit einer erfolgreichen Vergangenheit. Nur lässt sich Vergangenheit nicht zurückholen. Die Voraussetzungen sind andere, die Mannschaft ist eine andere und auch der Verein befindet sich in einer völlig anderen Situation.
Bei Veh hat diese Nostalgie nicht funktioniert.
Ich hoffe sehr, dass es bei Hütter anders ausgeht. Aber nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen und insbesondere nach diesem 1:4 gegen Augsburg sollte man die Warnzeichen nicht kleinreden.
Hütter ist für mich derzeit nicht das Hauptproblem.
Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Hat Markus Krösche seinem Trainer überhaupt einen Kader zusammengestellt, mit dem dieser die Erwartungen von Eintracht Frankfurt erfüllen kann?
Veh glaubte 2015, einen außergewöhnlich guten Kader zu besitzen.
Ein paar Monate später kämpfte Eintracht Frankfurt ums nackte Überleben.
Geschichte muss sich nicht wiederholen. Aber man sollte aus ihr lernen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lindokaro am 07.09.2026 um 01:53 Uhr bearbeitet
07.09.2026 - 02:22 Uhr
Zitat von Lindokaro
Die Parallelen zu Vehs zweiter Amtszeit sind für mich inzwischen gewaltig.
Auch damals herrschte zunächst große Zuversicht. Armin Veh sagte über seine Mannschaft sinngemäß, es sei der beste Kader, den er während seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt zur Verfügung gehabt habe. Die Realität sah wenige Monate später bekanntlich völlig anders aus: Die Mannschaft geriet immer tiefer in den Abstiegskampf und Veh musste schließlich gehen.
Nun haben wir wieder einen zurückgekehrten Trainer – und wieder höre ich nach einem äußerst fragwürdigen Transfersommer erstaunlich wenig Kritik am zusammengestellten Kader.
Adi Hütter betonte erst vor dem Augsburg-Spiel mehrfach: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader.“ Er erklärte zudem, man habe angesichts des großen Umbruchs „das Bestmögliche rausgeholt“. (tagesschau.de)
Das erinnert mich zwangsläufig an damals.
Auch das Verhältnis zu den Medien erscheint ähnlich harmonisch. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber mir fehlt momentan ein wenig die kritische Distanz zu dem, was bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Monaten sportlich und insbesondere bei der Kaderplanung passiert ist.
Und damit wir uns richtig verstehen: Ich sage ausdrücklich nicht, dass Hütter für eine mögliche Krise verantwortlich sein wird. Sollte diese Mannschaft aufgrund ihrer Zusammenstellung in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, ziehe ich diesen Schuh in erster Linie Markus Krösche an.
Der Trainer muss letztlich mit dem Personal arbeiten, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Trotzdem darf man sich fragen, ob Hütter mit seiner öffentlichen Zufriedenheit nicht einen ähnlichen Fehler begeht wie Veh damals und die Qualität beziehungsweise Ausgewogenheit seines Kaders überschätzt.
Denn der Saisonstart liefert bereits genügend Warnsignale.
Auf das 3:3 bei Union Berlin folgte nun eine 1:4-Heimniederlage gegen Augsburg. Besonders erschreckend war dabei nicht einmal nur das Ergebnis. Die Eintracht führte zur Pause noch mit 1:0 und brach anschließend innerhalb kürzester Zeit komplett auseinander. Nach zwei Spieltagen steht gerade einmal ein Punkt. (hessenschau.de)
Hütter selbst sagte nach dem Spiel: „So eine Halbzeit habe ich noch nicht erlebt.“ Sorgen mache er sich zwar noch nicht, räumte aber ein: „Wir müssen nun jedoch anfangen zu gewinnen.“ (hessenschau.de)
Genau hier beginnt für mich das Problem.
