04.07.2022 - 11:48 Uhr | News | Quelle: dpa
Frauenfußball-Strategie: DFB will «richtig Gas geben»

-
©picture-alliance
Der Deutsche Fußball-Bund hat seit 2010 die Hälfte seiner Mädchenmannschaften verloren. Dies bestätigten DFB-Vertreterinnen bei der Präsentation der «Strategie Frauen im Fußball FF27» in Frankfurt/Main. Der Verband will dem Negativtrend zum Beispiel auch bei den Zuschauern in der weiblichen Bundesliga und beim Nationalteam mit ehrgeizigen Zielen entgegentreten.

«Wir müssen jetzt richtig Gas geben», sagte Doris Fitschen, Gesamtkoordinatorin und Leiterin des Projekts «Frauen im Fußball». Das «FF» in dem 34-seitigen Strategiepapier stehe auch für «Fast forward» («Schnell vorwärts»), die 27 für das zeitliche Ziel zahlreicher Maßnahmen und die WM 2027. Dafür hat sich der DFB gemeinsam mit Belgien und den Niederlande beworben.

Bis dahin will der DFB die Zahl der Fußballerinnen, Schiedsrichterinnen und Trainerinnen jeweils um 25 Prozent erhöhen. Die mediale Reichweite des Frauenfußballs soll sich über alle Plattformen hinweg verdoppeln.

Der DFB setze nach Ansicht seiner neuen Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch mit dem Projekt «ein richtig fettes Ausrufezeichen» rechtzeitig zur am Mittwoch beginnenden Europameisterschaft in England. Laut Ex-Nationalspielerin Fitschen will man die Landesverbände auch unterstützen, «eigene Frauenfußball-Strategien zu entwickeln».

Relevante News

18.03.2025 - 18:00 Uhr
DFB gedenkt Fitschen mit Schweigeminuten
Der deutsche Fußball hat mit dem Tod von Doris Fitschen eine prägende Persönlichkeit verloren. In zahlreichen Stadien soll in den kommenden Tagen der Ex-Euro...
weiterlesen
16.03.2025 - 11:00 Uhr
Trauer um eine der ganz Großen: Doris Fitschen ist gestorben
Nach schwerer Krankheit stirbt Doris Fitschen im Alter von 56 Jahren. Ihr Vermächtnis als Spielerin und auch als Förderin des Frauenfußballs bleibt in Erinne...
weiterlesen

Relevante Links

Diskutiere mit!

Bisherige Antworten zum Thema: 0.

» Jetzt mitdiskutieren!

Social Bookmarking

Auf Facebook teilen