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Spielsystem

19.06.2007 - 09:51 Uhr
Spielsystem |#11
30.07.2019 - 17:33 Uhr
Quelle: 1.ftb.al
Seit diesem Sommer gibt es ein paar Regelanpassungen. Eine vermeintlich kleine Änderung könnte dabei massiven Einfluss haben.
Denn ab sofort ist es Torhütern erlaubt, ihre eigenen Spieler beim Abstoß im eigenen Strafraum anzuspielen.
Ich packe es mal hier rein, passt denke ich am besten.

Interessante Überlegungen die hier angestellt werden. Könnte mir gut vorstellen das wir die neue Regel durch extrem gute Vorbereitung bzw. Einstellung der Mannschaft (durch Rose und Maric) zu unseren Gunsten
Spielsystem |#12
30.07.2019 - 17:35 Uhr
Seit diesem Sommer gibt es ein paar Regelanpassungen. Eine vermeintlich kleine Änderung könnte dabei massiven Einfluss haben.
Denn ab sofort ist es Torhütern erlaubt, ihre eigenen Spieler beim Abstoß im eigenen Strafraum anzuspielen.
Ich packe es mal hier rein, passt denke ich am besten.

Interessante Überlegungen die hier angestellt werden. Könnte mir gut vorstellen das wir die neue Regel durch extrem gute Vorbereitung bzw. Einstellung der Mannschaft (durch Rose und Maric) zu unseren Gunsten nutzen können.

Was sagen denn die „Trainings-Kibitze“? Wurde sowas trainiert?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Squall1984 am 30.07.2019 um 17:38 Uhr bearbeitet
Spielsystem |#13
05.08.2019 - 09:10 Uhr
Quelle: rp-online.de
Doch nicht nur Konstanz fehlt Rose bei seinem Team, sondern auch einige Attribute, die schon länger kritisiert werden. Borussia fehlen ihrem Trainer noch die Ecken und Kanten, sie ist ihm oft zu bequem, körperlich und charakterlich. Das hat auch das Spiel gegen Chelsea gezeigt, vor allem aber eine Woche zuvor die Partie gegen Athletic Bilbao (0:2), als seine Mannschaft den äußerst robusten Spaniern deutlich unterlegen war. „Es ist auch ein Kampf gegen alte Gewohnheiten“, sagte Rose danach. Oder: Borussia ist (noch) zu lieb.
Mal abseits aller 442Raute, 4312, 4321 oder was auch immer... eine aktuelle Einschätzung seitens unseres Trainers. Etwas Grundsätzliches.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von darkstanley am 05.08.2019 um 09:12 Uhr bearbeitet
Spielsystem |#14
02.09.2020 - 21:21 Uhr
Quelle: www.bild.de
Um die Konkurrenz zu überraschen Taktik-Tüftler Rose erfindet „Flügel-Raute”
Er lässt in fast jeder Einheit seine Außenstürmer – oder auch Spieler von der Sechser- und Achter-Position – steil gehen. Wenn sie bis zur Grundlinie gelangt sind, sollen sie schnell und bestmöglich die Situation Richtung Tor transportieren: Über Flanken, kurze (Doppel-)Pässe oder eine Spielverlagerung auf die andere Seite. Drei Kollegen sollen sich deshalb in Rauten-Form dem Flügelmann anbieten.
Rose zu seinen Spielern: „Wir wollen mehrere Möglichkeiten haben, die Situation aufzulösen! Wenn's zu eng wird, verlagern wir und haben dann vielleicht Überzahl auf der anderen Seite.“
Spielsystem |#15
01.08.2023 - 12:38 Uhr
Ganz Gladbach? Nur einer spielte im Nachhinein ein wenig den Partycrasher: Cheftrainer Seoane persönlich. Im Gespräch mit den Medien nach dem Turnier zählte der Schweizer zunächst die (vielen) Punkte auf, die ihm nicht gefallen hatten.
Besonders in der ersten Hälfte, als Gladbach im 3-4-2-1-System auflief, missfiel dem Coach, „dass der Franck (Honorat, Anm. d. Red.) zu spät raus ist, Joe (Scally) viel zu spät rausgeschoben ist, wir also keinen Zugriff auf die Stuttgarter gehabt haben, die technisch sehr gut sind. Darum war es ein positives Resultat, aber leistungstechnisch gab es schon viele Punkte, die mir nicht gefallen haben.“