Wir reden nicht von einer Mannschaft, bei der lediglich ein paar Automatismen fehlen. Die Probleme wirken struktureller. Der Kader wurde qualitativ ausgedünnt, wichtige Spieler wurden abgegeben und gleichzeitig bestehen auf mehreren Positionen Fragezeichen. Dazu kommt eine Mannschaft, die nach Rückschlägen momentan erschreckend schnell ihre Stabilität verliert.
Krösche selbst sagt nach Augsburg: „Momentan sind wir nicht stabil genug.“ Das war allerdings bereits beim 3:3 gegen Union zu erkennen. (hessenschau.de)
Deshalb halte ich auch wenig davon, jetzt alles mit einem „Prozess“ zu erklären. Natürlich braucht ein neuer Trainer Zeit. Natürlich braucht eine stark veränderte Mannschaft Zeit. Aber Entwicklung und fehlende Qualität sind zwei verschiedene Dinge. Einen unausgewogenen Kader kann auch der beste Trainer nicht einfach wegtrainieren.
Und genau deshalb sehe ich die Rückholaktion Hütter von Anfang an kritisch.
Rückholaktionen klingen im Fußball häufig romantisch: Man kennt sich, man weiß, was man aneinander hat, und verbindet die Person mit einer erfolgreichen Vergangenheit. Nur lässt sich Vergangenheit nicht zurückholen. Die Voraussetzungen sind andere, die Mannschaft ist eine andere und auch der Verein befindet sich in einer völlig anderen Situation.
Bei Veh hat diese Nostalgie nicht funktioniert.
Ich hoffe sehr, dass es bei Hütter anders ausgeht. Aber nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen und insbesondere nach diesem 1:4 gegen Augsburg sollte man die Warnzeichen nicht kleinreden.
Hütter ist für mich derzeit nicht das Hauptproblem.
Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Hat Markus Krösche seinem Trainer überhaupt einen Kader zusammengestellt, mit dem dieser die Erwartungen von Eintracht Frankfurt erfüllen kann?
Veh glaubte 2015, einen außergewöhnlich guten Kader zu besitzen.
Ein paar Monate später kämpfte Eintracht Frankfurt ums nackte Überleben.
Geschichte muss sich nicht wiederholen. Aber man sollte aus ihr lernen.
Die Parallelen zu Vehs zweiter Amtszeit sind für mich inzwischen gewaltig.
Auch damals herrschte zunächst große Zuversicht. Armin Veh sagte über seine Mannschaft sinngemäß, es sei der beste Kader, den er während seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt zur Verfügung gehabt habe. Die Realität sah wenige Monate später bekanntlich völlig anders aus: Die Mannschaft geriet immer tiefer in den Abstiegskampf und Veh musste schließlich gehen.
Nun haben wir wieder einen zurückgekehrten Trainer – und wieder höre ich nach einem äußerst fragwürdigen Transfersommer erstaunlich wenig Kritik am zusammengestellten Kader.
Adi Hütter betonte erst vor dem Augsburg-Spiel mehrfach: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader.“ Er erklärte zudem, man habe angesichts des großen Umbruchs „das Bestmögliche rausgeholt“. (tagesschau.de)
Das erinnert mich zwangsläufig an damals.
Auch das Verhältnis zu den Medien erscheint ähnlich harmonisch. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber mir fehlt momentan ein wenig die kritische Distanz zu dem, was bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Monaten sportlich und insbesondere bei der Kaderplanung passiert ist.
Und damit wir uns richtig verstehen: Ich sage ausdrücklich nicht, dass Hütter für eine mögliche Krise verantwortlich sein wird. Sollte diese Mannschaft aufgrund ihrer Zusammenstellung in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, ziehe ich diesen Schuh in erster Linie Markus Krösche an.
Der Trainer muss letztlich mit dem Personal arbeiten, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Trotzdem darf man sich fragen, ob Hütter mit seiner öffentlichen Zufriedenheit nicht einen ähnlichen Fehler begeht wie Veh damals und die Qualität beziehungsweise Ausgewogenheit seines Kaders überschätzt.