„Dass wir den Gegner mehr stressen konnten, auch im Mittelfeldpressing nicht, hat nicht gepasst. Wir wurden gezwungen, so tief zu stehen, das wollten wir nicht“, betonte Seoane mehrfach. So ein negatives Urteil nach einem komfortablen 5:1-Erfolg gegen einen Ligakonkurrenten? Seoane drückt auf die Euphorie-Bremse.
Der Gladbach-Trainer schlug aber auch gleich versöhnlichere Töne an. Obwohl nicht das umgesetzt wurde, was geplant gewesen sei, habe es sein Team dann gut gelöst.

„Das Gute von dem System ist, dass wenn du keinen Zugriff hast und dich fallen lässt, hast du die ganze Breite abgedeckt“, erklärte er. „Kompliment an die Mannschaft, dass da alle schön nach hinten gearbeitet haben. Wir haben nur Fernschüsse zugelassen, das war sicherlich positiv. Natürlich wollen wir offensiver verteidigen, aber das geht nicht immer.“

„Wir haben das mit Solidarität gut gemanagt, dass wir uns fallen lassen haben. Wir haben die Räume sehr eng gemacht und konnten dann von den Ballverlusten profitieren, mit gutem Umschaltspiel, aber auch mit der individuellen Klasse von Lasso (Plea), Tomas (Cvancara) und Franck“, ging Seoane zu den positiven Punkten des Spiels über.

„Die zweite Halbzeit war dann besser, wir haben umgestellt. Was positiv ist, dass wir in drei Wochen Vorbereitung in beiden Systemen Fortschritte gemacht haben, in der Struktur, im Spiel mit Ball, aber auch gegen den Ball.“


Ich find's im Nachgang interessant, dass ich es genau anders herum erlebt habe.
Dass wir in HZ1 (3-4-2-1) eher abwartend und tief standen, dann aber technisch gut und sehr schnell umgeschaltet haben, hat mir sehr imponiert. Verbunden mit einer sicheren Defensive hatte der VfB offensiv irgendwie rein gar nix zu melden und wirkte auch im eigenen Aufbau gegen unser offensives Pressing, dass sehr breit aufgezogen war, sehr hilflos.
Insofern habe ich ABSICHT hinter unserer Spielweise vermutet, aber zumindest nach dem verlinkten Interview liege ich da anscheinend falsch.
Und genauso ging es mir bei der Beurteilung von HZ2 (4-2-3-1), die Seoane ja scheinbar viel besser gefallen hatte. Da konnte ich bei uns weniger Zugriff erkennen, der VfB deutlich im Aufwind mit gutem Ballbesitz, wenn auch weiterhin im letzten Drittel kaum gefährlich. Dafür sah es mir bei uns eher so aus, als fänden wir nicht mehr so die Mittel, uns in gute Positionen zu spielen.

Auffällig war für mich, dass in HZ1 bei Aufbau VfB aus der AW heraus durch uns das offensive Zentrum fürs Pressing vernachlässigt wurde und der VfB damit scheinbar nichts anfangen konnte. Pléa und Ngoumou standen breit, mittig schoben entweder Weigl oder Ko ein wenig an. Auf diese Weise sind sehr viele Ballgewinne im MF um die Mittellinie herum entstanden.
Sicherlich zurückzuführen auf mangelnde Qualität oder Tagesform beim VfB im ZM, das wird nicht gegen jeden Gegner so gut aussehen. Wenn es jedoch der Gegneranalyse geschuldet und kein Zufall war, dann hat diese voll ins Schwarze getroffen.

In HZ2 standen wir dann höher, und Ngoumou (LA) wie auch Honorat (RA) waren klare Außenbahnspieler, während Pléa die Mitte abdeckte. Auch hier sah man ihn oft tief stehend lange Bälle spielen, die dann aber nicht so oft gefährliche Situationen erzeugen konnten. Im vorderen Drittel war Pléa immer auf Ballseite, um ein Dreieck mit den 2 Außenbahnspielern zu erzeugen. In HZ1 war das oft der Job von Cvancara, wodurch Pléa freier agieren konnte. Hat mir besser gefallen, schien mir effektiver.
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