Denn der Saisonstart liefert bereits genügend Warnsignale.
Auf das 3:3 bei Union Berlin folgte nun eine 1:4-Heimniederlage gegen Augsburg. Besonders erschreckend war dabei nicht einmal nur das Ergebnis. Die Eintracht führte zur Pause noch mit 1:0 und brach anschließend innerhalb kürzester Zeit komplett auseinander. Nach zwei Spieltagen steht gerade einmal ein Punkt. (hessenschau.de)
Hütter selbst sagte nach dem Spiel: „So eine Halbzeit habe ich noch nicht erlebt.“ Sorgen mache er sich zwar noch nicht, räumte aber ein: „Wir müssen nun jedoch anfangen zu gewinnen.“ (hessenschau.de)
Genau hier beginnt für mich das Problem.
Wir reden nicht von einer Mannschaft, bei der lediglich ein paar Automatismen fehlen. Die Probleme wirken struktureller. Der Kader wurde qualitativ ausgedünnt, wichtige Spieler wurden abgegeben und gleichzeitig bestehen auf mehreren Positionen Fragezeichen. Dazu kommt eine Mannschaft, die nach Rückschlägen momentan erschreckend schnell ihre Stabilität verliert.
Krösche selbst sagt nach Augsburg: „Momentan sind wir nicht stabil genug.“ Das war allerdings bereits beim 3:3 gegen Union zu erkennen. (hessenschau.de)
Deshalb halte ich auch wenig davon, jetzt alles mit einem „Prozess“ zu erklären. Natürlich braucht ein neuer Trainer Zeit. Natürlich braucht eine stark veränderte Mannschaft Zeit. Aber Entwicklung und fehlende Qualität sind zwei verschiedene Dinge. Einen unausgewogenen Kader kann auch der beste Trainer nicht einfach wegtrainieren.
Und genau deshalb sehe ich die Rückholaktion Hütter von Anfang an kritisch.
Rückholaktionen klingen im Fußball häufig romantisch: Man kennt sich, man weiß, was man aneinander hat, und verbindet die Person mit einer erfolgreichen Vergangenheit. Nur lässt sich Vergangenheit nicht zurückholen. Die Voraussetzungen sind andere, die Mannschaft ist eine andere und auch der Verein befindet sich in einer völlig anderen Situation.
Bei Veh hat diese Nostalgie nicht funktioniert.
Ich hoffe sehr, dass es bei Hütter anders ausgeht. Aber nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen und insbesondere nach diesem 1:4 gegen Augsburg sollte man die Warnzeichen nicht kleinreden.
Hütter ist für mich derzeit nicht das Hauptproblem.
Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Hat Markus Krösche seinem Trainer überhaupt einen Kader zusammengestellt, mit dem dieser die Erwartungen von Eintracht Frankfurt erfüllen kann?
Veh glaubte 2015, einen außergewöhnlich guten Kader zu besitzen.
Ein paar Monate später kämpfte Eintracht Frankfurt ums nackte Überleben.
Geschichte muss sich nicht wiederholen. Aber man sollte aus ihr lernen.
Super KI Text, den du hast schreiben lassen, kommt trotzdem nur Unsinn raus.
Ich verstehe den Frust, mich hat es heute auch angekotzt, aber irgendwo muss auch mal gut sein. Jetzt dann nach 2 Spieltagen so Vergleiche zu Veh zu ziehen, ist völlig an den Haaren herbeigezogen, egal wie häufig du die hessenschau zitierst.
07.09.2026 - 02:33 Uhr
Zitat von adler_96
Super KI Text, den du hast schreiben lassen, kommt trotzdem nur Unsinn raus.
Ich verstehe den Frust, mich hat es heute auch angekotzt, aber irgendwo muss auch mal gut sein. Jetzt dann nach 2 Spieltagen so Vergleiche zu Veh zu ziehen, ist völlig an den Haaren herbeigezogen, egal wie häufig du die hessenschau zitierst.
Zitat von Lindokaro
Die Parallelen zu Vehs zweiter Amtszeit sind für mich inzwischen gewaltig.
Auch damals herrschte zunächst große Zuversicht. Armin Veh sagte über seine Mannschaft sinngemäß, es sei der beste Kader, den er während seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt zur Verfügung gehabt habe. Die Realität sah wenige Monate später bekanntlich völlig anders aus: Die Mannschaft geriet immer tiefer in den Abstiegskampf und Veh musste schließlich gehen.
Nun haben wir wieder einen zurückgekehrten Trainer – und wieder höre ich nach einem äußerst fragwürdigen Transfersommer erstaunlich wenig Kritik am zusammengestellten Kader.
Adi Hütter betonte erst vor dem Augsburg-Spiel mehrfach: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader.“ Er erklärte zudem, man habe angesichts des großen Umbruchs „das Bestmögliche rausgeholt“. (tagesschau.de)
Das erinnert mich zwangsläufig an damals.
Auch das Verhältnis zu den Medien erscheint ähnlich harmonisch. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber mir fehlt momentan ein wenig die kritische Distanz zu dem, was bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Monaten sportlich und insbesondere bei der Kaderplanung passiert ist.
Und damit wir uns richtig verstehen: Ich sage ausdrücklich nicht, dass Hütter für eine mögliche Krise verantwortlich sein wird. Sollte diese Mannschaft aufgrund ihrer Zusammenstellung in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, ziehe ich diesen Schuh in erster Linie Markus Krösche an.
Der Trainer muss letztlich mit dem Personal arbeiten, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Trotzdem darf man sich fragen, ob Hütter mit seiner öffentlichen Zufriedenheit nicht einen ähnlichen Fehler begeht wie Veh damals und die Qualität beziehungsweise Ausgewogenheit seines Kaders überschätzt.
Denn der Saisonstart liefert bereits genügend Warnsignale.
Auf das 3:3 bei Union Berlin folgte nun eine 1:4-Heimniederlage gegen Augsburg. Besonders erschreckend war dabei nicht einmal nur das Ergebnis. Die Eintracht führte zur Pause noch mit 1:0 und brach anschließend innerhalb kürzester Zeit komplett auseinander. Nach zwei Spieltagen steht gerade einmal ein Punkt. (hessenschau.de)
Hütter selbst sagte nach dem Spiel: „So eine Halbzeit habe ich noch nicht erlebt.“ Sorgen mache er sich zwar noch nicht, räumte aber ein: „Wir müssen nun jedoch anfangen zu gewinnen.“ (hessenschau.de)
Genau hier beginnt für mich das Problem.
Wir reden nicht von einer Mannschaft, bei der lediglich ein paar Automatismen fehlen. Die Probleme wirken struktureller. Der Kader wurde qualitativ ausgedünnt, wichtige Spieler wurden abgegeben und gleichzeitig bestehen auf mehreren Positionen Fragezeichen. Dazu kommt eine Mannschaft, die nach Rückschlägen momentan erschreckend schnell ihre Stabilität verliert.
Krösche selbst sagt nach Augsburg: „Momentan sind wir nicht stabil genug.“ Das war allerdings bereits beim 3:3 gegen Union zu erkennen. (hessenschau.de)
Deshalb halte ich auch wenig davon, jetzt alles mit einem „Prozess“ zu erklären. Natürlich braucht ein neuer Trainer Zeit. Natürlich braucht eine stark veränderte Mannschaft Zeit. Aber Entwicklung und fehlende Qualität sind zwei verschiedene Dinge. Einen unausgewogenen Kader kann auch der beste Trainer nicht einfach wegtrainieren.
Und genau deshalb sehe ich die Rückholaktion Hütter von Anfang an kritisch.
Rückholaktionen klingen im Fußball häufig romantisch: Man kennt sich, man weiß, was man aneinander hat, und verbindet die Person mit einer erfolgreichen Vergangenheit. Nur lässt sich Vergangenheit nicht zurückholen. Die Voraussetzungen sind andere, die Mannschaft ist eine andere und auch der Verein befindet sich in einer völlig anderen Situation.
Bei Veh hat diese Nostalgie nicht funktioniert.
Ich hoffe sehr, dass es bei Hütter anders ausgeht. Aber nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen und insbesondere nach diesem 1:4 gegen Augsburg sollte man die Warnzeichen nicht kleinreden.
Hütter ist für mich derzeit nicht das Hauptproblem.
Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Hat Markus Krösche seinem Trainer überhaupt einen Kader zusammengestellt, mit dem dieser die Erwartungen von Eintracht Frankfurt erfüllen kann?
Veh glaubte 2015, einen außergewöhnlich guten Kader zu besitzen.
Ein paar Monate später kämpfte Eintracht Frankfurt ums nackte Überleben.
Geschichte muss sich nicht wiederholen. Aber man sollte aus ihr lernen.
Die Parallelen zu Vehs zweiter Amtszeit sind für mich inzwischen gewaltig.
Auch damals herrschte zunächst große Zuversicht. Armin Veh sagte über seine Mannschaft sinngemäß, es sei der beste Kader, den er während seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt zur Verfügung gehabt habe. Die Realität sah wenige Monate später bekanntlich völlig anders aus: Die Mannschaft geriet immer tiefer in den Abstiegskampf und Veh musste schließlich gehen.
Nun haben wir wieder einen zurückgekehrten Trainer – und wieder höre ich nach einem äußerst fragwürdigen Transfersommer erstaunlich wenig Kritik am zusammengestellten Kader.
Adi Hütter betonte erst vor dem Augsburg-Spiel mehrfach: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader.“ Er erklärte zudem, man habe angesichts des großen Umbruchs „das Bestmögliche rausgeholt“. (tagesschau.de)
Das erinnert mich zwangsläufig an damals.
Auch das Verhältnis zu den Medien erscheint ähnlich harmonisch. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber mir fehlt momentan ein wenig die kritische Distanz zu dem, was bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Monaten sportlich und insbesondere bei der Kaderplanung passiert ist.
Und damit wir uns richtig verstehen: Ich sage ausdrücklich nicht, dass Hütter für eine mögliche Krise verantwortlich sein wird. Sollte diese Mannschaft aufgrund ihrer Zusammenstellung in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, ziehe ich diesen Schuh in erster Linie Markus Krösche an.
Der Trainer muss letztlich mit dem Personal arbeiten, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Trotzdem darf man sich fragen, ob Hütter mit seiner öffentlichen Zufriedenheit nicht einen ähnlichen Fehler begeht wie Veh damals und die Qualität beziehungsweise Ausgewogenheit seines Kaders überschätzt.
Denn der Saisonstart liefert bereits genügend Warnsignale.
Auf das 3:3 bei Union Berlin folgte nun eine 1:4-Heimniederlage gegen Augsburg. Besonders erschreckend war dabei nicht einmal nur das Ergebnis. Die Eintracht führte zur Pause noch mit 1:0 und brach anschließend innerhalb kürzester Zeit komplett auseinander. Nach zwei Spieltagen steht gerade einmal ein Punkt. (hessenschau.de)
Hütter selbst sagte nach dem Spiel: „So eine Halbzeit habe ich noch nicht erlebt.“ Sorgen mache er sich zwar noch nicht, räumte aber ein: „Wir müssen nun jedoch anfangen zu gewinnen.“ (hessenschau.de)
Genau hier beginnt für mich das Problem.
Wir reden nicht von einer Mannschaft, bei der lediglich ein paar Automatismen fehlen. Die Probleme wirken struktureller. Der Kader wurde qualitativ ausgedünnt, wichtige Spieler wurden abgegeben und gleichzeitig bestehen auf mehreren Positionen Fragezeichen. Dazu kommt eine Mannschaft, die nach Rückschlägen momentan erschreckend schnell ihre Stabilität verliert.
Krösche selbst sagt nach Augsburg: „Momentan sind wir nicht stabil genug.“ Das war allerdings bereits beim 3:3 gegen Union zu erkennen. (hessenschau.de)
Deshalb halte ich auch wenig davon, jetzt alles mit einem „Prozess“ zu erklären. Natürlich braucht ein neuer Trainer Zeit. Natürlich braucht eine stark veränderte Mannschaft Zeit. Aber Entwicklung und fehlende Qualität sind zwei verschiedene Dinge. Einen unausgewogenen Kader kann auch der beste Trainer nicht einfach wegtrainieren.
Und genau deshalb sehe ich die Rückholaktion Hütter von Anfang an kritisch.
Rückholaktionen klingen im Fußball häufig romantisch: Man kennt sich, man weiß, was man aneinander hat, und verbindet die Person mit einer erfolgreichen Vergangenheit. Nur lässt sich Vergangenheit nicht zurückholen. Die Voraussetzungen sind andere, die Mannschaft ist eine andere und auch der Verein befindet sich in einer völlig anderen Situation.
Bei Veh hat diese Nostalgie nicht funktioniert.
Ich hoffe sehr, dass es bei Hütter anders ausgeht. Aber nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen und insbesondere nach diesem 1:4 gegen Augsburg sollte man die Warnzeichen nicht kleinreden.
Hütter ist für mich derzeit nicht das Hauptproblem.
Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Hat Markus Krösche seinem Trainer überhaupt einen Kader zusammengestellt, mit dem dieser die Erwartungen von Eintracht Frankfurt erfüllen kann?
Veh glaubte 2015, einen außergewöhnlich guten Kader zu besitzen.
Ein paar Monate später kämpfte Eintracht Frankfurt ums nackte Überleben.
Geschichte muss sich nicht wiederholen. Aber man sollte aus ihr lernen.
Super KI Text, den du hast schreiben lassen, kommt trotzdem nur Unsinn raus.
Ich verstehe den Frust, mich hat es heute auch angekotzt, aber irgendwo muss auch mal gut sein. Jetzt dann nach 2 Spieltagen so Vergleiche zu Veh zu ziehen, ist völlig an den Haaren herbeigezogen, egal wie häufig du die hessenschau zitierst.
Kein KI Text
21.09.2026 - 22:11 Uhr
Hallo Leute,
ich bin gerade seit fast zwei Wochen in Urlaub und scrolle hier durch unser Forum.
Ganz ehrlich, ich bin so froh Adi Hütter an unserer Seite zu haben!
Es wird eine Saison mit ups und downs werden, aber was ich vom letzten Heimspiel mitbekommen habe, sind wir auf dem richtigen Weg.
Alleine die Pressekonferenzen sind reflektiert und klar in der Ansage.
Unsere Mannschaft ist ein Überraschungsei, gespickt mit Talenten und wir haben einen sehr erfahrenen Übungsleiter.
Ich bin gespannt und freue mich von Spiel zu Spiel!
ich bin gerade seit fast zwei Wochen in Urlaub und scrolle hier durch unser Forum.
Ganz ehrlich, ich bin so froh Adi Hütter an unserer Seite zu haben!
Es wird eine Saison mit ups und downs werden, aber was ich vom letzten Heimspiel mitbekommen habe, sind wir auf dem richtigen Weg.
Alleine die Pressekonferenzen sind reflektiert und klar in der Ansage.
Unsere Mannschaft ist ein Überraschungsei, gespickt mit Talenten und wir haben einen sehr erfahrenen Übungsleiter.
Ich bin gespannt und freue mich von Spiel zu Spiel!
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